An American Tail: Fievel Goes West

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Longo
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An American Tail: Fievel Goes West

Beitrag von Longo » 15. November 2019, 18:05

Gestern kam das Spiel, heute ist es schon durchgespielt.

Feivel als Spielfigur an sich ist ganz süß umgesetzt, blinzelt und ist einfach knuddelig.
Er hat ein Gewehr, mit der man Geschosse abschießt: einzelne Geschosse, doppelter Schuss und Wasserschuss, je nachdem, was man freischaltet. Man muss beim Schießen meistens den Kopf des Gegners treffen. Und man hat bei manchen Gegnern nur eine Chance zu treffen, bevor man selbst getroffen wird (z.B. Adler, die sind die fiesesten Gegner); von daher ist es nicht babyeinfach. Und wenn man nur den Einzelschuss hat, kann man nicht wie bei Sunsetriders draufhalten, sondern muss zielen, weil der nächste Schuss erst möglich ist, wenn das Geschoss den Bildschirm verlassen hat. Man hat meistens drei Herzen pro Leben, die manchmal doch schneller aufgebraucht sind, als man denkt. Das Überfaire an dem Spiel ist aber, dass eine Münze, die man sammeln kann, fünffach wert ist und man nach zwanzig Münzen schon ein Extraleben bekommt. Features wie Unverwundbarkeit oder Extraleben sind ebenfalls eingebaut, was das Durchspielen deutlich erleichtert. Wenn man mal alle Leben aufgebraucht hat, hat man noch drei zusätzliche Continues, was wieder sehr fair ist. Im Level sind Checkpoints, an denen man immer wieder anfangen kann, wenn man stirbt. Diese ganze aufgezählten Faktoren machen das Spiel schnell durchspielbar; sonst wäre das nicht so!!!
Manche Level machen mehr, andere weniger Spaß. Mehr Spaß machen mir die ersten Level und die Gleislevel (bisschen umherrasen), weniger das Wasserlevel und die Wüstenlevel (nervige Kakteen).
Es ist alles ganz "nett"; ein wirklicher Spielflow kommt aber nicht auf... Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich es gleich morgen nochmal durchspielen würde. Warum? Ich denke, weil das Spiel nicht ausgewogen ist: auf der einen Seite das Überfaire wie Extraleben und Continues, auf der anderen Seite die manchmal herausfordernden Levelegner, die man mit der kleinen Pistole zielgenau treffen muss, um sie zu töten (oder am besten einfach ausweichen, gerade in den höheren Levels) und das in manchen Leveln straffe Zeitlimit.
In jedem Level gibt es Endgegner. Der schwierigste war für mich der Adler in Level vier, weil er mich immer wieder von der Plattform geworfen hat, der leichteste fast schon der Endgegner, bei dem man nur auf den Hut springen und dann abdrücken musste. Nach acht bis zehn Treffen sind sie erledigt.

Insgesamt ist das Spiel ein kleiner, netter Zeitvertreib, für den man damals über 100 Mark hinlegen musste (Wahnsinn eigentlich bei dem gebotenen Inhalt!). Nach einer Stunde hat man das Spiel durchgespielt. Ich habe nur zwei Anläufe gebraucht (gibt nur ein Schwierigkeitsgrad, kein Hauptmenü).

Grafik: 6/10
Sound: 5/10
Schwierigkeit: 3,5/10
Spielspaß: 5,5/10

Insgesamt: 5,5/10

Grüße,

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wilo
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Re: An American Tail: Fievel Goes West

Beitrag von wilo » 24. November 2019, 18:05

Das Spiel gehört mit zu den relativ einfachen Spielen, die ich gespielt habe. Man kann bis zu 4x getroffen werden bevor man 1 Leben verliert.
Es ist ein wirklich nettes Spiel, aber eben nur für Zwischendurch.

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