Earthbound
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Earthbound
An alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Earthbound ist nun im Virtual Console Shop der Wii U verfuegbar. Mit dabei ist eine digitalisierte Version des amerikanischen Spieleberaters 

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- Yankee
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Re: Earthbound
ChronoMoogle hat geschrieben:An alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Earthbound ist nun im Virtual Console Shop der Wii U verfuegbar. Mit dabei ist eine digitalisierte Version des amerikanischen Spieleberaters
Das Game Kostet 9,99 Euro finde ich für ein VC spiel doch etwas teuer egal ob jetzt Earthbound oder nicht.
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Earthbound
bin auch am zocken, und find es nen Ticken schwierig. bin noch weit am Anfang, aber was mich stört, ist dass ich kaum XP farmen kann, da es kaum Gegner gibt. Beim Ameisenboss fall ich dann gleich auf die Schnauze :-/ Auch die PP (Psi-Punkte) kann man nur schwer wieder auffüllen, jedenfalls wo ich grade bin, gibt es kein item zum Auffüllen von PPs.
Die Musik ist bissl Psycho aber lustig
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- Heinrold
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Re: Earthbound
Ich habe zufällig auch am Wohenende mit dem Spiel angefangen. Bin jetzt in Twoson und kann alle von Moi angesprochenen Punkte schon zur Gänze nachvollziehen.
Aber die Texte gefallen mir so gut, dass ich bisher trotz des nervigen Inventarmanagements gut unterhalten bin.
Aber die Texte gefallen mir so gut, dass ich bisher trotz des nervigen Inventarmanagements gut unterhalten bin.
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Re: Earthbound
Zufälle gibt's: Ich habe ebenso am Wochenende mit EarthBound angefangen - bisher mit - u.a. aufgrund der hier angesprochenen negativen Aspekte - gemischten Gefühlen. Gestern Abend bin ich in Threed angekommen. Mehr zu meinen Eindrücken folgt nach dem Abspann im entsprechenden Spiele-Thread.
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Re: Earthbound
Ich bin gestern Abend auch in Threed angekommen. Durch das zweite Gruppenmitglied hat sich die Item-Situation endlich entspannt.
Wenn ich die Konsole ausschalte, habe ich immer das Gefühl, kaum etwas gemacht zu haben. Die Kapitel waren bisher vom Inhalt her recht kurz, wie ich finde. Im Endeffekt geht sehr viel Zeit dafür drauf, die Umgebung zu erkunden. Für meinen Geschmack dürfte Ness da etwas schneller zu Fuß sein.
Wenn ich die Konsole ausschalte, habe ich immer das Gefühl, kaum etwas gemacht zu haben. Die Kapitel waren bisher vom Inhalt her recht kurz, wie ich finde. Im Endeffekt geht sehr viel Zeit dafür drauf, die Umgebung zu erkunden. Für meinen Geschmack dürfte Ness da etwas schneller zu Fuß sein.
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Re: Earthbound
Man muss in EarthBound nicht zwingend farmenPhreeze hat geschrieben:bin auch am zocken, und find es nen Ticken schwierig. bin noch weit am Anfang, aber was mich stört, ist dass ich kaum XP farmen kann, da es kaum Gegner gibt. Beim Ameisenboss fall ich dann gleich auf die Schnauze :-/ Auch die PP (Psi-Punkte) kann man nur schwer wieder auffüllen, jedenfalls wo ich grade bin, gibt es kein item zum Auffüllen von PPs.
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Ich will nicht zuviel verraten, aber keine Sorge das kommt noch und zwar vielleicht anders wie du erwartest. Ich empfehle euch wirklich: Spricht mit möglichst allen Leuten. Gerade in diesem Spiel macht das unheimlich Laune, da jeder irgendwie einen lustigen Spruch raushaut. Da macht das erkunden und entdecken von Anspielungen richtig laune.Im Endeffekt geht sehr viel Zeit dafür drauf, die Umgebung zu erkunden. Für meinen Geschmack dürfte Ness da etwas schneller zu Fuß sein.
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Re: Earthbound
Gestern wurde EarthBound durchgespielt. Mit rund 20 Stunden Spielzeit (wobei mein Hauptcharakter NESS auf Level 85 am Ende war) ein schönes Herbstprojekt. Gleichwohl beendete ich EB mit einer emotionalen Mixtur, die mich das Erlebte schwer einordnen lässt:
Der Anfang der Geschichte zog sich nach meinem Empfinden ungemein - erst ab der Hälfte der Handlung nimmt die Dynamik zu und das Abenteuer beginnt einen zu packen (nach Fourside). Zum Glück entwickelte sich - ohne zu spoilern - die Story in die genau von mir erhoffte Richtung, was mir ein befriedigendes Gefühl vermittelte. Hinzu kommt, dass die einzelnen Dungeons, wie etwa die unvermeidliche Pyramide, vor der es mir in RPGs eigentlich immer graut, eine angenehme Länge haben. Zudem verfügt EB im Vergleich zu den anderen Genrevertretern auf dem SNES über einen gewissen Anspruch (nur in Final Fantasy VI Fanatics' Tower bin ich öfter verstorben). Sämtliche Zauber sind sinnvoll, wenngleich nicht immer siegesrelevant, die Psi-Punkte sind nicht beliebig regeneriebar, wodurch kluges Haushalten bei den magischen Attacken gefordert wird und die Gegner verlangen oftmals verschiedene Taktiken. Hat Jeff erstmal die Heavy Bazooka in seinen Besitz gebracht, ist es ein Heidenspaß, übermotiviert in die Gegnergruppen zu feuern. Jetzt das große ABER: Ich hatte selten ein Spiel, in dem meine Charaktere so oft Schläge verfehlt haben. Unglaublich. So verkommt die taktische Herausforderung zur reinen Willkür des Zufallsgenerators. Mehr noch: Beim Endkampf gegen Giygas (zu diesem Kampf gleich unten mehr) verfügt der Widersacher über einen Instant-Tod, der im falschen Moment die sichere Niederlage bedeuten kann.
Die niedrige Anzahl der Item-Slots empfand ich indes als nicht sonderlich störend. Vielmehr wird durch diese Restriktion eine intensivere Kalkulation von einem im Vorfeld eines Dungeons abverlangt (es gibt ja nichts langweiligeres, als mit 99 Kraftwasser und 99 Walnüssen loszuziehen, das ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu feuern). Was allerdings wirklich nervt, ist die umständliche Menüführung zum Ablegen und Aufnehmen von Gegenständen (Hello Escargo Express) und das ellenlange Telefonat mit dem Dad zum Speichern - ein Graus, ich kann diesen dümmlichen Monolog inzwischen auswendig. Außerdem muss ich noch ein paar Worte über den oft angepriesenen, bahnbrechenden, einzigartigen, ja, in jedem Review dogmatisch betonten Humor verlieren: Mein Humor ist das nicht. Ich kämpfe auf meinen heroischen Abenteuerreisen lieber gegen grüne Drachen oder Feuerskelette als gegen ungewaschene Hippis oder tollwütige Kaninchen. Selbstredend fanden sich gelungene humoristische Einlagen in EB wider, was jetzt aber kein Grund für mich wäre, den Titel zu spielen oder zu empfehlen. Wenn ich ein witziges, gelungenes Abenteuer spielen möchte, installiere ich mir alte Lucas Arts-Point&Click-Adventures. Allerdings: Die sechsköpfige Band (The Runaway Five), die kleinen Rätseleinlagen und vor allem die Poo-Episode in Muu (schöne Atmosphäre) fand ich sehr gelungen.
Conclusio: Vor allem aufgrund des zweiten Teils der Geschichte mag ich EB wohl leiden, wenn auch aus anderen Gründen als die meisten Spieler. Die Mängel sind zwar nicht von der Hand zu weisen, vermindern aber nicht den Spielspaß, der - nach Fourside - aufkommt.
7,5/10
Ich habe aber wieder gemerkt, dass mich JRPGs nicht mehr so sehr packen wie einst. Ob ich Star Ocean, Lufia I und die beiden Breath of Fire-Teile jemals durchspielen werde, ist mehr als ungewiss. Weniger fraglich ist aber, dass ich entweder Seiken Densetsu 3 oder Dragon Quest I dieses Jahr noch angehen werde.
Der Anfang der Geschichte zog sich nach meinem Empfinden ungemein - erst ab der Hälfte der Handlung nimmt die Dynamik zu und das Abenteuer beginnt einen zu packen (nach Fourside). Zum Glück entwickelte sich - ohne zu spoilern - die Story in die genau von mir erhoffte Richtung, was mir ein befriedigendes Gefühl vermittelte. Hinzu kommt, dass die einzelnen Dungeons, wie etwa die unvermeidliche Pyramide, vor der es mir in RPGs eigentlich immer graut, eine angenehme Länge haben. Zudem verfügt EB im Vergleich zu den anderen Genrevertretern auf dem SNES über einen gewissen Anspruch (nur in Final Fantasy VI Fanatics' Tower bin ich öfter verstorben). Sämtliche Zauber sind sinnvoll, wenngleich nicht immer siegesrelevant, die Psi-Punkte sind nicht beliebig regeneriebar, wodurch kluges Haushalten bei den magischen Attacken gefordert wird und die Gegner verlangen oftmals verschiedene Taktiken. Hat Jeff erstmal die Heavy Bazooka in seinen Besitz gebracht, ist es ein Heidenspaß, übermotiviert in die Gegnergruppen zu feuern. Jetzt das große ABER: Ich hatte selten ein Spiel, in dem meine Charaktere so oft Schläge verfehlt haben. Unglaublich. So verkommt die taktische Herausforderung zur reinen Willkür des Zufallsgenerators. Mehr noch: Beim Endkampf gegen Giygas (zu diesem Kampf gleich unten mehr) verfügt der Widersacher über einen Instant-Tod, der im falschen Moment die sichere Niederlage bedeuten kann.
Die niedrige Anzahl der Item-Slots empfand ich indes als nicht sonderlich störend. Vielmehr wird durch diese Restriktion eine intensivere Kalkulation von einem im Vorfeld eines Dungeons abverlangt (es gibt ja nichts langweiligeres, als mit 99 Kraftwasser und 99 Walnüssen loszuziehen, das ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu feuern). Was allerdings wirklich nervt, ist die umständliche Menüführung zum Ablegen und Aufnehmen von Gegenständen (Hello Escargo Express) und das ellenlange Telefonat mit dem Dad zum Speichern - ein Graus, ich kann diesen dümmlichen Monolog inzwischen auswendig. Außerdem muss ich noch ein paar Worte über den oft angepriesenen, bahnbrechenden, einzigartigen, ja, in jedem Review dogmatisch betonten Humor verlieren: Mein Humor ist das nicht. Ich kämpfe auf meinen heroischen Abenteuerreisen lieber gegen grüne Drachen oder Feuerskelette als gegen ungewaschene Hippis oder tollwütige Kaninchen. Selbstredend fanden sich gelungene humoristische Einlagen in EB wider, was jetzt aber kein Grund für mich wäre, den Titel zu spielen oder zu empfehlen. Wenn ich ein witziges, gelungenes Abenteuer spielen möchte, installiere ich mir alte Lucas Arts-Point&Click-Adventures. Allerdings: Die sechsköpfige Band (The Runaway Five), die kleinen Rätseleinlagen und vor allem die Poo-Episode in Muu (schöne Atmosphäre) fand ich sehr gelungen.
versteckter Inhalt:
7,5/10
Ich habe aber wieder gemerkt, dass mich JRPGs nicht mehr so sehr packen wie einst. Ob ich Star Ocean, Lufia I und die beiden Breath of Fire-Teile jemals durchspielen werde, ist mehr als ungewiss. Weniger fraglich ist aber, dass ich entweder Seiken Densetsu 3 oder Dragon Quest I dieses Jahr noch angehen werde.
Zuletzt geändert von Radagast am 19. November 2014, 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Earthbound
Informative wie erhellende Abhandlung, meinen besten Dank dafür! Nach meinem Empfinden mausert sich Earthbound mehr und mehr zu einem gewissermaßen "überbewerteten unterbewerteten" Spiel; mittlerweile hat es (und die ganze Mother-Serie mit ihm) eine so innig verbundene Schar an Anhängern, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit hinausposaunen, wie vernachlässigt es doch wäre, dass sich fast schon ein gegenteiliger Eindruck breit macht. Unter diesem Gesichtspunkt finde ich es besonders spannend, dass Du auch kritischere Worte zu Humor & Wortwitz findest.
Wenn Du den Entschluß fassen solltest, Seiken Densetsu 3 anzufangen (wozu ich nur raten kann), lege ich zuvor die folgende Lektüre nahe. Ich spielte es zunächst ohne jede weiterführende Faktenbasis durch, und es stockte gegen Ende hin doch beträchtlich, da meine Truppe keinerlei Synergie aufbaute. Weil aus unverständlichen Gründen rein gar keine Ratschläge seitens des Spiels folgen, empfinde ich es auch nicht als Vorwegnahme des Spaßes, der sich aus der experimentellen Phase ergibt, sondern nachgerade als Notwendigkeit, um das ganze Vergnügen erst erfassen zu können, anstatt schlicht gefragt zu werden, ob der Charakter nun den hellen oder dunklen Pfad betreten solle - ohne zu wissen, was das eigentlich meint.
Wenn Du den Entschluß fassen solltest, Seiken Densetsu 3 anzufangen (wozu ich nur raten kann), lege ich zuvor die folgende Lektüre nahe. Ich spielte es zunächst ohne jede weiterführende Faktenbasis durch, und es stockte gegen Ende hin doch beträchtlich, da meine Truppe keinerlei Synergie aufbaute. Weil aus unverständlichen Gründen rein gar keine Ratschläge seitens des Spiels folgen, empfinde ich es auch nicht als Vorwegnahme des Spaßes, der sich aus der experimentellen Phase ergibt, sondern nachgerade als Notwendigkeit, um das ganze Vergnügen erst erfassen zu können, anstatt schlicht gefragt zu werden, ob der Charakter nun den hellen oder dunklen Pfad betreten solle - ohne zu wissen, was das eigentlich meint.
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Re: Earthbound
Da hier ja schon einiges gespoilert wurde, mache ich das auch mal ohne es zu verstecken 
Ich habe das Spiel jetzt auch durch. Und weiß es noch nicht so recht einzuordnen.
Einerseits ist da das Gefühl, einen Klassiker durchzuhaben. Eines der wenigen Nintendo-Spiele, die immer an mir vorbeigegangen sind. So blickt man wie bei jedem anderen Spiel nach dem durchspielen auch ganz anders auf Bilder, die einem hier und da zufällig vors Visier kommen, und hat mehr Freude, wenn es mal wieder um das Thema Eastereggs oder Ähnliches geht und auch dieses Spiel genannt wird.
Ich finde ebenfalls, dass das Spiel zum Ende hin mehr Spaß macht. Von der Story ist dabei gar nicht mal so viel hängen geblieben. Die hatte mMn durchgängig ein mittelmäßiges Niveau. Wahrscheinlich war es die Möglichkeit des Teleportierens, die die Längen endlich entfernt hat.
Zu 98% habe ich die Texte im Spiel zwar verstanden, aber den Humor wird man als Nicht-Muttersprachler wohl nie so aufnehmen können wie es für den vollen Genuss nötig ist. Wenn dort ein Squatter Demon, French Kiss of Death oder Gruff Goat auftaucht, dann kann man sich die Bedeutung zwar größtenteils erschließen, aber der Witz geht dabei teilweise verloren.
Unter anderem aus diesem Grund freue ich mich schon darauf, die deutsche Übersetzung von Mario RPG eines Tages zu spielen. Das Spiel habe ich nämlich bisher auch noch nicht länger als angespielt.
Über das vorsintflutliche Itemgeschiebe wurde schon genügend geschrieben. Auch die Kampfanimationen tragen nicht zur Verbesserung des Spiels bei.
Positiv hervorheben möchte ich aus dem Kampfsystem die Möglichkeit, Mitstreiter nach einem "mortal" Treffer noch zu retten, wenn man schnell genug ist und auch dass man überlebt, wenn man die Gegner noch schnell genug besiegt. Das habe ich bisher noch in keinem Spiel gehabt und kann man sehr gut ausnutzen.
Den Endkampf empfinde ich im Nachhinein als sehr gelungen. Wahrscheinlich aus dem Grund, dass ich selbst nach einiger Kampfzeit darauf gekommen bin, wie man mehr das gewisse Etwas Schaden austeilt. Das war in dem Moment zwar teilweise den ausgehenden Ressourcen und wohl auch einem Hauch Zufall geschuldet, aber der Effekt war dann super.
@Radagast: Andererseits kann ich verstehen, wenn man nicht drauf kommt und deswegen leicht frustriert ist.
Was musste man denn machen, als Jeff in den Skyrunner einsteigen wollte? Kann mich nicht daran erinnern, dass mir die Stelle Probleme machte. Ich weiß noch, dass ich die Maschine untersuchen wollte und dann schon losflog, ohne mich im Rest des Labors umschauen zu können.
Ich habe das Spiel jetzt auch durch. Und weiß es noch nicht so recht einzuordnen.
Einerseits ist da das Gefühl, einen Klassiker durchzuhaben. Eines der wenigen Nintendo-Spiele, die immer an mir vorbeigegangen sind. So blickt man wie bei jedem anderen Spiel nach dem durchspielen auch ganz anders auf Bilder, die einem hier und da zufällig vors Visier kommen, und hat mehr Freude, wenn es mal wieder um das Thema Eastereggs oder Ähnliches geht und auch dieses Spiel genannt wird.
Ich finde ebenfalls, dass das Spiel zum Ende hin mehr Spaß macht. Von der Story ist dabei gar nicht mal so viel hängen geblieben. Die hatte mMn durchgängig ein mittelmäßiges Niveau. Wahrscheinlich war es die Möglichkeit des Teleportierens, die die Längen endlich entfernt hat.
Zu 98% habe ich die Texte im Spiel zwar verstanden, aber den Humor wird man als Nicht-Muttersprachler wohl nie so aufnehmen können wie es für den vollen Genuss nötig ist. Wenn dort ein Squatter Demon, French Kiss of Death oder Gruff Goat auftaucht, dann kann man sich die Bedeutung zwar größtenteils erschließen, aber der Witz geht dabei teilweise verloren.
Unter anderem aus diesem Grund freue ich mich schon darauf, die deutsche Übersetzung von Mario RPG eines Tages zu spielen. Das Spiel habe ich nämlich bisher auch noch nicht länger als angespielt.
Über das vorsintflutliche Itemgeschiebe wurde schon genügend geschrieben. Auch die Kampfanimationen tragen nicht zur Verbesserung des Spiels bei.
Positiv hervorheben möchte ich aus dem Kampfsystem die Möglichkeit, Mitstreiter nach einem "mortal" Treffer noch zu retten, wenn man schnell genug ist und auch dass man überlebt, wenn man die Gegner noch schnell genug besiegt. Das habe ich bisher noch in keinem Spiel gehabt und kann man sehr gut ausnutzen.
Den Endkampf empfinde ich im Nachhinein als sehr gelungen. Wahrscheinlich aus dem Grund, dass ich selbst nach einiger Kampfzeit darauf gekommen bin, wie man mehr das gewisse Etwas Schaden austeilt. Das war in dem Moment zwar teilweise den ausgehenden Ressourcen und wohl auch einem Hauch Zufall geschuldet, aber der Effekt war dann super.
@Radagast: Andererseits kann ich verstehen, wenn man nicht drauf kommt und deswegen leicht frustriert ist.
Was musste man denn machen, als Jeff in den Skyrunner einsteigen wollte? Kann mich nicht daran erinnern, dass mir die Stelle Probleme machte. Ich weiß noch, dass ich die Maschine untersuchen wollte und dann schon losflog, ohne mich im Rest des Labors umschauen zu können.
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Re: Earthbound
Ich bezweifle stark, dass selbst das muttersprachliche Publikum die Anspielung zu "Gruff Goat" durchschaut, da würde ich meine Sprachkenntnisse nicht in Geiselhaft nehmen - abseits davon stellt sich doch sehr die Frage, wie man das wiederum in ähnlich parodistischer Manier ins Deutsche übersetzt. Die Konnotation beim "Squatter Demon" müsste auch ganz anders übertragen werden.Zu 98% habe ich die Texte im Spiel zwar verstanden, aber den Humor wird man als Nicht-Muttersprachler wohl nie so aufnehmen können wie es für den vollen Genuss nötig ist. Wenn dort ein Squatter Demon, French Kiss of Death oder Gruff Goat auftaucht, dann kann man sich die Bedeutung zwar größtenteils erschließen, aber der Witz geht dabei teilweise verloren.
So zwerchfellerschütternd lustig finde ich die drei genannten Beispiele übrigens jetzt auch nicht, dass es ein großer Verlust wäre, das nicht zu verstehen. Wenn die von Dir angeführten fehlenden zwei Prozent sich auf ziemlich abschüssige literarische/popkulturelle/doppeldeutige Wortspielereien beschränken, ist doch eigentlich alles im Lot.
Das Spiel hat eigentlich gar keine Sprachbarriere, es ist nun einmal vornehmlich an Kinder adressiert. Wie es nun einmal seine Art ist, wirft Ted Woolsey bisweilen Perlen vor die Säue, doch hält er sich sehr dezent im Hintergrund, nur hier und dort ist ein bisschen Allgemeinbildung vonnöten (z.B. das Wissen darum, wer Punchinello resp. Pulcinella ist). Müsste ich eigentlich auch mal wieder angehen, das fand ich extrem vergnüglich in seiner Simplizität.Unter anderem aus diesem Grund freue ich mich schon darauf, die deutsche Übersetzung von Mario RPG eines Tages zu spielen. Das Spiel habe ich nämlich bisher auch noch nicht länger als angespielt.
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Re: Earthbound
Wahrscheinlich habe ich dann immer noch einen Teil der Bedeutungen nicht verstandenPerikles hat geschrieben:Ich bezweifle stark, dass selbst das muttersprachliche Publikum die Anspielung zu "Gruff Goat" durchschaut, da würde ich meine Sprachkenntnisse nicht in Geiselhaft nehmen - abseits davon stellt sich doch sehr die Frage, wie man das wiederum in ähnlich parodistischer Manier ins Deutsche übersetzt. Die Konnotation beim "Squatter Demon" müsste auch ganz anders übertragen werden.Zu 98% habe ich die Texte im Spiel zwar verstanden, aber den Humor wird man als Nicht-Muttersprachler wohl nie so aufnehmen können wie es für den vollen Genuss nötig ist. Wenn dort ein Squatter Demon, French Kiss of Death oder Gruff Goat auftaucht, dann kann man sich die Bedeutung zwar größtenteils erschließen, aber der Witz geht dabei teilweise verloren.
So zwerchfellerschütternd lustig finde ich die drei genannten Beispiele übrigens jetzt auch nicht, dass es ein großer Verlust wäre, das nicht zu verstehen. Wenn die von Dir angeführten fehlenden zwei Prozent sich auf ziemlich abschüssige literarische/popkulturelle/doppeldeutige Wortspielereien beschränken, ist doch eigentlich alles im Lot.
Den Gruff Goat habe ich aufgeführt, weil ich dachte, dieser Name sei vor allem als Tautogramm gewählt worden. Wenn man ihn im deutschen "Bräsiger Bock" nennt, dann versteht das wohl auch kaum ein nichtdeutscher Muttersprachler.
Du darfst mich aber gerne aufklären, welche weiteren Anspielungen es hier noch gibt
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Re: Earthbound
Ich habe einen Absatz in meinem vorherigen Beitrag mal als Spoiler-Rubrik kenntlich gemacht - stimmt nämlich, dass er manchem Leser vielleicht ein wenig zu viel verrät.
Auch hier eine Spoiler-Warnung:Heinrold hat geschrieben:@Radagast: Andererseits kann ich verstehen, wenn man nicht drauf kommt und deswegen leicht frustriert ist.
Was musste man denn machen, als Jeff in den Skyrunner einsteigen wollte? Kann mich nicht daran erinnern, dass mir die Stelle Probleme machte. Ich weiß noch, dass ich die Maschine untersuchen wollte und dann schon losflog, ohne mich im Rest des Labors umschauen zu können.
versteckter Inhalt:
Vielen Dank! Ich habe vor einigen Jahren SD3 bereits recht weit gespielt, musste jedoch ebenfalls aufgrund eines undynamischen Trios wieder abbrechen (ich meine, denselben Fehler wie jeder gemacht zu haben (ich glaube, du erwähntest, dass dir das auch unterlaufen ist), und habe aus nostalgischen Gründen eine Truppe wie aus SoM1 - Junge, Mädchen, Koboldin - zusammengestellt, was sich ab einem gewissen Punkt als fatal herausstellt).Perikles hat geschrieben:Wenn Du den Entschluß fassen solltest, Seiken Densetsu 3 anzufangen (wozu ich nur raten kann), lege ich zuvor die folgende Lektüre nahe. Ich spielte es zunächst ohne jede weiterführende Faktenbasis durch, und es stockte gegen Ende hin doch beträchtlich, da meine Truppe keinerlei Synergie aufbaute. Weil aus unverständlichen Gründen rein gar keine Ratschläge seitens des Spiels folgen, empfinde ich es auch nicht als Vorwegnahme des Spaßes, der sich aus der experimentellen Phase ergibt, sondern nachgerade als Notwendigkeit, um das ganze Vergnügen erst erfassen zu können, anstatt schlicht gefragt zu werden, ob der Charakter nun den hellen oder dunklen Pfad betreten solle - ohne zu wissen, was das eigentlich meint.
Zuletzt geändert von Radagast am 20. November 2014, 10:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Earthbound
Meine Vermutungen (ich bin nun wirklich nicht vermessen genug, es als gegeben zu sehen, auch wenn ich mir recht sicher bin) sind noch die folgenden:Du darfst mich aber gerne aufklären, welche weiteren Anspielungen es hier noch gibt
"Gruff Goat" hat neben der von Dir erwähnten semantischen auch noch eine literarische Anspielung. Eines der (auch in den USA) populäreren norwegischen Märchen ist "Three Billy Goats Gruff", worauf in Earthbound als Inversion angespielt wird - populärer wohlgemerkt im relativen Sinn, ich bezweifle, dass es wirklich bekannt ist, zumal bei den jüngeren Spielern.
"Squatter Demon" ist nicht nur platt und unrechtmäßiger Landbesitzer ("squatter" als Komparativ und Substantiv), sondern ist womöglich auch nicht allzustark, wenn man der Titulierung glauben mag (Im Sinne von "I've got squat" -> Ich habe nichts vorzuweisen).
- Heinrold
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Re: Earthbound
Ich danke dir 
