Publisher: Nintendo
Release: 1995


Ein kleines, aber feines Minispiel im Arcadestil der fruehen 80er Jahre. Es ist wohl am ehesten dem Geschicklichkeitsgenre zuzuordnen. Ihr spielt Konae, die es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht hat, in Schatztruhen eingesperrte Pinguine von schwimmenden Eisschollen zu retten.
Vor dem Absprung muss man beachten, wo die hinter einen herwatschelnden Pinguine gerade sind, sonst springen sie todesmutig ins Wasser. Weitere Faktoren wie einsetzende Schneestuerme, sich bewegende Eisschollen und hungrige Raubvögel machen dem Spieler zusätzlich das Leben schwer.
Am Ende eines Levels bekommt der Spieler Punkte fuer gerettete Pinguine, gefundene Geheimmuenzen und Fische sowie die verbleibende Zeit angerechnet. Findet man gar 10 Fische oder bringt 10 Pinguine an das Ziel, so gibt es einen hohen Extrabonus.
Das Spielprinzip ist ganz klar auf die kurze Spielrunde zwischendurch ausgelegt: an sich ist es recht kurz (5 Level), was es mit recht stetig steigenden Schwierigkeitskurve und nur 3 Continues ausgleicht, so dass man einiges an Uebung braucht, um alle Level erfolgreich oder sogar mit grossem Punktebonus zu beenden. Und selbst wer alles geschafft hat, kann versuchen, seinen Score durch das finden aller Geheimmünzen weiter aufzubessern
Dieses Satellaview-Spiel ist mit gerade mal einem Mbit eines der kleinsten SNES Spiele und defintiv kein Spiel, was man zwingend haben muss, aber es taugt als ein spaßiges, kleines Kuriositum fürs Daddeln zwischendurch.
Lustiges Gimmick:
Nach jedem Spiel bekommt man die Moeglichkeit, seinen Score als Postkarte an Nintendo mit einem Passwort anzeigen zu lassen. Dies war sehr wahrscheinlich mit einem oder mehreren Preiswettbewerb verbunden.



