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Schwierigkeitsgrad

Verfasst: 25. April 2009, 12:31
von Jaffar Sholva
Da die Diskussion im Contra 3 Thread etwas ausgeartet ist, soll dieser Thread zur Diskussion rund um den Schwierigkeitsgrad dienen; natürlich bezüglich SNES-Games.

Ich für meinen Teil spiele auch viele Games auf easy durch. Wenn mir das Spiel wirklich gut gefällt, versuche ich es auch auf weiteren Schwierigkeitsgraden. So geschehen etwa bei Rendering Ranger, das ich dann auf normal auch noch geschafft habe. Allerdings brauchte ich trotzdem mehr leben. Meiner Meinung nach ist der Schwierigkeitsgrad aus gutem Grund einstellbar. Ein Mortal Kombat II z.B. ohne diese Einstellung wäre für mich unvorstellbar. Erst durch das manuelle Einstellen, die Steigerung also, kann man langsam Fortschritte erzielen. Wer weiss, vielleicht würde ich MKII oder auch RR nicht für halb so genial halten, weil ich zu schnell gefrustet gewesen wäre.

In einem Punkt muss ich allerdings Tatsujin recht geben: Man verbessert sich kaum. Während ich zwar in einzelnen Spielen Fortschritte erzielte, bin ich im Allgemeinen kein besserer Zocker geworden. Allerdings halte ich den Faktor Zeit für sehr wichtig. Manchmal möchte ich ein Spiel einfach durchspielen, damit ich nach langer Zockerpause mal wieder etwas geschafft habe.

Habe ich es dann aber wirklich durchgespielt? Was meint ihr, gilt ein Game erst als durchgezockt, wenn man es im härtesten Schwierigkeitsgrad durchgespielt hat? Das könnte auf Spiele wie Contra 3 eigentlich zutreffen, da man auf easy nicht alles zu sehen bekommt. Aber wie sieht es mit ultraharten Games wie... hmm, z.B. F-Zero aus? Auf hard hab ich da echt keine Chance.

Re: Schwierigkeitsgrad

Verfasst: 25. April 2009, 15:22
von past*perfect
Zu der Diskussion mit dem verstellbaren Schwierigkeitsgrad nochmal:
Ich nehm mir meistens schon vor, ein Spiel wenigstens auf normal zu zocken (hard muss jetzt zugegeben nicht gleich sein :D ). Wenns mir zu schwer wird, stell ichs auf easy, zb: Infogrames.
Natürlich verpasst man dadurch was, man zockt dann halt nicht mehr das "ganze" Game. Es ist vielleicht vergleichbar damit, wenn man sich nen indiziertes Game holt, wo eben das Blut oder Sterbeanimationen fehlen (was mir persönlich im Grunde wurscht ist, davon mal abgesehen)- und auf easy fehlen pro Level halt 3 oder 4 Gegner oder Zwischengegner/ Levelendgegner.. Ich seh das Spiel dann trotzdem als durchgezockt an. Einen wirklichen Unterschied machts dann halt bei Games, wo auf easy gleich komplette Levels fehlen.. :/

Insgesamt: Ich seh mich vom Zocken her als Mittelmaß... Bin weder Noob noch Extrem-Coregamer.. So richtig harte Brocken, die nochdazu keine Passwörter haben, sind mir teilweise schon zu frustig zum komplett-durchzocken, aber ich zocke definitiv schon noch recht intensiv..
Manchmal will ich zwischendurch aber auch einfach mal ein nettes, leichtes und kurzes Game, das man in drei Tagen auch wieder fertig hat. Spiele müssen nicht immer ne Herausforderung sein. Ich kann mich da überhaupt nicht festlegen, ob ich lieber leichte oder lieber schwere Games mag....^^ Mal so mal so. Am liebsten Spiele mit Passwortfunktion, dann stört mich auch ein bissl höherer Schwierigkeitsgrad nicht ;)

Re: Schwierigkeitsgrad

Verfasst: 25. April 2009, 15:29
von Falagar
öhm Ist Infogrames nicht eine Spielefirma die später die Atarirechte gekauft hat und sich jetzt eben atari nennt?

Re: Schwierigkeitsgrad

Verfasst: 25. April 2009, 15:32
von past*perfect
Das mit Atari hab ich auch mal gelesen.
Auf dem SNES haben sie (unter dem Namen Infogrames) Schlümpfe 1+2, Asterix&Obelix, Lucky Luke, Asterix, Spirou, Tim in Tibet und Tim im Sonnentempel gemacht. Ich weiß, das klingt nach leichten Games^^ Aber das täuscht^^

Re: Schwierigkeitsgrad

Verfasst: 25. April 2009, 16:26
von PlasmaBlooD
Ein Spiel ist für mich durchgespielt, wenn man es auf Defaultsettings, sprich man startet das Spiel und spielt es mit dem Schwierigkeitsgrad durch, der eingestellt ist, ohne Veränderung des Schwierigkeitgrades und Lebenserhöhung.
Also bei Contra auf Normal ohne Leben zu erhöhen.Das Durchspielen auf Hard ist mehr eine Belohnung wenn ein anderer Endgegner noch kommt, oder eine längerere/andere Endsequenz für noch gekonnteres gamen.

Es gibt viele Shooter wo 2 loops bieten.Zum Beispiel bei R-Type.Erster Loop ist das normale Spiel und danach heisst es extra" try Bonusgame".Nach 2 Runden ist dann Schluss.Trotzdem kam nach dem 1. ten durchspielen die Endsequenz, also hat man es auch durchgespielt.

Selbst wenn ich ein neueres oder sehr schweres Game habe, stelle ich das normal nicht auf easy.Ausnahme,ich möchte jemanden eventuell ein game zeigen, das wirklich sehr schwer ist und ich es nicht mehr so draufhabe , da ich es zig Monate/jahre nicht mehr gamte.

Ansonsten ist es doch einfach motivierend ein Game zu zocken, dranzubleiben,aber nicht tag und nacht und es immer besser zu können und jeden Tag oder alle paar Tage es weiter zu schaffen.Heutzutage gibts auch etliche longplays auf Youtube zu etlichen games und meist ist es ein einfaches Problem wo man hängt.

Ich denke es ist auch heute zum Teil eine andere Zeit.man bekommt soviel retrogames auf SNES,MD etc und das relativ billig.Es wird einfach mehr gekauft zum Teil , wie man eigentlich überhaupt spielen kann.Ich konnte mir zur Lehre 2 Mega drive games pro monat kaufen, der Rest ging für andere Sachen drauf.Dann "musste" ich meistens 2-3 Wochen mitdemselben game verbringen und dadurch beschäftigte ich mich intensiver mit dem game und schaffte die meisten dadurch dann auch durch.

Re: Schwierigkeitsgrad

Verfasst: 25. April 2009, 17:13
von LionsClaw
Das ist ein wichtiger Punkt, man kauft sich wirklich mehr Spiele, als man jemals schaffen kann, einfach weil sie relativ günstig sind und man einfach mehr Geld hat, je älter man wird (normalerweise). Trotzdem spiele ich ein Spiel auch auf easy, wenn ich es auf default nicht schaffe. Sonst geht ja der Spaß flöten, und das sollte doch die Hauptsache sein.

Re: Schwierigkeitsgrad

Verfasst: 25. April 2009, 18:45
von klappi
ICh zocke generell erstmal auf easy die Spiele durch, damit ich dann mit dem wissen das ich dann habe besser auf normal klar komme.

Re: Schwierigkeitsgrad

Verfasst: 27. April 2009, 04:36
von Tokamak
Ich versuche mich wie Klappi auch meist erst mal im Easy-Mode wenn ich merke das mir Standard vielleicht doch etwas zu schwer ist. Allerdings sind meine großen "Durchspielzeiten" auch schon lange her da die Zeit ja im Gegensatz zur Kindheit nicht mehr so im Überfluss da ist.

Re: Schwierigkeitsgrad

Verfasst: 27. April 2009, 12:45
von treasurecollector
Ich finde, ein Spiel zählt als durchgespielt, wenn man es auf dem "Normalen" bzw. der vorgebenen Schwierigkeitsstufe durchspielt. Wenn man es auf EASY oder HARD durchspielt, sollte man es halt extra erwähnen.

Ich spiele meistens auf Normal, und so gut wie nie auf Easy. Das nimmt mir den Spielspass. Es gibt zwar Spiele die wirklich schwer sind (Contra III) aber die meisten der schweren Spiele sind auch fair durch Continues, Extra-Leben oder ähnliches. Um ehrlich zu sein; Irgendwie mag ich es sogar wenn ein Spiel schwer ist. Ist hald fordernd.
Wird halt nur frustig wenn man irgendwo SEHR LANGE hängt, dann ist das Spiel entweder etwas scheisse designed, oder es ist einfach beinahe unmenschlich ;)

Aber z.B. Actraiser 2, was ja von so vielen als super schwer bezeichnet wird, finde ich z.B. jetzt nicht so Schwer. Es ist total fair!

Ich denke son Schwierigkeitsgrad ist auch ne "Ansichtssache" und kann von Person zu Person unterschiedlich sein. Und sogar von Genre zu Genre. Der eine hat keine Probleme ein Spiel auf Hard durchzuspielen, der andere knabbert schon am Easy Mode. Das ist doch normal, und auch gut so. Es wird auch immer einen geben der besser ist.
Ich z.B. bin auch nich so gut ihn Strategie-Spielen, da werd ich regelmässig platt gemacht. In Jump N Runs würd ich mich aber schon als recht gut bezeichnen :)


Ich finde manche Japan-Shotter aber z.B. Extrem-Schwer. Ikaruga für Dreamcast ist zwar so ein schönes Spiel, aber ich komm einfach nicht über das zweite (oder wars doch das dritte?) Level hinaus. Was da manchmal von einem verlang wird, ist wirklich unmenschlich ;) ... Leider sind meist die wirklich harten Spiele gnadenlos; Spielt man auf Easy fehlen Level, und hat man es durch kriegt man gesagt man soll es doch mal auf "Normal" Spielen. (Ikaruga, Contra III)

Das war bei mir bei und Contra III so; Ich habs zuerst auf Easy durchgespielt, dann sagte mir das Spiel ich soll mal "Normal" probieren ... Dann KÄMPFE ich mich mit nem Kumpel zusammen durch das Spiel auf der Normalen Schwierigkeitsstufe, wir hams dann auch wirklich geschaff,t und was sagt uns das Spiel? Wir sollen es auf HARD probieren. Spätestens da dachte ich: Sach mal, wollt ihr mich verarschen? ;) Ehrlich gesagt; Jeder der es schafft CONTRA III auf HARD ALLEINE durchzuspielen, hat schon das recht sich einen EXTREM guten Hardcore-Spieler zu nennen! ;)

Re: Schwierigkeitsgrad

Verfasst: 27. April 2009, 17:29
von Ocer R.
Ich habe auch das Problem, daß zu viele Spiele gekauft werden und man dann schnell den Drang verliert, es zu schaffen. Dann nimmt man eben das nächste Game.

Habe hier noch einige Spiele, darunter auch sogenannte Perlen, welche ich nur mal angezockt habe und sie seitdem sauber im Regal stehen.
Bin eher zum Sammler geworden, was aber auch oft die wenige Zeit fördert, denn ich muß mir echt vornehmen zu spielen, sonst schaff ich es nicht dazuzukommen.

Im Schwierigkeitsgrad schwanke ich zwischen normal, IMO sollte man so alles zu sehen bekommen und das Game als beendet ansehen können, und manchmal auch easy, wenn ich überhaupt kein Land sehe.
Den Gebrauch von Cheatmodulen oder Codes lehne ich jedoch ab. Da lieber schaffe ich es garnicht und bin eben bei diesem Game etwas schlechter...

Wenn ich die Zeit habe, zocke ich schon sehr intensiv und möchte dann das Game auch wirklich schaffen. Ein wenig Zocker lebt wohl noch in mir ;-)

Re: Schwierigkeitsgrad

Verfasst: 27. April 2009, 18:57
von past*perfect
Jaa, das Zeitproblem^^ Ich hab wohl auch zu viele Spiele, um sie jemals alle zu schaffen. Ich meine, ok. Ich könnt aufhören, einzukaufen und dann wär ich in zehn Jahren vielleicht durch alle Games durch ^^ Aber wie realistisch ist das bitte :D

Ich kauf mir nicht alle meine Games zum komplett durchzocken, viele kauf ich mir, weil mir die Spielidee gefällt und ichs mal ausprobieren will. Wenn mir das Game gefällt, wird es dann auch durchgezockt und wenn nicht, dann eben erst mal beiseite gelegt. Ist halt iwie merkwürdig und so stapeln sich die Spiele dann ;) Ich müsst vll mal bissl konsequenter beim Aussortieren sein...

Aber trotzdem: Wenn ich zocke, dann will ichs auch richtig machen. Besser 100 von 500 Spielen selbst durchgezockt, als 200 von 500 irgendwie durchgecheatet. Hab noch keine Cheatmodule benutzt und brauchs auch nicht..

Re: Schwierigkeitsgrad

Verfasst: 27. April 2009, 21:03
von PlasmaBlooD
past*perfect hat geschrieben:Jaa, das Zeitproblem^^ Ich hab wohl auch zu viele Spiele, um sie jemals alle zu schaffen. Ich meine, ok. Ich könnt aufhören, einzukaufen und dann wär ich in zehn Jahren vielleicht durch alle Games durch ^^ Aber wie realistisch ist das bitte :D

Ich kauf mir nicht alle meine Games zum komplett durchzocken, viele kauf ich mir, weil mir die Spielidee gefällt und ichs mal ausprobieren will. Wenn mir das Game gefällt, wird es dann auch durchgezockt und wenn nicht, dann eben erst mal beiseite gelegt. Ist halt iwie merkwürdig und so stapeln sich die Spiele dann ;) Ich müsst vll mal bissl konsequenter beim Aussortieren sein...

Aber trotzdem: Wenn ich zocke, dann will ichs auch richtig machen. Besser 100 von 500 Spielen selbst durchgezockt, als 200 von 500 irgendwie durchgecheatet. Hab noch keine Cheatmodule benutzt und brauchs auch nicht..

so sehe ich das auch.Da ich Kurzarbeit habe , konnte ich zig Spiele durchspielen die ich schon jahrelang habe.Habe auch gerade mein Einkaufsverhalten geändert.Gezielter weniger kaufen und das dann auch wieder richtig gamen.Somit hat die Sammlung auch für mich persönlich mehr Wert an Erinnerungen.ich merkte, nur kaufen und hinstabeln macht nicht wirklich glück , zumal langsam der Platz ausgeht.

Re: Schwierigkeitsgrad

Verfasst: 28. April 2009, 04:49
von Ocer R.
PlasmaBlooD hat geschrieben: Gezielter weniger kaufen und das dann auch wieder richtig gamen.Somit hat die Sammlung auch für mich persönlich mehr Wert an Erinnerungen. Ich merkte, nur kaufen und hinstabeln macht nicht wirklich glück , zumal langsam der Platz ausgeht.
Amen! Genau deshalb habe ich meine Sammelstrategie auch geändert und suche für bestimmte Systeme auch nur bestimmte Games. Wenn ich nun noch paar Stunden Zeit habe, ist alles perfekt.
Da setzt man sich dann auch wieder mehr mit den Games auseinander und zockt selbst auf normal oder gar hard solange, bis es beendet ist.