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von Radagast » 29. September 2013, 19:56
Komisches Spiel.
Habe es auf der normalen Schwierigkeit durchgespielt und fand es eher fad. Die Levellänge und -struktur ist echt eigenartig, weil man manche Stages in 40 Sekunden durchhat, manchmal benötigt man jedoch plötzlich 8 Minuten. Wiederrum gibt es Levels, die groß wirken, über viele mehrebige Sprungpassagen verfügen, aber man einfach am Boden entlang ohne Feindkontakt ins Ziel laufen kann.
Als dann ein wenig Spielspaß und -niveau aufkam (so zwischen Level 14 und 18), verebbte beides im Schlussspurt des Spiels wieder komplett. Kinderleicht ohne Mühe konnte man die finalen Hindernisse meistern. Die Tatsache, dass jeder Gegner mit einem Schuss erledigt ist, zieht sich durch das ganze Spiel und hält die Schwierigkeit niedrig.
Der größte Kritikpunkt ist allerdings, dass ich keine Beziehung zu den einzelnen Levels aufbauen konnte, was mir bei Jump&Runs sehr wichtig ist. Leveldesigns dürfen nicht fluktuativ und sinnentleert an einem vorbeirrauschen. Ich will Levels und ihre Struktur erforschen, ihre Facetten nutzen, Taktiken für Sprungpassagen und Gegner studieren. Hier rast man jedoch durch die Levels, alles wiederholt sich und wirkt dementsprechend beliebig. So machen Jump&Runs keinen Spaß.