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 Betreff des Beitrags: Re: Des Perikles palpatorisches PSP-Projekt
BeitragVerfasst: 12.05.2014 19:57 
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Ich fass mich kurz:
Mit meiner Beschreibung habe ich, wie ich versuchte zu betonen, nur das einzig negative herausgegriffen. Ich habe vorhin noch einmal einen Game-Over-Screen gesehen, im vierten Anlauf habe ich es dann geschafft. U. a. auch deshalb, weil man bis zu fünfzig Spielzüge bei Tactics Ogre für die PSP rückgängig machen kann, sozusagen im Spielgeschehen zurückgehen und ein Paralleluniversum abspalten. Soweit ich weiß ist auch irgendwie möglich, dann am Ende zu "entscheiden", welcher Verlauf einem mehr zusagte, und den am Ende zu spielen.

Das ist eins der Features, die zeigen, wie verdammt liebevoll man bei diesem Remake vorgegangen ist. Ein weiteres ist: Man hat die Möglichkeit, alle Cutscenes sich noch einmal anzusehen, folglich kann man die gesamte Story noch einmal im Eilverfahren "nachholen", wenn der Bedarf ist. Außerdem kann man, wie ich in einer Review las, auch an die paar Stellen, wo sich die Spielhandlung aufgabelt, später zurückspringen und kann dort sich direkt anders entscheiden, das heißt, man muss nicht 70 Stunden dasselbe spielen, um bei einem Dialog eine andere Antwort anzuwählen.

Ich weiß nicht, ob man den Schwierigkeitsgrad runtergekurbelt hat, ich gehe mal davon aus, weil das Spiel ja als schwierig und regelmäßiges-grinding-erforderlich angesehen wird. Bisher habe ich das noch nicht gemerkt. Aber ein bisschen nachträgliches Balancing hat dem ersten Dragon Quest auch nicht geschadet, soweit ich weiß...?

Zufallsmuster: Nicht unbedingt, ich denke eher, dass eine glückliche Fügung des Zufalls dafür gesorgt hat, dass einer dieser elenden Bogenschützen im hintersten Eck sich im entscheidenden Moment doch auf meinen blonden Jüngling in Blechbüchsen-Kleidung fixiert hatte, als Lütt' Dirn von nebenan, die kurz vorm Exitus stand.

Übrigens, habe ich gar nicht erwähnt: Ich habe mir die Lmtd. Ed. von Ogre Battle bestellt, für wenig Geld (ich glaube, kostete genauso viel wie die normale Fassung, übern Daumen). Der Zustand ist leider sehr bescheiden (sieht aus, als hätte sich wer auf die Pappbox gesetzt), aber ich finde sehr charmant, dass das Ding von den Ausmaßen sehr stark an eine SFC-Verpackung erinnert. :)



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Perikles hat geschrieben:
Man muss sich das mal reinziehen: die Idee ist scheiße, die theoretische Ausarbeitung ist scheiße, die praktische Umsetzung ist scheiße und der so entstehende Anspruch noch beschissener.
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 Betreff des Beitrags: Re: Des Perikles palpatorisches PSP-Projekt
BeitragVerfasst: 19.06.2014 14:05 
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Klandestin entschwand Herr P. von neuem... ;)

Ich sitze immer noch an Tactics Ogre, deshalb kann ich noch kein Statement zu Jeanne d'Arc abgeben. Bei TO zieht sich das dritte Kapitel gerade sehr in die Länge, u. a. auch, weil ich zwei drei Charaktere mit neuen Charakterklassen habe und ich die entsprechend erst einmal auflevele. Nun habe ich mich doch mal wieder in einen Story-relevanten Kampf verwickelt, und stehe mit Charakteren mit Lv. 19/20 (und einem 13er) Gegnern mit Level 15 gegenüber. :twisted:

Mein Eindruck ist... na ja, es ist genau das, was ich erwartet habe. Es ist sehr hübsch, speziell, wenn man an Felshängen oder winterlichen Flussläufen kämpft, die Story ist verworren und z. T. klinke ich mich auch beim ersten Spielen aus (weil plötzlich in jedem Dialog eine Figur auftaucht, die ich On Screen höchstens in einer Cutscene gesehen habe, wobei die Figur da komplett gesichtslos geblieben ist).
Ferner macht sich zusehens auch ein Muster darin erkenntlich, dass bei jeder neuen Map auch ein "Story-relevanter" Kampf stattfindet, bei dem der entsprechende Trupp immer von irgendwem angeführt wird, der auch das Hauptziel des jeweiligen Kampfes ist. Diese Zielperson wird auch immer in wenigen Dialogen derartig ausstaffiert, dass man sich denkt: "Mai, eigentlich will ich den gar nicht auslöschen." Ähnlich geht es Ramza Denam, aber die schwören dann bei Blut und Eisen, nicht ehern zu ruhen (Achtung, Wortwitz), bis Denam den Seelachs macht und filetiert als Lasagne in der... äh, was, Tiefkühl... äh?

Ihr wisst, was ich meine. Aufgrund der Redundanz ist da irgendwann der erwünschte Effekt nicht mehr da, auch wenn man einige größere Verwandtschaftsgebilde in Borons Armen wiedervereint.



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Perikles hat geschrieben:
Man muss sich das mal reinziehen: die Idee ist scheiße, die theoretische Ausarbeitung ist scheiße, die praktische Umsetzung ist scheiße und der so entstehende Anspruch noch beschissener.
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 Betreff des Beitrags: Re: Des Perikles palpatorisches PSP-Projekt
BeitragVerfasst: 08.10.2014 17:22 
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Kurze Frage an Perikles, du wirst sicherlich mit den historischen Fakten aus dem Effeff auftrumpfen können:

Inwieweit entspricht das der Realität, dass Charles VII. sich durch-quasi-ein-Missverständnis für den Gottgesandten Befreier Frankreichs hielt?

EDIT: Bin gerade bei der Stelle, also noch gaaanz am Anfang des Spiels. Aber irgendwie mag ich Herren mit Eyelinern und blasser Gesichtsfarbe nicht trauen.



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Perikles hat geschrieben:
Man muss sich das mal reinziehen: die Idee ist scheiße, die theoretische Ausarbeitung ist scheiße, die praktische Umsetzung ist scheiße und der so entstehende Anspruch noch beschissener.
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 Betreff des Beitrags: Re: Des Perikles palpatorisches PSP-Projekt
BeitragVerfasst: 08.10.2014 19:41 
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Zitat:
Inwieweit entspricht das der Realität, dass Charles VII. sich durch-quasi-ein-Missverständnis für den Gottgesandten Befreier Frankreichs hielt?

Wie ich sehe, bist Du nach wie vor an den die Wahrheit gleichsam lüpfenden Zusammenhängen auf hypotyposischer Ebene interessiert – meinen Respekt dafür!


Die Kurzversion: wie so vieles im Mittelalter und zur (frühen) Neuzeit ist wenig bis gar nichts an der Salbung, dem Anspruchsdenken, der Inthronisierung und dem eleutherischen (das ist der Begriff, nach dem Du suchtest) Gleichnis zufällig gewesen. Die Inszenierung sowohl auf weltlicher wie auch auf der religiösen Ebene ist sehr gezielt zustandegekommen, und die Erziehung selbst der jüngsten (potentiellen) Infanten war nicht unwesentlich auf die Vermittlung ebendieser Umstände angelegt.


Die längere Fassung: Anders als es das Spiel darstellt, war der Hundertjährige Krieg zum Zeitpunkt der aktiven Handlungen Johannas schon lange zumindest am Schwelen: streng besehen seit 1328, als Karl IV. stirbt und Philipp von Évreux nunmehr als Philipp IV. gekrönt worden ist, was den Engländern (nicht ungerechtfertigt!) ein Affront sein musste, bedeutete es doch, dass deren König Eduard III., der über seine Mutter Isabella ein Enkel Philipp des Schönen war und demzufolge dem Sohn eines Grafen Huldigung hätte bringen müssen, obwohl er einen Grad näher verwandt war mit dem verstorbenen König; wenn man die Linien weiträumiger auslegt, bestanden die Konfliktfelder allerdings schon seit 1316, als Ludwig X. ohne männliche Deszendenz starb, was die dynastischen Krisen ins Gären brachte – da wussten die Engelländer bereits, dass sich eine opportune Gelegenheit bieten könnte, den Vasallenstatus abzuwerfen und sich Frankreich unter den Nagel zu reißen.

Zeitsprung nach vorn: inmitten all dieser komplizierten familiären, politischen sowie wirtschaftlichen Interessen, die ein veritables Netzwerk von Intrigen, Netzwerken und offenen Schlachthandlungen zeitigen sollten, sticht doch eine Handlung besonders hervor: die kaltblütige Ermordung Johann Ohnefurchts 1419 – der als Bourguignon mit den Engländern kollaborierte. Wie man sich wird denken können, war sein Nachfolger und Sohn Philipp der Gute wenig erbaut über diese Tat und entschied sich dazu, zusammen mit Heinrich V. (englischer König) dem sechsten Karl (französischer König) die Pistole auf die Brust zu setzen: nicht nur hatte Karl die Auflage erhalten, sofort Heinrichens Tochter zu heiraten (was dessen Anspruch auf Frankreich ohnehin massiv festigte), er war gleichfalls faktisch sofort entmachtet, da nämlicher Heinrich die Regierungsvollmachten führen durfte und gleichzeitig Herzog der Normandie war, was den englischen Anspruch über Frankreich praktisch auf Ewigkeiten sicherte. Alle Nachkommen Heinrichs bekamen den Anspruch über Frankreich und England in Personalunion zugesichert, während Karl als Mörder des Herzogs von Burgund zu ächten und vom Erbe zu dispensieren war.

Nun, wie man sich ebenfalls wird denken können, versetzte diese Ausgangslage Karl VII. in eine weniger als komfortable Situation. Zwar sind Schlupflöcher gefunden worden, um die Erniedrigungen wieder auszuwetzen (die Universität Bologna versuchte Karl VI. nachträglich Regierungsunfähigkeit zu attestieren, womit er den kompromittierenden Vertrag von Troyes niemals hätte gegenzeichnen dürfen), der Schaden und Ansehensverlust war allerdings längst vollzogen. Da im Mittelalter, wie weiter oben skizziert, kaum etwas wichtiger war als das Zeremoniell und die Vollziehung der profanen wie säkularen Rechte, muss man stark davon ausgehen, dass Karl VII. samt seiner Berater begeistert war(en), als sie die Möglichkeit fanden, auch realpolitisch die Befreiung Frankreichs theologisch zu decken. Da es zu diesem Zeitpunkt innerhalb der Kirche ein Schisma und dessentwegen auch zwei Päpste gab, entstand auch ein hoher symbolischer Gehalt darüber, dass Frankreich zwei Könige hatte.


Die Kurzkurzversion: Karl VII. mag ein Zauderer gewesen sein, aber gewiss kein Trottel, der sich diese Gelegenheit hätte entgehen lassen. Künstlerische Freiheit seitens der Programmierer!

Zitat:
Aber irgendwie mag ich Herren mit Eyelinern und blasser Gesichtsfarbe nicht trauen.

Nichts als Vorurteile und Sippenhaft, das sind ganz gewiss hochanständige Leute, die regelmäßig zur Beichte gehen und für den Zisterzienserorden spenden!


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 Betreff des Beitrags: Re: Des Perikles palpatorisches PSP-Projekt
BeitragVerfasst: 08.10.2014 20:43 
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Danke für deine ausführliche Antwort! Ich befürchte, deiner Mühe gerecht zu werden; ich werde wohl leider nicht jeden Brocken, den du hast fallen lassen, behalten können... :(
Nebenbei: Du bist tierisch schnell hier gewesen, hast du diesen Thread irgendwie RSS-Feed-Abonniert oder so? :D

Diese Herrschaftsrechtfertigung "zu Gottes Gnaden" war ja damals -wie sagt man dort?- en vogue, aber es war in Wirklichkeit eher wirklich "gut durchdachtes" Kalkül gebündelt mit einer perfekten Chance, dass sie diese religiöse Rechtfertigung heranzogen, und nicht bloß, wie soll ich sagen, das "Waiting for a Miracle"? Kalle Sieben schien mir eher eine Art Freizeit-Kaffeesatzleser und eine narzistische, reichlich naive Doofnuss zu sein, der selbst den Beweisen glaubt, die er krampfhaft sammelt, um den eigenen Standpunkt zu untermauern. Narzistisch, nun gut. Damals glaube man wirklich, man wäre mehr wert, wenn man in den richtigen Stand/das richtige Geschlecht geboren wurde. So what.

Wo wir gerade bei Charakteren sind: Ich spiele gern mit... Liane, Bertrand(?), dem Bogen-Feifel, Robert und Jeanne. Alle zusätzlichen Charaktere sind irgendwie, meh, kein Bock. Liane ist mir von allen die Liebste, einfach nur, weil ich von Anfang an es schon sehen komme, dass sie nur auf Damsel in Distress ausgelegt ist. Oder als Blutzoll, damit irgendwann Jeanne dann einen Grund hat, richtig-richtig grumpig zu werden und alle plattzumachen.
Genauso: Ja, ich habe ihr den einzigen Heilzauber gegeben, den man anfangs hat, aber ich habe keinen Bock, diese dauerängstliche Tante, die in allem nur dazu ausgelegt ist, Jeanne als "typische Frau" zu kontrastieren, zur Heilerin verkommen zu lassen. Und, derzeit kann sie mit dem Schwert auch ganz gut schnetzeln, aber das liegt wohl daran, dass sie (wie alle obengenannten) über Level 20 ist, während die Gegner bei Level 14 sind.

Nervig finde ich "Colette" aka. Colet. Die haben in den Cutscenes alle einen französischen Akzent, was ganz okay ist, da es ja auch dient, sie von den Engländern zu unterscheiden, okay. Aber Colet mit seinem Schriftbild verschandelnden überfranzösischen Akzent und seinem ganzen Gebaren, das nichts anderes tut als konstant vor und hinter sich her zu posaunen: "Look at me! I'm the Comic Relief!", das ist... meh, nur Zeitverschwendung. Genauso wie der Frosch, der nur den Kupo-Kupo-Pikapika-Kweh-Kwek-Cuteness-Faktor-Pegel für Japaner auf erträglichem Maß zu halten.

Versteh mich nicht falsch, ich mag das Spiel. Es ist nur ein bisschen... na ja, es ist schon schade, wenn man das sieht und es einem nur den Gedanken in den Kopf treibt: Sie haben das nur aus diesem oder jenem Grund beigesteuert.

Habe ich schon erwähnt, wie ungemein angenehm es ist, wie schnell die Kämpfe gehen? Und nach Tactics Ogre ist es eine Erleichterung, ein vergleichsweise leichtes Spiel zu spielen, bei dem man durch einem gewissen Bisschen Grinden noch den letzten Schwierigkeitsgrad abstreifen kann, und bei dem das taktsiche Kämpfen mal überhaupt nich' dröge und satisfying in a very Hack'n Slay kinda way ist.



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Perikles hat geschrieben:
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 Betreff des Beitrags: Re: Des Perikles palpatorisches PSP-Projekt
BeitragVerfasst: 08.10.2014 22:47 
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Zitat:
Diese Herrschaftsrechtfertigung "zu Gottes Gnaden" war ja damals -wie sagt man dort?- en vogue, aber es war in Wirklichkeit eher wirklich "gut durchdachtes" Kalkül gebündelt mit einer perfekten Chance, dass sie diese religiöse Rechtfertigung heranzogen, und nicht bloß, wie soll ich sagen, das "Waiting for a Miracle"?

Das Pochen auf himmlische Provenienz war sowohl Teil des adligen Selbstverständnisses wie auch wichtiger Bestandteil der politischen Stellungsspiele. Zu einer Zeit, da es so etwas wie eine bindende völkerrechtliche oder supranationale Rechtssetzung nicht gegeben hat, war die göttliche Trumpfkarte eine nicht unwesentliche.

Das heißt allerdings nun nicht, dass es nicht auch ungemein fromme Herrscher gegeben hätte, die wirklich und wahrhaftig an eine heilige Mission glaubten. Die flächendeckende Christianisierung Karl des Großen etwa entstand durchaus aus der fruchtbaren Verquickung von privatem Glauben und überlegendem Kalkül; gerade die Franzosen haben sich oftmals als Stellvertreter ätherischen Rechts gesehen, es hat auch seinen Grund, warum ausgerechnet auf diesem Boden die Bartholomäusnacht stattfand.

Auf der anderen Seite unterschätzen wir heutzutage sträflich die kritische Intelligenz mittelalterlicher/neuzeitlicher Wissenschaft. Kopernikus' heliozentrisches Modell z.B. ist zwar teilweise aus religiösen Gründen verworfen worden, die damaligen Beweise sprachen allerdings ebenfalls gegen ihn. Zum einen konnte weiland nicht schlüßig erklärt werden, wie die Bewegung der Planeten auf den von ihm beschriebenen kreisförmigen Bahnen zustande kommen sollten, zweitens waren nach den Messungen dieser Tage die Sterne wie auch das Universum wesentlich kleiner als von Kopernikus angenommen. Darum gab man dem geoheliozentrischen Modell von Tycho Brahe den Vorzug, das postulierte, dass Sonne, Mond und Sterne um die Erde rotieren, die anderen Planeten indes um die Sonne, während er die Relationen der Sterngrößen beibehielt (vereinfacht dargestellt).

Zitat:
Kalle Sieben schien mir eher eine Art Freizeit-Kaffeesatzleser und eine narzistische, reichlich naive Doofnuss zu sein, der selbst den Beweisen glaubt, die er krampfhaft sammelt, um den eigenen Standpunkt zu untermauern. Narzistisch, nun gut. Damals glaube man wirklich, man wäre mehr wert, wenn man in den richtigen Stand/das richtige Geschlecht geboren wurde. So what.

Es ist ziemlich schwer, dem historischen Karl gerecht zu werden, nicht zuletzt deswegen, weil die Unterstellungen ins Kraut schossen, nachdem er vermeintlich Johanna verriet, als sie in englische Gefangenschaft geriet. Da kühlten mehr als nur ein paar Chronisten (und insonderheit nachträglich diejenigen des 18. und 19. Jhdt.) ihr Mütchen. Richtig ist, dass er alles in allem eine zaghafte Persönlichkeit zu haben schien, andererseits war das unter den bereits erwähnten Umständen teils auch sehr gut nachvollziehbar. Die vertrottelt-naive Natur, die im Spiel transportiert wird, darf indes als etwas arg unfair gelten.

Zitat:
Alle zusätzlichen Charaktere sind irgendwie, meh, kein Bock.

Wie erwähnt, das Hauptspiel ist mit allen Charakteren problemlos zu überwältigen, bei den Scharmützeln im Kolosseum hilft die richtige Truppe allerdings enorm. Rufus und Colet scheinen anfangs hinter den anderen hinterherzuhinken, sind allerdings beide hocheffiziente Killer, wenn sie erst einmal aufleveln und die richtigen Fähigkeiten haben. Es wird Dir übrigens zugute kommen, Liane in Deiner Truppe zu haben, ich hatte da in einer kurzen Weile ein wenig zu knabbern, weil ich die Gute auf die Reservebank verbannte.

Zitat:
Es ist nur ein bisschen... na ja, es ist schon schade, wenn man das sieht und es einem nur den Gedanken in den Kopf treibt: Sie haben das nur aus diesem oder jenem Grund beigesteuert.

I wo, das ist bestens nachvollziehbar. Ein bisschen mehr Ernst hätte der Charakterentwicklung gut getan, da sind schon etliche waschechte Pappkameraden dabei. Mich störte das persönlich nicht, ich kann gleichwohl verstehen, dass das zu Augenrollen führt. Meine JRPG-Standards sind mittlerweile sehr niedrig, was das anbelangt, ich war ziemlich froh um die abwechslungsreiche, individualistische Sprache, die bei einigen der exzentrischeren Teilnehmer anklang, das reichte mir bereits. Mir sagte allerdings die historische Umgebung mit den animierten Figuren ohnehin zu, d.h. Objektivität war und ist ohnehin nicht zu erwarten (gewesen).


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 Betreff des Beitrags: Re: Des Perikles palpatorisches PSP-Projekt
BeitragVerfasst: 09.10.2014 09:28 
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Ich darf mich ganz kräftig ärgern! Ich habe recht einfach den Kampf um die Bastille of the Augustins gestemmt, auch wenn meine beiden Heiler (Robert und Liane) nicht dabei waren, mache aber gerade bei der "Rückrunde" eine kräftige Bauchlandung, und da ich nicht anständig gespeichert habe, werde ich wohl den Kampf nochmal machen dürfen.
Und warum habe ich nicht anständig gespeichert? Weil das Equip/Save/Shop-Menü eine irgendwie unangenehme Ladezeit hatte. Vielleicht bin ich da auch nur von Tactics Ogre verwöhnt, aber ich umgehe diese drei Sekunden Ladezeit wo immer es geht.

Ach ja, versteh mich nicht falsch, ich mag das Spiel. Ich nöhl nur um die Details, weil das große Ganze unumstößlich passt und sitzt. ;)

Rufus habe ich mittlerweile auch in meinen Kader aufgenommen, der ist zwar jetzt einige Level hinterher, hat aber ganz nette HP und mit der neusten Axt auch angenehmen Wumms. La Hire ging mir in den Storysegmenten schon ähnlich auf den Sack wie Gilles, deshalb will ich ihn nicht dabei haben.

Es nervt bei der Storyführung schon ein bisschen, dass man immer wieder Andeutungen in Richtung Spieler macht, die die Figuren aber herzlich ignorieren, z. B. dass Rufus Jeanne *irgendwas* zu sagen hat, oder Roberts Träume, oder Roberts Dark Force, oder Roberts Vorahnung, dass Gilles Jeanne umgarnt und in irgendeine komische Richtung schiebt. Dass sie letzteres aber, wie ich finde, äußerst effektiv darstellen, ohne es zu erklären, rechne ich ihnen positiv an. Dass ist der Terranigma-Effekt, den ich beim Storytelling liebe: Ich inszeniere so, dass der Spieler auch checkt, was vorgeht, ohne es ihm vorbuchstabieren zu müssen. Hat schon was von einem Insiderwitz: "Ich weiß, dass du meinst, dass...".

Außerdem doof: Dieses englische Stehaufmännchen, dass, eh, seinen Befehlshaber immer noch aufziehen kann, auch wenn ihm Jeanne zum wiederholten Male die Buxe vollgeledert hat...? Seine Team-Rocket-mäßige stete Wiederkehr ist irgendwie nervig, zumal er ja offensichtlich bei jedem verlorenen Gefecht *eigentlich* keine Chance haben dürfte, Jeanne und den ihren zu entwischen. Aber hey, Tactics Ogre hat das ebenfalls nicht unbedingt sinnhaft gemeistert, indem immer wieder neue Figuren eingeführt wurden, die genau ein Gefecht lang hielten, aber alle eine Backstory haben, die man dann im Warren Report (dem Game-Internen Lexikon) nachlesen kann.

PS: Da hatte ich beim Lesen doch glatt den falschen Tycho Brahe im Sinn.



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Perikles hat geschrieben:
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 Betreff des Beitrags: Re: Des Perikles palpatorisches PSP-Projekt
BeitragVerfasst: 17.10.2014 13:15 
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Ich würde ja (potentiell) exaktere Informationen bzgl. der Statusverbesserungen nach dem Aufleveln anbieten, da allerdings jemand, der aus Datenschutzgründen ungenannt bleibt, trotz mehrmaliger Zusagen (zuletzt noch einmal vor zwei Monaten) nach wie vor nicht übersetzen konnte/wollte, muss ich dazu leider schweigen. :wink:

Ich habe nach langer Zeit sogar wieder Nachschub für die Sammlung:

Dateianhang:
Hexyz Force.JPG
Hexyz Force.JPG [ 58.91 KiB | 3538-mal betrachtet ]


Die Rezensionen vergeben zwar weitgehend durchwachsene Urteile, einige der Musikstücke gefallen mir allerdings ungemein gut und der allgemeine artistische Stil reizte mich ebenfalls. Ich werde vermutlich noch ein wenig MD-Shooter spielen, bis ich auf 20 1CCs komme, und dann stürze ich mich wohl auf obiges Spiel, ich könnte mal wieder ein klassisches JRPG in Angriff nehmen. :)


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BeitragVerfasst: 20.11.2014 09:20 
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Ey, das ist doch Schrott. Ich muss Kapitel 20 jetzt neu machen, weil im Storyrelevanten Kampf Gilles und Jeanne plötzlich keine Ausrüstung mehr haben und nicht mehr angreifen können. Grrrrrrrrrrr.



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Perikles hat geschrieben:
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BeitragVerfasst: 20.11.2014 11:36 
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Tztztz, nicht nur rüstet sich der Herr nicht, er wird auch noch tollkühn und unterlässt das Speichern. Du bist mir vielleicht ein Feldherr. :P


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 Betreff des Beitrags: Re: Des Perikles palpatorisches PSP-Projekt
BeitragVerfasst: 27.07.2015 09:21 
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Perikles, o du mîn Moritatensängendster, Harngängigster!

Wie kam es, dass du uns'rer entschwandest? Beglückst du seither andere Kreise mit deinen Schreibschwällen? Wo gingest du hin? Unter welcher fremdländischen Edelfrauen Balkone trägst du deine Minne vor, über das Für und Wider einzelner Aspekte fernmorgenländischer Zerstreuungstechnik? Hatten wir dereinst einen besonderen Platze in deinem Herzen errungen, den selbst diese exotischen Schönheiten und Feingeister nicht in Gänze zu füllen vermögen, sodass du dich dennoch nicht völlig erfüllt fühlest dort...?

Ich, derweil, vergaß deiner nicht, auch deiner von dir verehrten und sprachlich ziselierten Ikonen. Unlängst erwarb ich Valkyrie Profile: Lenneth für die wegbegleitende Playstation, und kam zu folgendem Schluss:
Ein Videospiel, dass von der großen Masse missachtet und doch deiner Verzückung teilhaftig wird, ist immer für die anderen ein Stück Arbeit, freilich bisweilen gar ein schweres. Ich kann mich dieser Äußerung erdreisten, erstand ich doch nun mindestens das zweite Machwerk aufgrund deiner ekstatischen Wortsalbungen. Und wieder: Es mag in gewissen Belangen zu gefallen, doch innerlich ist es, wie Jeanne d'Arc, mit Einzelheiten durchsetzt, die zutiefst widerborstig und roh, ablehnend und wild. Es sind eigensinnige Werke, die deine Zuneigung gewinnen!
Durch mein Vertrauen in dein geschmackliches Urteil stehe ich Valkyrie Profile wie vormals Jeanne d'Arc überaus wohlwollend gegenüber, aber seine Eigenartigkeit ist wie ein ungezügeltes, ungezähmtes Wildpferd, dass begierig danach trachtet, mich abzuwerfen. Nur, um meine Erlebnisse und Eindrücke in aller Kürze zu schildern:
Zuallervorderst sei die typische PS1-Spielart der optischen Darstellung hervorgehoben, die ich in keinster Weise hier zu beklagen suche. Ich gestehe, dass die Vermischung aus händisch erstellten und von einem Automaten kalkulierten Bild-Ingredienzen nicht meiner allergrößten Vorliebe entspricht, aber VPL ist nun einmal ein Kind seiner Epoche, wodurch es ein Frevel wäre, ihm dies auszureden oder von Knochen und Fasern zu schinden. Tatsächlich schätze ich die Nostalgie, die dieser Darbietung entspringt, wenngleich ich immer noch keine Möglichkeit einer gleichmütigen Vermischung dieser zuwiderlaufenden Kunst-Ansätze sehe. Desweiteren verschmerze ich die sprachliche Darbietung der Angelsachsen (und derer amerikanischen Exilanten) als Kind seiner Epoche, aber sei dir gewiss, dass ich schon oft der unglaubwürdigen Akteursarbeit wegen in Krämpfen lag!
Hingegen tu ich mich mit dem Kampfsystem schwer. Ich suchte in der Tat diese Diskussion auf, um deinem Wortflor Hilfestellungen zu entnehmen, wie ich die oberflächliche Sinnlosigkeit durchbrechen kann. Bedauerlicherweise konnte ich deinem Opus nichts dergleichen entnehmen, und so ersuche ich dich noch einmal auf direktem Wege, mir beizustehen.
Ich bin derzeit dem ersten, sagen wir, Film von einer Stunde entstiegen, um über das Leben und Leiden dieses Söldners in Kenntnis gesetzt zu werden, was mich nicht so sehr bezirzte, alsdass ich mir seinen Namen gemerkt hätte. Nun laufe ich durch wenig reizvolle Katakomben und finde Gegenstände und werde von Freya über immer mehr und immer mehr Spielmechanismen aufgeklärt, die mich zeitgleich immer weniger zu interessieren vermögen. Bedauerlich, aber ich empfinde zunehmend weniger Reiz, dieses Spiel fortzusetzen...



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Perikles hat geschrieben:
Man muss sich das mal reinziehen: die Idee ist scheiße, die theoretische Ausarbeitung ist scheiße, die praktische Umsetzung ist scheiße und der so entstehende Anspruch noch beschissener.
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 Betreff des Beitrags: Re: Des Perikles palpatorisches PSP-Projekt
BeitragVerfasst: 23.05.2016 19:30 
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Soooooooooo(...)oooo! Eine Kleinigkeit hat sich nach langer, langer Zeit wieder eingefunden (zugleich mein erster videospielbezogener Kauf seit, wenn mich nicht alles arg täuscht, MGSV). Rot im Kalender wollen wir den Tag anstreichen, weil es sich um eine dieser sonderbaren Konstellationen mit Jupiter handelt, die bewirkt, dass man mal eine Ware direkt aus Japan erhält, anstatt zur düsteren, staubigen Zollannahmestelle beordert zu werden. Die Rede ist von einem großteils mit Konzeptskizzen und Darstellungen gespickten Buch, es ist mir sperrig als Gungnir: Official Settei Shiryoshu Art Material Book verkauft worden. Ob das der volle Titel ist oder ob Expletive hinzugefügt worden sind, damit das Teil besser gefunden wird, kann ich nicht beantworten. Jedenfalls schien es mir ein sinnvoller Zuwachs, da ich ein wenig Gungnir spielte und mich nach einer Weile nicht nur das Spiel einzunehmen versteht, sondern ich auch mehr und mehr Gefallen an der künstlerischen Direktion finde. Überrascht war ich zunächst einmal vom Maßstab:

versteckter Inhalt:
Dateianhang:
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Dateianhang:
Tertium comparationis.jpg
Tertium comparationis.jpg [ 60.03 KiB | 2339-mal betrachtet ]


Ich hätte bzgl. des Formats ein handliches Büchlein wie das ebenfalls dargestelte Jeanne d'Arc-Kompendium erwartet, tatsächlich ist es ca. doppelt so hoch und breit (alternativ gesprochen nimmt es 6/7 der Länge eines Männerschuhs der Größe 52 2/3 ein, was, wie ich mir denke, sofort eine exakte Angabe vor dem geistigen Auge der Leserschaft festigt).

versteckter Inhalt:
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Schloß Neuschwanstein.jpg
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Man sieht es weder auf dem ersten Bild noch im eigentlichen Spiel, aber der gute Robertus hat tatsächlich Pupillen in seinem Portraitbild, er ist nicht dämonischer Besessenheit anheimgefallen, das war also eine veritable Neuentdeckung für mich! Nebst Charakteren werden auch die Level selbst festgehalten, was mir besonders gefällt. Da es im Internet so gut wie gar keine Ergebnisse für das Spiel gibt (ich habe es auch behelfsmäßig mit japanischen Begriffen versucht, obschon ich natürlich längst nicht weiß, wie zielsicher), hat sich jedenfalls für mich der Kauf gelohnt.

Hoffentlich kann ich in mittlerer Zukunft einen Bericht vom Spiel selbst verfertigen, es hat zweifelsohne Potential für einen Mammutbeitrag, der exzessiv auf Relevantes wie Tangenten eingehen kann, von besonderen Proprietäten beim Ausrüsten des Fußwerks bis hin zum englischen Parlamentarismus des 13. Jhdt. könnte ich mich prächtig austoben. Für den Moment belasse ich es dabei, das grandiose Musikstück The Shield of Gargania zurückzulassen, das das zerschlissene Beiwort "episch" vorzüglich zu restituieren versteht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Des Perikles palpatorisches PSP-Projekt
BeitragVerfasst: 23.05.2016 21:00 
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ähm...was geht denn in diesem topic hier ab??? :applaus:


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