Der programmierende Weihnachtsdieter hat mir dieses Jahr einen heimlichen Besuch abgestattet und ich fand eine mysterioese SNES Cartridge mit Katzen auf dem Cover unter meinem Weihnachtsbaum.
Als kleinen Teaser hier schonmal ein kleines Video von diesem schoenen Stueckchen SNES-Software. Spielbericht und mehr folgt dann nach und nach in den naechsten Wochen.
Heute findet mit laserhaften Gruessen von Dieter das Release statt!
Download: Screenshots:




Besseres Video:
In Jet Pilot Rising wurde vom Coder Dieter von Lazer in gerade mal 24 Stunden zum 23. Jahrestag des SNES gecodet und auf 6 Cartridges an ein paar glueckliche Ausgewaehlte des Assemblervirtuosen gesendet. In diesem Spiel kontrolliert der Spieler obskurerweise eine Raketen-reitende Katze. Das Spielprinzip funktioniert so, dass sie ohne Eingabe absinkt, aber per Knopfdruck etwas Auftrieb bekommt. So versucht man sie heil an Hindernissen und Gegnern vorbei zu steuern und nebenbei Muenzen fuer neue Leben einzusammeln.
Dabei spielt es sich alles andere einfach und dennoch erstaunlich spassig fuer solch ein simples Konzept (man braucht im Prinzip nur einen Button fuer das Spiel und kann es einhaendig spielen). Verliert man ein Leben, wird man fieserweise ganz an den jeweiligen Levelanfang gesetzt. Von eben diesen gibt es drei, die jeweils im Schwierigkeitsgrad wirklich merkbar ansteigen und verhindern, dass man das Spiel einfach wie einen Sonntagsspaziergang durchdaddelt.
Der Grafikstil und auch das Setting sind sehr originell und kuenstlerisch gehalten, auch wenn es mir ein ganz bisschen negativ aufgefallen ist, dass die Muenzen, die Katze und die Rakete zwar gerendert sind und die Hintergruende konvertierte und gefilterte Fotos, die Gegner allerdings Pixelart, was einen kleinen Bruch im Optischen ergibt. Der Soundtrack ist allerfeinste Chiptune vom Composer stargazer, die sich in jedem Level aendert und sehr gelungene Soundeffekte hat das Spiel auch spendiert bekommen, was z.B. den Raketenstart und eine Kollision gut unterstreicht.
Leider ist die Hitbox der Rakete und Gegner ist manchmal kryptisch, man zerschellt bei einigen Gegner und Wandkontakten nicht obwohl man sie eigentlich schon streift und manchmal zerschellt man, obwohl man nur in die Naehe gekommen ist und keine Beruehrung stattgefunden hat. Kleine, jedoch nicht negativ das Spielgeschehen beeinflussende Slowdowns sind auch bei vielen Sprites auf dem Screen auszumachen.
Dennoch, der Spielspass ueberwiegt den Frust definitiv und es ist ein gelungenes Reaktionsspiel, dass auch ein wenig Auswendiglernen erfordert. Das seltsame Katzensetting hat ausserdem einen sehr interessanten Charme und dann wurde es auch noch speedgecoded... Schlichtweg wow! Als Homebrewtitel ist es wirklich herausragend!







