Illusion of Time/ Illusion of Gaia
- Seemann
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Re: Illusion of Time/ Illusion of Gaia
Du kannst bei dem "Händler" nicht wirklich was kaufen. Es gibt genau 50 Juwelen im Spiel und du erhälst für eine bestimmte Anzahl immer eine Belohnung. Diese erhälst du automatisch wenn du die Juwelen bei ihm abgibst. Beispiel: Wenn du 9 Juwelen hast kannst du dir keine 3 Heilkräuter holen, sondern erhälst wenn du 3 Juwelen gesammelt hast Heilkräuter usw. 
...so denk ich deiner und die Nacht
weicht einem warmen hellen Schein...
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Re: Illusion of Time/ Illusion of Gaia
ACH SO!!! Wieso bin ich eigentlich so dumm? Das frage ich mich schon den ganzen Tag...
- Perikles
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Re: Illusion of Time/ Illusion of Gaia
Ich hatte leider längst nicht so viel Spaß mt IoT wie mit Soul Blazer und halte es für den sonderlichen Verwandten aus der kleinen Familie der "Quintet-Trilogie", wenngleich es schon noch seinen Reiz hat.
Mich hat die Erzählung jedes Mal völlig aus dem Spiel gerissen - letztlich sitzen weder der Humor noch die ernsthafteren Facetten. Charaktere werden plötzlich eingeführt und fallengelassen, große Themenbereiche wie Sklaverei, Glücksspiel und Hungertod sind insgesamt ziemlich lieblos aufgepfropft worden, eine glaubwürdige Motivation gibt es weder von Will noch von den anderen Mitstreitern. Wenn es mal zu Actionszenen kommt, wird das Spiel gleich erheblich besser, leider sind die erzählenden Elemente dauernd im Weg und insgesamt entschieden zu lang. Mich hätte das auch nicht so gestört, wenn nicht alles so zufällig wirkte und ich es mit interessanten Protagonisten zu tun hätte, deren Wohlergehen mir irgendwie am Herzen läge. Stattdessen entfaltet sich ein wilder Parforceritt durch unterschiedlichste Themen, Schauplätze und Anspielungen, ohne dass die einzelnen Mosaiksteine irgendeine Rolle für das große Ganze spielten.
So landet IoT irgendwie an den falschen Enden von beiden relevanten Spektren: es ist weder so spaßig wie Soul Blazer noch so gravitätisch bedeutungsvoll wie Terranigma. Man könnte es als die missratene Generalprobe zu Terranigma sehen, was freilich IoT auch nicht retten kann. Ich bin bedauerlicherweise auch kein allzugroßer Freund dieses bizarren Soundtracks: die dramatischen Einspieler bauen in ihrer Wiederholung die Spannung so lange auf, dass der Effekt verfällt (die Bossmusik z.B. wiederholt den Klimax ganze sechs Male!). Auch hier wäre weniger mehr gewesen.
Mich hat die Erzählung jedes Mal völlig aus dem Spiel gerissen - letztlich sitzen weder der Humor noch die ernsthafteren Facetten. Charaktere werden plötzlich eingeführt und fallengelassen, große Themenbereiche wie Sklaverei, Glücksspiel und Hungertod sind insgesamt ziemlich lieblos aufgepfropft worden, eine glaubwürdige Motivation gibt es weder von Will noch von den anderen Mitstreitern. Wenn es mal zu Actionszenen kommt, wird das Spiel gleich erheblich besser, leider sind die erzählenden Elemente dauernd im Weg und insgesamt entschieden zu lang. Mich hätte das auch nicht so gestört, wenn nicht alles so zufällig wirkte und ich es mit interessanten Protagonisten zu tun hätte, deren Wohlergehen mir irgendwie am Herzen läge. Stattdessen entfaltet sich ein wilder Parforceritt durch unterschiedlichste Themen, Schauplätze und Anspielungen, ohne dass die einzelnen Mosaiksteine irgendeine Rolle für das große Ganze spielten.
So landet IoT irgendwie an den falschen Enden von beiden relevanten Spektren: es ist weder so spaßig wie Soul Blazer noch so gravitätisch bedeutungsvoll wie Terranigma. Man könnte es als die missratene Generalprobe zu Terranigma sehen, was freilich IoT auch nicht retten kann. Ich bin bedauerlicherweise auch kein allzugroßer Freund dieses bizarren Soundtracks: die dramatischen Einspieler bauen in ihrer Wiederholung die Spannung so lange auf, dass der Effekt verfällt (die Bossmusik z.B. wiederholt den Klimax ganze sechs Male!). Auch hier wäre weniger mehr gewesen.
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Hapablap
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Re: Illusion of Time/ Illusion of Gaia
Also ich hab das Spiel gestern mal wieder durchgespielt. Das letzte Mal habe ich es sicher als kleines Kind mal gespielt
Ich hatte es sehr positiv in Erinnerung, wobei ich sagen muss, dass es mir diesmal nicht so sehr gefallen hat.
Irgendwie haben mir die Dungeons vom Flair her nicht gefallen. Das Kampfsystem hat mich am Anfang sehr schockiert, weil ich dachte "Was? Will kann nur schlagen?"
Aber im Verlauf des Spiels bekommt man ja noch mehr Fähigkeiten. Dann wird das Kampfsystem doch wieder ganz nett, da man mit Combos angreifen kann, um Gegner effizienter auszuschalten.
Die Endgegner konnten manchmal schon ganz schön hart sein. Und da man nicht einkaufen kann, sondern Heilkräuter nur recht selten findet, muss man einen Endgegner einfach so bewältigen. Wobei eine Sache hier nicht stimmt:


Also insgesamt ein ganz nettes Spiel, jedoch waren viele Dungeons recht nervig, da man nicht leveln kann, sondern immer in einem Bereich alle Gegner ausschalten muss, um eine Fähigkeit aufgestuft zu bekommen. Andererseits muss man so nie im Spiel ewig an einer Stelle rum leveln, wenn man einen Endgegner nicht schafft. Man kann schon sagen, dass das Spiel sehr ausbalanciert ist. Andere RPGs haben mir jedoch besser gefallen! Trotzdem sollte man sich das Spiel nicht entgehen lassen
Was ich auch sehr witzig fand, ist die Aussage der Prinzessin über Mord an Tieren und dann sagt sie wiederum "Ich hätte jetzt Lust auf ein Steak"
Außerdem habe ich in einem YouTube Longplay gehört, dass die Übersetzung auch etwas entschärft wurde. So haben sich die Dorfbewohner vor der Pyramide im englischen scheinbar gegenseitig aufgefressen. Im Deutschen sind diese verhungert.
Schön finde ich jedoch die immer wieder angesprochenen Themen wie Krieg, Töten von Tieren und Versklavung oder ein Blick in die Zukunft, in der statt Bäumen nur noch Hochhäuser und statt Flüssen Straßen existieren.
Irgendwie haben mir die Dungeons vom Flair her nicht gefallen. Das Kampfsystem hat mich am Anfang sehr schockiert, weil ich dachte "Was? Will kann nur schlagen?"
Die Endgegner konnten manchmal schon ganz schön hart sein. Und da man nicht einkaufen kann, sondern Heilkräuter nur recht selten findet, muss man einen Endgegner einfach so bewältigen. Wobei eine Sache hier nicht stimmt:
Es befindet sich nicht am Ende von jedem Gebiet ein Endgegner. Die Vampire habe ich aber auch gehasststormfather hat geschrieben:am ende eines jeden gebietes befindet sich ein endboss. besonders die beiden vampiere in mu habe ich gehasst, da diese innerhalb eines zeitlimits besiegt werden wollen.
Und in den Wassermann kann man sich ja leider erst ab der Pyramide verwandeln! Den fand ich jedoch ziemlich cool, auch von der Grafik herstormfather hat geschrieben:damit will es nicht ganz so schwer gegen die diversen bosse hat, kann er sich in zwei verschiedene personen verwandeln, shadow und fredan, die beide unterschiedliche eigenschaften haben.
Also insgesamt ein ganz nettes Spiel, jedoch waren viele Dungeons recht nervig, da man nicht leveln kann, sondern immer in einem Bereich alle Gegner ausschalten muss, um eine Fähigkeit aufgestuft zu bekommen. Andererseits muss man so nie im Spiel ewig an einer Stelle rum leveln, wenn man einen Endgegner nicht schafft. Man kann schon sagen, dass das Spiel sehr ausbalanciert ist. Andere RPGs haben mir jedoch besser gefallen! Trotzdem sollte man sich das Spiel nicht entgehen lassen
Was ich auch sehr witzig fand, ist die Aussage der Prinzessin über Mord an Tieren und dann sagt sie wiederum "Ich hätte jetzt Lust auf ein Steak"
Außerdem habe ich in einem YouTube Longplay gehört, dass die Übersetzung auch etwas entschärft wurde. So haben sich die Dorfbewohner vor der Pyramide im englischen scheinbar gegenseitig aufgefressen. Im Deutschen sind diese verhungert.
Schön finde ich jedoch die immer wieder angesprochenen Themen wie Krieg, Töten von Tieren und Versklavung oder ein Blick in die Zukunft, in der statt Bäumen nur noch Hochhäuser und statt Flüssen Straßen existieren.
- Radagast
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Re: Illusion of Time/ Illusion of Gaia
Illusion of Time (IoT) macht vieles richtig, wenn auch nicht alles.
Aus technischer Sicht gibt es wenig zu mäkeln: Grafik, Spielgefühl und Dungeonstruktur haben mir gefallen - insbesondere die Pyramide am Schluss, die alte Zelda - A Link to The Past-Gefühle in mir weckte. Für Gelegenheitsspieler, die nur abends mal 1-2 Stunden Zeit finden, entwirft die Linearität des Spiels und das stetige Forantschreiten auf der Weltkarte eine gelungene Motivationsspirale.
Die Bösewichte und Bosse waren zwar selten eine große Herausforderung, doch die Zielgerade im Turm Babel, als man drei Endgegner in der Reihe besiegen durfte und dabei stets abwägen, ob die Heilkräuter für den finalen Kampf reichen (wobei dieser letzte Kraftakt des Spiels dann doch erheblich zu einfach geriet), rang mir mehrere Anläufe ab.
Besonders schön fand ich die Stelle in Euro, bei der man sich in einer Menschenschlange anstellen und in Echtzeit warten musste, bis man den Laden betreten durfte. Entschleunigung, wie ich es bei neuen Spiele oftmals vermisse.
Weniger gut gefiel mir Plot des Abenteuers. Begann er vielversprechend, verrante er sich zwischenzeitlich in Konstruiertem und Belanglosem. Oft wusste ich nicht genau, wieso ich jetzt an jenen Ort reisen sollte und welcher große Zusammenhang hinsichtlich der Hauptgeschicht dabei besteht. Zudem kam, dass die Storysequenzen eindeutig zu lang gerieten und den Spiefluss nachhaltig störten. Am Ende schwang dann sogar noch ein agnostisch anmutendes Fazit einhergehend mit einer Kritik an der Modernisierung und Technologisierung des Lebens mit, bei dem ich auch nicht recht weiß, wie ich es nun einzuordnen vermag.
Davon abgesehen, hatte ich großes Vergnügen, mich durch die Dungeons zu kämpfen, die kleinen Rätsel zu lösen und aufgrund der überschaubaren Länge stets ein Ziel vor Augen zu haben - insgesamt gefiel mir IoT ein wenig besser als sein Vorgänger Soul Blazer. Nun könnte ich mich, um das Quintet-Paket komplett zu schnüren, endlich an Terranigma wagen.
8/10
Aus technischer Sicht gibt es wenig zu mäkeln: Grafik, Spielgefühl und Dungeonstruktur haben mir gefallen - insbesondere die Pyramide am Schluss, die alte Zelda - A Link to The Past-Gefühle in mir weckte. Für Gelegenheitsspieler, die nur abends mal 1-2 Stunden Zeit finden, entwirft die Linearität des Spiels und das stetige Forantschreiten auf der Weltkarte eine gelungene Motivationsspirale.
Die Bösewichte und Bosse waren zwar selten eine große Herausforderung, doch die Zielgerade im Turm Babel, als man drei Endgegner in der Reihe besiegen durfte und dabei stets abwägen, ob die Heilkräuter für den finalen Kampf reichen (wobei dieser letzte Kraftakt des Spiels dann doch erheblich zu einfach geriet), rang mir mehrere Anläufe ab.
Besonders schön fand ich die Stelle in Euro, bei der man sich in einer Menschenschlange anstellen und in Echtzeit warten musste, bis man den Laden betreten durfte. Entschleunigung, wie ich es bei neuen Spiele oftmals vermisse.
Weniger gut gefiel mir Plot des Abenteuers. Begann er vielversprechend, verrante er sich zwischenzeitlich in Konstruiertem und Belanglosem. Oft wusste ich nicht genau, wieso ich jetzt an jenen Ort reisen sollte und welcher große Zusammenhang hinsichtlich der Hauptgeschicht dabei besteht. Zudem kam, dass die Storysequenzen eindeutig zu lang gerieten und den Spiefluss nachhaltig störten. Am Ende schwang dann sogar noch ein agnostisch anmutendes Fazit einhergehend mit einer Kritik an der Modernisierung und Technologisierung des Lebens mit, bei dem ich auch nicht recht weiß, wie ich es nun einzuordnen vermag.
Davon abgesehen, hatte ich großes Vergnügen, mich durch die Dungeons zu kämpfen, die kleinen Rätsel zu lösen und aufgrund der überschaubaren Länge stets ein Ziel vor Augen zu haben - insgesamt gefiel mir IoT ein wenig besser als sein Vorgänger Soul Blazer. Nun könnte ich mich, um das Quintet-Paket komplett zu schnüren, endlich an Terranigma wagen.
8/10
- rama
- SNES-Freak

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Re: Illusion of Time/ Illusion of Gaia
Damals als Kind waren die angemerkten Schwächen bei Story und Spielfluss absolut kein Problem.
Ein Kumpel und ich haben das Spiel beide in sehr guter Erinnerung.
Heute hat man viele Spiele und Filme gesehen und da stechen die Schwächen eines Werks gnadenlos heraus.
Das, denke ich, ist der einer der Hauptgründe warum "damals alles besser war"
Ich kann mich noch an viele Themen aus diesem Spiel erinnern und ich finde es ist sehr guter Stoff für Heranwachsende
Ein Kumpel und ich haben das Spiel beide in sehr guter Erinnerung.
Heute hat man viele Spiele und Filme gesehen und da stechen die Schwächen eines Werks gnadenlos heraus.
Das, denke ich, ist der einer der Hauptgründe warum "damals alles besser war"
Ich kann mich noch an viele Themen aus diesem Spiel erinnern und ich finde es ist sehr guter Stoff für Heranwachsende
Re: Illusion of Time/ Illusion of Gaia
Just a few months ago it was the 20th anniversary of IoG/IoT.
I did create a commemorative thread on GAF:
http://www.neogaf.com/forum/showthread.php?t=723052
Hope you can enjoy it.
I did create a commemorative thread on GAF:
http://www.neogaf.com/forum/showthread.php?t=723052
Hope you can enjoy it.
- lytron
- Code Bro

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Re: Illusion of Time/ Illusion of Gaia
Awesome Article! Thanks alot, you carried some great things together!Celine hat geschrieben:Just a few months ago it was the 20th anniversary of IoG/IoT.
I did create a commemorative thread on GAF:
http://www.neogaf.com/forum/showthread.php?t=723052
Hope you can enjoy it.
pantalytron: ルトロンはくそのディスアセンブラだよ!
Perikles hat geschrieben:Man muss sich das mal reinziehen: die Idee ist scheiße, die theoretische Ausarbeitung ist scheiße, die praktische Umsetzung ist scheiße und der so entstehende Anspruch noch beschissener.
- ChronoMoogle
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Re: Illusion of Time/ Illusion of Gaia
This thread shows some true love for Gaia Densetsu and Quintet! Thanks for sharing!

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