Donald in Maui Mallard
Verfasst: 20. Juni 2011, 13:58
Dieses Spiel hab ich geschenkt bekommen und es war damals ziemlich teuer (>100 DM). Ich erinnere mich noch gut an die Spielanleitung. Die war nämlich so kryptisch geschrieben, daß ich überhaupt nicht kapiert habe, worum es in diesem Spiel überhaupt geht.
Beim Spielen mißfiel mir zunächst die bunte Grafik und die komische Steuerung. Die wird dadurch verkompliziert, daß sich Donald nicht in der Bildschirmmitte, sondern in Blickrichtung ca. zwei Drittel vom Rand entfernt befindet. Ändert man also die Blickrichtung von links nach rechts, schwenkt der gesamte Bildausschnitt.
Davon einmal abgesehen empfand ich die erste Welt, dieses merkwürdige Geisterhaus, als recht einfach. Hat man einmal den Weg gefunden (die Türen sind hinter Bücherregalen versteckt), dann kommt man recht zügig zum Endgegner. Dieser, eine riesige Metallspinne, ist auch nicht allzu schwer. Hat man bis hier hin genug Schätze gesammelt, kommt man in das Bonuslevel, wo man sich das Passwort freispielen muß. Das ist leichter gesagt als getan. In einer Art Theaterkulisse muß man über Wolken-Plattformen und Stern-Sprungbretter nach oben steigen und innerhalb eines recht knappen Zeitlimits alle Raketen, die sich auf dämlich grinsenden Sonnen und Monden befinden, zünden. gelingt das nicht, bekommt man kein Passwort.
In der zweiten Welt ändert sich dann das Spielerlebnis drastisch. Donald tauscht Hawaii-Hemd gegen Ninja-Klamotten und die Pistole gegen einen Bo-Stab. Auch die Grafik zeigt jetzt ihre ganze Pracht. Der verfallene Tempel, die Gewitterwolken im Hintergrund und der Regen machen schon einiges her. Mit dem Ninja-Donald klettert, schlägt und hangelt man sich jetzt durch die Ruine und sammelt Jing-Jang-Münzen, durch die man langsam aber sicher zum schlagkräftigen Schwarzgurt aufsteigt. Auch wenn einige der Kletterpassagen viel Geschicklichkeit verlangen (Steuerung lässt grüßen), macht das Spiel ab hier jetzt richtig Spaß.
Durchgezockt habe ich es noch nie. Es geht aber auf alle Fälle skurril und humorvoll weiter. Nach dem Tempel kommt auf alle Fälle der Pygmäen-Sumpf (ganz böse ist der Pygmäe mit dem Kreissägen-Jojo), dann der Dschungel mit einer Bungee-Jump-Einlage und schließlich eine Feuerhöhle. Dort war für mich bisher immer Endstation. Danach soll dann noch ein versunkenes Schiff kommen.
Alles in allem ein gutes Spiel, optisch sicher überdurchschnittlich (wenn auch anfangs etwas bunt) aber leider mit einer frustigen Steuerung gesegnet. Lustig inszeniert ist es auf jeden Fall, denn es hat vom ersten Level an einen herrlich schrägen Humor. Wenn man z.B. Donald einige Sekunden ohne Tastendruck stehen lässt, bekommt man witzige Langeweile-Animationen zu sehen und auch die Gestaltung der Levels und Gegner bringt einen immer wieder zum Schmunzeln.
Meine Eltern haben sich übrigens ziemlich geärgert, denn kaum 2 Monate nachdem sie mir das Spiel so teuer gekauft hatten, war es für 30 DM im Abverkauf, da die SNES-Ära in den Läden zu Ende ging.
Anbei noch ein kurzes Video und zwei Bilder:
https://www.youtube.com/watch?v=xUPPeFil1us
Beim Spielen mißfiel mir zunächst die bunte Grafik und die komische Steuerung. Die wird dadurch verkompliziert, daß sich Donald nicht in der Bildschirmmitte, sondern in Blickrichtung ca. zwei Drittel vom Rand entfernt befindet. Ändert man also die Blickrichtung von links nach rechts, schwenkt der gesamte Bildausschnitt.
Davon einmal abgesehen empfand ich die erste Welt, dieses merkwürdige Geisterhaus, als recht einfach. Hat man einmal den Weg gefunden (die Türen sind hinter Bücherregalen versteckt), dann kommt man recht zügig zum Endgegner. Dieser, eine riesige Metallspinne, ist auch nicht allzu schwer. Hat man bis hier hin genug Schätze gesammelt, kommt man in das Bonuslevel, wo man sich das Passwort freispielen muß. Das ist leichter gesagt als getan. In einer Art Theaterkulisse muß man über Wolken-Plattformen und Stern-Sprungbretter nach oben steigen und innerhalb eines recht knappen Zeitlimits alle Raketen, die sich auf dämlich grinsenden Sonnen und Monden befinden, zünden. gelingt das nicht, bekommt man kein Passwort.
In der zweiten Welt ändert sich dann das Spielerlebnis drastisch. Donald tauscht Hawaii-Hemd gegen Ninja-Klamotten und die Pistole gegen einen Bo-Stab. Auch die Grafik zeigt jetzt ihre ganze Pracht. Der verfallene Tempel, die Gewitterwolken im Hintergrund und der Regen machen schon einiges her. Mit dem Ninja-Donald klettert, schlägt und hangelt man sich jetzt durch die Ruine und sammelt Jing-Jang-Münzen, durch die man langsam aber sicher zum schlagkräftigen Schwarzgurt aufsteigt. Auch wenn einige der Kletterpassagen viel Geschicklichkeit verlangen (Steuerung lässt grüßen), macht das Spiel ab hier jetzt richtig Spaß.
Durchgezockt habe ich es noch nie. Es geht aber auf alle Fälle skurril und humorvoll weiter. Nach dem Tempel kommt auf alle Fälle der Pygmäen-Sumpf (ganz böse ist der Pygmäe mit dem Kreissägen-Jojo), dann der Dschungel mit einer Bungee-Jump-Einlage und schließlich eine Feuerhöhle. Dort war für mich bisher immer Endstation. Danach soll dann noch ein versunkenes Schiff kommen.
Alles in allem ein gutes Spiel, optisch sicher überdurchschnittlich (wenn auch anfangs etwas bunt) aber leider mit einer frustigen Steuerung gesegnet. Lustig inszeniert ist es auf jeden Fall, denn es hat vom ersten Level an einen herrlich schrägen Humor. Wenn man z.B. Donald einige Sekunden ohne Tastendruck stehen lässt, bekommt man witzige Langeweile-Animationen zu sehen und auch die Gestaltung der Levels und Gegner bringt einen immer wieder zum Schmunzeln.
Meine Eltern haben sich übrigens ziemlich geärgert, denn kaum 2 Monate nachdem sie mir das Spiel so teuer gekauft hatten, war es für 30 DM im Abverkauf, da die SNES-Ära in den Läden zu Ende ging.
Anbei noch ein kurzes Video und zwei Bilder:
https://www.youtube.com/watch?v=xUPPeFil1us