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Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 27. Juni 2013, 17:27
von gaigig
@Rodicher: Und was hat der zivilrechtliche Weg ergeben?

Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 27. Juni 2013, 18:51
von Rodicher
@moeki dann hoff ich mal, dass es bei dir besser ausgeht ;-)

@wilo mal sehn, weiß noch nicht ob ich Widerspruch einlege

@gaigig hab den Brief erst heute bekommen

Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 28. Juni 2013, 21:06
von Meltox
@Rodicher

Sehr ärgerlich, aber ich habe auch schon Lehrgeld bezahlt. Ich habe die E-Mails von damals alle noch hier. Habe damals 400 Euro für einen Navimonitor verbrannt.

Die letzte E-Mail die ich von dem Betrüger damals erhalten habe war folgende:

Zitat:

Hi,

du denkst ich bin nicht xx xx?
das ich nicht lache:))))
Es ist mein zahlungssystem ich kann das Geld einbuchen.
Deinn Geld ist weg irgendwie muss ich mein Programm ja weiter aufbauen:))) Nimms nicht so tragisch....

(du bist nicht der einzigste:))

Zitat Ende

Mahnbescheid, Titel erwirkt etc. alles für die Katz. Hat nur noch mehr Geld gekostet...

Seitdem sehe ich die Sache so: Nie eine Summe überweisen, die einem weh tut, wenn die Sache in die Hose geht. Denn auf das Rechtssystem darfst du definitiv nicht hoffen.

Positiv ist vielleicht, dass mir das eine Lehre war und ich evtl. vor größerem Schaden bewahrt worden bin.

Was Kleinanzeigen angeht, ich suche immer nur in einem Umkreis wo ich auch wirklich persönlich abholen kann. So kann ich auch nicht in Versuchung geführt werden.

Ärgerlich die ganze Sache, aber du bist nicht der Einzige der Geld auf diese Art und Weise in Sand gesetzt hat.

Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 28. Juni 2013, 21:16
von Meltox
Ach ja noch eine kleine Ergänzung zu meinem Post. Sehr toll ist es auch, wenn man dann mit Amtsgericht etc. zu tun hat und man seine Unterlagen zurückgeschickt bekommt, weil diese an das falsche Amtsgericht adressiert wurden.

Ich habe damals angerufen und gefragt, was denn die richtige Adresse wäre. Die Antwort: "Ich darf Ihnen nicht beratend zur Seite stehen". Ab dem Moment habe ich endgültig den Glauben an unseren Rechtsstaat verloren.

Die Lösung war übrigens, man mag es kaum glauben :crazy:

Korrekte Adresse:
An das zuständige Amtsgericht

Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 29. Juni 2013, 11:10
von Rodicher
@Meltox

Oh man, das ist ja noch krasser... Frechheit wie Betrüger in diesem Land auch noch "geschützt" werden...

Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 30. Juni 2013, 13:56
von IceWilliams
Ebay ist für mich sowieso mittlerweile gestorben :( Ebay Kleinanzeigen auch nur wenn ich sie vor ort abholen kann.

Ansonsten würd ich bei einer Antwort wie sie Meltox von dem Betrüger bekommen hat, wahrscheinlich persönlich vorbeifahren :starwars:

Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 25. November 2013, 11:38
von Moeki
Soo.. hab schon wieder ein Problem. Diesmal was neues.

Hab Mitte Okt. ein Mario Kart in OVP in die UK verkauft. Alles wunderbar und am 7.11 wurde auch seitens des Verkäufers positiv bewertet.
Nun hab ich vor paar Tagen plötzlich die Mitteilung bekommen, dass der Käufer die Zahlung wegen unautorisierter Kreditkartennutzung zurückgezogen hat.
Wie kann das sein, wenn die Ebay&Paypaladresse des Käufers gleich sind, der Käufer auch positiv den Erhalt bewertet?
Darf nun bis zu 75 Tage warten, dass das Kreditinstitut das überprüft hat... :evil:

Das Geld wurde natürlich erstmal eingezogen.

Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 25. November 2013, 12:05
von borti4938
Schön, dass Dir PayPal den Betrag berechnet... Ist doch nicht deine Sache, wenn PayPal dem anderen das Geld nicht einziehen kann. Dann soll sich PayPals Rechtsabteilung das Geld vom Käufer holen! Wofür zahlt man denn als Geldempfänger die Gebühren??? Na toll :(
Ich drücke dir die Daumen, dass sich alles zum Postitiven klärt!

Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 25. November 2013, 12:22
von Moeki
der Käufer selbst hat die Zahlung ja storniert nachträglich. Natürlich hab ich paar Wochen nach Bewertung keinen Versandschein mehr. Wozu auch. Wurde ja positiv bewertet. Das war auch das einzige, das ich als Bild einschicken konnte.
Vor kurzem wurden wir darüber informiert, dass einer Ihrer Kunden bei
seinem Kreditkarteninstitut eine Kreditkartenrückbuchung veranlasst hat, um
eine am 15. Okt 2013 an Sie gesendete Zahlung zurückzurufen.

Der Käufer hat angegeben, dass dieser Einkauf ohne Genehmigung zur Nutzung
der Karte getätigt wurde. Das Kreditkarteninstitut des Käufers benötigt
innerhalb von 10 Tagen weitere Informationen zu dieser Zahlung.
Nun bin ich automatisch dazu verpflichtet Beweise zu erbringen :P
Wo sind wir denn da?

Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 2. Dezember 2013, 19:10
von Moeki
hab ein Update zu meinem obrigen Fall.
Nachdem ja der Komplettbetrag abgezogen wurde, hat mir PP heute auch noch 9euro Stornierungskosten der Bank berechnet und den Fall geschlossen, da ich keinen Versandbeleg mehr hatte.
Auf Anfrage am Telefon wurde mir mitgeteilt, dass eine pos bewertete Auktion nicht als Beweis des Erhalts gilt, da ich ja auch den Acc gehackt haben könnte, um zu bewerten.
Auf die Frage, ob das nun so nachzuvollziehen ist, dass ich ( im Wissen, dass kaum ein privater Verkäufer die Belege bis 6 Monate aufhebt) etwas kaufen kann, nach paar Monaten die Zahlung stornieren und das Geld wiederbekomme ohne Probleme... wurde das mit "ja..das würde so funktionieren" beantwortet.

Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 3. Dezember 2013, 01:02
von gaigig
Das ist aber in den AGB klar so geregelt und diese hast du ja als gelesen bestätigt. Per PP konnte man schon immer sehr gut betrügen als Käufer, ist eben leider so. Neulich bekam ich ein Päckchen, statt eines Paketes. Bezahlt mit PayPal. Würde ich jetzt einen Fall öffnen, so bekäme ich zu 100% mein Geld zurück, da der Verkäufer ja keinen Versandnachweis hat. Wenn man schon PP anbietet sollte man immer direkt bei PP selbst die Versandnummer hinterlegen und den Beleg einfach irgendwo abheften. 1x im Jahr kann man dann seine Belege ja ausmisten. Als Privatverkäufer dürfte man da ja nie so wirklich massenhaft viel ansammeln. Oder man bietet schlichtweg kein PP an, erspart sich den Stress/Ärger/Gebühren und lebt damit das man mal vielleicht 1-2 EUR weniger bei einem Verkauf bekommt. Ist nicht die Antwort, die man hören will, schon klar. Aber so ist es nun einmal eben. Leider.

Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 3. Dezember 2013, 08:38
von borti4938
Traurig aber wahr :( Und jetzt würde nur noch der zivilrechtliche Weg helfen - Adresse hast du ja evtl. noch bei PayPal sichtbar. Allerdings ist halt zu 99% verlass darauf, dass sowas wegen Geringfügigkeit eingestellt wird. Wurde bei mir auch schon gemacht und da ging es um 300€ :bang:

Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 3. Dezember 2013, 08:47
von Koecki
Boa wie ätzend ist das denn? Noch ein weiterer Grund, wieso ich bei Verkäufen kein PayPal mehr anbiete. Da hat mir auch mal einer dazwischen gefunkt und sich bei eBay wegen angeblich mangelhafter Ware beschwert (ein defekter SNES wurde gekauft, und weil er nicht sauber war, hat er sich beschwert. Sah man im übrigen auf dem Foto.) und hat daher wurde von eBay ein Teil zurückerstattet und bei mir abgezogen. Jetzt nutze ich PayPal nur noch, wenn ich etwas kaufe.

Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 3. Dezember 2013, 09:28
von Moeki
Werde nun nur noch mind Einschreiben nutzen. Leider sind 2€ mehr Porto für viele schon ein Grund nicht zu kaufen

Re: Negativerfahrungen bei Ebay (Sammelthread)

Verfasst: 3. Dezember 2013, 10:16
von borti4938
Das dämlich ist ja, dass man bei PayPal-Zahlung nicht Versandarten koppeln kann. Und das, obwohl eBay und PayPal ja eine Firma sind.

Ich habe mal versucht - ich glaube zwei oder drei Auktionen lang - Überweisung, Nachnahme und PayPal anzubieten. Allerdings hatte ich geschrieben, dass Brief oder Päckchen NUR bei Überweisung geht und bei PayPal bitte Einschreiben oder Paket ausgewählt werden soll. Aber das interessiert doch keinen - es wird gekauft und gleich mit PayPal bezahlt, natürlich das günstigste an Versand gewählt, also Brief oder Päckchen. Es wäre doch von eBay sinnvoll, bei PayPal-Zahlung die Versandoptionen ohne Nachweis als nicht auswählbar zu machen...