Seiken Densetsu 3 (Secret of Mana 2)
Verfasst: 7. September 2012, 15:57
Um den Missstand, dass zwei der besten RPGs auf dieser Konsole (Final Fantasy 6 und eben Seiken Densetsu 3 [im Folgenden mit SD3 abgekürzt]) nach wie vor kein Thema haben, wenigstens halbwegs zu beheben, erfolgt nun dieser Thread.
(Bilder soll an dieser Stelle ein berufener Moderator einfügen, möge dieser entscheiden, welche, wieviele und welcher Größe)
Das einleitende Vorgeplänkel spare ich mir zu großen Teilen, denn Moi-Même hat an dieser Stelle bereits eine exzellente Besprechung des Spiels hinterlassen. Zustimmen kann ich nur nicht mit der Bewertung des Soundtracks, auch hier vergäbe ich zehn Punkte, an herausragenden Stücken (Electric Talk, Obsession, Dragon's Hole...) mangelt es nun wirklich nicht - aber wie wir wissen, ist die Beurteilung der Musik Kernbereich des eigenen Geschmacks.
Hinzufügen möchte ich allerdings noch, dass SD3 nicht ganz einsteigerfreundlich ist - wer ohne Instruktionen daherspielt, kann es sich unter Umständen sehr schwer gestalten, an späteren Stellen hindurchzukommen. Wie in o.g. Rezension ausgeführt wird, sind der Möglichkeiten, die verwegene Heldentruppe aufzustellen, viele. Allein, nicht jede arrondiert sich zu einem sinnvollen Gesamtgefüge. Das erste Mal, als ich SD3 durchspielte, wählte ich aus nostalgischen Gründen den Jungen (Duran), das Mädchen (Angela) und den Kobold (Carlie) - ganz wie in Secret of Mana. Bedauerlicherweise ergänzt sich die Truppe kein Stück weit - ein sehr relevanter Bestandteil SD3s sind nämlich Statusveränderungen (Körperkraft bei den Helden hoch, Abwehr beim Gegner runter usw. usf.), die dazu führen, dass der Fokus der Truppe (Magie oder Nahkampf) auch zielgerichtet gestützt wird. In meinem vorliegenden Fall hatte ich einen starken Nahkämpfer, eine starke Zauberin und eine Heilerin, aber keinerlei Synergie. Dass jeder Charakter vier mögliche Formen annehmen kann, deren Vorzüge und Nachteile ein Einsteiger natürlich nicht kennt, erleichtert diesen Umstand auch nicht gerade.
Glücklicherweise hatte Squaresoft dieselben Bedenken, darum gibt es den Schwarzmarkt in Byzel, der eine solche Fehlentscheidung rückgängig macht. Diesen aufzusuchen empfehle ich allerdings nur in Fällen äußerster Verzweiflung, denn er negiert die Einzigartigkeit der Heldenfähigkeiten.
Das soll's zum Vorwort gewesen sein, demnächst in einem separaten Beitrag dann die subjektiven Spielemomente und Einordnungen dieses Spiels.
(Bilder soll an dieser Stelle ein berufener Moderator einfügen, möge dieser entscheiden, welche, wieviele und welcher Größe)
Das einleitende Vorgeplänkel spare ich mir zu großen Teilen, denn Moi-Même hat an dieser Stelle bereits eine exzellente Besprechung des Spiels hinterlassen. Zustimmen kann ich nur nicht mit der Bewertung des Soundtracks, auch hier vergäbe ich zehn Punkte, an herausragenden Stücken (Electric Talk, Obsession, Dragon's Hole...) mangelt es nun wirklich nicht - aber wie wir wissen, ist die Beurteilung der Musik Kernbereich des eigenen Geschmacks.
Hinzufügen möchte ich allerdings noch, dass SD3 nicht ganz einsteigerfreundlich ist - wer ohne Instruktionen daherspielt, kann es sich unter Umständen sehr schwer gestalten, an späteren Stellen hindurchzukommen. Wie in o.g. Rezension ausgeführt wird, sind der Möglichkeiten, die verwegene Heldentruppe aufzustellen, viele. Allein, nicht jede arrondiert sich zu einem sinnvollen Gesamtgefüge. Das erste Mal, als ich SD3 durchspielte, wählte ich aus nostalgischen Gründen den Jungen (Duran), das Mädchen (Angela) und den Kobold (Carlie) - ganz wie in Secret of Mana. Bedauerlicherweise ergänzt sich die Truppe kein Stück weit - ein sehr relevanter Bestandteil SD3s sind nämlich Statusveränderungen (Körperkraft bei den Helden hoch, Abwehr beim Gegner runter usw. usf.), die dazu führen, dass der Fokus der Truppe (Magie oder Nahkampf) auch zielgerichtet gestützt wird. In meinem vorliegenden Fall hatte ich einen starken Nahkämpfer, eine starke Zauberin und eine Heilerin, aber keinerlei Synergie. Dass jeder Charakter vier mögliche Formen annehmen kann, deren Vorzüge und Nachteile ein Einsteiger natürlich nicht kennt, erleichtert diesen Umstand auch nicht gerade.
Glücklicherweise hatte Squaresoft dieselben Bedenken, darum gibt es den Schwarzmarkt in Byzel, der eine solche Fehlentscheidung rückgängig macht. Diesen aufzusuchen empfehle ich allerdings nur in Fällen äußerster Verzweiflung, denn er negiert die Einzigartigkeit der Heldenfähigkeiten.
Das soll's zum Vorwort gewesen sein, demnächst in einem separaten Beitrag dann die subjektiven Spielemomente und Einordnungen dieses Spiels.















































