Actraiser 2

Mario, Kirby, Super Probotector, Alien 3: Alles Krachende und Hüpfende gehört hier rein.
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Kilu
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Re: Actraiser 2

Beitrag von Kilu » 24. Februar 2015, 14:36

Actraiser, eines der schwersten Spiele meiner Kindheit :D

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Radagast
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Re: Actraiser 2

Beitrag von Radagast » 3. März 2015, 17:03

Nachdem Sparkster auf hard nicht so recht wollte, habe ich die PAL-Version von ActRaiser 2 (AR2) eben auf hard abschließen können. Ich hatte in den vergangenen Jahren schon häufiger auf dem Emulator Anläufe unternommen, das Spiel zu meistern, gab allerdings stets rasch wieder auf. Angestachelt von den guten Kritiken hier, nagte es aber an mir, dass ich dem Plattformer nie eine richtige Chance einräumte, weshalb ich mir das Modul besorgte, damit ich den Druck habe, mich dahinter zu setzen (normalerweise kaufe ich Module nur, wenn ich nach einigen Testrunden merke, dass der Titel ein Aspirant für mehr wäre. Bei AR2 war allerdings umgekehrte Psychologie gefragt).

Den Strategiemodus (eigentlich ein Frevel, dieses spielerische WischWasch aus Teil 1 so zu schimpfen) habe ich nicht vermisst, sondern war vielmehr froh, dass AR2 auf das Wesentliche reduziert wurde. So habe ich auch sogleich die normale Schwierigkeit übersprungen und mich direkt an hard gewagt. Die ersten beiden Level (Industen, Benefic) fand ich dabei richtig schwer, weil ich mit der Steuerung schlechterdings nicht warm wurde. Ein seichter Einstieg sieht anders aus. Bis zum Schluss vermisste ich das Gefühl, die vollständige Kontrolle über meinen Protagonisten zu besitzen. Bei Hagane klappt das bspw. wesentlich besser: Das Spiel wirkt anfangs ebenfalls recht klobig und komplex, aber gegen Ende tanzt man einer Choreographie gleich durch die Stages. Bei AR2 hingegen kämpfte ich bis zum finalen Akt (und vor allem im Tower of Souls) gegen die Steuerung.

Weitere negative Aspekte:
- Die Geister mit dem blauen Schuss sind für mich einfach nur unfair. Sie reinkanieren aus dem Nichts, schießen wie von der Tarantel gestochen auf einen los und feuern dabei hochgradig schädliche Flammen. Meine Güte, habe ich wegen den Federn gelassen.
- In Gratis musste ich auf ein YT-Video zurückgreifen, um zu wissen, wie es weitergeht:
versteckter Inhalt:
Ich habe mich in das Brackwasser sinken lassen, um so zu einer Geheimtür zu gelangen. Gibt es einen "fairen" Weg, um zum Mittelboss zu kommen? Den Sprung über die letalen Stacheln konnte ich nicht bewerkstelligen...
- Die vielen Zaubersprüche sind zwar nett, aber irgendwie irrelevant. Ich bin ausschließlich mit den orangenen Energiebällen ausgekommen.
- Außerdem sieht bei der Passworteingabe das Y aus wie ein V :evil: Was habe ich geflucht. Für alle, die das Spiel noch spielen möchten: Um an das Passwort zu gelangen, müsst ihr auf der Oberweltkarte den A-Knopf drücken.

Positive Aspekte:
Die Atmosphäre, die sich aus der Mixtur Graphik, Musik und Schwierigkeitsgrad ergibt, vermittelt ein hochkonzentriertes Zockerfeeling, wie es nur wenige Spiele schaffen (Super Probotector und Castlevania: Vampire Kiss lösten bei mir ähnliche Gefühle aus). Es ist schwer zu beschreiben, wie sich diese subjektive Emotion genau äußert, aber es hat etwas Erhabenes, etwas Majestätisches, wenn man mit seinem Schergen in Death Heim den Hang hinabgleitet, um den Bossmarathon anzugehen. Die düstere Stimmung und die alptraumhaften Bilder tragen freilich dazu bei, dass man sich einbildet, derzeit auf einer heroischen Reise, voller Ungewissheit, Hürden und Fallgruben zu sein. Doch trotz all den Widrigkeiten schreitet man weiter voran, immer weiter...

Obwohl die positiven Aspekte überwiegen, kann ich die negativen nicht vollständig ausblenden. AR2 ist ein wirklich gutes Spiel und man ist verdammt stolz, wenn der Abspann über die Röhre rollt. Jedoch kann ich verstehen, wenn andere es aufgrund der vertrackten Sprungmechanik nicht leiden können. Ich zumindest bin froh, mich durch die ersten beiden Stages geknabbert zu haben, um ein wahrhaftig großes Abenteuer zu erleben.

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Re: Actraiser 2

Beitrag von Perikles » 14. März 2015, 14:08

Erst einmal meinen Dank für den langen Beitrag. Ein umfassendes, in mehrerlei Hinsicht anspruchsvolles Spiel wie dieses hat etwas mehr Aufmerksamkeit durchaus verdient.
Bis zum Schluss vermisste ich das Gefühl, die vollständige Kontrolle über meinen Protagonisten zu besitzen. Bei Hagane klappt das bspw. wesentlich besser: Das Spiel wirkt anfangs ebenfalls recht klobig und komplex, aber gegen Ende tanzt man einer Choreographie gleich durch die Stages. Bei AR2 hingegen kämpfte ich bis zum finalen Akt (und vor allem im Tower of Souls) gegen die Steuerung.
Ich erkenne die Stoßrichtung, finde den Vergleich allerdings etwas irreführend: während Hagane darum konzipiert ist, dass der Spieler nach einer Eingewöhnungszeit in halsbrecherischer Geschwindigkeit durch Gänge hetzt, Schächte erklimmt und en passant Widersacher zersäbelt, liegt der Dreh- und Angelpunkt in ActRaiser 2 im Beherrschen des eher minimalistischen Bewegungsarsenals. Gerade das schnörkellose Ausführen der beiden essentiellen Attacken, die Unverwundbarkeitsframes gewähren (der Sprung mit heruntergelassener Kniescheibe sowie der majestätische Sturzflug) in unterschiedlichsten, subtil angepassten Levelstrukturen bringt die Schönheit ActRaisers 2 zur Geltung. Darin ist es den klassischen Castlevania-Teilen sehr ähnlich: es geht darum, mit den begrenzten Mitteln (was hier nicht einmal zutreffend ist) souverän und stilsicher umzugehen. Man mag das als steif abtun, für mich ist das Spiel allerdings systematisch darum aufgebaut. Sobald man den Hang dazu findet, möglichst schnell in den Doppelsprung und von dort in den Sturzflug überzugehen, entsteht meines Erachtens ein nahezu ungebrochener Spielfluss.
- Die Geister mit dem blauen Schuss sind für mich einfach nur unfair. Sie reinkanieren aus dem Nichts, schießen wie von der Tarantel gestochen auf einen los und feuern dabei hochgradig schädliche Flammen. Meine Güte, habe ich wegen den Federn gelassen.
Es ist eigentlich immer möglich, rechtzeitig einen kurzen Sprung samt Kniefall anzuwenden, um mit der Unverwundbarkeit durch die Blitze zu kommen. Kann u.U. äußerst heikel sein, ist aber machbar. Außerdem lassen sich die Projektile mit dem Schild abblocken.
Ich habe mich in das Brackwasser sinken lassen, um so zu einer Geheimtür zu gelangen. Gibt es einen "fairen" Weg, um zum Mittelboss zu kommen? Den Sprung über die letalen Stacheln konnte ich nicht bewerkstelligen...
Es gibt ein paar Wege nach Rom, der von Dir skizzierte ist allerdings mit Abstand der komplikationsloseste.
- Die vielen Zaubersprüche sind zwar nett, aber irgendwie irrelevant. Ich bin ausschließlich mit den orangenen Energiebällen ausgekommen.
Der Phoenix-Zauberspruch (Magieanwendung beim Sturzflug) ist der mit Abstand stärkste im ganzen Spiel, der richtet drei volle Punkte an Schaden an (es ist technisch sogar möglich, manche (Mini-)Bosse zweimal während eines Manövers zu treffen und somit stolze sechs HP-Kugeln abzuziehen, das bleibt allerdings den veritablen Experten vorbehalten), räuchert bei richtiger Anwendung folglich Bosse in kürzester Zeit aus. Der Energieball aus der Luft hat auch seinen Nutzen.
- Außerdem sieht bei der Passworteingabe das Y aus wie ein V :evil: Was habe ich geflucht. Für alle, die das Spiel noch spielen möchten: Um an das Passwort zu gelangen, müsst ihr auf der Oberweltkarte den A-Knopf drücken.
Pff, Passwörter. In einem Rutsch ohne Continue durchspielen lautet die Devise. :P

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LegendOfZelda
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Re: Actraiser 2

Beitrag von LegendOfZelda » 22. März 2015, 15:28

Nachdem ich vom ersten Teil von Actraiser so begeistert war, habe ich jetzt auch den zweiten Teil durchgespielt.
Hatte nur am Anfang eine schwere Kontrolle über den " Meister ", weil er so eine große Vielzahl von Moves hat. Wenn man die erstmal alle raus hat, macht die Steuerung bzw die Bewegung Richtig Richtig Laune.
Vom Schwierigkeitsgrad, fand ich den ersten Teil schwieriger. Würde es als einen "normalen"
etwas Herausfordernden Schwierigkeitsgrad bezeichnen. Leben hatte man wirklich genug, Healing war auch überall zu finden und Speichern konnte man auch immer, wenn man sich auf der Karte befunden hat. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor, da ich ja vom ersten Teil schon etwas trainiert bin :). Kein plan. Die Bosse in Death Heim waren dann auch schon ziemlich eazy, da hatte ich beim ersten Teil viel viel mehr zu knabbern.
Die Musikbegleitung war wirklich schön aber kommt für mich kein Stück an den ersten Teil ran.
Ist auch echt Schade, dass die den Aufbaumodus raus genommen haben.
Möchte mal gerne wissen wieso überhaupt :)

Der erste Teil hat mir zwar mehr Spaß gemacht, ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Nachfolger ein richtig richtig geiles Spiel ist.

Mir hat Actraiser 2 sehr sehr viel Freude bereitet und kann das Spiel nur jedem empfehlen.
9/10 Punkte auf der Gefallskala ;)
---------------DEATH HEIM --------------
-------------------clear!-----------------

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Re: Actraiser 2

Beitrag von Setzer » 21. Februar 2016, 16:41

Ich habe vor kurzem angefangen, meine vielen, vielen noch ungespielten SNES-Games "abzuarbeiten". Der Einfachheit halber habe ich bei A wie Actraiser begonnen.

Der erste Teil war dann tatsächlich an einem Sonntagnachmittag durchgespielt. Das Spiel hat mir ziemlich gut gefallen. So genial, wie es im Internet überall dargestellt wird, war es aber bei weitem nicht. Es lebt eben vom dem charmanten Genre-Mix, den ich sonst noch nirgends gesehen habe.
Für sich genommen sind aber weder die Aufbau-, noch die Aktion-Stages Highlights ihres Genres.

An einem Sonntag nicht lange danach war dann das nächste Spiel dran. Und was läge näher, als mit dem Nachfolger von Actraiser weiterzumachen?
Das Spiel kannte ich noch aus meiner Jugend, als ich mein frisch erworbenes Flohmarkt-Modul zusammen mit einem Freund für ca. 15 Minuten gespielt habe, bevor wir es einhellig als schrottig befanden.

Aber was sein muss, muss sein. Also nach Studium der extrem übersichtlichen Anleitung die US-Version eingeworfen und auf normalem Schwierigkeitsgrad losgelegt.
Nach einiger Einarbeitung hatte ich dann die ersten paar Stages geschafft und war unerwarteter Weise von dem Spiel angetan.

Mit meiner üblichen Vorgehensweise, fast ausschließlich Sonntags zu zocken, brechend, spielte ich die darauffolgende Woche jeden Tag ein bisschen weiter, bis ich dann tatsächlich den Abspann zu Gesicht bekam.
Der teilte mir dann jedoch nur mit, doch einen höheren Schwierigkeitsgrad zu versuchen.

Wohl wissend, nicht das volle Spiel gesehen zu haben, aber zu feige für mehr Herausforderung, habe ich dann nach aufschlussreicher Internetrecherche mein altes geschmähtes Flohmarkt-Modul der deutschen Version herausgekramt und auf "Leicht" dann auch Tanzra plätten dürfen.

Der Durchgang ging dadurch, dass ich das Spiel schon kannte und mit "Leicht" auch wirklich "Leicht" gemeint ist, sehr schnell, machte aber sehr viel Spaß.
Mit dem Spiel habe ich definitiv noch nicht abgeschlossen, ein höherer Schwierigkeitsgrad ist in der Zukunft bestimmt mal anzugehen.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich Actraiser2 sehr viel besser finde als den hochgelobten Vorgänger. Ich hätte dem Spiel schon damals die Zeit widmen sollen, die es braucht, um einen zu begeistern. Hier stimmt wirklich alles. Die Grafik ist großartig, die Musik sehr stimmig und die Atmosphäre wohl jedem anderen Aktion-Spiel auf dem SNES überlegen. Wirklich absolut zu empfehlen. Hat man die anfangs etwas komplexe Steuerung mal verinnerlicht, ist es einfach ein großer Spaß.

Und noch ein Tipp: Unbedingt die deutsche Spracheinstellung meiden, die ist wirklich absolut furchtbar. Das gilt für beide Teile!

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Re: Actraiser 2

Beitrag von Perikles » 22. Februar 2016, 19:03

Man bekommt schon das ganze Spiel auf "Normal" in der US-Version zu sehen, das volle Ende rückt allerdings in der Tat nur die SFC-Version auf nämlichem Schwierigkeitsgrad heraus. Ich hörte, dass man auf "Easy" in der US-Version lediglich eine abgespeckte Tour antritt, die beim Tower of Babel/Tower of Souls endet, habe allerdings nicht unbedingt die Notwendigkeit gesehen, das auch zu überprüfen.

Jedenfalls ein wunderbarer Spielbericht, den Du da abgeliefert hast! Die zentrale Erkenntnis in diesem Spiel dürfte sein, zu realisieren, wie die Unverwundbarkeitsframes funktionieren. Sobald man sich vergegenwärtigt, wie man kontinuierlich Schaden austeilt, ohne selbst ständig in die Defensive zu geraten, entsteht ein ungeheuer organischer Spielfluss, der äußerst selten gebrochen wird. Bzgl. der religiös aufgeladenen Atmosphäre kann ich ebenfalls nur beipflichten, meisterhaft, was da geleistet wird.

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Re: Actraiser 2

Beitrag von Setzer » 23. Februar 2016, 21:11

Danke für das Lob, Perikles. Ich bin eigentlich mehr der stille Mitleser, aber über dieses Spiel wird viel zu wenig Gutes geschrieben, da fühlte ich mich schlicht berufen. :)

Was die Benennung der Schwierigkeitsgrade angeht, habe ich mich womöglich etwas vertan. Jedenfalls habe ich sowohl die US- als auch die PAL-Version im jeweils einfachsten Modus beendet. Bei einer war das Normal, bei der anderen Easy.

Und ja, die US-Variante endet dann sehr abrupt nach dem Tower of Souls. Death Heim bekommt man nicht zu sehen. Daher auch der erneute Durchlauf mit der PAL.

Die von dir angesprochene religiöse Symbolik fand ich übrigens auch sehr faszinierend. Obwohl das Spiel vom Boss-Design über die Stage-Thematik bis zu den variierenden Beschreibungen der sündenbefallenen Städte damit durchsetzt ist, wird es dem Spieler nie so ekelhaft aufgedrängt, wie es bei diesem Thema in den Unterhaltungsmedien leider oftmals geschieht. Dieser Umstand ist zwar mit Sicherheit auch der Erscheinungszeit und dem Genre geschuldet, aber das macht es ja nicht weniger löblich.

Sehr interessant auch diese Entwicklung, nachdem der Vorgänger sich in der Hinsicht ja aus allen nur erdenklichen Quellen bedient hat. Zumindest mir kam dort alles etwas wahllos vor.

ChrisHH123
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Re: Actraiser 2

Beitrag von ChrisHH123 » 23. März 2016, 20:45

Ich habe mich in den letzten zwei Wochen auch mal dem Spiel gewidmet. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich von dem Spiel nie zuvor etwas mitbekommen habe, und erst durch das Forum hier drauf gestoßen bin. War das damals ziemlich unterm Radar? Vielleicht war ich in den 90ern auch zu jung, aber ich hab das Gefühl, dass den meisten doch nur so die gängigen Spiele-Serien wie Mario, DK, Metroid, Mega Man, Zelda, Castlevania, Kirby etc. bekannt waren. Actraiser ist mir damals zumindest niemals begegnet.

Nun habe ich mich also mal an das Spiel gemacht und in den Voreinstellungen gespielt. D.h. auf "normal" in der PAL Version. Und ich muss sagen: Der Schwierigkeitsgrad war perfekt Recht schwer und herausfordert, aber nicht all zu frustrierend. Manche Stellen musste ich 10-15 Mal versuchen, was für mich im akzeptablen Bereich liegt.
Ich hab das Spiel dann auch recht schnell durch gehabt und war vom Abspann doch etwas enttäuscht. Nachdem ich nachgelesen habe, dass es den vollen Abspann erst ab "Expert" gibt, war meine Motivation geweckt.

Hab mich also nochmal rangesetzt und erstmal auf "Hard" erhört. Soweit ich das beurteilen kann liegt der wesentliche Unterschied dadrin, dass die Gegner mehr Schaden einstecken können, und ich selber größeren Schaden nehme, wenn ich getroffen werde.
Ich finde den Unterschied zu "normal" schon deutlich spürbar. Und an manchen Leveln habe ich mir dann auch die Zähne ausgebissen. Mit genug Übung ist zwar alles machbar, aber großen Spaß macht es nicht mehr. Irgendwie hat das Spiel für mich ein wenig von seinem ersten guten Eindruck verloren. Wenn ich ein Level 20 Mal spielen muss und ums Verrecken keine Strategie für einen Endgegner finde, dann vergeht mir der Spaß. Klar... man kann argumentieren, dass man eben nur genug üben muss und irgendwann klappt es schon.
Ich bin mir bewusst, dass es bei Actraiser für jede Situation die richtige Strategie gibt. Aber nicht jeder Spieler hat die Nerven diese zu finden. Ich gehöre nur bedingt dazu. Ich mag schwere spiele und ein knackiger Schwierigkeitsgrad löst ne gewisse Motivation in mir aus. Aber alles hat seine Grenzen 8)

Ich persönlich finde, dass die Wertigkeit des Spiels sehr vom Schwierigkeitsgrad abhängt.
Auf "Normal" ist das Spiel echt eine helle Freude. Auf "Hard" beginnt der Frust und auf "Expert" muss es die Hölle sein :)

Edit: Habs nun auch auf "Hard" durch. Die Endgegner sind auf "hard" genau so schwer, wie auf "normal". Daher fand ich Tower of Souls und Death Heim auch nicht schwerer.
Aber "Expert" ist echt frustrierend. Gerade beiße ich mir an "Demon's Cave" die Zähen aus. Wie ich schon oben beschrieben habe: Es schwingt die ganze Zeit das Gefühl mir 'Ja... irgendwie und irgendwann wird es schon gehen'.
Videospiele sollen in erster Linie ja aber Spaß machen. Und Spaß macht es spätestens ab Expert wirklich nicht mehr. Ich bin schon motiviert das Spiel auch auf dem schwersten Schwierigkeitsgrad durchzuspielen, schon alleine um dir den wahren Abspann selbst zu erspielen und ihn mir nicht einfach auf youtube anzusehen. Aber der Spielspaß wird dabei leider auf der Strecke bleiben.
Sollte ich das Spiel in Zukunft mal wieder spielen wollen, werde ich vermutlich nur auf "Normal" spielen, da der Spielspaß dabei einfach am höchsten ist.

Edit2: So... beim Mini-Boss im Palace ist nun auf Extreme wirklich das Ende der Fahnenstange erreicht. Hab drei Stunden versucht den Boss zu bezwingen, und es ist mir nicht gelungen. Auch der Versuch über youtube Hilfe zu bekommen hat nicht geholfen. So wie es in einigen Videos gezeigt wird, kann ich es leider nicht umsetzen... Man muss wohl nicht jedes Spiel durch schaffen.... :)

ToHell
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Re: Actraiser 2

Beitrag von ToHell » 18. Januar 2017, 10:00

Das Spiel hat etwas mehr als 2 grafische änderungen. Die Amis haben sogar 2 Gegner dämonischer aussehen lassen. :?:


Na das übliche, wie schon erwähnt die Pentagramme und die Eisfrau wurde auch etwas verhüllt mehr.
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