Indiana Jones: Greatest Adventure

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stormfather
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Indiana Jones: Greatest Adventure

Beitrag von stormfather » 15. November 2010, 16:14

Developer: Factor 5
Publisher: JVC Digital Studios
Release: 1994

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Hier könnt ihr über das einzige Indiana Jones Game auf dem SNES diskutieren...seid ihr auch furchtlose Abenteurer, denen nichts die Lust auf den nächsten Schatz verderben kann? Nichtmal große Felskugeln oder Nazis? Dann teilt euch uns mit...alle Anti-Indis sind freilich ebenso eingeladen. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen...
Zelda_BigBox_(SWE) hat geschrieben: Als bisexueller Allesficker stehen einem tatsächlich 7 Milliarden "Opfer" zur Verfügung. Als heterosexueller nicht-pädophiler nicht-Renter-vögelnder Mann sind es schon bedeutend weniger!

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CLE
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Re: Indiana Jones: Greatest Adventure

Beitrag von CLE » 18. November 2010, 15:06

Also das Spiel gehört zu meinen persönlichen Lieblingsspielen im J&R Genre die Grafik ist ziemlich gut, das Gameplay flüssig und die Levels sind abwechslungsreich aufgebaut. So hat man neben der Schlauchbootfahrt des zweiten Filmes noch eine Fahrt durch die Minen und eine Flugzeugverfolgsjagd zu meistern. Ein weiteres Highlight ist die gute Musikuntermalung mit original Film Scores die auch direkt den Szenen des Films entnommen sind.

Das Spiel ist zwar nicht allzu lang weiss aber doch längerfristig zu unterhalten, da die 3 verschiedenen Schwierigkeitsgrade dazu beitragen das man das Spiel auch mehrmals aufs neue Spielen konnte und das Passwortsystem reduzierte den Frustfaktor immens!

Das negative ist aber auch leider, dass das Spiel etwas zu einfach geraten ist. Daran Schuld sind mitunter auch die MISERABEL lächerlichen Bosse( wenn man die so nenen kann). Simple patterns die man beim 1 ten try durchschaut... weiterhin ärgerlich ist an vielen Stellen die Kollisionsabfrage der Peitsche wenn man sich mithilfe derer sich über Abgründe schwingen muss und ein perfektes Timing von nöten ist.

Es gibt nur sehr wenige zähneknirschende Stellen wie etwas das Loren Level in der Mine( das auch grafisch sehr schwach ausfällt) und besonders das 2te Schlosslevel ist mir da böse in Erinnerung.

Seth_Johnson
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Re: Indiana Jones: Greatest Adventure

Beitrag von Seth_Johnson » 30. Januar 2011, 12:07

Ich habs mir gestern mal bei ebay ersteigert. Grafik und Gameplay sehen bei youtube ganz nice aus :) Kanns kaum erwarten, es mal zu zocken :ugly:

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CoBaYe
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Re: Indiana Jones: Greatest Adventure

Beitrag von CoBaYe » 25. September 2011, 21:53

Das Spiel macht am Anfang Laune und ist recht lustig, allerdings vergeht der Spaß schnell weil es mMn vieeel zu schwer ist und quasi nur ein Levelauswendiglern Spiel ist..
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Re: Indiana Jones: Greatest Adventure

Beitrag von Blacky von Adder » 25. September 2011, 22:46

CoBaYe hat geschrieben:Das Spiel macht am Anfang Laune und ist recht lustig, allerdings vergeht der Spaß schnell weil es mMn vieeel zu schwer ist und quasi nur ein Levelauswendiglern Spiel ist..
Word! Seh ich genauso.
Hatte das mal angetestet *hust* und mir daraufhin das Spiel gekauft.
Schon ab Level 2 ging das Fluchen dann los :D
Aber ich mag es trotzdem irgendwie. Eine der besseren, wenn auch knüppelschweren, Filmumsetzungen auf dem SNES.

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Re: Indiana Jones: Greatest Adventure

Beitrag von Matthew Serbianboy » 26. September 2011, 21:57

Klasse Spiel wie ich finde :nice:. Wäre der Schwierigkeitsgrad bloß nicht so hoch, könnte es locker mit Super Castlevania IV mithalten :wink:.

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Re: Indiana Jones: Greatest Adventure

Beitrag von sirius » 27. Oktober 2011, 21:17

Hab das Spiel auch seit kurzem.
Gefällt mit soweit recht. Spiele es erstmal auf leicht. :-o

Wann genau bekommt man denn die Passwörter?
Habe die ersten 4 Level beendet und nach jedem zweiten gab es ein Passwort.
4-5 Level weitergespielt, bis ich Game Over ging.
Dann gab es aber kein neues Passwort...
~HELDEN LEBEN LANGE, DOCH LEGENDEN STERBEN NIE~

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Re: Indiana Jones: Greatest Adventure

Beitrag von shnippy » 30. Oktober 2011, 21:08

ich hatte das Spiel als kleines Kind und fand es immer super!!
konnte es nie durchspielen aber habe es immer wieder versucht.
Nun habe ich wieder lust auf das spiel da ich heute mir den film wieder angesehen habe :D
zumglück habe ich das Spiel immer noch.
Dango dango dango dango dango daikazoku
Dango dango dango dango dango daikazoku

Yancha na yaki-dango yasashii an-dango
Sukoshi yumemigachi na tsukimi-dango
Osumashi goma-dango yotsugo kushi dango
Minna minna awasete hyakunin kazoku

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Re: Indiana Jones: Greatest Adventure

Beitrag von Twix » 17. Dezember 2011, 20:41

Wie kann es denn sein das CLE sagt, das dass Spiel seiner Meinung nach etwas zu leicht ist und sich alle anderen über den immensen Schwierigkeitsgrad beklagen? ;D
Die Ich schon genug SNES Spiele habe die ich nicht schaffe zu Ende zu spielen.. werde ich mir Indie vorerst nicht hohlen, auch wenn Ich es eigentlich trotzdem gerne hätte.. weil es halt Indy ist ^^
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Radagast
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Re: Indiana Jones: Greatest Adventure

Beitrag von Radagast » 12. Januar 2014, 20:33

Wäre dieser Plattformer nicht das Ejakulat seiner cineastischen Vorlage, ich weiß nicht, ob ich es durchgespielt hätte. Doch als bekennender Indiana-Jones-Jünger sah ich es vielmehr als meine Pflicht an, alle drei Abenteuer auf diese Art und Weise einmal selbst zu erleben.

Eine kleine Einleitung zum Verständnis meines Handelns: Mein Verhältnis zur filmischen Tetralogie ist simpel. Indiana Jones ist für mich die wohl beste Filmreihe aller Zeiten, die in jeglicher Hinsicht normsetzend war. Teil Eins (Jäger des verlorenen Schatzes) und Teil Drei (Der letzte Kreuzzug) kratzen für mich an der lustvollen Perfektion. Der zweite Teil (Tempel des Todes) weiß auch auf hohem Niveau zu unterhalten, doch driftet zeitweise in übertriebenen Infantilismus ab. Tja, und Teil Vier (Königreich des Kristallschädels) spaltet die Gemüter. Nach meiner Meinung betötige es allerdings nur drei kleine Änderungen und wir hätten einen rundum gelungenen Indy-Film der alten Schule: 1) Die Eröffnungsszene mit der atomaren Bombe rausschneiden, 2) die Schlussszene mit dem interstellaren Unfug rausschneiden, 3) Shia LeBeouf rausschneiden - et voilá, c'est Indy! Ich denke, die beiden großartigen Lucas-Arts-Point&Click-Abenteuer - von denen ich jedoch nur The Fate of Atlantis; ohne Komplettlösung; durchspielte - trugen weiter zur Glorifizierung bei.

So war es mir bewusst, dass ich nun auch den gelobten Plattformer auf dem SNES durchspielen werde - koste es, was es wolle. Das dieses Vorhaben doch so haarsträubend wird, hatte ich nicht erwartet - vor allem nach dem derart vielversprechenden Beginn: Castlevaniaesk startet das Spiel mit beweglicher Peitsche, man schwingt über Schluchten und es ertönt der gute, alte Indy-Sound. Doch nach den ersten unfairen Fallen, den ersten missglückten Abstürzen und dem ersten "Was? Das wollt ich doch gar nicht?" beginnt das Jump & Run zu frustrieren.

Die ungenaue Kollisionsabfrage ist dabei das gravierendste Problem, zusätzlich hängt auch phasenweise einfach der Sprungknopf, bzw. unser Held verweigert aus unerfindlichen Gründen die Ausführung der gewünschten Aktion, was mich sogar zwischenzeitlich felsenfest davon überzeugte, dass mein Controller kaputt sein müsse. Die Levels sind insgesamt recht langweilig aufgebaut und durch stupides Auswendiglernen alsbald zu meistern. Dieser Fakt wäre jedoch mit einer gerechten Kollisionsabfrage verzeihbar.

Weitere rätselhafte Programmierungen lassen einen weiter zweifeln: So befinden sich die zu sammelnden Herzcontainer für die Regenerierung der Energieleiste in einem eigenartigen Intervall; was die Continues sollen, wenn man doch nur wieder bei der letzten Passworteingabe startet, blieb mir auch schleierhaft. Ich habe hier die Frage gelesen, wann man mit neuen Passwörtern rechnen darf. Die Antwort ist: Unterschiedlich. Mal tauchen Passwörter nach einem gemeisterten Level auf, oft nach zwei, gelegentlich nach drei bis sechs. Mit insgesamt 29 Leveln finde ich das Spiel vom Umfang her okay.

Es ist freilich nicht alles schlecht an diesem Werk. Es gibt abwechslungsreiche Ideen wie die Lorenfahrt, die Endgegner sind auch nicht völlig talentfrei und vor allem der letzte Akt verlangt einem doch einiges an Fingerfertigkeit ab. So erhält das Spiel noch eine akzeptable Benotung, teils auch sicherlich durch mein verklärtes Verhältnis zur filmischen Basis.

6,5/10 (durchgespielt auf der mittleren Schwierigkeitsstufe)
Zuletzt geändert von Radagast am 13. Januar 2014, 00:57, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Indiana Jones: Greatest Adventure

Beitrag von Horst_Sergio » 12. Januar 2014, 21:23

Abgesehen vom Spiel ist es toll endlich mal von jemand anderem zu hören, dass Nummer 1 und 3 die besten Teile der Filmreihe sind. Tempel des Todes - der ja ganz oft als bester Indy-Film genannt wird - ist meiner Meinung nach auch nur ein netter Abenteuer/Action-Film. Was mir da fehlt ist dieser geschichtsträchtige Archäologiekram - Indy schlittert durch puren Zufall von einem Abenteuer ins nächste. Eigentlich nur ein quirliger Bilderreigen ohne richtigen roten Faden. Trotzdem ein guter Film, keine Frage. :)

Was das Spiel angeht: Ich betone immer wieder gerne, dass Pitfall Harry Jr. der bessere Indy Jones auf dem SNES ist. Was da lediglich fehlt sind die aus den Filmen bekannten Begebenheiten und Schauplätze.
Sebel hat geschrieben:Jeder Horst muss seine Pups-Sammlung präsentieren...
WE WANT A SHRUBBERY!!!
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Re: Indiana Jones: Greatest Adventure

Beitrag von Perikles » 12. Januar 2014, 22:54

Bedauerlicherweise kann ich Radagasts vorzüglicher Aufzählung der Schwächen im Spiel nichts hinzufügen, da ich schon seinerzeit nach recht kurzer Zeit wegen ebendieser aufhörte, bzgl. einer Randnotiz möchte ich dennoch zu einer Anmerkung ansetzen:
1) Die Eröffnungsszene mit der atomaren Bombe rausschneiden,
Es ist zwar verständlich, dass sich allerlei erdenkliche Häme über diese Szene ergossen hat, tatsächlich handelt es sich um eine sehr geschickte Satire. In den fünfziger und sechziger Jahren hat es in den USA allerlei Kurzfilme gegeben (teilweise von unabhängigen Enthusiasten in Eigenproduktion hergestellt, teils unter der Ägide offizieller Regierungsstellen), die das Thema "How to Survive a Nuclear Fallout" behandelten. Einer der wiederkehrenden Ratschläge in diesen höchst informativen Werken ist es, in einem Kühlschrank Schutz zu suchen, sollte es zu einem nuklearen Anschlag kommen. Ebendieses obskure Filmmaterial nimmt Kingdom of the Crystal Skull auf die Schippe, auf eine ziemlich lustige Art und Weise. Dazu kommt die symbolhaltige Szene, in der die Kamera aus der Froschperspektive zeigt, wie Indy auf den nuklearen Pilz zutaumelt, was eben bedeutet, dass dieser das nukleare Zeitalter ganz wortwörtlich betritt (womit ein Bruch zu den vorangegangenen Filmen signalisiert wird). Unter diesen Gesichtspunkten handelt es sich um gelungene Stilmittel, nur braucht man das entsprechende exotische Vorwissen.

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Re: Indiana Jones: Greatest Adventure

Beitrag von Radagast » 13. Januar 2014, 00:49

Vielen Dank für diesen informativen Hintergrund. Wird demnächst als Trivialwissen bei der nächsten Fachdiskussion über die Reihe angebracht :D

Für alle, die wissen wollen, von was wir hier reden - bitteschön:

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