Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von Perikles » 9. Juli 2011, 19:44

@TheRzarector:
ich weiß wohl wie eine soziale marktwirtschaft funktioniert
Du vermengst da gerade zwei Sachen: die soziale Marktwirtschaft ist das von der Bundesrepublik Deutschland proklamierte wirtschaftliche Modell in den Bereichen, die der Staat mithilfe seiner nationalen Instrumente erreichen und dergestalt konstituieren kann, so z.B. der Arbeitsmarkt und weite Teile des produktiven Gütermarktes. Eine eigenschaftlich supranationale Plattform wie eBay hat mit "sozialer" Marktwirtschaft nichts zu schaffen, es handelt sich hierbei um eine Marktwirtschaft ohne Adjektiv.

@Moi-Même
Die Preisentwicklung der letzten Jahre ist zwar wirr, aber hey - ganz offensichtlich gibt es die entsprechende Nachfrage.
Das wage ich allerdings anzuzweifeln, es hängt auch mit dem oligopolartigen Verhalten der gewerblichen Verkäufer zusammen. Wenn ein Spiel X eigentlich 20 € wert wäre und besagte Verkäufer dasselbe für 50 € zum Sofortkauf einstellen (und nicht verkaufen können), stürzen sich die Käufer wie von der Tarantel gestochen auf die wenigen Auktionen und freuen sich, wenn sie das Spiel für "nur" 35 € ergattern können. Das hat auch nichts mehr mit freiem Marktwalten zu tun, sondern mit dem Austrocknen des Angebots seitens der marktverzerrenden Verkäufer (die gut und gerne mit Zweitaccounts die Auktionen abgreifen und denselben Kram deutlich teurer wieder verkaufen). Als ich 2003 mit eBay anfing, sah das noch ganz anders aus.

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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von ChronoMoogle » 9. Juli 2011, 19:49

Perikles hat geschrieben: @Moi-Même
Die Preisentwicklung der letzten Jahre ist zwar wirr, aber hey - ganz offensichtlich gibt es die entsprechende Nachfrage.
Das wage ich allerdings anzuzweifeln, es hängt auch mit dem oligopolartigen Verhalten der gewerblichen Verkäufer zusammen. Wenn ein Spiel X eigentlich 20 € wert wäre und besagte Verkäufer dasselbe für 50 € zum Sofortkauf einstellen (und nicht verkaufen können), stürzen sich die Käufer wie von der Tarantel gestochen auf die wenigen Auktionen und freuen sich, wenn sie das Spiel für "nur" 35 € ergattern können. Das hat auch nichts mehr mit freiem Marktwalten zu tun, sondern mit dem Austrocknen des Angebots seitens der marktverzerrenden Verkäufer (die gut und gerne mit Zweitaccounts die Auktionen abgreifen und denselben Kram deutlich teurer wieder verkaufen). Als ich 2003 mit eBay anfing, sah das noch ganz anders aus.
Genau so sehe ich das auch bei den meisten Verkäufern. Die Käufer von Retrokram werden einfach nur total verarscht in letzter Zeit. Und das innerhalb von kürzester Zeit. Vor ein paar Monaten hat man für ein loses The Firemen z.B. kaum mehr als 15€ bezahlt.... nun, plötzlich bekommt man es nicht mehr unter 25€... Alles andere als mysteriös, wenn ihr mich fragt. Die den meisten hier bekannten üblichen verdächtigen Massenhändler und "Raritäten"pfeilscher schmuggeln eiskalt mit Zweitaccounts und absichtliches reinstellen von total überzogenen Sofortkaufangeboten den Preis immer mehr nach oben.

Ehh in kurz: nichts weiter hinzuzufügen XD
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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von Moi-Même » 9. Juli 2011, 20:14

dass ein Preis gepusht wird ändert nichts daran, dass es eine Nachfrage gibt. Es gibt halt Leute, denen ist's bei nem minten Spiel einfach egal, ob da noch zwei Nullen am Preis dranhängen oder nicht. xD Muss ja so sein, sonst würde das ganze Konzept doch nicht aufgehen?

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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von Perikles » 9. Juli 2011, 21:09

dass ein Preis gepusht wird ändert nichts daran, dass es eine Nachfrage gibt.
Nicht die nachfrageorientierte Seite des Marktes ist das Problem, sondern die angebotsorientierte. Wenn Verkäuferoligopole die Auktionen leerfischen und so kontinuierlich das Angebot manipulieren (und das ist im Sinne einer jedweden Marktwirtschaft, die ihren Namen verdient, eine solche), dann steigen die Preise bei gleicher Nachfrage.

Außerdem entsteht Dir als Käufer selbstverständlich auch ein Schaden, wenn der Verkäufer einer Ware insgeheim den Preis antreibt. Nur weil Du bereit bist, auch 1.000 € für ein Gut auszugeben, ist es ein marktwirtschaftlicher Schaden für Dich, wenn der Verkäufer den auf normale Weise zustandegekommenen Preis von 200 € auf 500 € anhebt. Ganz abgesehen davon ist es schlichtweg unredlich: wenn jemand einen Festpreis für seinen Artikel haben möchte (was jedermanns gutes Recht ist), kann er doch einfach diesen als Mindestpreis festlegen - aber einerseits bei einem Euro starten, um das Bieten in Gang zu setzen, andererseits aber eine Mindestsumme zu erzwingen, ist unverschämt.

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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von Mr.Eko » 9. Juli 2011, 23:26

Nicht die nachfrageorientierte Seite des Marktes ist das Problem, sondern die angebotsorientierte. Wenn Verkäuferoligopole die Auktionen leerfischen und so kontinuierlich das Angebot manipulieren (und das ist im Sinne einer jedweden Marktwirtschaft, die ihren Namen verdient, eine solche), dann steigen die Preise bei gleicher Nachfrage.
Ja, sie steigen bei gleicher Nachfrage in dem von dir geschilderten Marktkreislauf, dem ich teilweise zustimmen kann. Sie steigen aber umso mehr bei zunehmender Nachfrage. Und ich finde die Nachfragerseite hat ebenso Ihren Teil zu den heutigen ebay-Preisen im SNES-Bereich beitragen können.

Folgendes konnte ich in meiner ebay-Laufbahn (seit 2002) beobachten:

- Die Angebote im Bereich der SNES-Games haben zugenommen. Als ich mir damals ein Donkey Kong Country 2 (mein allererster ebay-Kauf) ersteigerte, gab es etwa 1000-2000 angebotene Artikel im erwähnten Bereich. Der Anteil zwischen Sofortkauf-Angeboten und Auktionen war noch recht ausgewogen. Ich habe mal eben geschaut. Es sind nun um die 10.000 Artikel im Angebotsset. Davon gerade mal 800 klassische Auktionen. Absolut aber vor allem relativ gesehen haben die Auktionen an sich also drastisch abgenommen. Dies kann mehrere Gründe haben. Der wichtigste wird wohl eben der sein, dass die Händler den Hype erkannt haben (allen voran die Filmu GmbH --> u.a. Game Empire), die Käufer positiv darauf ansprechen und sich der Prozess fortsetzt

- Begünstigt wird dies eben dadurch, dass die Wahrscheinlichkeit erhöht wird ein Sofortkauf-Produkt zu veräußern, indem sich die Anzahl der potentiellen Käufer erhöht hat, von den wahrscheinlich eine beachtliche Zahl ahnungslos sind und wie die Lemminge der Menge hinterher eifern und im Prinzip dann die überteuerten Produkte kaufen.

- Grund für die steigende Zahl SNES-Interessierter bzw. der potentiellen Käufer ist u.a. der Retrohype der sich die letzten Jahre vollzogen hat. Desweiteren ist möglich, dass die ehemaligen SNES-Kids nun erwachsen sind und diesen Markt zu einem erheblichen Teil mitbestimmen.

- Was meiner Meinung auch noch auffällig die letzten Jahre war, sind vermehrt Interessenten aus internationalem Raume. Die Preise für SNES-Spiele in anderen Ländern sind teilweise (wie z.B. in UK und Australien) um einiges höher (waren es zumindest mal :( ) Begünstigt wurde das internationale Interesse für Produkte, die auf ebay Deutschland angeboten werden v.a. durch den Bezahldienst Paypal, zudem hat der Hype sicher nicht in Deutschland halt gemacht. Dieser Austausch der zuvor mehr oder weniger geschlossenen Märkte erhöht nocheinmal die Menge der potentiellen Käufer und hat im Endeffekt eine Preissteigerung zur Folge.

All diese Faktoren haben eine sich ergänzende Wirkung mit beschleunigendem Effekt, der zur aktuellen misslichen Lage für die wahren SNES-Liebhaber führte. Der Trend sollte sich eigentlich weiterhin auf diese Weise fortsetzen.
Hinzu kommt ja außerdem, dass die SNES-Games heutzutage mehr Sammelobjekte als Spiele darstellen. Abnutzbare Sammelobjekte werden im Laufe der Zeit bei gleich bleibendem Zustand kontinuierlich wertvoller. Die SNES-Ära ist immerhin schon über 10 Jahre her. Man kann SNES-Games also durchaus als Wertanlage ansehen (mit dem ja mittlerweile viele Händler schon werben --> siehe auch hier die Filmu GmbH), was durchaus in Anbetracht von finanzieller Unsicherheit in vielen Ländern eine Alternative darstellen könnte, wenn auch bei Einigen nur unbewusst.

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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von TheRzarector » 9. Juli 2011, 23:35

Perikles hat geschrieben:@TheRzarector:
ich weiß wohl wie eine soziale marktwirtschaft funktioniert
Du vermengst da gerade zwei Sachen: die soziale Marktwirtschaft ist das von der Bundesrepublik Deutschland proklamierte wirtschaftliche Modell in den Bereichen, die der Staat mithilfe seiner nationalen Instrumente erreichen und dergestalt konstituieren kann, so z.B. der Arbeitsmarkt und weite Teile des produktiven Gütermarktes. Eine eigenschaftlich supranationale Plattform wie eBay hat mit "sozialer" Marktwirtschaft nichts zu schaffen, es handelt sich hierbei um eine Marktwirtschaft ohne Adjektiv.
ähm,das stimmt aber nicht was du da schreibst :wink: . eine soziale marktwirtschaft zeichnet sich dadurch aus, dass mittels staatlicher hand in den markt eingegriffen wird und genau das wird bei ebay getan. ebay hat sich genauso wie jede andere firma in deutschland an gesetze und regeln zu halten so z.B. dürfen keine illegalen waren angeboten. außerdem gibt es das modell einer freien marktwirtschaft (ich denke das meinst du mit "marktwirtschaft ") in der realität gar nicht. eine reine marktwirtschaft erfordert homogene güter, die transparenz des marktes, einen homo oeconomicus, kein eingreifen des staates usw.

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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von Perikles » 10. Juli 2011, 01:39

@Mr.Eko:
Die steigende Nachfrage (von der ich persönlich meine, dass sie überzeichnet wird, aber dazu liegt keinerlei belastbares Material vor, Du könntest genausogut recht mit Deiner These haben) trifft allerdings auf ein ungemein manipulatives Marktfeld. Wie Du selber sagtest, ist die Informationslage eher schlecht als gut zu nennen, was die Arbeit der gewerblichen Verkäufer erheblich erleichtert. Ich vermute ehrlich gesagt auch illegale Absprachen zwischen den Verkäufern, es ist geradezu unwahrscheinlich, dass bisweilen drei oder vier Verkäufer denselben überteuerten Preis für ein Spiel nehmen. Und da setzt die Preisfalle beim interessierten Käufer ein: weil er tatsächlich glaubt, die Spiele wären so viel wert (immerhin bieten unterschiedliche Verkäufer es für einen (nahezu) identischen Preis an), glaubt er, ein "Schnäppchen" zu machen, wenn er eine der wenigen Auktionen gleichfalls gnadenlos überteuert gewinnt (bei der womöglich noch jemand den Preis treibt, also gleich ein doppeltes Verlustgeschäft für den Käufer!).

Zweifellos richtig ist, dass der Markt internationaler geworden ist, bei ausgemachten Raritäten sich also ein finanzstarker Bieterkreis deutlich eher bildet als noch vor ein paar Jahren - das wird aber schwerlich bei beispielsweise losen Videospielen gelten, bei denen ich mir nicht vorstellen kann, dass sie der Mühe für passionierte Sammler wert sind (und nach wie vor werden deutlich mehr lose als vollständige Spiele verkauft). Bei Extremwerten wird das aber fraglos eine Rolle spielen.
Und ob der Wert tendentiell mit dem Alter der Spiele steigt, ist eine interessante Frage. Eine klare Relation aufzumachen ist ungemein mühsam, es gibt Sammlerbereiche, bei denen es binnen kürzester Zeit gegenläufige Effekte haben kann, es mag solche geben, die tatsächlich immer gefragter werden. Auch hier fehlt mir empirisches Material, um befriedigende Antworten zu liefern.

Ich glaube allerdings tatsächlich, dass das organisiert wirkende Treiben der Verkäufer ausschlaggebend ist für die allgemeine Preissteigerung; anbei möchte ich unbedingt erwähnen, dass es letztlich nicht zu beanstanden ist, wenn ein Käufer womöglich weiß, dass er überteuerte Ware kauft, wenn er sie so dringend besitzen will oder schlichtweg das Geld übrig hat. Allerdings bin ich mir sicher, dass den meisten diese Preisverzerrung eben nicht bewusst ist, mithin ungünstige Grundbedingungen auf der Nachfrageseite bestehen. Da war es beispielsweise überhaupt nicht hilfreich seitens eBay, dass man die Benutzerkonten der Mitbieter nicht mehr einsehen kann, das erleichtert das Treiben der Hochbieter und marktbeherrschenden Verkäufer extraordinär. Auch die Entwicklung der Provision und Startgebühren über die Jahre haben ihren Teil dazu beigetragen - glücklicherweise sinken die Börsenwerte für eBay seit einer geraumen Zeit, es mag also sein, dass man seitens der Leitung noch zur Besinnung kommt (angekündigt wurde es ja, ausgeführt leider - bislang? - noch nichts).
Kurzum: es mag auch am Konsumenten liegen, die tragende Last im Normalsektor sehe ich dennoch klar bei den gewerblichen Verkäufern und den sie begünstigenden Konditionen.

@TheRzarector:
eine soziale marktwirtschaft zeichnet sich dadurch aus, dass mittels staatlicher hand in den markt eingegriffen wird und genau das wird bei ebay getan. ebay hat sich genauso wie jede andere firma in deutschland an gesetze und regeln zu halten so z.B. dürfen keine illegalen waren angeboten. außerdem gibt es das modell einer freien marktwirtschaft (ich denke das meinst du mit "marktwirtschaft ") in der realität gar nicht. eine reine marktwirtschaft erfordert homogene güter, die transparenz des marktes, einen homo oeconomicus, kein eingreifen des staates usw.
Die Einhaltung des strafgesetzlich abgesicherten Bereiches greift nicht in den Begriff der sozialen Marktwirtschaft nach der österreichischen Schule (Röpke, Eucken et al.) und die nachherige Begriffsfindung Erhards ein. Das Nichtdarbietenkönnen illegaler Ware hat mit sozialer Marktwirtschaft nichts zu tun.
Was mit "sozialer Marktwirtschaft" vornehmlich gemeint ist, ist der Eingriff des Staates (freilich nur im Notfall, nicht leichtherzig und allgegenwärtig) in die Marktmechanismen, um Existenzsicherung zu betreiben. Beispielsweise Sozialhilfe, allgemeine Krankenkassen oder Rentensysteme, die ohne Zutreiben des Staates nicht entstünden (oder zu so schlechten Konditionen, dass sie genauso gut gar nicht existieren könnten). Oder der Eingriff des Staates bei Kartellbildung, die sich bei einem unregulierten Markt bildete, Erhaltung der öffentlichen Daseinsvorsorge usw. usf. - nichts davon wird bei eBay vorgenommen, es gibt keinerlei höhere Instanz, die interveniert. Ganz im Gegenteil sind die einzigen Kräfte dort Käufer und Verkäufer (die anfallenden Kosten für letzteren spielen bei der Preisbildung keine Rolle) - also ein klassischer Gütermarkt ohne Regulation, in nuce eine Marktwirtschaft (natürlich keine echte, d.h. staatstragende, aber auf unseren Mikrokosmos angewendet und in Beibehaltung einer wenn auch unpräzisen, so doch einheitlichen Terminologie).
Ein wie auch immer aufgestelltes Auktionshaus könnte auch unmöglich in eine soziale Marktwirtschaft überführt werden, ohne ihre Bestimmung zu verlieren: wenn hier dritte Kräfte eingriffen, um Regulationen vorzunehmen, verlöre es an jedweder Attraktivität. Zumal sich die Frage stellt, was hier "sozial" gehandhabt werden soll: bestimmte Güter auf eBay stehen jedem zu, unabhängig von Einkommen oder sozialem Status? Andere Artikel dagegen muss jeder für mindestens 100 € kaufen? Wie gesagt, die grundlegende Einrichtung von durchsetzungsfähigen Gesetzen nach dem Strafgesetzbuch oder dem Handelsrecht haben mit sozialer Marktwirtschaft nichts zu tun.
Ich rede auch nicht von dem Idealbild der freien Marktwirtschaft (das suggerierte wieder staatstragende Züge, die eBay natürlich nicht aufweisen kann), sondern die grundlegenden liberalen Züge eines Marktes, der nach marktwirtschaftlichen Gesetzen insoweit betrieben wird, als dass der Staat nicht in die Preisbildung eingreift.

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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von Christian » 10. Juli 2011, 10:15

Einigen wir uns doch einfach auf folgenden Nenner:

Die Nachfrage ist gestiegen, aber das Angebot im Bereich der privaten Auktionen hat abgenommen. Folge: Preissteigerung.

Die Nachfrage ist gestiegen, das Angebot an Händlern ebenfalls. Händler machen ihre Preise unter Berücksichtigung einer rentablen Gewinnerzielung. Folge: Preissteigerung.

So sehe ich das momentan - allerdings verfüge ich "nur" über eine kaufmännische Ausbildung. ;)
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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von Christian » 20. Juli 2011, 14:01

Manchmal kann ich echt nich mehr... :(

Hab mal wieder eine "kaufe alle Spiele"-Kleinanzeige bei ebay Kleinanzeigen geschaltet, und auch sogleich das erste verlockende Angebot bekommen:

Code: Alles auswählen

Ich habe einige Sport-Spiele für die Playstation 2 abzugeben. Die Spiele befinden sich in den Originalhüllen und sind komplett mit Anleitung und in einem ( durch Pflege,- und Versiegelungsbehandlung )einwandfreien Zustand. Einige sind sogar noch komplett unbespielt, respektive unbenutzt, allerdings nicht mehr in der Verkaufsfolie. Ich könnte die Spiele aber aufgrund meiner Schwerstbehinderungen (Rollstuhl,100%, aG, B, H, dauerhaft bettlägerig, inkompletten Querschnitt, hochgrad.Schmerzpatientin, Asthmatikerin, Pflegestufe 2) nur versenden, bzw.durch meine Pflegeperson zur Post bringen lassen. Eine Selbstabholung ist aus den o.g. Gründen leider nicht möglich. Der Preis beträgt pro Spiel VB 12,00 €uro. Die Portokosten sind mir z.Zt. noch nicht bekannt, allerdings würde ich aus Sicherheitsgründen nur versichert und mit DHL verschicken. 

:goofy:
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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von Moi-Même » 20. Juli 2011, 16:16

Ich stelle mir eine schwerkranke, bettlägerige, querschnittsgelähmte, asthmageplagte Schmerzpatientin mit Pflegestufe 2 vor, die unter Aufbietung ihrer letzten Lebenskräfte .... Sportspiele zockt?

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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von Christian » 20. Juli 2011, 17:27

Ist doch logisch, oder etwa nicht? :D
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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von Moi-Même » 20. Juli 2011, 18:33

Das ist das traurigste das ich je gehört habe.

Muss wohl ein Betrüger sein.

Was hast du ihm/ihr geantwortet?

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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von Christian » 20. Juli 2011, 18:47

Dass PS2-Sportspiele maximal 1-2 Euro pro Stück wert sind und ich nur mit Abholungsmöglichkeit Geschäfte mache.

Also mal ehrlich, die Betrüger tragen immer dicker auf... das geht schon an die Grenze zur Geschmacklosigkeit.
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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von Zelda_BigBox_(SWE) » 21. Juli 2011, 18:28

Sie ist bereits deutlich überschritten.
Meine SNES-Sammlung: 691 PAL-SNES-Spiele - 26.10.2012
Meine SNES-Sammlung: 756 PAL-SNES-Spiele - 05.02.2013

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Re: Rare'n'Special Auctions, Angebote & Kleinanzeigen

Beitrag von Mr.Eko » 31. Juli 2011, 00:29

Sieht man auch nicht alle Tage!

http://cgi.ebay.de/SNES-Cool-World-Boxe ... 53e88172e2

Das Schicksal meinte es aus zweierlei Sicht gut mit mir, dass mir dieses Spiel zu Kindheits-Zeiten nicht als Geschenk gemacht wurde. Zum einen ist es nicht gerade ein Meilenstein :ugly: zum anderen hätte ich die Pappschachtel wohl wie bei jedem anderen neuen SNES-Spiel in die Mülltonne geworfen, säße demzufolge nun mit einer Zwangsjacke zugewickelt in einem quadratischen gepolsterten Raum und würde meine kindlichen Untaten, in mich gekehrt, vor mir her nuscheln.

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