Unsere kleine Bastelecke!! ^______^

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Unsere kleine Bastelecke!! ^______^

Beitrag von Moi-Même » 27. September 2010, 03:17

Soooo, tüddelüh~ ^____^

Huhu!! <g> Weil ich so begeistert davon bin, dass es auf der Page nun offensichtlich wieder etwas weiter zu gehen scheint, dachte ich mir: Warum richten wir uns nicht eine kleine Bastelecke ein?

Also, Liebe Kinder! *Sitzkissen verteil* Stifte rausgeholt, denn ab heute schreiben wir unsere Reviews ZUSAMMEN!! Oder besser gesagt KÖNNEN wir das nun tun.. äh, in diesem Thread. Wenn es nach mir geht jedenfalls (leider viel zu selten der Fall)!! Was ich gerne mit euch erreichen möchte, ist, etwas mehr Schub in den Reviewbereich zu bringen. Es soll nicht so aussehen, als müsse man erst einen zehnmal feingeschliffenen Text fertig stellen, um hier etwas posten zu dürfen!! Wir sind EINE Community und wenngleich wir keinen Einfluss darauf haben, wann die doofen Bosse mal was online stellen, haben wir hier dennoch ein gemeinsames Endprodukt, an dem wir mitarbeiten!! An uns soll es jedenfalls nicht scheitern.. In Anlehnung an Jaffars kleine Wegweisung hier ein paar Grundgedanken über das Reviewschreiben meinerseits:


Warum soll ich überhaupt ein Review schreiben?

Ein Review ist NICHT NUR ein Häufchen Information, für dass sich der potentielle Leser entweder interessiert oder nicht. Es ist auch keine Leistung die man deshalb erbringt, damit die Community einen für den derbsten Zocker oder für einen Pseudo-Thomas Mann hält. Ein Review ist zwar immer auch all das, was Jaffar hier so aufschlussreich konstituiert hat. Darüber hinaus ist es aber vor allem auch ein Teil von euch!! Ein tolles Review zu schreiben bedeutet, ein Stück geistiges Eigentum zu erlangen. Nicht nur habt ihr dann etwas zu Stande gebracht, auch habt ihr die Erinnerungen, die ihr mit einem Spiel verbinden mögt, in Stein gemeißelt!! Da gibt es ein Spiel das euch wirklich viel bedeutet? Ich sage euch es ist ein tolles Gefühl, nach ein paar Monaten seinen eigenen Text zu überfliegen und sich ein Stück der Begeisterung zurück zu holen. Ein Spiel mag noch so toll gewesen sein, es dauerte nur einen Moment. Indem wir ein Review schreiben, halten wir für uns selbst die zauberhaften Augenblicke des Zockens fest und können sie sogar mit der Community teilen! Mehr noch, meist lernt man sein vermeintliches Lieblingsspiel erst dann so richtig schätzen, wenn man es einmal strukturiert durch die Tastatur gefleischwolft hat. Worauf ich hinaus will: Schreibt bitte für uns, ja, bitte bitte! ^___^ Aber schreibt vor allem für euch selbst.

Was dieser Thread sein soll:

Ein Review zu schreiben kann mühselig sein, ja. Und oft erlebt man dabei tote Punkte, Schreibblockaden, Aussetzer, Wut- oder Schlaganfälle. Da kommt die Bastelecke ins Spiel!! ^__~
Ihr wisst nicht weiter? Ihr kommt nicht auf die passende Formulierung, euch fehlt ein Beispiel, eine Idee oder ihr wollt einfach ein Zwischenfeedback? Kann hier alles ganz toll rein. Wer vielleicht immer schon mal geneigt war, ein Review zu schreiben, es aber der lieben Selbstzweifel wegen nie gewagt hat, soll hier Anregung und Hilfe finden. Dafür könnt ihr hier nun einzelne Satzfetzen, einen vollen Absatz oder aber auch ein ganzes Beta-Review posten!! Wenn es so läuft wie ich mir das vorstelle, fällt uns allen das Schreiben dann ein bisschen leichter. Gern will ich uns auch dazu einladen, Reviews gleich gemeinsam zu verfassen! Niemand muss eigenbrötlerisch auf sein blankes Word-Dokument starren, wenn es einen zweiten Deppen gibt, der das Spiel genauso liebt wie ihr. In diesem Thread wollen wir nämlich ZUSAMMEN arbeiten!! Schriftstellerischer Schwanzvergleich ist eh doof. ~__~' Also lasst euch beraten und beratet selbst mit, dann bringen wir hier was zu Stande das der Vision dieser Seite Rechenschaft trägt! xD

Was dieser Thread AUF GAR KEINEN FALL REIN GANZ GAR NIE-NICHT sein soll:

- Ein Pöbelthread. Ich möchte nicht sowas sehen wie beim armen Matto. :'-((( Jede Leistung wird gewürdigt, egal wie viel Zeit der Autor investieren konnte! Schätzt euch also gegenseitig etwas wert. <3
- Ein Spamthread. Obwohl ich selbst gern spamme... KLAPPI DARF AUCH NICHT SPAMMEN!!
Bitte nur hier schreiben, wenn ihr gerade an etwas arbeitet oder konstruktive Kritik üben wollt.
- Ein Diskussionsthread in dem gestritten wird, ob ein Spiel nun diese oder jene Wertung verdient hat oder evtl. sogar auf den Müll gehört (so wie Arcana etwa). Hier ist alles ganz subjektiv und solange Final Fantasy 6 keine 3 Punkte bekommt soll jeder das Recht auf seine eigene Sichtweise haben!!
- Ein Fäkalsprachen-, Tittenbild- oder Tierdoku-Screenshot-Quiz-Thread. Bitte auf
ernst gemeinte Reviews beschränken.. ^___~




Okay, das wär's von mir... Ich hoffe, die Sache wird gut angenommen. Bommelchen, Fröschli, Treasure - lasst mich nicht hängen. ^_~ Mit gutem Beispiel voran, ja?!

Kommt, ihr alle! Traut euch!! ^_____^
Zuletzt geändert von Moi-Même am 27. September 2010, 03:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Unsere kleine Bastelecke!! ^______^

Beitrag von Moi-Même » 27. September 2010, 03:19

Hier von mir gleich ein erster Versuch.. Sitze gerade an Mystic Quest Legend und vermute ein wenig, etwas zu drastisch mit dem Spiel ins Gericht zu gehen. xD Hänge beim Gameplay... mal wieder. Ich hänge irgendwie IMMER am Gameplay. >__> Fazit ist auch noch nicht ganz fertig, Grafik/Sound fehlen auch noch.



Eigentlich müsste man Squaresoft ausschweifend gratulieren: Im Jahre 1987 rettete sich das Unternehmen mit „Final Fantasy“ (Famicom) gerade noch so eben aus den Klauen der Insolvenz, zweiundsiebzig Monate später hingegen dominierte es bereits den internationalen RPG Markt. Ich mag aber nicht gratulieren, denn wie den Deppen DAS gelungen ist, entzieht sich angesichts des Kernstückes ihrer damaligen Expansionspolitik meinem Verständnis. „Mystic Quest“, gern auch „Final Fantasy: Mystic Quest“ oder „Mystic Quest Legend“ war seinerzeit ein intendierter RPG-Botschafter, ausgesandt um seinen Genrekollegen den Weg in unsere Wohnzimmer freizutrampeln. Fast möchte man vermuten, Squares anschließender Erfolg beruhe ausschließlich auf der Tatsache, das alles was nach Mystic Quest kam einfach nur besser sein konnte. 1993 flimmerte dann also das Squaresoft-Logo über unsere Mattscheiben, es rollten die Erfahrungspunkte, die prunkvolle Big Box thronte im Regal und bewies ganz eindrücklich, wie viel eine raffinierte Marketingkampagne rausreißen kann: In Ermangelung tauglicher Gegenbeispiele bemerkte das Gros der Spieler nämlich eine ganze Weile lang nicht, dass Mystic Quest ein Scheißspiel ist. Ja, ein Scheißspiel. Wäre ich um diese unprofessionelle Portion Fäkalsprache irgendwie herum gekommen, ich hätte sie euch erspart.

Ich habe nun schon tausendmal erlebt, dass ein auf der Oberwelt sichtbarer Gegner über die Nervenfolter des gemeinen Zufallskampfes hinwegtrösten kann. Ich bin entzückt, wenn Rollenspiele ein paar Actionfeatures von Zelda entleihen und es gelang auch schon so manchem Titel, mir mittels sporadisch verstreuter Bonusquests ein nonlineares Gameplay vorzugaukeln. Alles ganz wunderbar. Mussten SNES-RPGs in ihren Blütetagen unbedingt leisten können. Dass Mystic Quest sich solchen Zucker schon 1993 auf die Schaltkreise zu streuen versucht hat, soll hier ja gar nicht unerwähnt bleiben, aber was mir bei diesem Spiel fehlt, ist etwas, das ruft, nein brüllt: „Ich bin ein echtes Square RPG“. Oder warum hat das Ding bei den Amis ein „Final Fantasy“ im Titel stehen? Wo ist der unverwechselbare Charme, wo die inszenatorische Raffinesse der Mutterserie?

Böse ausgedrückt ist Mystic Quests Story nicht mehr als eine fade Pampe all jener Obligationen, die sich ein halbwegs kreativer Storyboard-Autor normalerweise noch auszuschmücken erlaubt. Da ist dieser Typ, von dem keiner so richtig was Genaueres weiß und der beiläufig erzählt bekommt, er sei der Auserwählte. Nur er könne die Welt retten, natürlich, und das soll dem Burschen auch schon Grund genug sein, den beschwerlichen Weg des Heldentums auf sich zu nehmen. Eine Charakterisierung kennt Mystic Quest einfach nicht, weder dem Hauptcharakter noch sonst irgendwem wird mehr als eine halbe Textbox gewidmet. Aber die Krone der Seelenlosigkeit sind freilich diese generischen Begleiter, die sich dem Helden hier und da völlig grundlos anschließen, nur um ihn kurz darauf noch viel grundloser wieder im Stich zu lassen. „Ich weiß zwar nicht wer du bist und es geht mich ja auch nichts an, äh, aber falls du zufällig der Auserwählte bist oder so, komme ich mal eben mit dir mit und hacke den Baum ab, von dem ich vermute, dass er dir im Weg steht.“ Oh! Während ich etwas gegen meine Kopfschmerzen einnehme, hüpft der Bubi seine lächerlich deplatzierte Pixelpirouette und schon steht ein halber Heldentrupp. Hallelujah. Also auf, Kaily! oder Ruben! Oder Tristan! Oder... wie ihr heißen mögt. Auf in den Kampf gegen, tja, gegen wen oder was auch immer. Eine Legende wird wahr! ...Steht jedenfalls so in der Spielanleitung.

Nun mag es Leute geben, die eine lausige Story verzeihen können, wenn denn das Gameplay stimmt. Drogenbedingt besonders Fantasiebegabte Leute vielleicht, oder Analphabeten. Wir bekommen also eine lineare Storyline mit häufig wechselnden, höchst abwechslungsreichen Gruppenmitgliedern serviert. Nein, wartet... Das war ja Final Fantasy 4. Die anspruchsvollen Kämpfe bedürfen einer ständigen, bedachten Truppenplanung und würzen das Gameplay mit taktischer Tiefe. Ach nein, verdammt, das war ja Dragon Quest 5. Aber warum erwähne ich das alles überhaupt; vor lauter Belanglosigkeit weiß man bei Mystic Quest ja sowieso nie, ob man nun ein Final Fantasy oder ein Dragon Quest spielt. Was auch immer man diesen beiden Serien an Mankos vorhalten darf, Mystic Quest vereint sie definitiv in sich. Alle.





Es gibt nur zwei Arten von Mystic Quest-Spielern auf der Welt: Solche selbstironischen, wie ich, die es Spielen WEIL es so schlecht ist und jene verzweifelten Seelen die es spielen, OBWOHL es so schlecht ist. Wie grottig Mystic Quest nun wirklich ist, muss zwar letztlich jeder selbst entscheiden, aber ... Nein wartet, ich entscheide für euch. Es ist in der Summe aller Faktoren einfach nur der letzte Rotz. Kommt schon. Würdet ihr das Spiel kaufen, wenn ich drei Punkte vergeben hätte? ..Oder vier? Nicht? Eben.


Punkte, die noch rein sollen:
Final Fantasy USA in Japan (lachhaft)
Soundtrack auf hohen NES Niveau
Gegner verändern ihre Grafik wenn sie angeschwächt werden

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Re: Unsere kleine Bastelecke!! ^______^

Beitrag von Christian » 27. September 2010, 05:54

ich hab mir dein review jetzt nicht durchgelesen, aber du schuldest mir zu mystic quest legend noch ein streitgespräch! ;) :D
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Re: Unsere kleine Bastelecke!! ^______^

Beitrag von ChronoMoogle » 27. September 2010, 09:23

Ich hab ne Kleinigkeit eingefügt (rot). heute Abend versuche ich mich mal am Gameplay und versuche deinen Stil irgendwie beizubehalten.
Moi-Même hat geschrieben: Eigentlich müsste man Squaresoft ausschweifend gratulieren: Im Jahre 1987 rettete sich das Unternehmen mit „Final Fantasy“ (Famicom) gerade noch so eben aus den Klauen der Insolvenz, zweiundsiebzig Monate später hingegen dominierte es bereits den internationalen RPG Markt. Ich mag aber nicht gratulieren, denn wie den Deppen DAS gelungen ist, entzieht sich angesichts des Kernstückes ihrer damaligen Expansionspolitik meinem Verständnis. „Mystic Quest“, gern auch „Final Fantasy: Mystic Quest“ oder „Mystic Quest Legend“ war seinerzeit ein intendierter RPG-Botschafter, ausgesandt um seinen Genrekollegen den Weg in unsere Wohnzimmer freizutrampeln. Fast möchte man vermuten, Squares anschließender Erfolg beruhe ausschließlich auf der Tatsache, das alles was nach Mystic Quest kam einfach nur besser sein konnte. 1993 flimmerte dann also das Squaresoft-Logo über unsere Mattscheiben, es rollten die Erfahrungspunkte, die prunkvolle Big Box thronte im Regal und bewies ganz eindrücklich, wie viel eine raffinierte Marketingkampagne rausreißen kann: In Ermangelung tauglicher Gegenbeispiele bemerkte das Gros der Spieler nämlich eine ganze Weile lang nicht, dass Mystic Quest ein Scheißspiel ist. Ja, ein Scheißspiel. Wäre ich um diese unprofessionelle Portion Fäkalsprache irgendwie herum gekommen, ich hätte sie euch erspart. Wie auch immer. Um dem ganzen noch die entgültige Eselsmütze aufzusetzen, wurde das Spiel in Japan als Final Fantasy USA released. Mystic Quest ist ein Spiel, welches ungerührt aufzeigt, für was für primitive Spieler wir Westler in den 90ern gehalten wurden. Wahrscheinlich ein Running Gag unter Japanern...

Ich habe nun schon tausendmal erlebt, dass ein auf der Oberwelt sichtbarer Gegner über die Nervenfolter des gemeinen Zufallskampfes hinwegtrösten kann. Ich bin entzückt, wenn Rollenspiele ein paar Actionfeatures von Zelda entleihen und es gelang auch schon so manchem Titel, mir mittels sporadisch verstreuter Bonusquests ein nonlineares Gameplay vorzugaukeln. Alles ganz wunderbar. Mussten SNES-RPGs in ihren Blütetagen unbedingt leisten können. Dass Mystic Quest sich solchen Zucker schon 1993 auf die Schaltkreise zu streuen versucht hat, soll hier ja gar nicht unerwähnt bleiben, aber was mir bei diesem Spiel fehlt, ist etwas, das ruft, nein brüllt: „Ich bin ein echtes Square RPG“. Oder warum hat das Ding bei den Amis und Japanern ein „Final Fantasy“ im Titel stehen? Wo ist der unverwechselbare Charme, wo die inszenatorische Raffinesse der Mutterserie?

Böse ausgedrückt ist Mystic Quests Story nicht mehr als eine fade Pampe all jener Obligationen, die sich ein halbwegs kreativer Storyboard-Autor normalerweise noch auszuschmücken erlaubt. Da ist dieser Typ, von dem keiner so richtig was Genaueres weiß und der beiläufig erzählt bekommt, er sei der Auserwählte. Nur er könne die Welt retten, natürlich, und das soll dem Burschen auch schon Grund genug sein, den beschwerlichen Weg des Heldentums auf sich zu nehmen. Eine Charakterisierung kennt Mystic Quest einfach nicht, weder dem Hauptcharakter noch sonst irgendwem wird mehr als eine halbe Textbox gewidmet. Aber die Krone der Seelenlosigkeit sind freilich diese generischen Begleiter, die sich dem Helden hier und da völlig grundlos anschließen, nur um ihn kurz darauf noch viel grundloser wieder im Stich zu lassen. „Ich weiß zwar nicht wer du bist und es geht mich ja auch nichts an, äh, aber falls du zufällig der Auserwählte bist oder so, komme ich mal eben mit dir mit und hacke den Baum ab, von dem ich vermute, dass er dir im Weg steht.“ Oh! Während ich etwas gegen meine Kopfschmerzen einnehme, hüpft der Bubi seine lächerlich deplatzierte Pixelpirouette und schon steht ein halber Heldentrupp. Hallelujah. Also auf, Kaily! oder Ruben! Oder Tristan! Oder... wie ihr heißen mögt. Auf in den Kampf gegen, tja, gegen wen oder was auch immer. Eine Legende wird wahr! ...Steht jedenfalls so in der Spielanleitung.

Nun mag es Leute geben, die eine lausige Story verzeihen können, wenn denn das Gameplay stimmt. Drogenbedingt besonders Fantasiebegabte Leute vielleicht, oder Analphabeten. Wir bekommen also eine lineare Storyline mit häufig wechselnden, höchst abwechslungsreichen Gruppenmitgliedern serviert. Nein, wartet... Das war ja Final Fantasy 4. Die anspruchsvollen Kämpfe bedürfen einer ständigen, bedachten Truppenplanung und würzen das Gameplay mit taktischer Tiefe. Ach nein, verdammt, das war ja Dragon Quest 5. Aber warum erwähne ich das alles überhaupt; vor lauter Belanglosigkeit weiß man bei Mystic Quest ja sowieso nie, ob man nun ein Final Fantasy oder ein Dragon Quest spielt. Was auch immer man diesen beiden Serien an Mankos vorhalten darf, Mystic Quest vereint sie definitiv in sich. Alle.

Es gibt nur zwei Arten von Mystic Quest-Spielern auf der Welt: Solche selbstironischen, wie ich, die es Spielen WEIL es so schlecht ist und jene verzweifelten Seelen die es spielen, OBWOHL es so schlecht ist. Wie grottig Mystic Quest nun wirklich ist, muss zwar letztlich jeder selbst entscheiden, aber ... Nein wartet, ich entscheide für euch. Es ist in der Summe aller Faktoren einfach nur der letzte Rotz. Kommt schon. Würdet ihr das Spiel kaufen, wenn ich drei Punkte vergeben hätte? ..Oder vier? Nicht? Eben.


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Beitrag von Battletoad » 27. September 2010, 11:31

Oh ich war etwas faul letztens. Eigentlich wollte ich mal ein paar Spiele von anderen Konsolen reviewen, aber nicht mal dazu ist es bisher gekommen. Vielleicht ist das jetzt mal wieder der Anstoß. Donkey Kong Country 2 könnte ich mir z.B. vorstellen.

Werd mir später mal deinen Text durchlesen, Moi.

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Re: Unsere kleine Bastelecke!! ^______^

Beitrag von Moi-Même » 27. September 2010, 13:22

Dein Asterix & Obelix hat sogar einen Stern bekommen!! Wenn das keine Aufforderung ist, weiß ich auch nicht. ^___^ Donkey Kong 2 klingt fein, die bekannteren Titel kommen nämlich im Moment wirklich zu kurz hier. <g>

Bommelchen: Ja, das muss wie gesagt unbeindgt noch rein. Aber an welcher Stelle nur? In den Einleitungsabsatz vielleicht nicht unbedingt... Evtl. könnte man das im Gameplay mit dem Schwierigkeitsgrad verbinden? Der ist nämlich wirklich etwas lächerlich, finde ich.

Christian: Spamm hier nicht rumm!!! ~__________________________________~''''''' <3

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Re: Unsere kleine Bastelecke!! ^______^

Beitrag von Jaffar Sholva » 27. September 2010, 14:35

Christian hat geschrieben:ich hab mir dein review jetzt nicht durchgelesen, aber du schuldest mir zu mystic quest legend noch ein streitgespräch! ;) :D
Ein Streitgespräch, an dem ich nicht beteiligt bin, wär wirklich was Feines für die Page. Tauscht untereinander ICQ Daten aus oder was. Würd mich wirklich freuen.

Cooler Thread btw :)

(Arcana ist super!!!!)

(auch ein FF6 darf 3 Punkte bekommen, wenn es begründet ist (was aber eigentlich fast nicht möglich ist... aber immerhin ist es damals eurogamer.net gelungen, eine Begründung für ein 4/10 für Mafia 1 abzugeben)).
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Beitrag von ChronoMoogle » 27. September 2010, 14:55

Wir machen heute Abend auch noch unser Streitgespräch über den Chat, okay Moi?
Das wird doch danach noch etwas aufgehübscht, so dass man erstmal einfach drauflostypen kann, oder?
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Beitrag von ChronoMoogle » 27. September 2010, 22:02

So, hier ein altes Review von mir, welches mir eigendlich ganz gut gefällt, allerdings hat es noch deutliche Schwächen z.B. im Storybereich. Bin für Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge offen.
Wer glaubt, Square hätte auf dem SNES nur für echte Perlen im RPG-Bereich gesorgt, hat sich auf jeden Fall geschnitten. Zwar sind Titel wie Chrono Trigger und Final Fantasy VI bezeichnend für die SNES- Ära, doch Gun Hazard gehört absolut zu den leider übersehenen Toptiteln des SNES und ist eines der besten Spiele im Action-Genre.

Die Taktikelemente des Vorgängers „Front Mission“ wurden fast komplett entfernt; nur die Level- und Stageauswahl erinnert an die Schlachtfelder des Vorgängers. Die Charaktere des Spieles wurden komplett durch neue ersetzt und die Story findet nicht mehr auf einer Insel, sondern auf mehreren Kontinenten statt. Die Ansicht der einzelnen Stages erfolgt von der Seite und erinnert stark an den in Europa eher bekannten Titel „Cybernator“.
Da alles komplett auf japanisch ist, lässt sich zur Story nicht viel sagen, eher mutmaßen: man steuert eine Gruppe von Abenteurern - von Ingenieuren bis Bombenlegern alles dabei, die verschiedene Länder vor einer Mech-Armee und mehreren bösen Obermotzen beschützt. Hier und da stößt jemand dazu, Gute werden Böse, Böse werden Gute usw. – so wie es sich für ein RPG eben gehört.

Das Spiel ist in Missionen unterteilt, die selten besonders lang, dafür meist gut designed und knackig gestaltet sind. Man hat praktisch nach jeder Mission dass Gefühl, die letzte Mission war doch so unterhaltsam … die nächste mach ich dann auch noch gleich mit. Ehe man sich versieht, hat man an einem Tag in ein paar Stunden alle Missionen eines Levels durch. Das Spielprinzip ist also sehr fesselnd und die Zeit vergeht wie im Flug.
Im Spiel wird zwar viel geballert und gehüpft, aber alle Square-Fans, die jetzt vor zu viel Arcade zurückschrecken könnten, können beruhigt sein. Außerhalb der Missionen kann man sich durch alle möglichen Menüs klicken, den Mech umrüsten, Teamkameraden einstellen, neue Gegenstände kaufen oder in älteren Missionen einfach mal die Charas oder die etlichen ausrüstbaren Gegenstände aufleveln. Der Ottonormalspieler kann aufgrund der Sprachbarriere zwar nicht die zahlreichen Gespräche verstehen, doch die Menüführung ist trotzdem schnell erlernt.

Im Spiel hat man die Wahl zwischen vier Standardwaffen (VG: Schnellfeuergewehr, SG: Schrotflinte, LG: Laserkanone, NG: Flammenwerfer) und unzähligen Sekundärwaffen (Schlagarme, Raketenwerfer etc.). Man kann nur eine Standardwaffe mit sich führen. Von den Sekundärwaffen habt ihr bis zu 6 Stück dabei. Sie benötigen in der Regel aber auch Munition, die sich nur zwischen den Missionen auffüllen lässt. Von jeder im Spiel erhältlichen Waffe gibt es fünf Versionen sowie diverse Upgrades zu kaufen und finden. Jeder Charakter kann spezielle Mechs kontrollieren. Je öfter ein Charakter z.B. eine Waffe oder einen Mech benutzt, desto besser wird er im Umgang mit ihm, d.h. der Mech wird leistungsfähiger oder die Waffe stärker und schneller. Die Steuerung ist auch von der Ausrüstung abhängig. So ist ein kleiner Mech mit einem guten Raketenrucksack deutlich angenehmen zu steuern als z.B. ein großer Mech ohne eben diesen.

In Sachen Sound und Grafik legt Square hier auch mal wieder ein echtes Meisterwerk hin. Die stimmungsvollen Melodien und Soundeffekte brauchen sich nicht hinter Spielen wie Chrono Trigger oder Final Fantasy VI zu verstecken. Die Grafik ist vielseitig und bietet von der zerbombten Endzeitstadt bis hin zu sonnenüberfluteten Wiesenlandschaften alles mögliche. In dem Spiel wird auch viel mit Tag und Nacht sowie Wetter gespielt, z.B. blendet euch der Sonnenuntergang oder ein Schneesturm peitscht euch um die Ohren. Flüssige Animationen, coole Bosse und viele verschiedene Gegnerarten unterstreichen noch mal die Vielseitigkeit des Titels.

Die altbewährte Levelauswahl, ähnlich der von Super Mario World, ist in diesem Spiel sehr motivierend. Man denkt sich: „Nur noch die nächste Mission …“. Und kommt man mal nicht weiter, einfach in ein anderes Land fliegen und dort weitermachen. Vielleicht klappt’s ja mit einem höheren Level beim nächsten Mal besser. Der insgesamt offene Spielverlauf und die Möglichkeit des Auflevelns und Sammeln vieler Ausrüstungsgegenstände fesselt den Spieler geradezu an den Bildschirm. Die Steuerung ist flüssig, die Spieldauer beträgt um die 30 bis 40 Stunden und man merkt einfach: es ist ein Game von Square … Spielerherz, was willst du mehr?

+sehr gute Grafik und toller Sound
+vielseitige Missionen und Gegner
+motivierende RPG Elemente
+Suchtpotential

-mangelhafte KI der NPCs
-manchmal nerviges Backtracking

Grafik 9
Sound 8
Spielspaß 9
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Re: Unsere kleine Bastelecke!! ^______^

Beitrag von Moi-Même » 27. September 2010, 23:03

Cool! ^____^

Zur Einleitung: Formulierung ist etwas merkwürdig, die Abgrenzung zwischen populären und unpopulären Titeln verschwindet ein bisschen hinter dem Fetzen "Square hätte [...] nur für echte Perlen gesorgt". Das klingt im ersten Moment fast, als "habe Square hier plötzlich auf einmal Müll abgeliefert".
Vorschlag: "....Wer bisher geglaubt hat, dass der bloße Stempel "Squaresoft" jedes Spiel zum weltbekannten Meilenstein aufschminken kann, tja der hat vielleicht so einiges verpasst. Diese heimliche Perle etwa, die...blah...blahblah...blah".

2. Absatz: In Ordnung.

3. Absatz: Top! Besonders sowas hier:
ChronoMoogle hat geschrieben:Man hat praktisch nach jeder Mission dass Gefühl, die letzte Mission war doch so unterhaltsam … die nächste mach ich dann auch noch gleich mit. Ehe man sich versieht, hat man an einem Tag in ein paar Stunden alle Missionen eines Levels durch.
Sowas musst du unbedingt häufiger bringen, damit reißt du ganz ganz viel für deinen Text heraus. So vermittelst du DEINEN Eindruck und das ist das aller wichtigste im ganzen Review!!

4. Absatz: Wieder etwas deskriptiv, will sagen das was du schilderst wird nicht wirklich gewertet. Gerade in diesem Punkt scheint ja besonders viel Spielereinbindung zu liegen, also durchaus ne Gameplay-Seule die du stärker hervorheben könntest. Es ist schließlich wichtig fürs Spielgefühl, dass man den Werdegang seiner Charaktere selbst bestimmen kann.

5. Absatz (Sound/Grafik): Top.

6. Absatz: Auch in Ordnung, nur vielleicht etwas deplaziert. Hätte ich persönlich jetzt hinter den dritten Absatz gecopypastet, wo es ja auch um die Missionen geht. Dann wär das Gameplay auch gleich gebündelt und du hättest eine Art "Klickklack-Bahn", bei der sich der eine Absatz aus dem anderen "ergibt".


Finds echt nicht schlecht. Weiß nicht wirklich, wie ich es sagen soll, aber... ist vielleicht sogar ein bisschen besser als dein Mario Picross zum Beispiel. Obwohl es angeblich so alt ist.. >__>

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Re: Unsere kleine Bastelecke!! ^______^

Beitrag von ChronoMoogle » 27. September 2010, 23:46

Du musst bedenken, dass ich da noch keiner Bundverblödung zum Opfer gefallen bin, mir gefallen einige stellen auch extrem gut. :)
Danke für die Analyse und die Tipps!
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Re: Unsere kleine Bastelecke!! ^______^

Beitrag von Battletoad » 28. September 2010, 10:43

Ich glaube eins meiner größten Probleme beim Schreiben ist, dass ich sehr oft zum Wörtchen "man" tendiere. Ich versuche das schon oft zu umgehen und möglichst anders zu formulieren, aber am Ende bleibt das Wort schon noch ziemlich häufig über. Ich hab gesehen, dass einige Reviews, die ich gerne gelesen hab, (z.B. Shoot ´em Up Reviews von Joachim Hesse bei Eurogamer) sich mit "ihr" direkter an die Spieler richten. Find ich eigentlich nicht schlecht, aber bin mir nicht wirklich sicher, ob ich das selber so handhaben will. Was denkt "ihr"? ^^

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Re: Unsere kleine Bastelecke!! ^______^

Beitrag von Christian » 28. September 2010, 12:08

mit dem "ihr"... naja, ich kenne das nicht anders. bin ja video games-geprägt, und in der zeitschrift wurden die leser halt mit "ihr" oder "euch" angesprochen.
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Beitrag von Moi-Même » 28. September 2010, 13:53

Ich misch das einfach immer. ^___^ Ich glaube, solange man nicht "ihr" und "sie" vermixt, ist das auch okay..

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Beitrag von CLE » 29. September 2010, 00:40

Also das typische "man" ist an der Uni z.B. in allen Fächern usus in Arbeiten. Es wird wissenschaftlich gern verwendet weil es eben die höchstmögliche Neutralität beim Schreiben eines Textes bietet und man sich dadurch von subjektiven Formulierungen wie "ich", "Ihr" etc. deutlich distanziert.
Ich hab in meinem Leben zichtausend Reviews gelesen und die meisten nutzten "man". Zugegeben ist das trocken aber um die ALternative einer anderen Person zu wählen bedarf es schon sehr viel mehr Fingerspitzengefühl und Schreibfertigkeit damit das ganze am Ende auch gut wird. Ich selbst hab grossen Respekt vor Reviewern die diesen Stil ddurch einzelne Artikel durchziehen können- ich könnte das nicht^^

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