Re: Unsere kleine Bastelecke!! ^______^
Verfasst: 30. September 2010, 17:01
Vieles hat Moi schon gesagt, ich möchte trotzdem auch noch ein wenig darauf rumhacken
Ich werde wie gewohnt hart ins Gericht gehen. Ich hoffe, das gerät dir nicht in den falschen Hals.
Gun Hazard ist ein "Cybernator" für Rollenspielhaber. Ihr Hüpft und ballert euch in der Seitenansicht durch etliche Missionen. Dazwischen kann man seinen "Mech" aufrüsten, Gegenstände aufleveln bla bla. Ihr habt stets die Auswahl zwischen vier Primärwaffen und zwei Sekundärwaffen, die jeweils upgegraded werden können. Spannend dabei ist, dass die Ausrüstung eures Charakters Einfluss auf die Steuerung nimmt.
Dann hättest du mehr oder weniger alles schon abgehandelt und könntest dich auf das Wesentliche konzentrieren: das Übermitteln der Atmosphäre, das Beschreiben des Spielspasses. Was ist an der Action so toll? Was machen die Rollenspielelemente aus? Was ist so besonders an GH? Hier folgen dann eben solche Absätze wie dein dritter, der bereits Moi so gelobt hat.
Ich hoffe, damit geholfen zu haben. Bitte frag bei Unklarheiten nach. Ich war beim Verfassen des Textes etwas gestresst. Gut möglich, dass ich unstrukturiert und unverständlich kritisiert habe.
Ist tatsächlich missverständlich formuliert. Und es ist immer extrem wichtig, dass man in der Einleitung nicht nur klar ist, sondern zum Lesen animiert. Das schaffst du hier nicht. Formulierungen wie "absolut zu den leider übersehenen" sind extrem... wie soll ich sagen? Man stockt beim Lesen, weil es nicht... "fliesst". Stell dir einen Text wie einen breiten Fluss vor, der abwärts fliesst. Man treibt nur darin, kann sich gehen lassen. Der Leser ist der Sichgehenlassende. Wird er zum Schwimmer, der ständig kraulen und sich knapp ober Wasser halten muss, dann bist du beim Schreiben, bei der Gestaltung des Flusses gescheitert. Versuche, immer möglichst knapp zu formulieren, klar zu sein. Verstehst du, was ich mit meiner Metapher sagen möchte? "Gun Hazard gehört zu den übersehenen Toptiteln des SNES" liest sich doch viel besser als "Gun Hazard gehört absolut zu den leider übersehenen Toptiteln des SNES". Und es ist nicht so, dass im ersten Satz weniger Information stecken würde.Wer glaubt, Square hätte auf dem SNES nur für echte Perlen im RPG-Bereich gesorgt, hat sich auf jeden Fall geschnitten. Zwar sind Titel wie Chrono Trigger und Final Fantasy VI bezeichnend für die SNES- Ära, doch Gun Hazard gehört absolut zu den leider übersehenen Toptiteln des SNES und ist eines der besten Spiele im Action-Genre.
Solche Vergleiche sind schön. Der Leser erfährt etwas Gehaltvolles, das er bestimmt noch nicht wusste (mein Wissen wurde auf jeden Fall soeben bereichert). Nur ist mir der Einstieg in den Absatz irgendwie zu hart. Es gibt keine Überleitung von Einleitung zum eigentlichen Text (die muss nicht immer offensichtlich sein, aber hier stört mich das Abrupte irgendwie). Überlege dir immer genau, wie du den Text strukturieren möchtest. Irgendwie weiss ich nicht genau, was du hier wirklich sagen willst, es ist so "wild".Die Taktikelemente des Vorgängers „Front Mission“ wurden fast komplett entfernt; nur die Level- und Stageauswahl erinnert an die Schlachtfelder des Vorgängers. Die Charaktere des Spieles wurden komplett durch neue ersetzt und die Story findet nicht mehr auf einer Insel, sondern auf mehreren Kontinenten statt. Die Ansicht der einzelnen Stages erfolgt von der Seite und erinnert stark an den in Europa eher bekannten Titel „Cybernator“.
Gut. Würde aber eher "Gute werden böse, Böse werden gut" schreiben. Die Partie nach dem Gedankenstrich ist auch nicht so glücklich formuliert. Man denke an den Fluss...Da alles komplett auf japanisch ist, lässt sich zur Story nicht viel sagen, eher mutmaßen: man steuert eine Gruppe von Abenteurern - von Ingenieuren bis Bombenlegern alles dabei, die verschiedene Länder vor einer Mech-Armee und mehreren bösen Obermotzen beschützt. Hier und da stößt jemand dazu, Gute werden Böse, Böse werden Gute usw. – so wie es sich für ein RPG eben gehört.
Der Fluss ist nicht optimal, aber auf das Grammatikalische mag ich jetzt nicht eingehen. Denn inhaltlich ist dieser Absatz wirklich gut. Alles Wichtige hat sonst Moi schon gesagt. Bring solche Dinge wie "man hat das Gefühl... das ist toll bla bla". Und um "man" zu vermeiden, darfst du ruhig mal "ich" brauchen. Man braucht keine Pseudo-Objektivität zu bewahren. Denn ein Review soll subjektiv sein, unbedingt! Versuche dich zu erinnern, warum dir das Spiel Spass gemacht hat. Das will ich als Leser wissen, nicht, wie es sich steuert und was genau man alles machen kann.Das Spiel ist in Missionen unterteilt, die selten besonders lang, dafür meist gut designed und knackig gestaltet sind. Man hat praktisch nach jeder Mission dass Gefühl, die letzte Mission war doch so unterhaltsam … die nächste mach ich dann auch noch gleich mit. Ehe man sich versieht, hat man an einem Tag in ein paar Stunden alle Missionen eines Levels durch. Das Spielprinzip ist also sehr fesselnd und die Zeit vergeht wie im Flug.
Im Spiel wird zwar viel geballert und gehüpft, aber alle Square-Fans, die jetzt vor zu viel Arcade zurückschrecken könnten, können beruhigt sein. Außerhalb der Missionen kann man sich durch alle möglichen Menüs klicken, den Mech umrüsten, Teamkameraden einstellen, neue Gegenstände kaufen oder in älteren Missionen einfach mal die Charas oder die etlichen ausrüstbaren Gegenstände aufleveln. Der Ottonormalspieler kann aufgrund der Sprachbarriere zwar nicht die zahlreichen Gespräche verstehen, doch die Menüführung ist trotzdem schnell erlernt.
Sehr trocken (oder in Mois Worten "deskriptiv"). Das langweilt mich als Leser. Denn soooo genau will ich es gar nicht wissen. Ausserdem scheint mir die Struktur immer mehr verloren zu gehen. Du schaffst es im zweiten Absatz nicht, das Spielprinzip zu erklären und musst dann auf weitere Absätze ausweichen, die du im ganzen Review verteilst. Weisst du, was ich meine? Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, etwa so einzusteigen:Im Spiel hat man die Wahl zwischen vier Standardwaffen (VG: Schnellfeuergewehr, SG: Schrotflinte, LG: Laserkanone, NG: Flammenwerfer) und unzähligen Sekundärwaffen (Schlagarme, Raketenwerfer etc.). Man kann nur eine Standardwaffe mit sich führen. Von den Sekundärwaffen habt ihr bis zu 6 Stück dabei. Sie benötigen in der Regel aber auch Munition, die sich nur zwischen den Missionen auffüllen lässt. Von jeder im Spiel erhältlichen Waffe gibt es fünf Versionen sowie diverse Upgrades zu kaufen und finden. Jeder Charakter kann spezielle Mechs kontrollieren. Je öfter ein Charakter z.B. eine Waffe oder einen Mech benutzt, desto besser wird er im Umgang mit ihm, d.h. der Mech wird leistungsfähiger oder die Waffe stärker und schneller. Die Steuerung ist auch von der Ausrüstung abhängig. So ist ein kleiner Mech mit einem guten Raketenrucksack deutlich angenehmen zu steuern als z.B. ein großer Mech ohne eben diesen.
Gun Hazard ist ein "Cybernator" für Rollenspielhaber. Ihr Hüpft und ballert euch in der Seitenansicht durch etliche Missionen. Dazwischen kann man seinen "Mech" aufrüsten, Gegenstände aufleveln bla bla. Ihr habt stets die Auswahl zwischen vier Primärwaffen und zwei Sekundärwaffen, die jeweils upgegraded werden können. Spannend dabei ist, dass die Ausrüstung eures Charakters Einfluss auf die Steuerung nimmt.
Dann hättest du mehr oder weniger alles schon abgehandelt und könntest dich auf das Wesentliche konzentrieren: das Übermitteln der Atmosphäre, das Beschreiben des Spielspasses. Was ist an der Action so toll? Was machen die Rollenspielelemente aus? Was ist so besonders an GH? Hier folgen dann eben solche Absätze wie dein dritter, der bereits Moi so gelobt hat.
Tatsächlich top! Genau sowas will ich lesen. Es vermittelt mir ein Spielgefühl bzw. ich kann mich in das Spiel hineinfühlen (ganz wichtig!). Durch trockene Fakten kann ich mich nie und nimmer in ein Spiel hineinfühlen. Lies z.B. deinen vierten Absatz durch und überlege, was du da als Leser fühlen würdest. Viel mehr vom Spiel weisst du da eigentlich nicht, nicht wahr?In Sachen Sound und Grafik legt Square hier auch mal wieder ein echtes Meisterwerk hin. Die stimmungsvollen Melodien und Soundeffekte brauchen sich nicht hinter Spielen wie Chrono Trigger oder Final Fantasy VI zu verstecken. Die Grafik ist vielseitig und bietet von der zerbombten Endzeitstadt bis hin zu sonnenüberfluteten Wiesenlandschaften alles mögliche. In dem Spiel wird auch viel mit Tag und Nacht sowie Wetter gespielt, z.B. blendet euch der Sonnenuntergang oder ein Schneesturm peitscht euch um die Ohren. Flüssige Animationen, coole Bosse und viele verschiedene Gegnerarten unterstreichen noch mal die Vielseitigkeit des Titels.
Wie gesagt etwas deplatziert. Ich muss vorher wissen, dass die Levelauswahl ähnlich Mario ist. Vergleiche sind, wie gesagt, meistens sehr nützlich. Zudem hast du hier wieder einige schöne Elemente drin, die nicht nur sagen, wie das Spiel ist, sondern warum es so gut ist.Die altbewährte Levelauswahl, ähnlich der von Super Mario World, ist in diesem Spiel sehr motivierend. Man denkt sich: „Nur noch die nächste Mission …“. Und kommt man mal nicht weiter, einfach in ein anderes Land fliegen und dort weitermachen. Vielleicht klappt’s ja mit einem höheren Level beim nächsten Mal besser. Der insgesamt offene Spielverlauf und die Möglichkeit des Auflevelns und Sammeln vieler Ausrüstungsgegenstände fesselt den Spieler geradezu an den Bildschirm. Die Steuerung ist flüssig, die Spieldauer beträgt um die 30 bis 40 Stunden und man merkt einfach: es ist ein Game von Square … Spielerherz, was willst du mehr?
Ich hoffe, damit geholfen zu haben. Bitte frag bei Unklarheiten nach. Ich war beim Verfassen des Textes etwas gestresst. Gut möglich, dass ich unstrukturiert und unverständlich kritisiert habe.
