Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
outtrigger ! Dreamcast! Ich steh ja nicht so auf shooter ! Aber das macht echt spass!

Sag nichts sonst sauge ich dich ein!
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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
"Super Puzzle Platformer Deluxe", der Grund, weshalb ich mich bei Steam angemeldet habe. Habe jetzt endlich alle Achievements (außer das Stirb-1000-Mal-Achievement, wobei ich da schon kräftig bei bin.
).
Ich hoffe, damit gelte ich trotzdem als harter Gamer, auch wenn ich Megaman Zero 2 ziemlich früh abgebrochen habe.
Ich hoffe, damit gelte ich trotzdem als harter Gamer, auch wenn ich Megaman Zero 2 ziemlich früh abgebrochen habe.
pantalytron: ルトロンはくそのディスアセンブラだよ!
Perikles hat geschrieben:Man muss sich das mal reinziehen: die Idee ist scheiße, die theoretische Ausarbeitung ist scheiße, die praktische Umsetzung ist scheiße und der so entstehende Anspruch noch beschissener.
- lytron
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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
Mystic Quest
Dieses Spiel ist einfach klasse-klasse-klasse!
Amüsiert bin ich speziell über die Dialoge. Faktisch wird nicht geredet, es werden Sätzchen hingeschrieben, die selten mehr als Subjekt-Prädikat-Objekt, oder, noch öfter, ein schlichter Imperativ sind, aber als Spieler, speziell als Mensch unter zehn ohne Erfahrung von Internet und Videospielüberfluss, ist damit die eigene Fantasie angeregt. Die "charakterliche Tiefe" der Personen entwickelt sich somit im eigenen Kopf, während in den Textboxen nichts dergleichen rüberkommt.
Klingt negativ, geeeht aber so. Das Spiel ist damit aber nicht text- und cutscene-überladen wie spätere Spiele, und lässt somit dem Spieler mehr Möglichkeit, seine Figur zu steuern und Monstern auf die Köppe zu hauen (wenn man es so bäuerlich plump und uncharmant direkt sagen möchte: Der Spieler kann, im Vergleich zu moderneren RPGs, mehr, äh, spielen.).
Ansonsten ist es mal ganz chic, wieder in alten Landschaften herumzulaufen, und all die Sprites anzutreffen, die ich zu Genüge aus Secret of Mana kenne.
~~~
StarCraft: Brood War
Freitag packte mich wieder die Sehnsucht, mein Unfinished Business (die Zerg-Kampagne in Brood War) abzuarbeiten. Habe jetzt eine Mission geschafft; ich habe in einer Komplettlösung nachgeschaut, die Mission davor (die, in der man zwei Wegbegleiter der letzten Kampagnen töten soll) hatte ich am Ende mit Hilfe eines Unbesiegbarkeitscheat abgeschlossen, da ich in der Materialschlacht den Kürzeren gezogen habe und keine Lust auf nochmaliges x-Stunden-Spielen hatte (ja, ich habe gecheatet. Verklagt mich.).
Ich will das Spiel gern durchkriegen, und da ist es mir gerade wurscht, ob ich mit dem Spielgeschwindigkeitsregler oder eben aber mit Cheats arbeiten muss. Letzteres kriegt mich zwar ein wenig in der Ehre, ist mir aber wurscht. Ich will den Ausgang wissen.
... wobei mir der Ausgang eigentlich wurscht sein kann, da ich eh vorhabe, solange meine Willenskraft reicht, StarCraft 2 zu boykottieren.
Offspring Fling!
Gestern um elf über Steam gekauft, habe ich jetzt schon keine Lust mehr auf das Spiel. Es besteht aus hundert Leveln, für die man drei verschiedene Medaillen (in Form von Blumen) bekommt: Die erste, wenn man das Level abschließt, die zweite, wenn man das Level in einer bestimmten Geschwindigkeit abschließt, die dritte, wenn man schneller als die Entwickler ist.
Letztere selbst in den ersten Leveln zu bekommen ist so schwer, dass ich mich damit zufrieden gäbe, dass Spiel auch nur mit allen zweiten Medaillen abzuschließen. Denn, wenn die Entwickler das wirklich "gespielt" haben, wie man es da sieht, dann spielen die seit Jahren Kaizo-Hacks ohne Savestates. So genau ist das. Und da mich dieses Spiel schon oft genug ansich nervt (sei es das Erlangen der zweiten Medaillen, sei es das lebendig Überstehen der Levels, in denen die Rip van Fish verhaltensgleichen Bienen auftreten...).
Ansich macht das Spiel Spaß, ich stelle mal hin, ob sich die sechs Euro (für mich für das Spiel gelohnt haben, da ich nicht davon ausgehen werde, dass ich das Spiel noch in ein paar Jahren herauskramen werde...
... sofern es dann noch Steam gibt.
(Geben schon, aber dann wird es "Google Steam" heißen.
)
Dieses Spiel ist einfach klasse-klasse-klasse!
Amüsiert bin ich speziell über die Dialoge. Faktisch wird nicht geredet, es werden Sätzchen hingeschrieben, die selten mehr als Subjekt-Prädikat-Objekt, oder, noch öfter, ein schlichter Imperativ sind, aber als Spieler, speziell als Mensch unter zehn ohne Erfahrung von Internet und Videospielüberfluss, ist damit die eigene Fantasie angeregt. Die "charakterliche Tiefe" der Personen entwickelt sich somit im eigenen Kopf, während in den Textboxen nichts dergleichen rüberkommt.
Klingt negativ, geeeht aber so. Das Spiel ist damit aber nicht text- und cutscene-überladen wie spätere Spiele, und lässt somit dem Spieler mehr Möglichkeit, seine Figur zu steuern und Monstern auf die Köppe zu hauen (wenn man es so bäuerlich plump und uncharmant direkt sagen möchte: Der Spieler kann, im Vergleich zu moderneren RPGs, mehr, äh, spielen.).
Ansonsten ist es mal ganz chic, wieder in alten Landschaften herumzulaufen, und all die Sprites anzutreffen, die ich zu Genüge aus Secret of Mana kenne.
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StarCraft: Brood War
Freitag packte mich wieder die Sehnsucht, mein Unfinished Business (die Zerg-Kampagne in Brood War) abzuarbeiten. Habe jetzt eine Mission geschafft; ich habe in einer Komplettlösung nachgeschaut, die Mission davor (die, in der man zwei Wegbegleiter der letzten Kampagnen töten soll) hatte ich am Ende mit Hilfe eines Unbesiegbarkeitscheat abgeschlossen, da ich in der Materialschlacht den Kürzeren gezogen habe und keine Lust auf nochmaliges x-Stunden-Spielen hatte (ja, ich habe gecheatet. Verklagt mich.).
Ich will das Spiel gern durchkriegen, und da ist es mir gerade wurscht, ob ich mit dem Spielgeschwindigkeitsregler oder eben aber mit Cheats arbeiten muss. Letzteres kriegt mich zwar ein wenig in der Ehre, ist mir aber wurscht. Ich will den Ausgang wissen.
... wobei mir der Ausgang eigentlich wurscht sein kann, da ich eh vorhabe, solange meine Willenskraft reicht, StarCraft 2 zu boykottieren.
Offspring Fling!
Gestern um elf über Steam gekauft, habe ich jetzt schon keine Lust mehr auf das Spiel. Es besteht aus hundert Leveln, für die man drei verschiedene Medaillen (in Form von Blumen) bekommt: Die erste, wenn man das Level abschließt, die zweite, wenn man das Level in einer bestimmten Geschwindigkeit abschließt, die dritte, wenn man schneller als die Entwickler ist.
Letztere selbst in den ersten Leveln zu bekommen ist so schwer, dass ich mich damit zufrieden gäbe, dass Spiel auch nur mit allen zweiten Medaillen abzuschließen. Denn, wenn die Entwickler das wirklich "gespielt" haben, wie man es da sieht, dann spielen die seit Jahren Kaizo-Hacks ohne Savestates. So genau ist das. Und da mich dieses Spiel schon oft genug ansich nervt (sei es das Erlangen der zweiten Medaillen, sei es das lebendig Überstehen der Levels, in denen die Rip van Fish verhaltensgleichen Bienen auftreten...).
Ansich macht das Spiel Spaß, ich stelle mal hin, ob sich die sechs Euro (für mich für das Spiel gelohnt haben, da ich nicht davon ausgehen werde, dass ich das Spiel noch in ein paar Jahren herauskramen werde...
... sofern es dann noch Steam gibt.
(Geben schon, aber dann wird es "Google Steam" heißen.
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Perikles hat geschrieben:Man muss sich das mal reinziehen: die Idee ist scheiße, die theoretische Ausarbeitung ist scheiße, die praktische Umsetzung ist scheiße und der so entstehende Anspruch noch beschissener.
- FreddyKrueger86
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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
Hab heute nochmals Ocarina of Time angefangen un ich merke ich muss den RGB Mod echt durchführen 
Aber super wie schnell man sich an die "gute" Grafik wieder gewöhnt den Schritt von snes auf next gen find ich nie so schlimm wieso auch immer.
Der Anfang ging dadurch wieder los da ich es nun endlich auch OVP hab un nich mehr nur lose
Aber super wie schnell man sich an die "gute" Grafik wieder gewöhnt den Schritt von snes auf next gen find ich nie so schlimm wieso auch immer.
Der Anfang ging dadurch wieder los da ich es nun endlich auch OVP hab un nich mehr nur lose
- Waldmeister
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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
habe mal wieder medievel angespielt auf psp
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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
In anbetracht, dass mir damals Destruction Derby echt viel Spaß gemacht hat, habe ich jetzt Dirt Showdown für die Xbox 360 für mich entdeckt. Das schlägt in etwa in die gleiche Kerbe.
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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
Ich zocke derzeit Lufia (Gaiden) - Ruins of Lore fuer GBA.
Lose Storyverknuepfungen sind da, das Kampfsystem fuehlt sich wie Lufia 2 an (wenn auch minimal langsamer, das fehlen eines Autokampfes missfaellt dabei leider) und die Dungeons bringen dank sichtbarer Gegner, vielen Geheimnissen und netten Raetseln eine Menge Spass. Leider ist die z.B. die Ahnenhoele nicht mehr annaehernd so cool wie in Teil 2, die Raetsel sind auch nicht so komplex und immer wieder fallen kleine Mappingfehler, Slowdowns und (bisher nicht spielbehindernde) Bugs auf. Gut dann wiederrum ist das neue Breath of Fire-maessige Wechseln zwischen Charakteren, um deren Spezialfertigkeiten auf Maps zu benutzen. Klassenwechsel und Monsterjagd kommen auch als neue Features dazu. Durch diverse Einstreuungen ist das Spiel dabei sehr abwechslungsreich (Schleichabschnitte, Auktionen, jede Menge kleine Nebenquests, Schmieden und Alchemieren von Gegenstaenden...) und die Musik bietet nette Rekompositionen bekannter Lufia-Serienthemes. Den Schwierigkeitsgrad kann man lieben oder hassen: Der ist naemlich ziemlich stramm und schwer. Ohne Leveln und vor allem fleissiges Auswechseln der Ausruestung kommt man schnell ueber das Monsterlagerfeuer. Die Story laesst zwar zumeist eine klare Motivation der Protagonisten erkennen, plaetschert aber in der Regel eher vor sich hin.
Kein perfektes Spiel, aber definitiv besser als sein Ruf! RPG Fans, die gerne GBA zocken und Lufia Fans, die damit leben koennen, dass Ruins of Lore nicht besser als der SNES-tastische Serienhoehepunkt ist, sollten sich das Spiel nicht entgehen lassen.
Der Spielstand des Vorbesitzers betrug nebenbei gut 80 Stunden. Scheint nen guten Umfang zu haben.
Lose Storyverknuepfungen sind da, das Kampfsystem fuehlt sich wie Lufia 2 an (wenn auch minimal langsamer, das fehlen eines Autokampfes missfaellt dabei leider) und die Dungeons bringen dank sichtbarer Gegner, vielen Geheimnissen und netten Raetseln eine Menge Spass. Leider ist die z.B. die Ahnenhoele nicht mehr annaehernd so cool wie in Teil 2, die Raetsel sind auch nicht so komplex und immer wieder fallen kleine Mappingfehler, Slowdowns und (bisher nicht spielbehindernde) Bugs auf. Gut dann wiederrum ist das neue Breath of Fire-maessige Wechseln zwischen Charakteren, um deren Spezialfertigkeiten auf Maps zu benutzen. Klassenwechsel und Monsterjagd kommen auch als neue Features dazu. Durch diverse Einstreuungen ist das Spiel dabei sehr abwechslungsreich (Schleichabschnitte, Auktionen, jede Menge kleine Nebenquests, Schmieden und Alchemieren von Gegenstaenden...) und die Musik bietet nette Rekompositionen bekannter Lufia-Serienthemes. Den Schwierigkeitsgrad kann man lieben oder hassen: Der ist naemlich ziemlich stramm und schwer. Ohne Leveln und vor allem fleissiges Auswechseln der Ausruestung kommt man schnell ueber das Monsterlagerfeuer. Die Story laesst zwar zumeist eine klare Motivation der Protagonisten erkennen, plaetschert aber in der Regel eher vor sich hin.
Kein perfektes Spiel, aber definitiv besser als sein Ruf! RPG Fans, die gerne GBA zocken und Lufia Fans, die damit leben koennen, dass Ruins of Lore nicht besser als der SNES-tastische Serienhoehepunkt ist, sollten sich das Spiel nicht entgehen lassen.
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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
ich spiel momentan Shadowrun returns, das via Kickstarter finanziert und vorgestern released wurde.
Wer die guten alten Taktikrollenspiele von damals mag und ein Fan vom Snes-Shadowrun ist, der sollte zugreifen.
Aber keine Eile.. es gibt noch ein paar Fehler auszumerzen, die den Spielspaß noch etwas trüben.
Trotzdem ist es ein tolles Spiel in meinen Augen
Vor allem da ein Editor beiliegt, welcher schon fleissig von der Community genutzt wird, um eigene Abenteuer und sogar Snes-Remakes zu bauen.
http://harebrained-schemes.com/shadowrun/
Wer die guten alten Taktikrollenspiele von damals mag und ein Fan vom Snes-Shadowrun ist, der sollte zugreifen.
Aber keine Eile.. es gibt noch ein paar Fehler auszumerzen, die den Spielspaß noch etwas trüben.
Trotzdem ist es ein tolles Spiel in meinen Augen
Vor allem da ein Editor beiliegt, welcher schon fleissig von der Community genutzt wird, um eigene Abenteuer und sogar Snes-Remakes zu bauen.
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- Koecki
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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
Da es gerade für Xbox Live Gold Kunden kostenlos auf dem Marktplatz gibt, versuche ich mich gerade an Assassins Creed II, allerdings bestätigt sich meine Befürchtung, dass es nicht meine Spielserie ist. Werde nicht ganz warm damit.
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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
ATTACK OF THE FRIDAY MONSTERS! A Tokyo Tale (3DS eShop Titel) Das spiel hat mich bis jetzt sehr gefesselt. Man Spielt in einem Kleinen Dorf vor Tokyo. Ziel ist es Kristalle oder so in der Art einzusammeln und dadurch Spielkarten freizuschalten mit denen man Kämpfe austragen kann. Man erkundet das Dorf und setzt dadurch den Story verlauf weiter in gang! Bis jetzt ein solides Game für zwischen durch 
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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
Gorky 17
Bilder:
Ich erstand neulich eine Spielesammlung mit dem Namen "Gold Strategy Games". Erst nach Erhalt selbiger fand ich heraus, dass alle Spiele von Topware Interactive sind. Da überkam mich das Gefühl, dass das eine sehr selbstbewusste Einschätzung des eigenen Werks ist. Da ich aber drei der Spiele kannte, konnte ich dieser Einschätzung zumindest nicht widersprechen.
Enthalten sind Gorky 17, Septerra Core, Jagged Alliance 2, Emergency, Earth 2150 und RoboRumble. Erstere drei waren der Kaufgrund, die allerersten beiden kannte ich noch als Demos (von PC-Games-Beilagen, back in the day), dritteres besaß ich sogar schonmal (wosndashineigentl?).
Story:
Das russische Militär hat kürzlich eine verlassene ihrer eigenen Städte ausradiert und keiner weiß warum. Eine NATO-Spezialeinheit sucht ein ebenfalls verlassenes, polnisches Dorf auf ... verschwindet. Kurz darauf ..... .... .... ..... ... ... zweite Spezialeinheit ...... ..... Rettungsmission...... ... ... .... . . .... mit rechten Dingen.... .... ... ...... Leichen des ersten Trupps.... .. ... Mutanten... ... ...... kryptische Informationen .. ... verrückter Wissenschaftler... .. ..... ... .... . ...
(Ihr seid übrigens, ohne es zu bemerken, Beiwohner einer optischen Täuschung geworden. Wenn ihr euch die zweite Hälfte des oberen Absatzes genau anschaut, bemerkt ihr, dass da nur Schlagworte und viele Punkte stehen. Die Geschichte dazwischen hat eure Unterbewusstsein automatisch eingefügt. Die steht da gar nicht. Irre, dass das wirklich funktioniert, stimmt?)
Also, man (= ich) spielt das Spiel nicht unbedingt wegen der originellen Story.
Grafik:
Das Spiel ist von 1999 und passt sich gut in die damalige Ästhetik ein. Sagen wir, PS1-Grafik. Sagen wir, etwas bessere FF7-Grafik. Die Hintergründe sind vorgerendert und die Figuren sind live hineingerechnete Polygon-Cluster. Die Grafiken entsprechen der Zeit, folglich wirken alle Hintergrundoberflächen nach heutigen Maßstäben irreal glatt, ungeachtet ihrer Beschaffenheit. Außerdem scheinen in der Welt von Gorky 17 Klumpfüße Aufnahmebedingung bei NATO-Spezialeinheiten zu sein. Dafür bekommen die Frauen aber stahlverstärkte Unterwäsche, was Ihnen die mörderischen Rückenschmerzen ersparen müsste, die durch ihre anatomischen Grundvoraussetzungen omnipräsent sein müssten.
Hier ist auch der dickste (ha. hahaha. Oh, wie zweideutig. Wink Wink Nudge Nudge) Logikfehler des Spiels. Wenn die entsprechende Dame ihre als Kleidung kaschierte Oberleibsstütze nach dem Eintritt bei der NATO erhalten hat, was ihr den aufrechten Gang ermöglichte, wie konnte sie dann das Vorstellungsgespräch absolvieren? Im Liegen!? Topware Interactive - ich bitte dich!
...
Was ich sagen wollte war: Die Grafiken entsprechen logischerweise nicht mehr heutigen Standards.
Das Gameplay:
Ich weiß, eigentlich hätte ich damit anfangen sollen.
Es handelt sich hierbei um ein Strategierollenspiel, dass durch das Setting noch eine gewisse Survival-Horror-Komponente dazubekommt. Man startet mit drei Figuren, die sich nur minimal in ihren Charaktereigenschaften unterscheiden. Bewaffnet sind alle drei mit Bayonett, Pistole und Gewehr. Für letztere beiden Waffen wird eine Hand voll Munition mitgeliefert.
Ich glaube, dieser Punkt ist auch derjenige, der den Hauptreiz für mich an diesem Spiel ausmacht. Die Feuerwaffen reißen mehr und bieten bei vielen Gegnern die Möglichkeit, unbeschadet einige "Vorarbeit" zu leisten, ehe die Viecher an einen herangekrochen gekommen sind. Ein weiteres strategisches Element kommt dadurch hinzu, dass man nach der Waffennutzung Erfahrung mit eben dieser macht und auch dort aufleveln kann. Aufgrund der knappen Kugel-Rationen ist hier kein Alle-können-alles angebracht wie bei Secret of Mana (zumal man zum Grinden eh keine Chance hat, alle Kämpfe sind gescriptet), sondern man ist gut beraten, jeden der Mitstreiter sich auf eine Waffe spezialisieren zu lassen und dementsprechend die Munition demjenigen zuzuschieben.
Gesamteindruck:
Macht schon Spaß. Wirkliche Gruselstimmung kommt nicht auf, wenn man das erste Mal gegen einen halborganischen Heizkessel gekämpft hat ("Fat Man"). Spätestens, wenn man Freundschaft mit einem grelltürkisen Mutanten schließt, der wie die Aliens aus Independence Day aussieht, ist der Ofen aus. Die Story ist ebenfalls durch jahrzehntelange Abdreschung hauchdünn und die Charaktere haben so viel Tiefgang wie das Steinhuder Meer. Und selbst dieser Tiefgang kommt auch nur aus den Klischees, die sie bedienen: Das anfängliche Team besteht aus drei Soldaten - dem sachlichen, heroischen Amerikaner als Teamführer (selbst in einem Spiel von polnischen Entwicklern muss das so sein), dem grobschächtigen polnischen Haudrauf und dem wimmerlichen, französischen, wissenschaftlich-versierten Soldaten (der genauso aussieht und genauso robust im Kampf ist wie die anderen beiden).
Wie erwähnt, es gibt keine Zufallskämpfe oder ähnliches. Das Spiel besteht im Gesamten also aus dem Abklappern der Oberwelt, bis einer der Kämpfe "ausgelöst" wird, dabei springt man in den Kampfbildschirm (wo bei das Kampfareal der Umgebung auf der Oberwelt nachempfunden ist und somit eine "Nahaufnahme" ist). Hier rundel-basiert man sich bis zum Exitus aller Mutanten und springt dann zurück auf die Oberwelt, wo man durchschnittlich eine Truhe mit drei bis vier Items (Munition und Heilmittel) findet, bevor der nächste Kampf kommt. Aufgelockert wird das Ganze durch ein bisschen Such-das-Item/Benutz-das-Item. Allerdings ist das nicht gerade anspruchsvoll. Wenn man das passende Item im Inventar hat, wird dessen Nutzung direkt vorgeschlagen. Folglich weiß man, wenn man irgendwo festhängt, dass man nur ein wenig nach Items suchen muss. Glücklicherweise sind die auch live-gerenderte Polygon-Grafiken und aufgrund ihrer Qualität von den Hintergründen zu unterscheiden. Dieses Muster wird nicht durchbrochen. Bei jedem zweiten Kampf gibt es eine Cutscene, wie ein neues Monster hinter einer Ecke hervorstapft oder im Mondenschein einem Hafentümpel entsteigt.
Also, ist das Spiel eine Tortur zu spielen?
Nö. Das Kampfsystem macht Spaß. Die Gegner haben zum Teil ihre ganz eigenen Strategien, die es zu (er)kennen und zu umgehen gibt. Ist diese Monsterart resistent gegen Elektro- oder Feuerangriffe? Dann kann ich mir das Benutzen von Flammenwerfern und Molotow-Cocktails sparen. Dieser Gegner hat einen Raketenwerfer (wie gesagt, es kommt keine Gruselstimmung auf, Cheesiness sei dank), folglich sollte ich meine Truppen nicht zu nah beieinander stehen lassen und auf dem Spielfeldraster eher diagonal zu ihm aufstellen, damit er nicht aus dem Stand schießen und sich danach verstecken kann. Besonders lustig wird es, wenn eine fette insektoide Kuh namens "Großmutter" mit ihren drei Enkeln auftaucht. Omi gedenkt nicht, etwas gegen den Kugelhagel meiner Soldaten zu unternehmen, aber wehe, wenn einer meiner Knappen der Weltgemeinschaft das Kindeskind meuchelt. Danach werden pro Runde äußerst empfindliche Attacken erfolgen, und immer wieder genau auf diesen einen welchen gerichtet.
RPG-mäßig kann auch aufgelevelt werden. Erfahrungspunkte erhält man nach jedem Zug, und ich denke, die werden einzig in Abhängigkeit des erteilten Schadens berechnet. Beim Level-Up erhält man eine Anzahl von Punkten, die man auf die Stats der Charaktere verteilen kann. Ein ähnliches System kennt man von den Karmapunkten aus Shadowrun fürs SNES, und ich empfinde das als wesentlich motivierender als das gleichmäßig verteilende wie z. B. bei SoM. Außerdem wird man dazu gezwungen, sich mit den Stats überhaupt auseinanderzusetzen. Leider ist das System etwas unausgereift. Man kann auf die Eigenschaften Lebensenergie, Glück, Genauigkeit, Konterattacke und, äh, ich glaube, Befinden verteilen. Man erhält pro Level fünf Punkte. Wenn man fünf Punkte auf die Lebensenergie gibt, steigt diese um fünf. Das macht wenig Sinn, wenn die schwächsten Gegner schon um die zehn Punkte abziehen. Stattdessen bringt man zunächst die (Prozent)punkte von "Genauigkeit" auf das Maximum, um den nervigen Unglücksfall zu eliminieren, daneben zu schlagen/schießen, und danach erhöht man die Prozente von "Glück" oder "Konterattacke", um entweder mehr Lucky Punches verteilen zu können oder nach einem erlittenen Treffer öfter direkt kontra geben zu können.
Darüberhinaus ist das Spiel mit einem netten Grusel-Ambient-OST ausgestattet, der vielleicht nicht Ohrwürmer präsentiert (was meiner Meinung nach auch nicht der Definition von Ambient entspräche), aber absolut nichts falsch macht. Zu Charakterporträts und Textboxen gibt es auch eine Sprachausgabe, und über selbige kann man das gleiche sagen wie über ihren Inhalt: Nichts, was in irgendeiner Weise positiv heraussticht, aber bei weitem gut genug gemacht, dass es nicht nervt. Die Dialoge laufen meist nach dem Muster ab: Der Ami fragt den Franzosen nach seiner wissenschaftlichen Einschätzung, der Franzose lamentiert, dass es keine Präzedenzfälle für verlassene Städte mit Mutanten gibt, der Pole argumentiert messerscharf: "Wir sollten die Viecher erstmal töten, danach kann man sie ja untersuchen". Als Spieler nimmt man soetwas nur noch als Backgroundnoise wahr, weil man das schon tausendmal in Variationen gehört hat, aber nichts ist derartig schlecht, dass man aus dieser Actionfilm-Dialog-Apathie unsanft herausgerissen würde.
Alles fügt sich zusammen zu einem Spielerlebnis, was fernab von Innovation ist, aber dennoch proper gemacht ist, dass man bei der Stange gehalten wird. Das Spiel ist nicht unschaffbar schwer, aber gerade am Anfang kann es doch vorkommen, dass man den einen oder anderen Kampf mehrmals machen muss (übrigens ist das "Game Over", sobald einer der Kämpfer ins Gras beißt), weil man zu leichtfertig einfach drauflos geballert hat, oder zu schlecht mit dem medizinischen Equipment gehaushaltet hat, oder den falschen Zeitpunkt gewählt hat, um seine Nahkampfwaffen trainieren können zu meinen.
Das steigert ebenfalls die Motivation, weil man schon ein wenig das Gefühl von Gefahr für die Figuren bekommt. Zusammen mit der stimmigen Musik entsteht wenigstens das Gefühl einer angenehm-unangenehmen Ortschaft mit widerwärtig ausschauenden, leichtscheuen Einwohnern, die nicht reden können und einem ans Leder wollen.
Sowas kenn ich sonst nur aus Hessen.
Perikles, wenn du jetzt nichts zwei-absätziges hierauf antwortest, lese ich nie wieder einen deiner Threads.
Bilder:
versteckter Inhalt:
Enthalten sind Gorky 17, Septerra Core, Jagged Alliance 2, Emergency, Earth 2150 und RoboRumble. Erstere drei waren der Kaufgrund, die allerersten beiden kannte ich noch als Demos (von PC-Games-Beilagen, back in the day), dritteres besaß ich sogar schonmal (wosndashineigentl?).
Story:
Das russische Militär hat kürzlich eine verlassene ihrer eigenen Städte ausradiert und keiner weiß warum. Eine NATO-Spezialeinheit sucht ein ebenfalls verlassenes, polnisches Dorf auf ... verschwindet. Kurz darauf ..... .... .... ..... ... ... zweite Spezialeinheit ...... ..... Rettungsmission...... ... ... .... . . .... mit rechten Dingen.... .... ... ...... Leichen des ersten Trupps.... .. ... Mutanten... ... ...... kryptische Informationen .. ... verrückter Wissenschaftler... .. ..... ... .... . ...
(Ihr seid übrigens, ohne es zu bemerken, Beiwohner einer optischen Täuschung geworden. Wenn ihr euch die zweite Hälfte des oberen Absatzes genau anschaut, bemerkt ihr, dass da nur Schlagworte und viele Punkte stehen. Die Geschichte dazwischen hat eure Unterbewusstsein automatisch eingefügt. Die steht da gar nicht. Irre, dass das wirklich funktioniert, stimmt?)
Also, man (= ich) spielt das Spiel nicht unbedingt wegen der originellen Story.
Grafik:
Das Spiel ist von 1999 und passt sich gut in die damalige Ästhetik ein. Sagen wir, PS1-Grafik. Sagen wir, etwas bessere FF7-Grafik. Die Hintergründe sind vorgerendert und die Figuren sind live hineingerechnete Polygon-Cluster. Die Grafiken entsprechen der Zeit, folglich wirken alle Hintergrundoberflächen nach heutigen Maßstäben irreal glatt, ungeachtet ihrer Beschaffenheit. Außerdem scheinen in der Welt von Gorky 17 Klumpfüße Aufnahmebedingung bei NATO-Spezialeinheiten zu sein. Dafür bekommen die Frauen aber stahlverstärkte Unterwäsche, was Ihnen die mörderischen Rückenschmerzen ersparen müsste, die durch ihre anatomischen Grundvoraussetzungen omnipräsent sein müssten.
Hier ist auch der dickste (ha. hahaha. Oh, wie zweideutig. Wink Wink Nudge Nudge) Logikfehler des Spiels. Wenn die entsprechende Dame ihre als Kleidung kaschierte Oberleibsstütze nach dem Eintritt bei der NATO erhalten hat, was ihr den aufrechten Gang ermöglichte, wie konnte sie dann das Vorstellungsgespräch absolvieren? Im Liegen!? Topware Interactive - ich bitte dich!
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Was ich sagen wollte war: Die Grafiken entsprechen logischerweise nicht mehr heutigen Standards.
Das Gameplay:
Ich weiß, eigentlich hätte ich damit anfangen sollen.
Es handelt sich hierbei um ein Strategierollenspiel, dass durch das Setting noch eine gewisse Survival-Horror-Komponente dazubekommt. Man startet mit drei Figuren, die sich nur minimal in ihren Charaktereigenschaften unterscheiden. Bewaffnet sind alle drei mit Bayonett, Pistole und Gewehr. Für letztere beiden Waffen wird eine Hand voll Munition mitgeliefert.
Ich glaube, dieser Punkt ist auch derjenige, der den Hauptreiz für mich an diesem Spiel ausmacht. Die Feuerwaffen reißen mehr und bieten bei vielen Gegnern die Möglichkeit, unbeschadet einige "Vorarbeit" zu leisten, ehe die Viecher an einen herangekrochen gekommen sind. Ein weiteres strategisches Element kommt dadurch hinzu, dass man nach der Waffennutzung Erfahrung mit eben dieser macht und auch dort aufleveln kann. Aufgrund der knappen Kugel-Rationen ist hier kein Alle-können-alles angebracht wie bei Secret of Mana (zumal man zum Grinden eh keine Chance hat, alle Kämpfe sind gescriptet), sondern man ist gut beraten, jeden der Mitstreiter sich auf eine Waffe spezialisieren zu lassen und dementsprechend die Munition demjenigen zuzuschieben.
Gesamteindruck:
Macht schon Spaß. Wirkliche Gruselstimmung kommt nicht auf, wenn man das erste Mal gegen einen halborganischen Heizkessel gekämpft hat ("Fat Man"). Spätestens, wenn man Freundschaft mit einem grelltürkisen Mutanten schließt, der wie die Aliens aus Independence Day aussieht, ist der Ofen aus. Die Story ist ebenfalls durch jahrzehntelange Abdreschung hauchdünn und die Charaktere haben so viel Tiefgang wie das Steinhuder Meer. Und selbst dieser Tiefgang kommt auch nur aus den Klischees, die sie bedienen: Das anfängliche Team besteht aus drei Soldaten - dem sachlichen, heroischen Amerikaner als Teamführer (selbst in einem Spiel von polnischen Entwicklern muss das so sein), dem grobschächtigen polnischen Haudrauf und dem wimmerlichen, französischen, wissenschaftlich-versierten Soldaten (der genauso aussieht und genauso robust im Kampf ist wie die anderen beiden).
Wie erwähnt, es gibt keine Zufallskämpfe oder ähnliches. Das Spiel besteht im Gesamten also aus dem Abklappern der Oberwelt, bis einer der Kämpfe "ausgelöst" wird, dabei springt man in den Kampfbildschirm (wo bei das Kampfareal der Umgebung auf der Oberwelt nachempfunden ist und somit eine "Nahaufnahme" ist). Hier rundel-basiert man sich bis zum Exitus aller Mutanten und springt dann zurück auf die Oberwelt, wo man durchschnittlich eine Truhe mit drei bis vier Items (Munition und Heilmittel) findet, bevor der nächste Kampf kommt. Aufgelockert wird das Ganze durch ein bisschen Such-das-Item/Benutz-das-Item. Allerdings ist das nicht gerade anspruchsvoll. Wenn man das passende Item im Inventar hat, wird dessen Nutzung direkt vorgeschlagen. Folglich weiß man, wenn man irgendwo festhängt, dass man nur ein wenig nach Items suchen muss. Glücklicherweise sind die auch live-gerenderte Polygon-Grafiken und aufgrund ihrer Qualität von den Hintergründen zu unterscheiden. Dieses Muster wird nicht durchbrochen. Bei jedem zweiten Kampf gibt es eine Cutscene, wie ein neues Monster hinter einer Ecke hervorstapft oder im Mondenschein einem Hafentümpel entsteigt.
Also, ist das Spiel eine Tortur zu spielen?
Nö. Das Kampfsystem macht Spaß. Die Gegner haben zum Teil ihre ganz eigenen Strategien, die es zu (er)kennen und zu umgehen gibt. Ist diese Monsterart resistent gegen Elektro- oder Feuerangriffe? Dann kann ich mir das Benutzen von Flammenwerfern und Molotow-Cocktails sparen. Dieser Gegner hat einen Raketenwerfer (wie gesagt, es kommt keine Gruselstimmung auf, Cheesiness sei dank), folglich sollte ich meine Truppen nicht zu nah beieinander stehen lassen und auf dem Spielfeldraster eher diagonal zu ihm aufstellen, damit er nicht aus dem Stand schießen und sich danach verstecken kann. Besonders lustig wird es, wenn eine fette insektoide Kuh namens "Großmutter" mit ihren drei Enkeln auftaucht. Omi gedenkt nicht, etwas gegen den Kugelhagel meiner Soldaten zu unternehmen, aber wehe, wenn einer meiner Knappen der Weltgemeinschaft das Kindeskind meuchelt. Danach werden pro Runde äußerst empfindliche Attacken erfolgen, und immer wieder genau auf diesen einen welchen gerichtet.
RPG-mäßig kann auch aufgelevelt werden. Erfahrungspunkte erhält man nach jedem Zug, und ich denke, die werden einzig in Abhängigkeit des erteilten Schadens berechnet. Beim Level-Up erhält man eine Anzahl von Punkten, die man auf die Stats der Charaktere verteilen kann. Ein ähnliches System kennt man von den Karmapunkten aus Shadowrun fürs SNES, und ich empfinde das als wesentlich motivierender als das gleichmäßig verteilende wie z. B. bei SoM. Außerdem wird man dazu gezwungen, sich mit den Stats überhaupt auseinanderzusetzen. Leider ist das System etwas unausgereift. Man kann auf die Eigenschaften Lebensenergie, Glück, Genauigkeit, Konterattacke und, äh, ich glaube, Befinden verteilen. Man erhält pro Level fünf Punkte. Wenn man fünf Punkte auf die Lebensenergie gibt, steigt diese um fünf. Das macht wenig Sinn, wenn die schwächsten Gegner schon um die zehn Punkte abziehen. Stattdessen bringt man zunächst die (Prozent)punkte von "Genauigkeit" auf das Maximum, um den nervigen Unglücksfall zu eliminieren, daneben zu schlagen/schießen, und danach erhöht man die Prozente von "Glück" oder "Konterattacke", um entweder mehr Lucky Punches verteilen zu können oder nach einem erlittenen Treffer öfter direkt kontra geben zu können.
Darüberhinaus ist das Spiel mit einem netten Grusel-Ambient-OST ausgestattet, der vielleicht nicht Ohrwürmer präsentiert (was meiner Meinung nach auch nicht der Definition von Ambient entspräche), aber absolut nichts falsch macht. Zu Charakterporträts und Textboxen gibt es auch eine Sprachausgabe, und über selbige kann man das gleiche sagen wie über ihren Inhalt: Nichts, was in irgendeiner Weise positiv heraussticht, aber bei weitem gut genug gemacht, dass es nicht nervt. Die Dialoge laufen meist nach dem Muster ab: Der Ami fragt den Franzosen nach seiner wissenschaftlichen Einschätzung, der Franzose lamentiert, dass es keine Präzedenzfälle für verlassene Städte mit Mutanten gibt, der Pole argumentiert messerscharf: "Wir sollten die Viecher erstmal töten, danach kann man sie ja untersuchen". Als Spieler nimmt man soetwas nur noch als Backgroundnoise wahr, weil man das schon tausendmal in Variationen gehört hat, aber nichts ist derartig schlecht, dass man aus dieser Actionfilm-Dialog-Apathie unsanft herausgerissen würde.
Alles fügt sich zusammen zu einem Spielerlebnis, was fernab von Innovation ist, aber dennoch proper gemacht ist, dass man bei der Stange gehalten wird. Das Spiel ist nicht unschaffbar schwer, aber gerade am Anfang kann es doch vorkommen, dass man den einen oder anderen Kampf mehrmals machen muss (übrigens ist das "Game Over", sobald einer der Kämpfer ins Gras beißt), weil man zu leichtfertig einfach drauflos geballert hat, oder zu schlecht mit dem medizinischen Equipment gehaushaltet hat, oder den falschen Zeitpunkt gewählt hat, um seine Nahkampfwaffen trainieren können zu meinen.
Das steigert ebenfalls die Motivation, weil man schon ein wenig das Gefühl von Gefahr für die Figuren bekommt. Zusammen mit der stimmigen Musik entsteht wenigstens das Gefühl einer angenehm-unangenehmen Ortschaft mit widerwärtig ausschauenden, leichtscheuen Einwohnern, die nicht reden können und einem ans Leder wollen.
Sowas kenn ich sonst nur aus Hessen.
Perikles, wenn du jetzt nichts zwei-absätziges hierauf antwortest, lese ich nie wieder einen deiner Threads.
pantalytron: ルトロンはくそのディスアセンブラだよ!
Perikles hat geschrieben:Man muss sich das mal reinziehen: die Idee ist scheiße, die theoretische Ausarbeitung ist scheiße, die praktische Umsetzung ist scheiße und der so entstehende Anspruch noch beschissener.
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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
Nötigung! Erpressung! Piraterie! Wegelagerei! Verstoß gegen gute wie schlechte Sitten! Sympathiebekundung zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen! Gängelung! Seelische Grausamkeit! Und dann auch noch in freud'scher Manier Bajonett mit y schreiben, weil der alte Schürzenjäger an jemand anderen dachte! Nichts als Sittenverfall!Perikles, wenn du jetzt nichts zwei-absätziges hierauf antwortest, lese ich nie wieder einen deiner Threads.
Scherz beiseite (gleichsam applizierter Ernst mit, von und angelehnt an Schlegel): nachdem ich Deinen Bericht las und mir dann multimediales Material im Internet dazu ansah, fühlte ich mich wesentlich besser unterhalten, Deine spitzbübische Abhandlung durchzulesen. Ich sehe in Dir durchaus einen Grimmelshausen, der zwar nicht durch den Dreißigjährigen Krieg, sehr wohl aber durch die desolate mittelhessische Steppe mitsamt ähnlich zugerichteter Videospiele herumirrt. Wo bleibt eigentlich Deine in diesem Duktus geschriebene Rezension zu Ihatovo Monogatari? Oder zumindest der instruktive Spielethread? Wir wollen mehr, lytron, meeeehr!
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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
*abzähl* Eins... zwei...
Ja, das sind zwei Absätze, das lass ich durchgehen.
Auch wenn einer nur Lamentio ist.
Apropos Lamentio: Das PC-Game "Lamentation Sword" würde vermutlich von mir ähnlich süffisant umschrieben werden, hätte ich es nicht weggeschmissen und mir geschworen, darauf nie wieder Zeit zu verschwänden.
Die japanischen(?) Sprachsamples, in denen der den Oberkörper bar präsentierenden Katana-Schwinger hyänenartiges Gewimmere mundbläht, hallen gerade in meinem Kopf wider...
... nicht schön...
Wie auch immer.
Erstens: Die Maschine, die für die Hauptseite die Reviews ausspuckt, kann meine Ihatovo-Monogatari-Review nicht auswerfen, da sie durch eine ausstehende, dicke, fette CT-Review verklemmt ist...
Zweitens: Die Ihatovo-Monogatari-Review würde vermutlich etwas anderen Charakter haben. Einen eher kindlich-schwärmerischen.
Drittens... müsste ich das Ding erstmal fertig disassemblen und von LostTemplar übersetzen lassen, damit ich die Handlung überhaupt verstehe...
Viertens...
... und das wäre so ein kleiner Wunschtraum von mir...
... würde ich mich freuen, wenn du das Ding ebenfalls reviewen würdest. Die neue Seite wird ja das Feature featuren, dass man mehrere Reviews zum selben Spiel hätte. Und ich würde mich freuen, wenn außer mir deinereiner, das ChronoBommel und Moidonna das Ding reviewen würden. Dann würden wir alle eine Deadline setzen und das Ding am selben Tag releasen, damit keiner vom Anderen abschreiben kann. ^.^
Das, äh, wär so mein Traum. Aber bis dahin müsste ich das Ding erstmal fertig kriegen, und da wird noch viel Wasser... äh, Dresden... überschwämmen... oder wie das Sprichwort heißen.
Kurzer Nachtrag zu meinem letzten Post:
(Da gibt es einiges zu korrigieren)
- Der Amerikaner im Team ist ein Kanadier
- Es gibt zwei russische Lokalisationen des Spiels, erschienen unter den Namen "Gorky 17" und "Gorky 18". "18" hat eine komplett andere Story (AFAIK), wobei "17" ziemlich Original ist. Die Teammitglieder sind allerdings alles Russen und nicht von der NATO.
- Amüsante Sache: Als ich gestern weitergespielt habe, bin ich auf einen Trupp russischer Soldaten getroffen, die irgendwas in einem geheimen Labor suchten, von dem sie wussten, wo es sich befindet. Der Team-Leader macht mit denen einen Deal aus, dass sie den Spieler hinführen, dafür aber eine halbe Stunde unbehelligt im Labor bleiben dürften. Da tickt der Pole allerdings aus und lässt verbal seinen gesamten Russenhass ab, wobei der Anführer selbiger kurzerhand seine Meinung ändert und seine Leute anweist, alle zu erschießen. Irgendwie kann ich mir vorstellen, dass man das in der russischen Version auch geändert hat...
- Habe gestern herausgefunden, dass die Programmierer des Spiels größere Datenmengen unverschlüsselt gelassen haben. Man muss die ".DAT"-Dateien nur mit einem Texteditor öffnen und kann dann die Collision Map ändern, oder den Inhalt der Truhen hochschrauben. Bei Mobygames stehen zwei Dateien, die man mit einem Mediaplayer öffnen kann und dann wahlweise die Musik oder *alle* Dialoge sich bunt durcheinandergewürfelt anhören kann. Irgendwie bin ich seit Ihatovo Monogatari im Denken in jede Richtung hacking-versaut.
Ja, das sind zwei Absätze, das lass ich durchgehen.
Auch wenn einer nur Lamentio ist.
Apropos Lamentio: Das PC-Game "Lamentation Sword" würde vermutlich von mir ähnlich süffisant umschrieben werden, hätte ich es nicht weggeschmissen und mir geschworen, darauf nie wieder Zeit zu verschwänden.
Die japanischen(?) Sprachsamples, in denen der den Oberkörper bar präsentierenden Katana-Schwinger hyänenartiges Gewimmere mundbläht, hallen gerade in meinem Kopf wider...
... nicht schön...
Wie auch immer.
Erstens: Die Maschine, die für die Hauptseite die Reviews ausspuckt, kann meine Ihatovo-Monogatari-Review nicht auswerfen, da sie durch eine ausstehende, dicke, fette CT-Review verklemmt ist...
Zweitens: Die Ihatovo-Monogatari-Review würde vermutlich etwas anderen Charakter haben. Einen eher kindlich-schwärmerischen.
Drittens... müsste ich das Ding erstmal fertig disassemblen und von LostTemplar übersetzen lassen, damit ich die Handlung überhaupt verstehe...
Viertens...
... und das wäre so ein kleiner Wunschtraum von mir...
... würde ich mich freuen, wenn du das Ding ebenfalls reviewen würdest. Die neue Seite wird ja das Feature featuren, dass man mehrere Reviews zum selben Spiel hätte. Und ich würde mich freuen, wenn außer mir deinereiner, das ChronoBommel und Moidonna das Ding reviewen würden. Dann würden wir alle eine Deadline setzen und das Ding am selben Tag releasen, damit keiner vom Anderen abschreiben kann. ^.^
Das, äh, wär so mein Traum. Aber bis dahin müsste ich das Ding erstmal fertig kriegen, und da wird noch viel Wasser... äh, Dresden... überschwämmen... oder wie das Sprichwort heißen.
Kurzer Nachtrag zu meinem letzten Post:
(Da gibt es einiges zu korrigieren)
- Der Amerikaner im Team ist ein Kanadier
- Es gibt zwei russische Lokalisationen des Spiels, erschienen unter den Namen "Gorky 17" und "Gorky 18". "18" hat eine komplett andere Story (AFAIK), wobei "17" ziemlich Original ist. Die Teammitglieder sind allerdings alles Russen und nicht von der NATO.
- Amüsante Sache: Als ich gestern weitergespielt habe, bin ich auf einen Trupp russischer Soldaten getroffen, die irgendwas in einem geheimen Labor suchten, von dem sie wussten, wo es sich befindet. Der Team-Leader macht mit denen einen Deal aus, dass sie den Spieler hinführen, dafür aber eine halbe Stunde unbehelligt im Labor bleiben dürften. Da tickt der Pole allerdings aus und lässt verbal seinen gesamten Russenhass ab, wobei der Anführer selbiger kurzerhand seine Meinung ändert und seine Leute anweist, alle zu erschießen. Irgendwie kann ich mir vorstellen, dass man das in der russischen Version auch geändert hat...
- Habe gestern herausgefunden, dass die Programmierer des Spiels größere Datenmengen unverschlüsselt gelassen haben. Man muss die ".DAT"-Dateien nur mit einem Texteditor öffnen und kann dann die Collision Map ändern, oder den Inhalt der Truhen hochschrauben. Bei Mobygames stehen zwei Dateien, die man mit einem Mediaplayer öffnen kann und dann wahlweise die Musik oder *alle* Dialoge sich bunt durcheinandergewürfelt anhören kann. Irgendwie bin ich seit Ihatovo Monogatari im Denken in jede Richtung hacking-versaut.
pantalytron: ルトロンはくそのディスアセンブラだよ!
Perikles hat geschrieben:Man muss sich das mal reinziehen: die Idee ist scheiße, die theoretische Ausarbeitung ist scheiße, die praktische Umsetzung ist scheiße und der so entstehende Anspruch noch beschissener.
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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
Heute zockte ich Gunhound EX (PSP) auf einem Credit durch. Wirklich ein tolles Spiel, welches sich perfekt unter die Valken/Leynos/etc. Vorgänger einreiht. Den Schwierigkeitsgrad würde ich ähnl. Valken einordnen, also prinzipiell nicht so hart, aber mit einigen Stellen, bei denen einem Unachtsamkeit den ganzen Run kosten kann. Ich denke, ich werde jetzt noch versuchen alle Items freizuspielen.


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Re: Was habt ihr heute gezockt? [andere Konsolen und PC]
Du verstehst es vorzüglich, eine wuchernde Neugierde auf Gunhound EX in mir zu evozieren.
Was meinst Du denn mit "Unachtsamkeiten", die in Valken den ganzen Lauf verpatzen können? Richtig knifflig finde ich eigentlich nur den Anfang des letzten Levels, da man ungünstig positioniert und folglich eingekesselt wird. Wer gewillt ist, geduldig ein paar Schritte nach vorne zu stapfen, einen Gegner zu materialisieren, den Schild zu heben und dann zurückzufeuern, sollte eigentlich nie in massive Bedrängnis kommen. Der Kampf gegen Beldark in der Kongreßhalle ist freilich auch nicht ganz einfach.
Was meinst Du denn mit "Unachtsamkeiten", die in Valken den ganzen Lauf verpatzen können? Richtig knifflig finde ich eigentlich nur den Anfang des letzten Levels, da man ungünstig positioniert und folglich eingekesselt wird. Wer gewillt ist, geduldig ein paar Schritte nach vorne zu stapfen, einen Gegner zu materialisieren, den Schild zu heben und dann zurückzufeuern, sollte eigentlich nie in massive Bedrängnis kommen. Der Kampf gegen Beldark in der Kongreßhalle ist freilich auch nicht ganz einfach.