Als normaler Privatverkäufer/käufer würde ich die Finger davon lassen. Es ist eine Sache ob man 5x Mario World im Jahr verkauft, weil es bei Aufkäufen kleinerer Sammlungen (5-10 Spiele) einfach immer dabei ist und man damit nichts anfangen kann weil man nur auf die anderen Spiele scharf war, was dann zu 99,9% niemanden interessiert oder ob man plötzlich 30x F-Zero, 20x Starwing etc. pp. aufkauft um es zu verkaufen. Ist dann glasklar eine gewerbliche Tätigkeit und somit ist ein Gewerbe anzumelden da natürlich eine Gewinnerzielungsabsicht (
http://de.wikipedia.org/wiki/Gewinnerzielungsabsicht) vorliegt. Die Wahrscheinlichkeit das bei diesen 5-EUR-Titeln sich das FA irgendwann dafür interessiert ist zwar nach wie vor nicht SO hoch - in meinen Augen - aber eben auch nicht gänzlich unwahrscheinlich. Und während man bei 5x Super Mario World im Jahr noch problemlos argumentieren könnte das es nicht gewerblich ist und das auch logisch nachvollziehbar begründen kann, so wäre es bei den Massen an gleichartigen Titeln hier in dem Fall ganz anders.
Rein finanziell gesehen ist das Angebot des Kellerfundverkäufers aber natürlich reizvoll, ohne jede Frage! Sieht nach 8 Kisten aus, jeweils mit ca. 60 Spielen, also grob geschätzt 480 Spiele. Bei einem Preis von 2,-/Titel also 960,- EUR und verdoppeln kann man das sicher problemlos. Unter Umständen ist da ja doch noch der ein oder andere wertvolle Titel bei. Und jetzt stelle ich mir vor 480 Spiele in Umschläge zu packen, zur Post zu bringen, 480x aufs Geld auf dem Konto zu warten...

Also auch extremer Aufwand.