Plok

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teamplayer87
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Re: Plok

Beitrag von teamplayer87 » 17. Januar 2010, 18:10

ich bedauere jetzt schon, dass das Spiel vor ein paar Jahren durch die Hand meiner Mutter aus meinem SNES-Bestand ausgeschieden ist. Sollte vielleicht bei Gelegenheit wieder zu mir zurückfinden.
langwierig und anstrengenhd aber auch irgendwie spannend war es, immer diese lustigen Flohhopser zu kassieren, und zwar alle und wehe es hat einer gefehlt :x
Spiele RPGs mit Herz und Seele,
manches Mal mit Frust in der Kehle,
wenn die Niederlage mich ereilt
saß dann da, total verpeilt,
aber Geduld und Beherrschung nicht verrinnt,
bestand erfolgreich so manch` Labyrinth.


fips0110
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Plok Neustart??

Beitrag von fips0110 » 11. Mai 2010, 19:38

Hallo,

bin gerade auf euer Forum gestoßen. Es ist viele viele Jahre her, als ich das letzte Mal mit einer SNES Konsole gespielt habe. Hab mir vor kurzem auch endlich wieder eine zugelegt und auch ein paar Spiele dazu. Auch Plok musste sofort wieder in meine Sammlung. Ich habe dieses Spiel wirklich geliebt und die Spielfreude daran sofort wieder gewonnen :)

Hatte mir das Spiel vor ca. einer Woche bei Ebay ersteigert und nun stehe ich vor einer Frage: Kann man irgendwie wieder von vorn anfangen oder muss man das Spiel komplett durchspielen um wieder am Anfang zu sein? Das Spiel startete mitten drin und ich hätte es gerne ganz am Anfang begonnen. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wie das war oder ob das überhaupt möglich ist...

LG, fips0110

Christian
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Re: Plok

Beitrag von Christian » 11. Mai 2010, 19:44

da bringst du irgendwas durcheinander.
plok hat kein passwort und keine speicherfunktion. es gibt zwar warpzonen, aber die werden nicht automatisch aktiviert.
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basitsch

Re: Plok

Beitrag von basitsch » 12. Mai 2010, 09:22

Das Spiel startete mitten drin ...
Was heißt das genau? Bei welchem Level startet denn dein Spiel?

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Re: Plok

Beitrag von fips0110 » 12. Mai 2010, 18:39

Hab mich grad noch mal belesen, Pota Pota ist das erste Level. Ich hatte das noch irgendwie in Erinnerung, dass der erste Endgegner nur einer von den Pogo Brüdern ist und später dann zwei. Aber da hab ich mich geirrt,ist halt echt lange her :D
Also alles gut :) Danke.

Tatsujin
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Re: Plok

Beitrag von Tatsujin » 22. August 2010, 12:32

das game hat ganz klar einer der besten soundtracks aller SNES/SFC spiele. wundert ja auch nicht, weil kein geringerer als HC composer legende Tim Follin dahinter steckt. unverkennlich, unerreicht. absolut top ware.

wundert mich jetzt gerade ein bisschen, dass der thread-eröffner da irgendwie anderer ansicht ist. zumal sogar miyamoto höchst persönlich erstaunt war, als er dies zu ohren bekam. und zuerst sogar bestritt, dass dies aus einem SFC kommen solle.
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Re: Plok

Beitrag von Christian » 22. August 2010, 17:34

der soundtrack ist einfach nur genial. passt wie socke auf fuß und ist meiner meinung nach auch besser als vieles von miyamoto und seinen hauskomponisten.
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Seth_Johnson
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Re: Plok

Beitrag von Seth_Johnson » 30. Januar 2011, 11:57

Ich habs gestern seit ewiger Zeit mal wieder angezockt. Ich muss sagen, dass es ab der ersten Minute Spaß macht. Meiner Meinung nach wird diesem Spiel viel zu wenig Beachtung geschenkt.. :x
Naja ich werd heute mal versuchen, es durchzuspielen :megaman:

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Re: Plok

Beitrag von CoBaYe » 31. Januar 2011, 18:28

Macht richtig Spaß und ist ein schönes Game, was leider durch die nicht vorhandene Speicher / Passwort Funktion total versaut wird -.-
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Mein Tauschthread mit ner Menge Games und anderer cooler Sachen :-)
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Re: Plok

Beitrag von Battletoad » 31. Januar 2011, 18:40

Verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, warum so viele darüber motzen. Wer es nicht in einem Durchgang durchspielen will (wird wirklich etwas zäh dann), der kann auch den Super Nintendo mal für ein paar Stunden ruhen lassen und später weiter machen. Und nagut, wenn man es weit schafft und dann kurz vor Schluss Game Over geht, kann es frustrierend sein, aber man muss halt bissel üben. ;)
Ich persönlich hab die Flohgrube erstmal auch nur geschafft, indem ich mir durchs ganze Spiel hindurch Extraleben angesammelt hatte. Mittendrin mit Passwort und der anfänglichen Lebensanzahl... da wär ich wohl auch nicht durchgekommen so ohne weiteres.

Man kann in dem Spiel ja auch wirklich reichlich Extraleben und Continues ergattern.

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Re: Plok

Beitrag von Seemann » 20. Februar 2011, 10:38

Ach ja Plok! Hab ich auch mal gehabt dann aber dummerweise verkauft. Werde es mir auf jeden Fall wieder zulegen. Hab es ehrlich gesagt garnicht so schwer in Erinnerung... Die Flohkönigin habe ich auf jeden Fall besiegt. Als ich das Spiel damals neu hatte fand ich es zuerst total scheiße hab mit der Zeit aber Gefallen daran gefunden.
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Re: Plok

Beitrag von Perikles » 4. Juni 2012, 11:39

"Plok" hat fraglos das Potential zum Klassiker, zwei gravierende Fehler halten es allerdings davon zurück:

Das Continuesystem gehört zu den unausgegorensten, die ich je gesehen habe. Da das Spiel - wie auch hier schon oftmals aufgekommen - keinerlei Speicher- oder Passwortfunktion hat (worüber ich problemlos hinwegsehen könnte) und einen Umfang von gut und gerne drei bis vier Stunden hat (in der Einfindungsphase gerne auch noch länger), sollte der Spieler auch dafür belohnt werden, konstant gute Leistungen zu erbringen, und nicht dafür abgestraft werden, ein Level nicht im ersten Anlauf zu bestehen.
Insbesondere später im Spiel kann es sehr einfach passieren, dass man sich mit viel Mühe durch die Level kämpft, mit grässlicher Unausweichlichkeit sein letztes Leben verliert und vier bis fünf Level zurückgesetzt wird - inklusive mehrerer Bossgegner. Selbst wenn man dann in der Lage ist, jeweils in einem Versuch durch die Level zu kommen, ist es doch enorm frustrierend und zeitraubend. Mir ist auch bewusst, dass man diese roten (Edel-?)Steine (selbst in der Bedienungsanleitung erfahren diese keine Beschreibung) einsammeln kann, aber derer gibt es so wenige, dass sie zu vernachlässigen sind.
Ich hätte das System wie folgt abgeändert: nach jedem absolvierten Level (ganz gleich, ob nun mit einem oder sechs Versuchen) füllt sich eines der Felder, wenn alle vier ausgefüllt werden, gibt es ein Continue mit etwas weniger als fünf Leben (wahrscheinlich drei), dafür sind die allerdings auch kumulativ und können jederzeit in Anspruch genommen werden - vergleichbar etwa den Andy-Asteroids-Herausforderungen in "Earthworm Jim".

Was ich freilich als noch verheerender ansehe, ist die Flohgrube. Wer von den Programmierern dachte, es wäre eine gute Idee, das Gesamtkonzept des Spiels für die Fahrzeuglevel mit der unterirdischen (sic!) Steuerung aufzubrechen, hätte ich schon gerne gewusst. Man arbeitet sich Stück für Stück durch die Welt von "Plok", wird immer besser und hat genug Übung, um einigermaßen elegant durch die teils ziemlich knackigen Stellen durchzukommen, und wird zum Dank mit Vehikeln belohnt, die selbst mit viel Übung nur mit einer gehörigen Portion Glück zuverlässig reagieren? Das ist einfach nur grausam. Ich könnte dem Spiel seine kleineren Makel verzeihen (die Steuerung beim "Krauchen" springt nicht ganz astrein an, das Gefecht mit dem Pogo-Brüder-Trio ist deutlich mehr Glücksache als eine Frage des Könnens), ggf. sogar die Herangehensweise bei den Continues, die Flohgrube ist allerdings in toto unverzeihlich.

Es ist wirklich schade darum, "Plok" ist - wie bei einigen hier im Thema, wie ich sehe - einer meiner Kindheitstitel und kann wirklich Spaß machen, zerstört diesen Ansatz indes mit Vorsatz und brachialer Gewalt.

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Re: Plok

Beitrag von Battletoad » 5. Juni 2012, 19:54

Perikles hat geschrieben:Ich könnte dem Spiel seine kleineren Makel verzeihen (die Steuerung beim "Krauchen" springt nicht ganz astrein an, das Gefecht mit dem Pogo-Brüder-Trio ist deutlich mehr Glücksache als eine Frage des Könnens), ggf. sogar die Herangehensweise bei den Continues, die Flohgrube ist allerdings in toto unverzeihlich.
Den Bosskampf mit den 3 Pogo-Brüdern seh ich anders, für mich ganz klar der beste Teil des Spiels. Hat mir damals glaube echt geholfen, meine Reflexe zu trainieren (weiß aber nicht mehr, ob ich Plok oder Battletoads zuerst gespielt habe) und ich fand's schwer, aber fair und einfach unheimlich spannend zu spielen (Adrenalin :starwars: ). Aber Ansichtssache, bissel Glück braucht es wohl schon...

Was die Flohgrube angeht, muss ich sagen... Das, was mich am Meisten gestört hat, war die Musik. Ich bin einfach generell so ein äh "Musikfetisch" und dann hat man schon einen der besten SNES-Soundtracks überhaupt und wird zum Ende hin nur noch durchgehend mit demselben Musikstück beballert. Und das wo die Flohgrube allein, weiß nicht mehr, so ca. 'ne halbe Stunde dauert?!

Ansonsten hast du schon recht, was die Fahrzeuge angeht. Ich meine, das Grundprinzip ist wunderbar. Die Steuerung fand ich noch so erträglich, hätte wirklich viel besser sein können. Das schlimmste aber ist, das man denkt, mit diesen Waffen würde man jetzt richtig schön durchrocken können, aber der Schaden ist winzigst. Also normale Gegner brauchen ja dort eh immer 3 Treffer (die nur in zeitlich größeren Abständen tatsächlich wirken, also wenn das Viech nicht mehr flackert), aber diese stinknormalen Hindernisse, die man zerstören muss, werden zur reinsten Geduldsprobe (verbunden eben mit der schwammigen Steuerung), die nicht den reinsten Spaß macht.

Ich hatte meinen Spaß ingesamt trotzdem, weil die Levels eine gute Herausforderung waren, der ich meistens grad so gewachsen war, aber diese Herausforderung hätte man wirklich auf bessere und angenehmere Weise erzeugen können.

Bei der Flohkönigin sind die Sprungfedern auch eher ein Klotz am Bein (im wahrsten Sinne...), trotzdem fand ich es zumindest dort irgendwie perfekt gelöst. Kann nur nicht mehr genau sagen warum. Will es aber bald mal wieder durchspielen, ist schon wieder seeehr lange her.

Danke übrigens wieder mal für die interessanten Eindrücke! ;)

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Re: Plok

Beitrag von Perikles » 5. Juni 2012, 22:57

Auch bei Dir bedanke ich mich für Deine ausführliche Antwort, derzeit ist das Forum bei den Spielediskussionen bedauerlich wortkarg.

Bzgl. der Bosskämpfe: ich finde eigentlich alle Bosskämpfe im Spiel nach ein paar Versuchen einfach bis sehr einfach (den Ekeltyp und die Flohkönigin habe ich bei meinem letzten Durchlauf ohne Gegentreffer bezwingen können), bis auf die Penkinos (ist nicht so ganz einfach, sich immer auf einen einzigen zu konzentrieren, bietet aber eine alles in allem sehr faire Herausforderung) und eben das Trio. Vielleicht irre ich mich auch, aber ich habe den Eindruck, dass es vom Zufall abhängig ist, ob ein Treffer einen der Brüder vor- oder zurückstößt (ersteres ist wohl eine Art Inversion des 3. Newton'schen Gesetzes, vergleichbar einigen Baumstämmen im Spiel, die bergauf rollen :D), außerdem sind die Burschen überhaupt sehr erratisch bei ihren Sprüngen (die Häufigkeit und Flugbahn betreffend), was bedeutet, dass man entweder in der Lage ist, ziemlich mühelos die Kontrolle aufrechtzuerhalten oder konstant eingekreist wird. Ich hatte hin und wieder auch einen glücklichen Lauf, dabei aber nie das Gefühl verspürt, durch eigene Fertigkeiten gewonnen zu haben, sondern dieses lediglich dem Genossen Zufall verdanke.

Und die Flohgrube... Was mich da am meisten genervt hat, war schlicht und ergreifend die Tatsache, dass die Herausforderung eigentlich immer durch Unzulänglichkeiten der Steuerung entstanden sind:
- Die Granaten des Motorrads treffen kein Scheunentor aus drei Metern Entfernung. Da diese "Mörserflöhe" außerhalb des Bildschirms ihren Angriff einsetzen können, selbst aber nicht getroffen werden, ist es ein echtes Vabanquespiel, im Wechsel auszuweichen und Granaten zu werfen, nur um fluchend festzustellen, dass die Dinger überall hinfliegen, nur nicht auf die Monstrositäten.
- Das Abschießen der Floheier mit dem Panzer dürfte eine der langweiligsten Passagen aus der SNES-Spielegeschichte überhaupt sein. Wenn man es vorsichtig angehen lässt, sitzt man bestimmt fünf Minuten alleine an dieser Stelle.
- Der Hubschrauber trifft von durch die Decke abgeschirmte Gegner nur dann, wenn er Momentum aufzuweisen hat - das allerdings geht mit einer nicht unwesentlichen Gefährdung einher (immerhin kennen die Vertreter des Flohkönigreichs keine Skrupel, was Angriffe außerhalb des Screens anbelangt, wie oben schon erwähnt) - auch so ein Kampf mit der Langeweile.
- Im UFO-Level gibt es meines Wissens keine zusätzliche Energie, also gibt sich der Spieler alle Mühe, so vorsichtig wie nur irgend möglich das Gefährt hindurchzunavigieren. Das klappt auch in den ersten 80%, dann tauchen allerdings Horden dieser Flohfledermäuse auf und es ist eine reine Frage des Glücks, ob man ungünstig umhergeschoben wird oder schnell das Levelende erreichen kann.
- Die erheblich längere Unverwundbarkeitsphase der Gegner als beim guten Plok selber führtest Du ja bereits an. Auch nicht gerade fair.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Musik im Allgemeinen nicht so fesselnd finde - die Atmosphärik wird sehr treffend eingefangen, aber für sich genommen haut mich da eigentlich nichts vom Hocker. Aber da diese auch nicht störend ist und ohnehin in ihrer Beurteilung vom persönlichen Geschmack abhängt (technisch sehr sauber verarbeitet ist sie zweifellos!), halte ich das nicht gegen "Plok".

Ich find's halt wirklich schade, dass das sehr kreative und eingängige Konzept so unnötig über Bord geworfen wurde. Selbst wenn die Fahrzeuglevel gelungen wären, stellt sich doch die Frage, welche Motivation eigentlich dahintersteckt. Man stelle sich vor, die letzte reguläre Welt in einem Donkey-Kong-Country-Teil würde sich ausschließlich darum drehen, mit den Tieren zu arbeiten; das kann man in einem separaten Level einbringen (ist ja im nämlichen Beispiel auch so praktiziert worden), aber doch nicht im gesamten Endsegment.

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Re: Plok

Beitrag von Battletoad » 6. Juni 2012, 20:45

Perikles hat geschrieben:und eben das Trio. Vielleicht irre ich mich auch, aber ich habe den Eindruck, dass es vom Zufall abhängig ist, ob ein Treffer einen der Brüder vor- oder zurückstößt (ersteres ist wohl eine Art Inversion des 3. Newton'schen Gesetzes, vergleichbar einigen Baumstämmen im Spiel, die bergauf rollen :D), außerdem sind die Burschen überhaupt sehr erratisch bei ihren Sprüngen (die Häufigkeit und Flugbahn betreffend), was bedeutet, dass man entweder in der Lage ist, ziemlich mühelos die Kontrolle aufrechtzuerhalten oder konstant eingekreist wird. Ich hatte hin und wieder auch einen glücklichen Lauf, dabei aber nie das Gefühl verspürt, durch eigene Fertigkeiten gewonnen zu haben, sondern dieses lediglich dem Genossen Zufall verdanke.
Ich kann es auch nicht mehr ganz genau sagen und musste jetzt auch erstmal mein Gedächtnis mit einem kurzen Video wieder auffrischen, aber vielleicht hilft dir Folgendes:
  • Einer der Pogo-Brüder setzt immer zum Sprung an, wenn du ihn am Boden triffst.
  • Die Entfernung des Sprunges hängt glaube ich mit dem individuellen Pogo-Bruder zusammen. Einer springt immer weit, ein anderer mittelweit und einer kurz. Die Spuckattacke setzen sie natürlich nur ein, wenn du sie lange genug stehen lässt, also nicht triffst. Deswegen war es - glaube ich, mein Gedächtnis kann mich auch täuschen - oft eine gute Idee, zu versuchen, alle drei zum ständigen Rumspringen zu bewegen. Ist natürlich dann auch wahnwitzig, auf alle Sprünge zu achten und zu reagieren, aber ich bilde mir ein, das hat für mich damals ganz gut geklappt.
  • Wenn der Gegner nach einem Sprung wieder kurz davor ist, auf dem Boden aufzusetzen, dann feuere ich gern aus allen Rohren. Wenn grad eins von Ploks Gliedmaßen unter einem Boss ist, während dieser aufkommt, springt er durch diesen Treffer nicht gleich wieder nach oben und du kannst somit mehrere Treffer anbringen.
  • Bzgl. der Richtung, in der sie springen, weiß ich auch nichts mehr. Könnte aber wirklich Zufall sein.
Ich hatte übrigens mit den Penkinos etwas mehr Probleme, aber die meisten Bosse sind tatsächlich gut schaffbar.
Perikles hat geschrieben:Und die Flohgrube... Was mich da am meisten genervt hat, war schlicht und ergreifend die Tatsache, dass die Herausforderung eigentlich immer durch Unzulänglichkeiten der Steuerung entstanden sind:
(...)
Da hast du wohl recht, ich denke auch, dass ich hier eher zu tolerant mit dem Spiel war. Also dass ich es im Inneren schon blöd fand, aber ein bisschen ignoriert habe, unbewusst. Es wurde da teilweise doch ziemlicher Mist verzapft, den du ja gut ausgeführt hast. Bei den einzelnen Punkten kann ich auch nur voll und ganz zustimmen.

Was die Musik angeht, das ist sicherlich die subjektivste Geschichte, außer der wohl zweifellos sehr guten Technik. Ansonsten natürlich ziemliche Geschmacksfrage. (Empfinde das eigentlich nur ich so, dass Musik vielleicht die geschmacksabhängigste Kunst ist? Bei Filmen und Spielen z.B. habe ich nicht so schlimm das Gefühl, kann meistens einigermaßen begründen, was mir gefällt oder was nicht. Aber bei Musik ergibt es in bestimmten Fällen einfach nicht wirklich Sinn.)
Perikles hat geschrieben:Ich find's halt wirklich schade, dass das sehr kreative und eingängige Konzept so unnötig über Bord geworfen wurde. Selbst wenn die Fahrzeuglevel gelungen wären, stellt sich doch die Frage, welche Motivation eigentlich dahintersteckt. Man stelle sich vor, die letzte reguläre Welt in einem Donkey-Kong-Country-Teil würde sich ausschließlich darum drehen, mit den Tieren zu arbeiten; das kann man in einem separaten Level einbringen (ist ja im nämlichen Beispiel auch so praktiziert worden), aber doch nicht im gesamten Endsegment.
Schwer vorzustellen, wenn die letzten Levels wirklich richtig gut durchdacht gewesen wären (und fairer gestaltet usw.). Ich denke ich persönlich würde das so mögen, auch da ich nach einigen Spielstunden so eine Abwechslung echt begrüße. Ideal wäre natürlich trotzdem gewesen, solche Levels gesünder zu verteilen.

Kennst du eigentlich zufällig Dynamite Headdy auf dem Mega Drive? Bin mehr oder weniger durch Plok darauf neugierig geworden, da man dort zwar nicht seine Gliedmaßen, aber seinen Kopf durch die Gegend schleudern kann (mit entsprechenden Powerups wird der Kopf z.B. stärker, bekommt größere Reichweite, wird zur Zeitbombe, zum Kirby-mäßigen Aufsauger usw.). Das Spiel ist in allen Versionen außerhalb Japans eine richtig harte Nuss (definitiv schwerer als Plok) und auch ziemlich eigenartig - sowohl im positiven Sinne als auch etwas "merkwürdig" - also mit Vorsicht zu genießen, aber vielleicht mal 'nen Blick wert. ;) Falls du einen MD hast natürlich.

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