Castlevania - Vampires Kiss / Dracula X

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Matthew Serbianboy
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Castlevania - Vampires Kiss / Dracula X

Beitrag von Matthew Serbianboy » 6. Mai 2011, 15:40

Castlevania - Vampires Kiss (Castlevania - Dracula X in Nordamerika) ist ein Jumpn Run Game mit dem bekannten Vampirjäger Simon Belmont.
Es erschien 1995 powered by Konami:

Hier gehts zum Review von Scheunenbrenner !

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Das Spiel handelt im Jahre 1792, wo der Vampirjäger Simon Belmont mal wieder den bösen Graf Dracula und seine untoten Gestalten bekämpfen muss. Es ist der Nachfolger vom vier Jahre zuvor erschienen Klassiker Super Castlevania IV.
Insgesamt muss der Vampirjäger sieben Stages inklusive zwei versteckten Stages durchstehen, biss er letztendlich auf den Graf Dracula trifft. Simon hat zur Bekämpfung der bösen Gestalten mal wieder seine Peitsche bereit. Außerdem kann er Items einsammeln, mit deren Inhalt er ein Kruzifix oder auch Weihwasser z. B. verwenden kann. Bevor er die Items einsammeln kann, muss er Kerzenständer mit seiner Peitsche auspeitschen.
Das Spiel hat einen stets harten, aber auch stets fairen Schwierigkeitsgrad, mit dem man nach einer gewissen Zeit der Einwöhnung gut zurechtkommt.
Auch wenn es im Schatten seines Vorgängers steht, ist es dennoch ein gutes, überdurchschnittliches Jumpn Run Abenteuer, welches man auf älle Fälle angezockt haben sollte.

BildBildBild

Diskussionen und Posts von eurer Seite aus sind mir jederzeit herzlich willkommen :wink:.
Zuletzt geändert von Matthew Serbianboy am 11. September 2011, 17:20, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Castlevania - Vampires Kiss

Beitrag von Moi-Même » 22. Mai 2011, 19:07

Also Jump 'n Run würd ich's eher nicht nennen... Und der Held in Vampire's Kiss ist auch nicht Simon, sondern Richter Belmont. ^___^

Jedenfalls ist das Review von Scheunenbrenner jetzt auf der Page. Hab den Link mal in deinen Post editiert. xD

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Re: Castlevania - Vampires Kiss

Beitrag von zure2k11 » 11. September 2011, 12:22

Ein "lustiger" Fakt bei diesem Spiel ist auch, dass die Europäische und Amerikanische Version des spiels im vergleich zu der Japanischen Version zensiert wurden (z.B.: Das Blut wurde weiß gefärbt oder die "holy cross" waffe wurde von einem christlichen kreuz zu einem "X" geändert), die Australische Version (Ebenfalls PAL) jedoch wieder unzensiert veröffentlicht wurde.

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Re: Castlevania - Vampires Kiss

Beitrag von Perikles » 11. Juni 2013, 18:28

Ich habe mich in den letzten Tagen eingehender mit den diversen Portierungen von Rondo of Blood/Dracula X beschäftigt und muss ehrlich eingestehen, dass die SNES-Version bei direktem Vergleich der Vorlage nur mäßig abschneidet, auch wenn es im eigenen Lichte ein solides Spiel darstellt (mir gefällt es allemale besser als Super Castlevania IV). Die verlinkte Rezension deutet bereits an, dass der Umfang des SNES-Derivates zu wünschen übrig lässt, es sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass auch das Vorhandene qualitativ weit vom Original absteht. Die Level sind kürzer und weitgehend erheblich einfacher - von einigen ziemlich unfairen Stellen (der Glockenturm ist wahrhaftig verabscheuungswürdig) abgesehen -, Bossgegner längst nicht so beeindruckend (zumal alte Bekannte wie der Gevatter Tod fehlen).

Nicht zustimmen kann ich Scheunenbrenner behufs des "Rückschrittes" in längst vergessene, d.h. NES-Zeiten. So soll, ja muss sich ein klassisches Castlevania spielen und steuern lassen. Das Zuschlagen in acht Richtungen in Gleichzeitigkeit mit den größeren Sprites resultiert in ein Spiel, in dem die Sekundärwaffen nahezu nutzlos sind. Da ist im vorliegenden Titel der Fokus eindeutig richtig gesetzt.

Dracula ist, wie ich nach vielen Versuchen herausgearbeitet habe, eigentlich sogar sehr einfach, obschon enorm zeitaufwändig. Mit der Streitaxt sind beide Formen passabel in Schach zu halten, es darf lediglich kein einziger Fehler unterlaufen. Wer ehrenhaft das Stelldichein auszufechten versucht, muss dagegen ein sehr akkurates Gefühl für Timing haben, das ist kein Zuckerschlecken (und der Grund, warum ich mir lange Zeit eine blutige Nase holte).

Ich habe mir ein Modul zulegen können, als es noch für 30-35 Euro zu holen war, was eigentlich schon recht happig ausfällt. Ich ratete allerdings jedem PSP-Besitzer die Dracula X Chronicles an, das sind drei Spiele in einem, inklusive der Originalversion des Spiels.

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Re: Castlevania - Vampires Kiss

Beitrag von ANARU » 11. Juni 2013, 18:44

Ich bin der Meinung, dass Dracula X nichtmal ansatzweise mit Super Castlevania IV mithalten kann. Wenn du sagst, dass Dracula X den Originalen im Bezug auf Gameplay mehr folgt als der Vierer, so hast du damit zwar durchaus recht, ein besseres Spiel wird es dadurch aber nicht. In Rondo Of Blood entstehen viele schwierige Situationen erneut durch die sehr harte und plumpe Steuerung Richters, nicht (ausschließlich) durch ein schweres Spiel als solches. Man wünscht sich einfach die ganze Zeit einen Simon aus IV zu spielen, weil man so einfach die Kontrolle hat. Richters Salto ist nett, erweist sich aber nur in sehr wenigen Stellen im Spiel als nützlich.

Davon ab ist die Stimmung im vierer weitaus beeindruckender und atmosphärischer, mMn. Schon alleine das Opening ist der Hammer! Wo man in IV atmosphärisch und stimmig in das Spiel eingeführt wird, beginnt Rondo Of Blood mit einer lästigen Flucht, die gerade deshalb so lästig ist, weil die vielen Pits einfach nur nerven. Auch der nächste Abschnitt mit den Medusa-Köpfen macht absolut keine Freude auf das Spiel sondern schreckt eher ab.

Mir gefällt Dracula X durchaus, ja, aber ich bin der festen Überzeugung, dass es gegen das epische Super Castlevania IV gnadenlos abstinkt. :D

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Re: Castlevania - Vampires Kiss

Beitrag von stahlwerk » 11. Juni 2013, 19:03

zure2k11 hat geschrieben:Ein "lustiger" Fakt bei diesem Spiel ist auch, dass die Europäische und Amerikanische Version des spiels im vergleich zu der Japanischen Version zensiert wurden (z.B.: Das Blut wurde weiß gefärbt oder die "holy cross" waffe wurde von einem christlichen kreuz zu einem "X" geändert), die Australische Version (Ebenfalls PAL) jedoch wieder unzensiert veröffentlicht wurde.
Bist du dir ganz sicher - und damit meine ich ganz ganz ganz ganz sicher -, dass es eine australische Version von VK gibt?
Moi-Même hat geschrieben: Ich bin schwer enttäuscht.

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Re: Castlevania - Vampires Kiss

Beitrag von Perikles » 11. Juni 2013, 19:14

Ich halte Super Castlevania IV - einmal völlig losgelöst von seinen eigenen Meriten - für einen unsachdienlichen Vertreter derjenigen Prinzipien, die die Reihe so gefestigt haben. Als Spieler freut man sich jederzeit über mehr Kontrolle, mehr Optionen, mehr Handreichungen, die vom Spiel gewährleistet werden. Nur kann das dazu führen, dass ein Konzept bricht. Tatsächlich halte auch ich Kontrolle für den Schlüsselbegriff - allerdings Kontrolle über den Raum. Was Castlevania für mich so interessant gestaltet, ist der Umstand, weise mit seinen Sprüngen, Schlägen und sogar Schritten zu verfahren, da die Kunst, sich gegenüber seinen Gegnern zu behaupten, ebenso darin liegt, zu wissen, wann man nicht auf bestimmte Tasten drückt, wie es relevant ist, zu wissen, wann man auf welche Tasten drückt. Super Castlevania IV gibt so viele Optionen mit der Peitsche, dass ich überhaupt kein Urteilsvermögen mehr an den Tag zu legen brauche, ich kann von so vielen Winkeln Gegner auf anderen Stockwerken wie in der Luft erreichen, dass die sorgfältige Planung bei der Auswahl meiner Sekundärwaffen wie der richtige Zeitpunkt meiner Aktionen untergeordnet ist. Die NES-Castlevaniaspiele sind wie alle Versionen von Rondo of Blood von Konsequenzen durchzogen. Richtige wie falsche Entscheidungen haben entsprechende Konsequenzen. Super Castlevania IV dreht die Gunsten so stark zugunsten des Spielers, dass selbst gravierende Fehler kaum Retaliation nach sich ziehen.

Mir geht es hier eigentlich auch gar nicht so sehr um Super Castlevania IV als Spiel, sondern vielmehr um die Rolle des Spiels innerhalb der Serie. Es ist ein bisschen so wie mit Bass aus Mega Man 10: 8-Bit-Megamänner sind schlichtweg nicht daraus ausgelegt, dass man in acht Richtungen feuern kann. Das ganze Spiel ist so konstruiert, dass der Beschuss des Mega Busters lediglich horizontal erfolgt. Manche Spezialfertigkeiten von den besiegten Bossen arbeiten um diese Grundregel, kosten aber entsprechend Waffenenergie, um diesen Vorteil auszugleichen. Beides auf einmal zu haben nimmt die Herausforderung aus dem Spiel. So verhält es sich auch mit den klassischen Castlevania-Teilen im Vergleich zu Super Castlevania IV.

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Re: Castlevania - Vampires Kiss

Beitrag von ChronoMoogle » 11. Juni 2013, 21:27

stahlwerk hat geschrieben:
zure2k11 hat geschrieben:Ein "lustiger" Fakt bei diesem Spiel ist auch, dass die Europäische und Amerikanische Version des spiels im vergleich zu der Japanischen Version zensiert wurden (z.B.: Das Blut wurde weiß gefärbt oder die "holy cross" waffe wurde von einem christlichen kreuz zu einem "X" geändert), die Australische Version (Ebenfalls PAL) jedoch wieder unzensiert veröffentlicht wurde.
Bist du dir ganz sicher - und damit meine ich ganz ganz ganz ganz sicher -, dass es eine australische Version von VK gibt?
Das waere wirklich ein grandioses Sammlerstueck. Ich dachte bis vor kurzem, dass die japanische Version die beste fuer eine Zockersammlung waere.
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Re: Castlevania - Vampires Kiss

Beitrag von ANARU » 12. Juni 2013, 16:04

Perikles hat geschrieben:[...]
Ich sehe du bist jemand, mit dem es Spaß macht über die Reihe zu diskutieren. :D Du hast natürlich völlig recht, von deinem Standpunkt aus betrachtet. Und auch wenn ich Castlevania I & III sehr gerne spiele, bin ich SCIV doch eher verfallen. Nicht, weil es das "bessere" Castlevania ist, das würde ich nur über die Atmosphäre sagen, sondern weil es für mich persönlich schlichtweg ein besser funktionierendes Spiel darstellt und mir mehr Freude bereitet.
Vorallem sollte man sich eins vor Augen halten: Von einem Konzept kann ja nur begrenzt die Rede sein, da es "erst" der vierte Teil der Reihe ist, sodass nur 3 Vorgänger ein solches Konzept erarbeitet haben können, wovon eins sogar mit konzeptuntypischen Ideen aufwarten kann, namentlich Teil III, der durch wechselbare Charaktere ebenfalls vom Konzept abweicht.
Und abseits von Rondo Of Blood, den Originalen auf dem NES und diversen weiteren ist das Ur-Gameplay mehr und mehr in den Hintergrund getreten. Mit Symphony Of The Night (welches, ganz nebenbei erwähnt, eins meiner absoluten Lieblingsspiele ist) wurde die neue Gestalt Castlevanias eingeführt, die ja bis heute dominiert. Nur hin und wieder kommt mal ein Titel daher, beispielsweise The Adventure Rebirth, der den originalen treu bleibt und kein Schnickschnack bietet.

Mit dem ersten Satz deines zweiten Abschnitts nimmst du mir zwar jeden Wind aus den Segeln, aber ich wollte einfach mal wieder fachsimpeln. :beer:

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Re: Castlevania - Vampires Kiss

Beitrag von Seven Force » 13. Juni 2013, 20:41

Perikles hat geschrieben:Ich halte Super Castlevania IV - einmal völlig losgelöst von seinen eigenen Meriten - für einen unsachdienlichen Vertreter derjenigen Prinzipien, die die Reihe so gefestigt haben. Als Spieler freut man sich jederzeit über mehr Kontrolle, mehr Optionen, mehr Handreichungen, die vom Spiel gewährleistet werden. Nur kann das dazu führen, dass ein Konzept bricht. Tatsächlich halte auch ich Kontrolle für den Schlüsselbegriff - allerdings Kontrolle über den Raum. Was Castlevania für mich so interessant gestaltet, ist der Umstand, weise mit seinen Sprüngen, Schlägen und sogar Schritten zu verfahren, da die Kunst, sich gegenüber seinen Gegnern zu behaupten, ebenso darin liegt, zu wissen, wann man nicht auf bestimmte Tasten drückt, wie es relevant ist, zu wissen, wann man auf welche Tasten drückt. Super Castlevania IV gibt so viele Optionen mit der Peitsche, dass ich überhaupt kein Urteilsvermögen mehr an den Tag zu legen brauche, ich kann von so vielen Winkeln Gegner auf anderen Stockwerken wie in der Luft erreichen, dass die sorgfältige Planung bei der Auswahl meiner Sekundärwaffen wie der richtige Zeitpunkt meiner Aktionen untergeordnet ist. Die NES-Castlevaniaspiele sind wie alle Versionen von Rondo of Blood von Konsequenzen durchzogen. Richtige wie falsche Entscheidungen haben entsprechende Konsequenzen. Super Castlevania IV dreht die Gunsten so stark zugunsten des Spielers, dass selbst gravierende Fehler kaum Retaliation nach sich ziehen.
Touché! Ich finde das hast du sehr treffend auf den Punkt gebracht. Ich würde aber noch eine Sache ergänzen, die mich immer an IV gestört hat: Obwohl man als Spieler einen viel größeren Aktionsumfang zur Verfügung gestellt bekommt, steuert sich das Spiel paradoxerweise äußerst klobig und langsam. Die zwei Aspekte schienen mir nie richtig aufeinander abgestimmt. Das ist mMn wiederum die große Stärke von Vampire Killer auf dem Mega Drive, welches sich viel mehr nach "16-Bit" anfühlt.

Allerdings muss ich ANARU auch recht geben was die Atmosphäre betrifft. Hier ist das Spiel wunderschön und wirklich episch in seinem Aufbau. Maßgeblich trägt hierzu natürlich auch die Musik bei, für mich noch immer der beste SNES OST überhaupt.

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Re: Castlevania - Vampires Kiss / Dracula X

Beitrag von mupfelofen-de » 9. August 2013, 19:01

Derzeit wird ein Prototyp auf eBay angeboten für läpische 15.000€. Falls es hier Sammler gibt, die nicht mehr wissen, was sie mit ihrem überschüssigen Geld anfangen sollen. xD
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Re: Castlevania - Vampires Kiss / Dracula X

Beitrag von ChronoMoogle » 9. August 2013, 19:23

Prototypen einer PAL Version zu kaufen ist derbe sinnlos. Ein japanischer Akumajou Dracula XX Prototyp waere hoechstens eine Anschaffung wert, weil man da noch die Chance auf Unterschiede zum Retail-Release hat.
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Re: Castlevania - Vampires Kiss / Dracula X

Beitrag von Perikles » 25. Oktober 2013, 21:16

Momentan in bester Laune, Vampire zu pfählen und zu bannen, wo ich sie treffe (vielleicht der Jahreszeit wegen?), klemmte ich mich hinter Dracula X und konnte es mit nur zwei verlorenen Leben abschließen!

Ich glaube, mittlerweile in konzise Worte fassen zu können, warum ich dieses Spiel hier Super Castlevania IV so deutlich vorziehe: das letztere vergibt alle Möglichkeiten dieser Welt und fühlt sich trotzdem einschläfernd an (ich versuchte auch hier schon einen 1CC, hab's aber aus lauter Langeweile nicht länger als 30 Minuten durchgehalten), während sich Richter in Dracula X in etwa so zügig und gelenkig bewegt wie ein Panzer, aber dennoch viel Raum für Trickserei lässt, die spielrelevant wirkt. Mit Richter lässt es sich trotz melassehaltiger Steuerung über Medusaköpfe springen, in der Luft präzise drehen und Doppelsprünge ausführen, während Simon sämtliche Herausforderung aus dem Spiel nimmt, indem er Gegner von (diagonal) unten oder oben zerlegt.

Ich denke, sobald man Dracula X als eine Art 8-Bit-Castlevania mit 16-Bit-Graphik und zumal vorzüglicher 16-Bit-Musik begreift, fällt es viel leichter, sich darüber hinwegzutrösten, dass es weder an Rondo of Blood noch an andere erstklassige klassische Castlevanias heranreicht (wie dem MD-Vampire Killer oder den Castlevania Chronicles resp. dem X68000-Original). Unter diesem Gesichtspunkt ist es ein Schätzchen, das ich nicht mehr missen möchte (etwas längere Unverwundbarkeit nach einem Treffer wäre allerdings nett gewesen).

Das erste Bild zeigt mein erstes Erscheinen beim Fürsten, das zweite seinen Kniefall. Ich verlor ein Leben im Uhrturm und eines an ihm, weil ich mich schlecht positionierte. Wenn man erst einmal die Strategie kennt, handelt es sich um eine der einfachsten Dracula-Inkarnationen aus der gesamten Reihe, wenngleich der Kampf sich zieht wie Kaugummi.
Dateianhänge
Dracula X - Pirsch.JPG
Dracula X - Tanz der Vampire.JPG

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Re: Castlevania - Vampires Kiss / Dracula X

Beitrag von Radagast » 29. November 2013, 13:09

"Non mortem timemus, sed cogitationem mortis."

Castlevania - Vampire's Kiss ist die neuste Kerbe in meinem Holz. Ich kann eigentlich gar nicht viel zu dem Spiel schreiben, ohne Redundanzen zu den vorherigen Beiträgen zu liefern. Denn auch mir gefällt Vampire's Kiss besser als Super Castlevania IV, weil es mir einfach als das besser abgeschmeckte Gesamtprodukt erscheint. Während SC IV an manch Passage dramaturgisch überflüssig in die Länge gezogen wirkte, erweckt in VC nichts den Anschein der Unnötigkeit. Durch flüssigere Bewegungsabläufe und die komplementäre Nutzung der Primär- und Sekundärwaffen ist es ein klasse Spiel, das in einem optimalen Zeit-Spaß-Verhältnis steht.

Dennoch muss ich sagen, dass ich Super Castlevania IV vom Anspruch her - was vielleicht auch an der vertrackten Langsamkeit des Simon Belmonts liegen mag - schwieriger fand. Oder ich bin durch die jüngsten Erfahrungen schlichtweg geübter geworden. Auch den Endboss Dracula fand ich bei VC einfacher als sein Pendant bei SC IV. Durch die Tatsache, dass er lediglich vier Attacken beherrscht und er unseren Richter Belmont nie gezielt angreift bzw. verfolgt, benötigt es bloß ein wenig Geduld und Ruhe, um ihn zu bezwingen.

Eine Frage hätte ich nun aber noch: Was hat es mit Stage 4' auf sich? Ich habe das Spiel stets resettet, wenn ich bei Stage 3 in den Abgrund fiel und es erst nach einer Vielzahl an Anläufen geschafft, diese verfluchte Phase zu überwinden. Das war in meinen Augen die schwierigste Stelle im Spiel.

Unter dem Strich ein super Titel, der vielleicht sogar ein wenig zu unterschätzt ist.
9/10

ToHell
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Re: Castlevania - Vampires Kiss

Beitrag von ToHell » 18. Januar 2017, 12:07

zure2k11 hat geschrieben:Ein "lustiger" Fakt bei diesem Spiel ist auch, dass die Europäische und Amerikanische Version des spiels im vergleich zu der Japanischen Version zensiert wurden (z.B.: Das Blut wurde weiß gefärbt oder die "holy cross" waffe wurde von einem christlichen kreuz zu einem "X" geändert), die Australische Version (Ebenfalls PAL) jedoch wieder unzensiert veröffentlicht wurde.
Das ist falsch, nur die Japanische ist unzensiert!

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