Im Vergleich zu Super Contra / Probotector 2 auf dem NES zieht Contra III meiner Meinung nach die Daumenschrauben deutlich an.
Das ist unzweifelhaft richtig. Im Vergleich zu den beiden NES-Vorgängern ist Contra III durchaus schwere Kost, im Verhältnis zu Contra: Hard Corps allerdings ein Waisenknabe.
Ich bin gleichwohl der Meinung, dass die beiden NES-Spiele wirklich einfach sind, besonders das erste (obschon von einer süchtigmachenden Qualität! Wenn ich einmal den Erstling anfange, kann ich mich gar nicht mehr losreißen und muss mich nach zwei, drei Durchgängen zwingen, auch wieder aufzuhören).
Eine etwas aufgelevelte Höllenfaust oder der Feuerball ziehen pro Anwendung mindestens genauso viel ab wie eine jede Level-3-Attacke. Da Zauber darüber hinaus erheblich schneller gewirkt werden als die aufgeladenen Angriffe und niemals verfehlen (was mir jedenfalls in gefühlt 80% der Fälle mit den Nahkampfattacken passiert, selbst wenn ich augenscheinlich treffe), halte ich es für eine sichere Aussage, dass die starken Angriffszauber das höchste Angriffspotential entfalten, so sie einen brauchbaren Level haben. Die meisten Zauber sind wirklich nutzlos (Bienenzauber, die Energiesoge, Schlammbombe uvm. werden nie richtig stark), die paar wenigen Ausreißer reichen allerdings auch aus. Ist in Secret of Mana übrigens noch schlechter ausbalanciert.Echt!? Ich fand die Zauber eigentlich immer unnütz, mal abgesehen von den Heilzaubern.





