Unsere kleine Bastelecke!! ^______^

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Re: Unsere kleine Bastelecke!! ^______^

Beitrag von Jaffar Sholva » 30. September 2010, 17:01

Vieles hat Moi schon gesagt, ich möchte trotzdem auch noch ein wenig darauf rumhacken :P Ich werde wie gewohnt hart ins Gericht gehen. Ich hoffe, das gerät dir nicht in den falschen Hals.
Wer glaubt, Square hätte auf dem SNES nur für echte Perlen im RPG-Bereich gesorgt, hat sich auf jeden Fall geschnitten. Zwar sind Titel wie Chrono Trigger und Final Fantasy VI bezeichnend für die SNES- Ära, doch Gun Hazard gehört absolut zu den leider übersehenen Toptiteln des SNES und ist eines der besten Spiele im Action-Genre.
Ist tatsächlich missverständlich formuliert. Und es ist immer extrem wichtig, dass man in der Einleitung nicht nur klar ist, sondern zum Lesen animiert. Das schaffst du hier nicht. Formulierungen wie "absolut zu den leider übersehenen" sind extrem... wie soll ich sagen? Man stockt beim Lesen, weil es nicht... "fliesst". Stell dir einen Text wie einen breiten Fluss vor, der abwärts fliesst. Man treibt nur darin, kann sich gehen lassen. Der Leser ist der Sichgehenlassende. Wird er zum Schwimmer, der ständig kraulen und sich knapp ober Wasser halten muss, dann bist du beim Schreiben, bei der Gestaltung des Flusses gescheitert. Versuche, immer möglichst knapp zu formulieren, klar zu sein. Verstehst du, was ich mit meiner Metapher sagen möchte? "Gun Hazard gehört zu den übersehenen Toptiteln des SNES" liest sich doch viel besser als "Gun Hazard gehört absolut zu den leider übersehenen Toptiteln des SNES". Und es ist nicht so, dass im ersten Satz weniger Information stecken würde.
Die Taktikelemente des Vorgängers „Front Mission“ wurden fast komplett entfernt; nur die Level- und Stageauswahl erinnert an die Schlachtfelder des Vorgängers. Die Charaktere des Spieles wurden komplett durch neue ersetzt und die Story findet nicht mehr auf einer Insel, sondern auf mehreren Kontinenten statt. Die Ansicht der einzelnen Stages erfolgt von der Seite und erinnert stark an den in Europa eher bekannten Titel „Cybernator“.
Solche Vergleiche sind schön. Der Leser erfährt etwas Gehaltvolles, das er bestimmt noch nicht wusste (mein Wissen wurde auf jeden Fall soeben bereichert). Nur ist mir der Einstieg in den Absatz irgendwie zu hart. Es gibt keine Überleitung von Einleitung zum eigentlichen Text (die muss nicht immer offensichtlich sein, aber hier stört mich das Abrupte irgendwie). Überlege dir immer genau, wie du den Text strukturieren möchtest. Irgendwie weiss ich nicht genau, was du hier wirklich sagen willst, es ist so "wild".
Da alles komplett auf japanisch ist, lässt sich zur Story nicht viel sagen, eher mutmaßen: man steuert eine Gruppe von Abenteurern - von Ingenieuren bis Bombenlegern alles dabei, die verschiedene Länder vor einer Mech-Armee und mehreren bösen Obermotzen beschützt. Hier und da stößt jemand dazu, Gute werden Böse, Böse werden Gute usw. – so wie es sich für ein RPG eben gehört.
Gut. Würde aber eher "Gute werden böse, Böse werden gut" schreiben. Die Partie nach dem Gedankenstrich ist auch nicht so glücklich formuliert. Man denke an den Fluss...
Das Spiel ist in Missionen unterteilt, die selten besonders lang, dafür meist gut designed und knackig gestaltet sind. Man hat praktisch nach jeder Mission dass Gefühl, die letzte Mission war doch so unterhaltsam … die nächste mach ich dann auch noch gleich mit. Ehe man sich versieht, hat man an einem Tag in ein paar Stunden alle Missionen eines Levels durch. Das Spielprinzip ist also sehr fesselnd und die Zeit vergeht wie im Flug.
Im Spiel wird zwar viel geballert und gehüpft, aber alle Square-Fans, die jetzt vor zu viel Arcade zurückschrecken könnten, können beruhigt sein. Außerhalb der Missionen kann man sich durch alle möglichen Menüs klicken, den Mech umrüsten, Teamkameraden einstellen, neue Gegenstände kaufen oder in älteren Missionen einfach mal die Charas oder die etlichen ausrüstbaren Gegenstände aufleveln. Der Ottonormalspieler kann aufgrund der Sprachbarriere zwar nicht die zahlreichen Gespräche verstehen, doch die Menüführung ist trotzdem schnell erlernt.
Der Fluss ist nicht optimal, aber auf das Grammatikalische mag ich jetzt nicht eingehen. Denn inhaltlich ist dieser Absatz wirklich gut. Alles Wichtige hat sonst Moi schon gesagt. Bring solche Dinge wie "man hat das Gefühl... das ist toll bla bla". Und um "man" zu vermeiden, darfst du ruhig mal "ich" brauchen. Man braucht keine Pseudo-Objektivität zu bewahren. Denn ein Review soll subjektiv sein, unbedingt! Versuche dich zu erinnern, warum dir das Spiel Spass gemacht hat. Das will ich als Leser wissen, nicht, wie es sich steuert und was genau man alles machen kann.
Im Spiel hat man die Wahl zwischen vier Standardwaffen (VG: Schnellfeuergewehr, SG: Schrotflinte, LG: Laserkanone, NG: Flammenwerfer) und unzähligen Sekundärwaffen (Schlagarme, Raketenwerfer etc.). Man kann nur eine Standardwaffe mit sich führen. Von den Sekundärwaffen habt ihr bis zu 6 Stück dabei. Sie benötigen in der Regel aber auch Munition, die sich nur zwischen den Missionen auffüllen lässt. Von jeder im Spiel erhältlichen Waffe gibt es fünf Versionen sowie diverse Upgrades zu kaufen und finden. Jeder Charakter kann spezielle Mechs kontrollieren. Je öfter ein Charakter z.B. eine Waffe oder einen Mech benutzt, desto besser wird er im Umgang mit ihm, d.h. der Mech wird leistungsfähiger oder die Waffe stärker und schneller. Die Steuerung ist auch von der Ausrüstung abhängig. So ist ein kleiner Mech mit einem guten Raketenrucksack deutlich angenehmen zu steuern als z.B. ein großer Mech ohne eben diesen.
Sehr trocken (oder in Mois Worten "deskriptiv"). Das langweilt mich als Leser. Denn soooo genau will ich es gar nicht wissen. Ausserdem scheint mir die Struktur immer mehr verloren zu gehen. Du schaffst es im zweiten Absatz nicht, das Spielprinzip zu erklären und musst dann auf weitere Absätze ausweichen, die du im ganzen Review verteilst. Weisst du, was ich meine? Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, etwa so einzusteigen:

Gun Hazard ist ein "Cybernator" für Rollenspielhaber. Ihr Hüpft und ballert euch in der Seitenansicht durch etliche Missionen. Dazwischen kann man seinen "Mech" aufrüsten, Gegenstände aufleveln bla bla. Ihr habt stets die Auswahl zwischen vier Primärwaffen und zwei Sekundärwaffen, die jeweils upgegraded werden können. Spannend dabei ist, dass die Ausrüstung eures Charakters Einfluss auf die Steuerung nimmt.

Dann hättest du mehr oder weniger alles schon abgehandelt und könntest dich auf das Wesentliche konzentrieren: das Übermitteln der Atmosphäre, das Beschreiben des Spielspasses. Was ist an der Action so toll? Was machen die Rollenspielelemente aus? Was ist so besonders an GH? Hier folgen dann eben solche Absätze wie dein dritter, der bereits Moi so gelobt hat.
In Sachen Sound und Grafik legt Square hier auch mal wieder ein echtes Meisterwerk hin. Die stimmungsvollen Melodien und Soundeffekte brauchen sich nicht hinter Spielen wie Chrono Trigger oder Final Fantasy VI zu verstecken. Die Grafik ist vielseitig und bietet von der zerbombten Endzeitstadt bis hin zu sonnenüberfluteten Wiesenlandschaften alles mögliche. In dem Spiel wird auch viel mit Tag und Nacht sowie Wetter gespielt, z.B. blendet euch der Sonnenuntergang oder ein Schneesturm peitscht euch um die Ohren. Flüssige Animationen, coole Bosse und viele verschiedene Gegnerarten unterstreichen noch mal die Vielseitigkeit des Titels.
Tatsächlich top! Genau sowas will ich lesen. Es vermittelt mir ein Spielgefühl bzw. ich kann mich in das Spiel hineinfühlen (ganz wichtig!). Durch trockene Fakten kann ich mich nie und nimmer in ein Spiel hineinfühlen. Lies z.B. deinen vierten Absatz durch und überlege, was du da als Leser fühlen würdest. Viel mehr vom Spiel weisst du da eigentlich nicht, nicht wahr?
Die altbewährte Levelauswahl, ähnlich der von Super Mario World, ist in diesem Spiel sehr motivierend. Man denkt sich: „Nur noch die nächste Mission …“. Und kommt man mal nicht weiter, einfach in ein anderes Land fliegen und dort weitermachen. Vielleicht klappt’s ja mit einem höheren Level beim nächsten Mal besser. Der insgesamt offene Spielverlauf und die Möglichkeit des Auflevelns und Sammeln vieler Ausrüstungsgegenstände fesselt den Spieler geradezu an den Bildschirm. Die Steuerung ist flüssig, die Spieldauer beträgt um die 30 bis 40 Stunden und man merkt einfach: es ist ein Game von Square … Spielerherz, was willst du mehr?
Wie gesagt etwas deplatziert. Ich muss vorher wissen, dass die Levelauswahl ähnlich Mario ist. Vergleiche sind, wie gesagt, meistens sehr nützlich. Zudem hast du hier wieder einige schöne Elemente drin, die nicht nur sagen, wie das Spiel ist, sondern warum es so gut ist.

Ich hoffe, damit geholfen zu haben. Bitte frag bei Unklarheiten nach. Ich war beim Verfassen des Textes etwas gestresst. Gut möglich, dass ich unstrukturiert und unverständlich kritisiert habe.
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Beitrag von Christian » 30. September 2010, 19:37

eventuell hilft es sogar, einfach draufloszutippen und für die eigene begeisterung gleich die spontansten dinge zu benutzen. part_one hat das immer sehr schön gemacht, kann man zum beispiel an seinem exzellenten starwing-review sehen. manchmal ist es am besten, die erste formulierung stehen zu lassen, als ewig nachzugrübeln und drei alternativen zu entwickeln.
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Beitrag von ChronoMoogle » 30. September 2010, 22:18

Danke für die tolle Analyse, ich werde mich mal ans Umschreiben machen, um ein paar der Kritikpunkte auszumerzen ;)
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Beitrag von ChronoMoogle » 2. Oktober 2010, 12:45

Wer glaubt, Square hätte nur im RPG-Bereich für echte Perlen gesorgt, hat sich auf jeden Fall geschnitten. Zwar sind Titel wie Chrono Trigger und Final Fantasy bezeichnend für das Unternehmen, doch Square hat sich auch schon einige Male kurze Abstecher in andere Genres erlaubt, zum Beispiel Shoot em Ups oder Taktikgames. Diese zeigen eindrucksvoll auf, dass Squares Entwickler auch in anderen Genres echte Klassiker hervorbringen können.

Gun Hazard ist einer dieser Titel und gehört zu der Spieleserie Front Mission, welche sich eigendlich im Genre des Taktik- RPGs bewegt. Die normalen Hauptelemente der Serie wurden in diesem Spiel jedoch fast komplett entfernt oder ersetzt; dieses Spiel ist nämlich ein - Überraschung! - Action Platformer! Nur die Level- und Stageauswahl sowie die RPG- Elemente von Gun Hazard erinnert noch ein wenig an die Schlachtfelder und Menüs der anderen Teile. Die Grafik und das Spielgefühl sind dem in Europa eher bekannten Titel „Cybernator“ extrem ähnlich, denn man steuert in den eigendlichen Stages einen Mech und betrachtet das Kampfgeschehen von der Seite.

Da alles komplett auf japanisch ist, lässt sich zur Story nicht viel sagen, eher mutmaßen: man steuert eine Gruppe von Abenteurern - von Ingenieuren bis Bombenlegern alles dabei, die verschiedene Länder vor einer Mech-Armee und mehreren bösen Obermotzen beschützt. Hier und da stößt jemand dazu, Gute werden böse, Böse werden gut usw. – so wie es sich für ein RPG eben gehört.

Das Spiel ist in Missionen unterteilt, die selten besonders lang, dafür meist gut designed und knackig gestaltet sind. Man hat praktisch nach jeder Mission dass Gefühl, die letzte Mission war doch so unterhaltsam … die nächste mach ich dann auch noch gleich mit. Ehe man sich versieht, hat man an einem Tag in ein paar Stunden alle Missionen eines Levels durch. Das Spielprinzip ist also sehr fesselnd und die Zeit vergeht wie im Flug.
Im Spiel wird zwar viel geballert und gehüpft, aber alle Square-Fans, die jetzt vor zu viel Arcade zurückschrecken könnten, können beruhigt sein. Außerhalb der Missionen kann man sich durch alle möglichen Menüs klicken, den Mech umrüsten, Teamkameraden einstellen, neue Gegenstände kaufen oder in älteren Missionen einfach mal die Charas oder die etlichen ausrüstbaren Gegenstände aufleveln. Der Ottonormalspieler kann aufgrund der Sprachbarriere zwar nicht die zahlreichen Gespräche verstehen, doch die Menüführung ist trotzdem schnell erlernt.

Die altbewährte Levelauswahl, ähnlich der von Super Mario World, ist in diesem Spiel sehr motivierend. Das Spiel folgt so zwar klaren Routen, ist aber nie linear! Kommt man mal nicht weiter, kann man sich einfach an einer anderen Levelabzweigung versuchen oder in ein anderes Land fliegen und dort weitermachen. Vielleicht klappt’s ja mit einem höheren Level beim nächsten Mal besser.

Man hat in Gun Hazard die Wahl zwischen vier Standardwaffen und unzähligen Sekundärwaffen. Jede Spielfigur kann spezielle Mechs kontrollieren und je öfter ein Charakter z.B. eine Waffe oder einen Mech benutzt, desto besser wird er im Umgang mit ihm. So wird er mit dem Mech leistungsfähiger oder die Waffe stärker und schneller. Spannend dabei ist, dass die Ausrüstung eures Charakters Einfluss auf die direkt fühlbare Steuerung nimmt. So ist ein kleiner Mech mit einem guten Raketenrucksack deutlich angenehmer zu steuern als z.B. ein großer Mech ohne eben diesen.

In Sachen Sound und Grafik legt Square hier auch mal wieder ein echtes Meisterwerk hin. Die stimmungsvollen Melodien und Soundeffekte brauchen sich nicht hinter Spielen wie Final Fantasy VI zu verstecken. Die Grafik ist vielseitig und bietet von der zerbombten Endzeitstadt bis hin zu sonnenüberfluteten Wiesenlandschaften alles mögliche. In dem Spiel wird auch viel mit Tag und Nacht sowie Wetter gespielt, z.B. blendet euch der Sonnenuntergang oder ein Schneesturm peitscht euch um die Ohren. Flüssige Animationen, coole Bosse und viele verschiedene Gegnerarten unterstreichen noch mal die Vielseitigkeit des Titels.

Der insgesamt offene Spielverlauf und die Möglichkeit des Auflevelns und Sammeln vieler Ausrüstungsgegenstände fesselt den Spieler geradezu an den Bildschirm, während die Action einfach perfekt mit den genannten Features aus anderen Genres gewürzt wird. Die Steuerung ist flüssig, die Spieldauer beträgt um die 30 bis 40 Stunden und man merkt einfach: es ist ein Game von Square … Spielerherz, was willst du mehr?

Fazit:
Meiner Meinung nach ist Front Mission - Gun Hazard einfach ein großartiges SNES-Game! Und es ist in seiner Form bis heute plattformübergreifend einzigartig. Ein Genregemisch wie aus dem Bilderbuch: mit diesem Titel wird einem ein Action- Squaregame erster Güte geboten!
Zuletzt geändert von ChronoMoogle am 3. Oktober 2010, 19:08, insgesamt 4-mal geändert.
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Beitrag von Moi-Même » 3. Oktober 2010, 16:07

Im Prinzip klasse, aber die Einleitung ist immer noch ein bisschen missverständlich. Da musst du dich schon entscheiden. Du sagst halt nach wie vor, dass Square üblicherweise nur echte Perlen auf den Markt wirft und dass Gun Hazard einer jener Titel ist, die eben aus dieser Norm herausfallen. Deine Einleitung klingt einfach so als wolltest du sagen, Gun Hazard sei schlecht. Dabei geht es dir doch eigentlich darum zu sagen, dass Gun Hazard trotzdem sehr gut ist, obwohl es eher unbekannt und außerdem kein RPG ist? Ist halt einfach die Formulierung, die irreführend ist.

Der Abschnitt über die Levelauswahl gehört in meinen Augen btw. immer noch an den Anfang des Reviews, zum Beispiel unter den zweiten Absatz. ^_____^

Ansonsten finde ich es nun wirklich sehr sehr pagereif und ich denke durchaus, dass man überlegen sollte, dem Review einen Stern zu geben. xD

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Beitrag von ChronoMoogle » 3. Oktober 2010, 17:16

Dann mach doch mal bitte kurz copy paste^^
Verstehe nicht, wo jetzt was hinsoll :P
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Beitrag von Moi-Même » 3. Oktober 2010, 17:25

Warte, soll der letzte Absatz dein Fazit sein? dann kann man es natürlich schlecht irgendwo anders hin tun als ans Ende. <g>

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Beitrag von ChronoMoogle » 3. Oktober 2010, 17:45

Sooo neuer Versuch, hier ein bisschen verschoben, da ein bisschen in der Wortwahl verbessert. Jetzt auch mit Fazit!
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Beitrag von Moi-Même » 3. Oktober 2010, 17:50

Jetzt ist es gut, die Einleitung auch, denke ich. ^____^

Zur Story: Ich bin gar nicht so sicher, ob da unbedingt etwas hin muss. Ist schließlich kein RPG, und man kann auch mal Mut zur Lücke haben. Denke, bei einem Action-Plattformer kann man sich das durchaus mal sparen. Die thematische Zugehörigkeit zu Front Mission ist ja eh deutlich.

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Beitrag von ChronoMoogle » 3. Oktober 2010, 18:02

Ja ich denke auch, das man es jetzt so lassen kann :)
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Beitrag von Moi-Même » 4. Oktober 2010, 02:30

Dann kannst du ja jetzt einen neuen Thread für das Review machen. ^____^

Freue mich, dass es mit der Bastelecke bisher so gut klappt.

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Beitrag von Christian » 12. Oktober 2010, 18:32

so, dann werde ich in kürze mal was zu turtles 4 hier vorstellen... bin mal gespannt, wie das den moi-tüv übersteht hier ^^
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Beitrag von Moi-Même » 12. Oktober 2010, 21:56

Ich bin hier nicht das Lektorat, das ist bei euch irgendwo, wo keiner es sehen kann. ^____^

Aber freue mich, dass du etwas schreibst und warte sehnsüchtig darauf.

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Beitrag von Christian » 13. Oktober 2010, 06:36

dann leg mal los, häschen. :D

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Freitag Abend, irgendwo in den Gullys unter New York. Donatello, Raphael, Michelangelo und ich (Leonardo) hocken gemeinsam mit Master Splinter vor dem Fernseher und mampfen unsere Pizzen, während wir eine Livereportage unserer Freundin April O'Neil von der Freiheitsstatue anschauen.
"War die Kleine beim Friseur?", will Ralph plötzlich wissen.
"Den Prozess gewinnt sie jedenfalls", antwortet Mike.
Beide klatschen sich grölend ab.
"Hey, was geht denn da ab?", ruft Don plötzlich dazwischen.
Ralph und Mike wenden ihre Blicke wieder dem Fernseher zu und müssen mitansehen, wie ein riesiger Android auf die Freiheitsstatur zufliegt und sie aus der Verankerung reißt. Während Hunderte Schaulustige ins Hafenbecken plumpsen, macht sich der Roboter mit der Statue auf und davon.
Vier Schildkröten und eine Ratte sitzen mit offenen Mündern für einen Moment staunend da und bringen kein Wort raus.
"Das gibt's doch nicht", findet Mike als erster die Sprache wieder.
"Das gibt's wirklich nicht", ergänze ich.
"Doch, das gibt's... offensichtlich", meint Ralph.
Master Splinter zupft sich kurz an der Nase.
"Ich glaube, ihr wisst sehr wohl, welcher eurer Widersacher hier die Finger im Spiel hat", meint er dann.
"Das ist nicht schwer zu erraten", meine ich.
"Shredder!", rufen Ralph, Mike und Don im Chor.
"Richtig", bestätige ich. "Ich glaube, dem müssen wir mal einen Besuch abstatten!"

Gesagt, getan.
Ruckzuck schnappen wir unsere Waffen und machen uns auf die Socken, um unserem Erzfeind die Leviten zu lesen.
"Nicht so hastig", ruft uns Splinter hinterher.
"Wieso, was ist los?", frage ich.
"Ihr habt den ganzen Tag jeder nur drei Pizzen gegessen. Ruft zumindest den Pizzaservice an, dass er euch ein paar Portionen hinterbringt. Sonst fallt ihr mir noch vom Fleisch."
"Er hat recht, Leo", bestätigt Don.
"Ich hab auch schon wieder Hunger", meckert jetzt Mike.
"Okay, ich rufe bei Tony an", sage ich. "Aber dann machen wir uns auf den Weg."

Als wir in der Innenstadt ankommen, sind Shredders Fußsoldaten schon da. Glücklicherweise sind wir durch unseren Pizzakonsum topfit, sodass wir uns mit den Jungs gerne anlegen. Ähnlich wie in Final Fight kämpfen wir uns von links nach rechts durch die Level.
Wir können nicht nur unsere Waffen schwingen, sondern auch diverse Würfe durchführen. Ein paar haben wir extra letzte Woche einstudiert - dabei werfen wir Euch die bösen Buben buchstäblich in die Ohren. Kann sein, dass die bei Euch im Wohnzimmer landen! Wer das Steuerkreuz in eine Richtung gedrückt hält, bringt uns zum Sprinten, wobei wir Shredders Gefolge mit der Schulter checken können und weitere Moves ausführen können.
Es können auch zwei von uns Turtles gleichzeitig antreten. Wenn Ihr einen Freund zur Hand habt, nehmt in mit ins Getümmel!

Während wir uns durch das nächtliche New York prügeln, fallen uns immer wieder Pizzaschachteln am Wegesrand auf.
"Hey, Tony war schon da", ruft Mike.
Offensichtlich. Unser Lieblingspizzabäcker war schon vor uns da.
"Mjam... Margherita extra-large mit doppelt Käse und extra Pepperoni", freut sich Don.
Und weil das so lecker ist, gibt uns so ein Lappen dann auch gleich unsere komplette Energie zurück.
Die ist schließlich auch nur begrenzt: Wenn wir zuviele Schläge einstecken müssen, sehen wir nur noch Sternchen. Dreimal können wir aus den Latschen kippen, dann müssen wir den Rückzug antreten: Game Over.
Nachdem wir die ersten beiden Bosse aus dem Weg geräumt haben, finden wir uns auf einmal wieder in der heimischen Kanalisation wieder: Sewer Surfin'!
Also ab auf die Surfboards und Maulschellen verteilt.
"Ist fast wie vor der Küste von Hawaii", freut sich Ralph.
"Riecht nur etwas strenger", ergänzt Mike.
Nach diesem Abschnitt stehen wir schon im Technodrome und wenig später vor Shredder persönlich, dem stinkenden Bohnensack! Wir bearbeiten ihn und sein Gefolge ausführlich mit unserem Repertoire an Spezialattacken, bis sein Kommandostand Feuer fängt und wir uns sicher sind, dass jetzt endlich Ruhe einkehrt.
Pustekuchen!
Bevor sein fliegender Sessel mit Krawumm in die Luft geht, springt Shredder in einen Hyperstrahl und zieht uns als Belohnung für unseren Mut einfach mit - eine Zeitmaschine erfasst uns und spuckt uns 2,5 Mio Jahre vor Christus erst wieder aus!

Was dann folgt, hätten wir nie erwartet! Es geht durch die Steinzeit,danach spielen wir Pirat oder Cowboy, weit in die Zukunft bis ins Jahr 2100 und dann wieder in die Gegenwart.
Ein Wunder, dass keinem von uns bei diesem Zeitgespringe die Supermargheritas wieder hochkommen!
Insgesamt müssen wir uns also durch 10 Levels schlagen, die vollgestopft sind mit Shredders vielseitigem Kanonenfutter. Naja, Kanonenfutter... mitunter sind die bösen Buben recht zäh und gerade in der Masse gefährlich, der ein oder andere Boss kostet auch Geduld. So einfach ist es also nicht, einfach durchrennen und alles weghauen funktioniert hier nicht.
Da kann man schon mal das ein oder andere Continue verbrauchen...

Kazuhiko Uehara und Harumi Ueko haben uns extra für unsere Reise durch die Zeit einen pepperonischarfen Soundtrack zusammengezimmert. Rockig und flott treiben uns die Stücke der beiden an - genau das Richtige! Viele der Melodien gehen sofort ins Ohr und bleiben dort auch.
Die Kollegen der beiden aus der Abteilung Grafik setzen unseren Kampf in ein ausgezeichnetes Licht. Sehr große Sprites, die mit vielen Animationsphasen versehen wurden, eine knallbunte Farbwahl und viele kleine eingebaute Gags lassen absolutes Comicfeeling aufkommen. Es kann beispielsweise vorkommen, dass einer von uns in einen Gully fällt. Das wird dann mit einer entsprechenden Sprechblase kommentiert.

Ihr könnt uns übrigens sehr flüssig durch Shredders Welten lenken. Wir gehorchen bereitwillig und präzise auf Eure Eingaben. Da wir so einige Moves draufhaben und man auch zu zweit losziehen kann, ist der Spaß garantiert! Und wer danach immer noch nicht genug hat, kann uns im Versus-Modus gegeneinander antreten lassen.
Ja, wir sind große Street Fighter-Fans! Also kann man das mit uns auch nachspielen!
Wem das alles zu einfach ist, der kann unsere Reise durch die Levels auch unter Zeitdruck absolvieren. Aber puh, ich sage Euch, das ist eine ganz schöne Rennerei.

Fazit:
Turtles in Time ist eines der ersten Spiele für das SNES gewesen (Release 1992) und protzt trotzdem mit fantastische Grafik und großartigem Sound. Fast wie in der Spielhalle. Einzig könnte man bemängeln, dass einige Hintergründe zu trostlos ausgefallen sind. Dennoch überwiegt hier das Positive, wurden die Kröten doch so klasse animiert, dass fast Kid Klown-Niveau erreicht wird. Musikalisch überzeugen auch die lose eingestreuten Sprachsamples.
Spielerisch ist's top, der Versus-Modus eine nette Zugabe. Vor allem ist es aber nicht so verflucht einfach wie Final Fight, so dass man schon ein wenig mehr Geduld und Ausdauer aufbringen muss, um das Ding zu knacken. Im Gegensatz zu den teilweise grauenhaften NES-Vorgängern hat Konami hier das Ruder komplett herumgerissen und einen Nachfolger gebracht, der nicht nur die Möglichkeiten des Super Nintendos nutzt, sondern endlich konsequent und durchgängig Spaß macht, motiviert und witzig ist.
Also dann: Cowabunga!
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Beitrag von Moi-Même » 13. Oktober 2010, 07:03

Idee mit dem Erzähler hat mich zu Anfang irritiert, finde das nun im Nachhinein aber eigentlich ganz cool. Würde jetzt gar nicht unbedingt was ändern an dem Text, außer, dass da noch eine Bewertung in Zahlen fehlt. ^___^

Fein gemacht!

Kannst es ja direkt mal online stellen, bzw. einen separaten Thread posten. ^__~

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