Mystic Quest Legend

Das SNES als klassische Rollenspiel-Konsole soll hier geehrt werden. Action-Adventures wie Zelda finden ebenfalls hier ihren Platz.
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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von Christian » 27. Oktober 2010, 15:51

ich bin ja auch n sonderfall. für action-adventures und rpgs fehlt mir generell das sitzfleisch. ich bin der klassische spieler im sinne will wrights, ich will schnell belohnungen für meine spielkunst haben, weil die mich zum weiterspielen anfixen.
grinden ist da nur nervig, weil es eine schreckliche trockene und langweilige angelegenheit ist. mystic quest legend hat zwar keine story, aber das belohnungszentrum des spielers wird fleißig auf trab gehalten.

bei fußballspielen ist es übrigens genauso. schuss - tor - punktestand +1. einfaches prinzip von spielerfolg und belohnung. selbst bei einfachen j&r's ist das erreichen des levelendes schon ein erfolg, der den spieler zum weitermachen animiert.

kombiniert mit einem herausfordenden bis knackigen schwierigkeitsgrad hast du so echte zeitfresse aus meiner sicht. aber wie gesagt: action-adventures und rpgs haben aus meiner sicht den nachteil, dass der spieler hier viel zu lange spielerischen leerlauf hat.
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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von Moi-Même » 27. Oktober 2010, 16:11

Ich möchte euch allen wirklich so gern zustimmen.. nur schon um des Friedens Willen. ^___^
Aber leider bringst du ja das Problem selbst auf den Punkt. Das System hinter einem RPG ist eben nunmal nichts für Leute, die ihr SNES rasch anschalten und direkt Fließbandspaß konsumieren wollen. Es ist nunmal kein besonders zugängliches Genre. Und genau deshalb müssen RPGs etwas leisten, was kein anderes Genre leistet, um sich ihre Daseinsberechtigung zu verdienen. Wenn dir Mystic Quest keine Story bietet, dann kannst du genauso gut Zelda spielen oder ein Action-RPG.

Mystic Quest hätte nur sein Gameplay auf "light" stutzen, und sich nicht gänzlich um seinen eigenen Sinn und Zweck erleichtern dürfen.

Es sei denn, es kommt jetzt jemand um die Ecke der behauptet, RPGs ihres Gameplays wegen zu spielen und auf eine gute Story verzichten zu können. In dem Fall hielte ich sofort den Mund.


Edit: Aber mir fällt gerade auf, dass du wohl mit einem Aspekt Recht hast: Grinden muss man wirklich nicht, und das ist tatsächlich ein gängiges RPG-Problem.

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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von ChronoMoogle » 27. Oktober 2010, 17:10

RPGs und Action Adventures belohnen den Spieler dauernd! Mit Levels, Items, Abwechslung, Story etc..... Vorrausgesetzt man spielt ein gutes!

Ich weiß nicht ob du jemals Chrono Trigger oder Terranigma gespielt hast, aber die Spiele belohnen den Spieler ohne Ende. Mit interessanten Fähigkeiten, reich bestückten Levels, coolen Bossfights und unglaublich durchklügelter Story, die nicht kompliziert zu verstehen ist und trotzdem tiefgründig. Der Spieler kann den Schwierigkeitsgrad selber bestimmen. Spielt man schnell, so wird einem ein schweres Spiel mit vielen Kniffen und taktischer Raffinesse geboten, grindet man so kann man das Spiel in der Regel ohne größere Probleme packen.

Du stellst Rollenspiele fast so dar als würden die Spieler vor einem grauen Bildschirm mit Pacmanmusik sitzen und Erfahrungspunkte runterrechnen :D

Final Fantasy und Dragon Quest stellen sehr traditionelle Rollenspiele da, welche wirklich vor allem mit ihrem tiefgründigen System punkten können (natürlich auch mit Story etc.) aber vor allem auf dem Super Nintendo wurden viele Experimente unternommen, um das Rollenspielgenre actionreicher und abwechslungsreicher zu gestalten. Selsbt bei sehr klassischen Titeln wie FF IV (z.B. Aktionsbalken) oder Dragon Quest V (z.B.Monster sammeln) kommen teilweise zum ersten mal neue interessante Ideen hinzu. Glaub mir, auch als Actionorientierter Spieler kannst du sehr gute RPGs finden. Probier aus dem Palraum etwa einfach mal Lufia aus. Du wirst erstaunt sein, wie intuitiv es sich spielt. Dasselbe gilt für Terranigma, welches zwar im tiefsten Herzen noch ein RPG ist, sich aber wie ein Action- Spiel mit extrem guter Story spielt.

Spiele die wahrscheinlich nicht für dich in Frage kommen sind so "komplizierte" Spiele wie Chaos Seed, FFVI oder Chrono Trigger. Auch wenn sie meiner Meinung nach wirklich jeder zumindest mal angespielt haben sollte.

Mystic Quest ist einfach ein schlechtes Spiel und verdient seine Existens nicht. Vor allem nicht im Veröffentlichungsjahr von Dragon Quest V, Final Fantasy V und Soul Blazer.
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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von Christian » 27. Oktober 2010, 20:27

ich hab ja auch nicht von zelda, terranigma, evermore oder lufia gesprochen. secret of mana nehme ich mal raus, dieser bekackte schmusetiger ist die binäre inkarnation der hölle und hat mir den spaß am spiel komplett vergällt. war ein anstrengender abend: 17 uhr bekam ich erst zum ersten mal mit dem drecksvieh zu tun, 20 uhr 30 hing ich immer noch an diesem scheissvieh fest. bin dann gefrustet ne dvd gucken gegangen und habe das spiel seitdem nur noch der vollständigkeit halber in der sammlung.

nein, mir geht es ja um die schwerstgewichte. um die final fantasys, dragon quests und wie sie alle heißen. das ist mir alles viel, viel zu komplex, umfangreich und zeitaufwendig. von höhepunkten wie 7th saga will ich ja gar nicht erst anfangen. oder drakkhen. fantastisch. ^^

mystic quest legend ist für mich und meine persönlichen erwartungen an ein abenteuerspiel einfach ausreichend. klar, technisch fürn arsch, aber es geht nicht nur um die grafik. was mystic quest legend mir bietet, reicht mir schon. böse gesagt. terranigma, evermore und co. fallen für mich gefühlsmäßig eher in die zelda-schublade, die mystic quest legend folgende evolutionsstufe ist für mein verständnis dann schon final fantasy.
das beispiel mit dem lesen ist gar nicht verkehrt: ich begnüge mich mit romanen von 200-300 seiten, auf mammutwerke von teilweise epischer langeweile wie herr der ringe (ja, ich fand es furchtbar!!!) habe ich keinen bock.

mystic quest legend hat seine existenz nicht verdient? dann bitte mal folgendes spielen:

pit fighter
rise of the robots
beethoven's 2nd
power rangers the movie
space ace
super godzilla
revolution x
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.
.


DAS sind folterungen, die das eprom beleidigen, auf das sie gebrannt wurden. dagegen is mystic quest legend n kuraufenthalt!
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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von Seemann » 20. Februar 2011, 23:18

Also ich hab es auch immer gerne gespielt und auch öfter schon durchgespielt. Grade die Einfachheit ist es die das Spiel ausmacht. Schlecht ist es auf gar keinen Fall! Ausserdem, um mal auf die Stories in RPGs zurückzukommen, stellt sich für mich die Frage: Lieber ein Rollenspiel ohne Story statt einer schlechten Story oder ein Rollenspiel mit schlechter Story statt eines ohne Story. Schwere Entscheidung, wie ich finde! Am besten sind natürlich Rollenspiele mit guter Story! (komme mir grad irgendwie bescheuert vor... :crazy: )
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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von Joshi » 24. März 2011, 14:14

Naja ich finde lieber keine Story als eine schlechte, weil dann nervt sie wenigstens nicht :D

Hat Mystic Quest Legend eigentlich einen Betteriespeicher? Und wenn ja, wo kann man wann speichern?
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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von maddze » 24. März 2011, 14:22

Ja Mystic Quest hat nen Batteriespeicher, hab es schon lange nicht mehr gespielt, soweit ich weiß war speichern überall möglich...

Ich finde auch lieber ein RPG ohne Story oder mit super einfach gestrickter Story ohne groß Tadaa als eins mit schlechter Story die das Spiel gnadenlos runterzieht...

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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von Perikles » 24. März 2011, 14:44

Zum Thema Hintergrundgeschichte:
Es führt wahrscheinlich nicht zu Begeisterungsstürmen, wenn ich das ungeniert sage, aber ich halte die Lobreden von der "Komplexität" und dem "Tiefgang", die sich angeblich in Spielen wie Terranigma oder Chrono Trigger verstecken, für maßlos übertrieben.
Um eines gleich zu Anfang richtigzustellen: das erwarte ich auch gar nicht von einem Videospiel (weder bei neuen noch bei alten Konsolen), aber genau deswegen sollten sich Spiele (und die Spielergemeinden) auch nicht so damit herausputzen. In aller Regel beschränken sich selbst die komplexesten RPGs auf einen zentralen Handlungsstrang, der dann auch mit dem Holzhammer imprägniert wird (ob nun Umwelt, der tiefere Wert der Freundschaft, milde Sozialkritik, Verarbeitung der Popkultur oder tendentiell religiösere Themen wie die Palingenese in Terranigma [übrigens sagt schon der Titel, was einen erwartet, wenn man das simple Kompositum erkennt]). Auch hier: daran ist nichts verwerflich, besser einen Aspekt sinnvoll abgedeckt als ein Feuerwerk der Themen angezündet, aber nichts ausgefertigt zu haben.
Was mich dann allerdings Wunder nimmt, sind teils erbitterte Diskussionen über Gehalt und Anspruch von Spielen, die dann als Trumpfkarte in Diskussionen herhalten müssen. Ich meine da insbesondere Streitgespräche der Art: "Final Fantasy VII ist ganz klar das beste Spiel aller Zeiten, es ist so(ooooooooo) anspruchsvoll im Gegensatz zu den ganzen hirnlosen Ballerspielen!" - da wird ein Gegensatz konstruiert, der sogar bei Windstille wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt. Ich bin übrigens ein großer Freund aller drei genannten Spiele, darum geht es auch nicht, aber die Behauptung, ein RPG konstituiere sich vornehmlich aus seinem Tiefgang, halte ich für ein Gerücht, etwas drastischer formuliert: manche Spieler versuchen sich selbst zu betrügen, um sich ein Gefühl moralischen Hochmuts zu verleihen.
Ich kritisiere an dieser Stelle gewiss keinen der hiesigen Diskussionsteilnehmer, es handelt sich hauptsächlich um eine Rekapitulation schlechter Erfahrungen und unseliger Dispute, die ich schon darum erlebt habe.

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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von Seemann » 24. März 2011, 15:25

Perikles hat geschrieben:Zum Thema Hintergrundgeschichte:
Es führt wahrscheinlich nicht zu Begeisterungsstürmen, wenn ich das ungeniert sage, aber ich halte die Lobreden von der "Komplexität" und dem "Tiefgang", die sich angeblich in Spielen wie Terranigma oder Chrono Trigger verstecken, für maßlos übertrieben.
Um eines gleich zu Anfang richtigzustellen: das erwarte ich auch gar nicht von einem Videospiel (weder bei neuen noch bei alten Konsolen), aber genau deswegen sollten sich Spiele (und die Spielergemeinden) auch nicht so damit herausputzen. In aller Regel beschränken sich selbst die komplexesten RPGs auf einen zentralen Handlungsstrang, der dann auch mit dem Holzhammer imprägniert wird (ob nun Umwelt, der tiefere Wert der Freundschaft, milde Sozialkritik, Verarbeitung der Popkultur oder tendentiell religiösere Themen wie die Palingenese in Terranigma [übrigens sagt schon der Titel, was einen erwartet, wenn man das simple Kompositum erkennt]). Auch hier: daran ist nichts verwerflich, besser einen Aspekt sinnvoll abgedeckt als ein Feuerwerk der Themen angezündet, aber nichts ausgefertigt zu haben.
Was mich dann allerdings Wunder nimmt, sind teils erbitterte Diskussionen über Gehalt und Anspruch von Spielen, die dann als Trumpfkarte in Diskussionen herhalten müssen. Ich meine da insbesondere Streitgespräche der Art: "Final Fantasy VII ist ganz klar das beste Spiel aller Zeiten, es ist so(ooooooooo) anspruchsvoll im Gegensatz zu den ganzen hirnlosen Ballerspielen!" - da wird ein Gegensatz konstruiert, der sogar bei Windstille wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt. Ich bin übrigens ein großer Freund aller drei genannten Spiele, darum geht es auch nicht, aber die Behauptung, ein RPG konstituiere sich vornehmlich aus seinem Tiefgang, halte ich für ein Gerücht, etwas drastischer formuliert: manche Spieler versuchen sich selbst zu betrügen, um sich ein Gefühl moralischen Hochmuts zu verleihen.
Ich kritisiere an dieser Stelle gewiss keinen der hiesigen Diskussionsteilnehmer, es handelt sich hauptsächlich um eine Rekapitulation schlechter Erfahrungen und unseliger Dispute, die ich schon darum erlebt habe.
Also da kann ich dir fast zu 100% recht geben, seh ich auch so! Allerdings was FF VII angeht: Es ist das beste Spiel aller Zeiten!! Und das hat auch viel mit der Story zu tun. Diese ist absolut meisterlich! Ich halte die Story dieses Spieles für grandios, sogar über die Grenzen des Videospiel-Kosmos hinaus! Da gibts viele Bücher, Filme, etc., die da lange nicht mithalten können. Das perfekte Spiel!
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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von Perikles » 24. März 2011, 15:45

@Seemann:
Ist ja auch Dein gutes Recht, "Final Fantasy VII" als das beste Spiel und dessen Geschichte als "meisterlich" zu betrachten. Man sollte sich aber trotz aller Liebe vor Augen halten, dass die eigentliche Geschichte (soll heißen: des Pudels Kern, nicht die Wendungen und Dialoge) in wenigen Sätzen erzählt ist, mit ein paar Stichworten ist das Spektrum abgedeckt. Ich kann nur absolut nicht nachvollziehen, wenn jemand dann Vergleiche mit anderen Spielen anstellt, deren Inhalt in aller Regel auch nicht viel dünner daherkommt, und diese noch dafür kritisiert.

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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von Seemann » 24. März 2011, 15:51

Perikles hat geschrieben:@Seemann:
Ist ja auch Dein gutes Recht, "Final Fantasy VII" als das beste Spiel und dessen Geschichte als "meisterlich" zu betrachten. Man sollte sich aber trotz aller Liebe vor Augen halten, dass die eigentliche Geschichte (soll heißen: des Pudels Kern, nicht die Wendungen und Dialoge) in wenigen Sätzen erzählt ist, mit ein paar Stichworten ist das Spektrum abgedeckt. Ich kann nur absolut nicht nachvollziehen, wenn jemand dann Vergleiche mit anderen Spielen anstellt, deren Inhalt in aller Regel auch nicht viel dünner daherkommt, und diese noch dafür kritisiert.
Absolut! Aber wenn man es genau siehst, kann man jede Geschichte, egal in welchem Medium, in wenigen Sätzen und Stichworten erzählen. Ein Mystic Quest Legend ebenso wie einen Wälzer von Tolstoi oder Franz Kafka...
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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von ChronoMoogle » 24. März 2011, 16:00

Was ein Mystic Quest noch lange nicht besser macht :ugly:
Es wirkt einfach in allen Dingen, die es angeht halbherzig. Seien es die schlecht ausbalancierten Kämpfe, die rudimentäre Story oder die halbgaren Adventureelemente. Ich persönlich würde es niemals irgendjemanden für seine Sammlung oder zum zocken empfelen. Es gehört fast schon auf den Haufen der Spiele, die gerne von der Zeit vergessen werden können, denn es hat absolut nichts Nennenswertes zu bieten. Selbst gegen so manches 8 Bit RPG (dem man allerdings Reduzierung eher verzeihen kann, aufgrund der limitierten Technik) stinkt es einfach gnadenlos ab. Das SNES war quasi optimal für RPGs. Und Dieses Spiel zeigt, wie man es trotzdem verbocken kann.
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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von Christian » 24. März 2011, 16:16

ChronoMoogle hat geschrieben:Was ein Mystic Quest noch lange nicht besser macht :ugly:
Ich hab damit mehr Spaß als mit Secret of Mana :ugly:
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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von ChronoMoogle » 24. März 2011, 16:17

Aber auch nur, weil du eine Schmusekatzenphobie hast! :D
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Re: Mystic Quest Legend

Beitrag von Seemann » 24. März 2011, 16:23

ChronoMoogle hat geschrieben:Was ein Mystic Quest noch lange nicht besser macht :ugly:
Es wirkt einfach in allen Dingen, die es angeht halbherzig. Seien es die schlecht ausbalancierten Kämpfe, die rudimentäre Story oder die halbgaren Adventureelemente. Ich persönlich würde es niemals irgendjemanden für seine Sammlung oder zum zocken empfelen. Es gehört fast schon auf den Haufen der Spiele, die gerne von der Zeit vergessen werden können, denn es hat absolut nichts Nennenswertes zu bieten. Selbst gegen so manches 8 Bit RPG (dem man allerdings Reduzierung eher verzeihen kann, aufgrund der limitierten Technik) stinkt es einfach gnadenlos ab. Das SNES war quasi optimal für RPGs. Und Dieses Spiel zeigt, wie man es trotzdem verbocken kann.
Dass das ein Spiel nicht besser macht, ist klar. Das habe ich auch nicht behauptet. Ich weiss nicht was du mit ausbalanciert meinst, aber die Kämpfe sind halt extrem simpel und einfach gestrickt. Ebenso die Story. Welche Adventure-Elemente? Im Grunde beschränkt sich das Spiel halt auf sämtliche Aspekte eines RPGs, nur eben immer in sehr vereinfachter Form. Das Spiel ist einfach extrem 'simpel'! Das ist Tetris auch. Ist es deswegen schlecht? Es gibt viele gute Aspekte an MQL. Liebenswerte Charaktere, ein sehr schöner Humor, zum Spiel passende Musik und es hat trotz seiner Monotonie (oder vielleicht grade deswegen?) ein gewisses Suchtpotential! Ich habe jedenfalls nicht aufgehört es zu spielen, bis ich wirklich jeden Gegner besiegt und jede Truhe geöffnet hatte. Und auch dannach habe ich es noch mindestens 2mal durchgespielt! Und ich habe einige Rollenspiele und auch wesentlich komplexere gespielt.
Na ja, jedem das Seine... :wink:
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