Wenn ich eine Rangliste erstellen müsste, würde die wohl in etwa so aussehen (deszendent angeordnet, oben stehen die stärksten, unten die schwächsten Charaktere):Dann muss ich Guile mal testen, vielleicht hab ich mit dem mehr Chancen auf den Stufen 3+. Du würdest also sagen, im SNES-Original sind Guile, Chun-Li, Ryu und Ken die eher besseren Charaktere und Dhalsim, Zangief, Blanka und E. Honda die eher schwächeren?
Guile
Chun-Li
Ryu/Ken (da tut sich meines Erachtens noch nicht viel zwischen den beiden)
E. Honda
Blanka
Dhalsim
Zangief
Es ist sicherlich auch ein wenig davon abhängig, wie gut man mit den Attacken "Hundred Hand Slap", "Electric Thunder" und "Hyakuretsukyaku" klarkommt, die sind im ersten Teil etwas arg behäbig und schwer auszuführen. Blankas "Rolling Attack" kann auch zum echten Problem werden, wenn man nicht kontinuierlich in der Lage ist, diese zu kontern (am Besten mit "Shoryuken" oder dem "Flash Kick"). Honda ist, und das ändert sich über all die Versionen nicht im Geringsten, eine schier unbezwingbare Festung für diejenigen Opponenten, die nicht über Fernkampfattacken verfügen, weil der "Hundred Hand Slap" so gut wie nicht in den Griff zu bekommen ist. Dhalsim ist in dieser Version leider sehr langsam und kann sich nicht teleportieren, Zangief ist zweifellos völlig unbrauchbar. Je nach persönlichen Vorlieben und Stärken kann die Liste im Mittelfeld variieren, die Extrema dürften allerdings recht beständig sein.
Ich halte es für fast aussichtslos, es mit Zangief zu versuchen, Dhalsim muss man sehr gut beherrschen können, ansonsten dürfte es nicht allzuschwer sein, wenn man erst einmal die Verhaltensmuster des Computers kennt. Einzige Ausnahme ist Sagat, der auf höheren Spielstufen nahezu unangreifbar wird, weil der "Tiger Uppercut" scheinbar immer verfügbar ist. Mit einem guten Quentchen Übung sollte aber auch das überwindbar werden.Ist es wohl möglich, mit allen acht Kämpfern das Spiel auf Stufe 7 zu meistern?
Ich bin geneigt, Dir zuzustimmen, mit Ausnahme der Trainingsoption. Es ist schon toll, wenn man exerzieren kann, bei welcher Reichweite welche Attacke noch trifft, welche Kombinationen überhaupt möglich sind und wie schwer sie bei der Exekution ausfallen und wie schnell der Charakter X Energie verliert und betäubt ist. Unbedingt nötig ist das nicht, aber es hilft beim ersten Anspielen doch ungemein weiter. Gerade weil Street Fighter sich auf das Notwendige beschränkt, ist es umso bedeutsamer, dass man genaue Kenntnis darüber hat, in welcher Situation welche Attacke angemessen ist.[...] Andere Modi sind überflüssig, Tutorials und Trainingsmodi braucht es nur, weil die Fighter mittlerweile viel zu komplex sind.
Ich schätze, dazu wird es wenig Material im Netz geben. Der Originalcontroller hat leider seine Grenzen, die Arcademaschinen sind wesentlich responsibler für die Eingaben. Mir fällt es ehrlich gesagt mittlerweile auch schwerer als früher, auf den winzigen Controllern jederzeit volle Kontrolle auszuüben, kann aber auch an meinen großen Händen liegen.Mich würd übrigens mal interessieren, wie das aussähe, wenn zwei richtig gute Spieler am SNES gegeneinander Street Fighter II zocken würden. Ich denke, so könnte man das eine oder andere noch dazulernen.
Verkehrt machen kannst Du mit "Turbo" jedenfalls nichts, ich bin mir auch sicher, dass Dir die vier Charaktere zusagen werden, die machen allesamt großen Spaß.


