So, ich hab's gerade durchgespielt, nunmehro ein paar Eindrücke meinerseits:
Der Schwierigkeitsgrad ist über weite Strecken absolut annehmbar - die Schwächen der Mavericks untereinander sind teils etwas kontraintuitiv, da kann es anfangs vorkommen, dass man andere Level ausprobieren muss. Mit den ganzen Aufrüstungen bzgl. Leben u. Energiecontainern bzw. Rüstungsaufwertungen wird es dann auch schrittweise leichter. Das Trio Infernale am Ende fand ich allerdings überzogen, die Bewegungsmuster waren mir zu willkürlich und der Schaden alles in allem zu hoch; zum Glück konnte ich die ersten beiden Runden mit dem brillant eingeschmuggelten "Hadouken" in Sekunden beenden.
Was mir teilweise den Spaß verdorben hat, war das Aufladen des X-Busters bei gleichzeitigem Wanderklimmen mittels der Sprünge, das führt nach kurzer Zeit zu Fingerschmerzen, in aller Regel gehen die Schüße auch noch ins Leere. Aber mit unaufgeladenen Salven ist den Waidmännern (

) mit den Schilden nur äußerst mühselig beizukommen. Überhaupt der "Dash": manchmal kam der nicht raus, gelegentlich habe ich den versehentlich ausgelöst, weil ich zweimal auf die Richtungstaste drückte - letztere Belegung hätte einfach wegfallen dürfen.
Mir gefällt der Minimalismus der regulären "Mega Man"-Reihe zwar besser, aber im Endeffekt kann ich über dieses Spiel keine allzuschlechten Worte verlieren, es hat durchaus den typischen Charme der Serie.
Die Musik ist wahrlich ein Genuß - ich höre gerade den Track zum "Storm Eagle"-Level rauf und runter; das sind mühelos zehn von zehn Punkte auf einer Wertungsskala.