Die Module sind von meiner Art der Verbindung völlig unbetroffen, da lediglich die Controller-Eingaben über das Internet getauscht werden. Das wirft zwei Probleme auf, die hier auch schon öffters angesprochen wurden: eine etwaige Verzögerung und die Tatsache. dass die meisten Module nicht auf jedem System exakt das gleiche tun (z.B. durch Pseudozufallszahlengeneratoren innerhalb der Spiel-Logik etc.).Redscorpion hat geschrieben:Schick schick!
Wäre das Szenario denkbar das man via deiner Lösung dann zum Beispiel Secret of Mana 1 zu zweit zockt via Verbindung? Wie läuft das dann mit dem Speichern auf den Modulen?!
Jetzt heißt es einfach ausprobieren
Ich versteh leider deine Frage nicht. Klar kann man einen Emulator benutzen, aber das war ja nicht Ziel des Projektes.Hapablap hat geschrieben:Also bevor ich anfange, erst mal riesen Respekt zu der ArbeitAber eine Frage, ich weiß jedoch nicht, ob ich das alles hier richtig verstanden habe ...
Es gibt doch bereits die Möglichkeit über Emulatoren über das Internet gemeinsam zu spielen. Ich selbst spiele zwar nie auf Emulatoren, aber wenn man unbedingt übers Internet zusammen spielen muss, wäre das ja eine bereits vorhandene Lösung. Mit einem USB-Adapter kann man dann einen SNES-Controller anschließen.
Tatsächlich ist der größte Teil nur Software. Auf der eigentlichen Schaltung ist so gut wie nichts drauf. Im Prinzip eigentlich nur ein paar passive Bauelemente, die der Mirkocontroller benötigt. Stell dir einen Mikrocontroller einfach als kleinen Computer vor, inkl. Prozessor, RAM, Programmspeicher etc. für den die Software geschrieben wurde.Hapablap hat geschrieben:Und da wäre dann auch meine zweite Idee: Wäre es nicht einfacher und günstiger, das ganze per Software zu lösen? Es gibt ja bereits einen Adapter SNES-Controller -> SNES. Dann könnte man evtl. einen Adapter in die andere Richtung bauen USB -> SNES und den Rest per Software lösen. Ganz nach dem Motto von Apple - Think differentJobs hat auch Hardware durch Software ersetzt (Beispiel Tastatur auf dem iPhone).
Jetzt könnte man natürlich noch Software schreiben, die genau das gleiche tut wie das SNESoIP und z.B. einfach vom Smartphone aus mitspielen oder das Ganze in einen Emulator implementieren. Das bleibt dann jedem selbst überlassen.
Das ist der eigentliche Spaß daran, hehe.Hapablap hat geschrieben:Ich kann mir aber natürlich vorstellen, dass es einfach eine schöne Sache, mehr retro und eine schöne Herausforderung ist, das mit Hardware zu lösen
Schau dir doch mal das XBAND-Modul an. Das war im Prinzip nichts anderes, ging jedoch über die Telefonleitung.Hapablap hat geschrieben:Btw. ich habe mir auch mal überlegt, ob es nicht cool wäre, ein SNES-Modul zu bauen und ein Spiel zu entwickeln (oder vielleicht eins verwenden), das man dann per LAN-Kabel an den Router verbinden kann. Also, dass sozusagen das SNES-Modul einen LAN-Anschluss hatUnd über diesen wird dann im Multiplayer gespielt. Oder ein Modul zwischen Spiel und SNES, ähnlich den Cheat-Modulen, welches dann aber Multiplayer ermöglicht. Aber wie gesagt, ich kann sowas leider nicht! Ich kann nur Software
Ist in Vorbereitung. Kommt auf jeden Fall noch! Der erste Prototyp ist jedenfalls schon auf dem Weg zu lytron und dann wird erstmal getestet.Hapablap hat geschrieben:Ein Video wäre schön! Ich hoffe das kommt irgendwann
Danke nochmals für die recht ausführliche Rückmeldung und sorry wegen der späten Antwort.
PS: Ich habe gerade damit begonnen ein kleines Add-On zu entwickeln.
PPS: Das Projekt ist nun auch auf nesdev.com.




