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 Betreff des Beitrags: Donkey Kong Country
BeitragVerfasst: 05.04.2009 23:00 
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So meine Lieben, ich habe mich auch mal versucht. Trifft das in etwa die Vorstellung von einem Review ?

Konstruktive Kritik ist gern gesehen.

Name: Donkey Kong Country
System: Super NES
Genre: 2D Jump n Run
Release: 24.11.1994
Publisher: Nintendo
Entwickler: Rareware
Spielmodi: 1-2 Spieler
Steuerung: Gamepad

Heute möchte ich euch meinen Jump n Run Liebling „Donkey Kong Country“ ein wenig näher bringen. Außerdem möchte ich versuche den ein oder anderen Affenliebhaber neu dazu zu gewinnen! Oder zumindest den Leute, die noch nicht in dieses Spiel hineingeschnuppert haben einen kleinen Anreiz zu bieten, dies schnellstens nachzuholen.

Starten wir mit unserer Reise an der Seite des kräftigen Donkey und des niedlichen kleinen Diddy Kongs. Dabei müssen die beiden sehr viele unterschiedliche Leveltypen überwinden. Mal verschlägt es unsere beiden Affen in die luftigen Höhen der Baumkronen, dann wieder schwimmen sie mit den Fischen unter Wasser um die Wette. Auch sind dunkle Höhlen und vereiste Bergkuppen oder rasante Eisenbahnfahrten keine Hindernisse für unsere affigen Helden.
Hier kommt wirklich jeder Spieler in den 6 Welten mit über 100 Leveln auf seine Kosten.

Jeder Affe für sich hat seine Vor-/ und Nachteile auf dieser Reise, die je nach Situation eingesetzt werden können. So kann zum Beispiel der kräftige Donkey mit seinen starken Gorillafäusten versteckte Bananenlager oder Geheimgänge im Boden ans Tageslicht fördern. Außerdem beherrscht er einen Purzelbaum, womit er in der Lage ist, seine Gegner in die Flucht zu schlagen.
Im Gegensatz dazu glänzt der kleine wendige Diddy durch hohe Sprünge und mit einem Radschlag wie am Fließband.
Schnell lernt man während des Spielverlaufes sich diese Eigenschaften zu Nutze zu machen. Je nach Situation wechselt man die Anführerrolle zwischen den beiden Affen.
Ist mal Felsvorsprung zu hoch für den kräftigen Donkey so hilft Diddy seinem Kumpel per Handschlag aus der Not und übernimmt als Anführer den Aufstieg.

Auf dem langen Weg zum Schiff des King K. Rool treffen die beiden immer wieder auf Situationen, in denen einer der beiden durch Berührung mit einem der bösen Kremlinge in die Flucht geschlagen wird. Damit der Spielspaß nicht darunter leidet, liegen überall in den Leveln „DK Fässer“ verstreut im Weg herum. Sobald diese geöffnet werden, ist der verloren geglaubte Kumpel wieder zur Stelle und die Reise geht zu zweit weiter.

Neben dem Einsammeln der rumliegenden Bananen gehören auch das Sammeln der Bonussterne und das Finden der Bonuslevel zu den Aufgaben der beiden Freunde. Nur wer erfolgreich alle Fässer aufgestöbert hat, wird das Spiel mit 102% zum Abschluss bringen können. Außerdem gibt es für die fleissigen Sammler pro 100 Bananen ein wertvolles Bonusleben.

Bevor unsere beiden Freunde sich allerdings auf den Plancken mit King R. Rool messen, sollt ihr gewährleisten, dass genug Leben im Gepäck vorhanden sind. Denn nur wenn die beiden den bösen King R. Rool in die Flucht schlagen können, erhält die Affenbande das Bananenlager wieder zurück.

Mein persönliches Fazit: Liebevoll gestaltetes Jump n Run mit gutem Schwierigkeitsgrad. Durch sehr gute Speichermöglichkeiten bei der Affendame Candy durchaus schaffbar. Die 102% jedoch stellen auch für versierte Spieler eine durchaus grosse Herrausforderung dar.



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 Betreff des Beitrags: Re: Donkey Kong Country
BeitragVerfasst: 06.04.2009 10:36 
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Sprachlich ist es mit etwas vielen Fehlern ausgestattet, was man aber leicht korrigieren könnte. Allerdings ist der Stil zu eintönig. Lies dir den Text nochmal durch und du wirst z.B. bemerken, wie oft du "die beiden" erwähnt hast. Versuche etwas mehr Abwechslung und Wortwitz in das Review zu bringen.

Der Spieletest ist etwas kurz geraten und wirkt eher noch wie eine Beschreibung. Ich erfahre als Leser zwar, was die Affen auf dem Kasten haben, aber nicht, ob das nun toll ist oder nicht. Lässt man die Einleitung und das Fazit weg, ist nicht herauszufinden, ob dir das Spiel gefallen hat oder nicht. Verstehst du, was ich meine? Einzig der erste Abschnitt geht in die richtige Richtung. Ich weiss, dass Donkey Kong Country mit einer schönen Levelvielfalt aufwartet. Man könnte das aber noch etwas stärker hervorheben. Des Weiteren verstehst du es gut, das Spielprinzip einzufangen. Selbst ein Laie sollte nach dem Lesen dieses Reviews wissen, wie DKC in etwa funktioniert.

Versuche dir zu überlegen, warum dieses Spiel dir grosse Freude bereitete. Schreibe die wichtigsten Punkte heraus. Was z.B. ganz klar fehlt, sind einige Worte zur Grafik! Donkey Kong Country ist grafisch gesehen etwas vom besten, was das SNES zu bieten hat und du erwähnst es mit keinem Wort.

Ich hoffe, dir ein wenig geholfen zu haben.



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 Betreff des Beitrags: Re: Donkey Kong Country
BeitragVerfasst: 06.04.2009 11:59 
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Ich finde das Review auch etwas kurz geraten... Aber Jaffar fährt hier ja schon die große Verbesserungsschiene auf^^
Nebenbei kann man beim ersten Teil lediglich 101% erreichen ;)



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 Betreff des Beitrags: Re: Donkey Kong Country
BeitragVerfasst: 06.04.2009 14:13 
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Hier ein zweiter Versuch, ich habe versucht Jaffar Punkte zu berücksichtigen, werde aber ggf. heute abend noch mal drüber lesen.

Donkey Kong Country

Name: Donkey Kong Country
System: Super NES
Genre: 2D Jump n Run
Release: 24.11.1994
Publisher: Nintendo
Entwickler: Rareware
Spielmodi: 1-2 Spieler
Steuerung: Gamepad

Heute möchte ich euch meinen Jump n Run Liebling „Donkey Kong Country“ ein wenig näher bringen. Außerdem möchte ich versuchen ein paar neue Affenliebhaber zu gewinnen! Sollte dies nicht auf Anhieb gelingen, so wird hoffe ich, dass der ein oder andere zumindest einmal in dieses Spiel hinein zuschnuppert. Vielleicht ändert gewinnt ihr das Spiel genau so gerne wie ich!!

Unsere Reise durch DKC startet an einem frühen Morgen im Dschungel. Donkey Kong stellt mit großem Ärger fest, dass der Bösewicht King R. Rool das gesamte Bananenlager der Affenbande geplündert hat.
Dies lässt sich unser kräftiger Gorilla aber nicht gefallen, deswegen macht er sich direkt auf den Weg um die verlorenen Futtervorräte zurückzuholen. Sein wendiger Schimpansenfreund Diddy Kong begleitet ihn auf seiner Reise.
Gemeinsam machen sie sich auf den langen und beschwerlichen Weg, auf zum Schiff von King R. Rool. Dabei durchqueren sie die unterschiedlichsten Welten und erleben die abenteuerlichsten Dinge!
Sowohl im grünen Dschungel, hoch oben in den luftigen Baumkronen als auch in dunklen Höhlen und Fabrikhallen stellen sich ihnen die bösen Kremlinge in den Weg. Tapfer schwimmen unsere beiden wackeren Helden mit den Fischen unter Wasser um die Wette oder kämpfen im verregneten Urwald um Halt an den glitschigen Lianen. Alle Schwierigkeiten nehmen Sie in Kauf um Ihrem Ziel, der Vernichtung von King R. Rool, und der Eroberung des Bananenvorrates näher zu kommen.
Egal wie oft einem hier ein Kremling oder ein anderer Gegner „das Fell über die Ohren zieht“ aufgrund der liebevoll gestalteten Figuren und der Umgebung kommt nie Frust auf. Eher motiviert diese Gestaltung, immer wieder einen neuen Versuch zu starten. Schließlich will man endlich das Level abschließen und unsere knuddeligen Helden auf in neue Abenteuer schicken.

Wie auch jeder Mensch seine persönlichen Stärken und Schwächen hat, so hat in diesem Spiel jeder der beiden Affen auch seine persönlichen Vor-/ und Nachteile. Diese können je nach Situation eingesetzt werden. So kann zum Beispiel der kräftige Donkey mit seinen starken Fäusten versteckte Bananenlager, oder Geheimgänge im Boden, ans Tageslicht fördern.
Hier zeigt sich wieder deutlich wie viel Aufwand bei der Programmierung betrieben wurde, um ein ansprechendes Spiel zu kreieren. Denn nicht nur mit Geräuschen ist das Trommeln der Gorillafäuste auf dem Boden untermalt, auch erkennt man auf dem Bildschirm sehr deutlich, dass der Boden förmlich unter dem Trommeln erzittert.
Neben seinen Fäusten beherrscht er außerdem einen Purzelbaum, womit er in der Lage ist, seine Gegner in die Flucht zu schlagen. Zeitlich getimt eingesetzt kann man damit, ein klein wenig Übung voraus gesetzt, direkt eine ganze Gegnerkarawane außer Gefecht setzen.
Im Gegensatz dazu glänzt der kleine, wendige Diddy durch hohe Sprünge und mit einem „Radschlag am Fließband“. Auch mit dieser Fähigkeit kann man eine Gegnerkarawane der mittleren Gewichtsklasse außer Gefecht setzen.
Schnell lernt man während des Spielverlaufes die passende Eigenschaft eines Affen auf Anhieb zu erkennen und sich diese zu Nutze zu machen. Je nach Situation wechseln sich dann die Affen per Handschlag in der Anführerrolle ab.
Hier zählt auch wieder „Übung macht den Meister!“ damit ein Wechsel wie im Flug funktioniert, dies ist aber keine unlösbare Aufgabe. Also nur Mut und einen Bananenkorb voll Geduld!

Um die lange und beschwerliche Reise heil zu überstehen sind für unsere Helden unterschiedliche Bonusgegenstände im Level verteilt. Diese liefern entweder wertvolle Bonusleben oder bringen einen verloren geglaubten Affenkumpel zurück. Hier gilt die Regel „Es kann nie genug sein!“.
Bevor ihr unsere beiden Freunde auf die Schiffsplanken zu King R. Rool schickt, solltet ihr gewährleisten, dass ihr genug Bonusleben im Gepäck habt. Denn nur wenn die beiden den bösen King R. Rool in die Flucht schlagen können, erhält die Affenbande das gestohlene Bananenlager zurück.

Sobald dies geschafft ist, erhalten unsere beiden Helden ihren Vorrat an Bananen zurück und die Musik untermalt den Abspann. Leider ist diese Musik auf Dauer etwas eintönig, was dem gesamten Spiel aber keinerlei Abbruch tut.
Denn schließlich gibt es auf der Fernbedienung des passenden Schalter, um die dauerhafte Musikuntermalung zu unterbinden.

Mein persönliches Fazit: Die einzigartige Grafik dieses Spiel lässt einen jegliches Gefühl für Zeit verlieren. Die an die jeweilige Welt angepasste Farbvielfalt und die liebevoll gestalteten Details lassen keine Langeweile aufkommen. Da kann es durchaus vorkommen, dass man stundenlang versucht, sich durch eisige, rutschige Schneewehen zu kämpfen oder auch beim 1001 Absturz bei der Lorenfahrt immer wieder in den Wagen hüpft um doch noch das Level zum Abschluss zu bringen. Oft habe ich selber in solchen Situationen auf die Uhr geschaut und überlegt, wo denn bloß die Zeit geblieben ist. Obwohl manche Level wirklich knifflig sind, kommt durch das einfache Spielprinzip und die gut bedienbare Steuerung kein Frust auf. Man ist immer wieder versucht, noch einen letzten Versuch zu starten.
Diesen Suchtfaktor habe ich nicht bei vielen Spielen gehabt, aber DKC macht wirklich abhängig.


Kurz und bündig

Ein liebevoll gestaltetes Jump n Run mit gutem Schwierigkeitsgrad. Durch ständige Speichermöglichkeiten bei der Affendame Candy durchaus bis zum Ende zu Schaffen!!
Die berühmten 101% jedoch stellen auch für versierte Spieler eine große Herausforderung dar.



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 Betreff des Beitrags: Re: Donkey Kong Country
BeitragVerfasst: 06.04.2009 16:20 
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ChronoMoogle hat geschrieben:
Aber Jaffar fährt hier ja schon die große Verbesserungsschiene auf^^


Ich hoffe, dass dies nicht falsch aufgefasst wird. Ich weiss selbst, wie schwer die Punkte zu verwirklichen sind. Vielleicht lacht ihr euch kabutt, wenn ihr ein Review von mir lesen würdet :ugly: Was ich damit sagen möchte: Es ist schwierig, die Atmosphäre eines Spieles einzufangen und zu vermitteln. Aber ihr stimmt sicherlich mit mir überein, dass z.B. part one's Reviews (erinnert euch z.B. an Starwing!) sehr viel mehr Spass zum Lesen bereiten als z.B. diejenigen von Rune oder auch solche Gräueltaten von mir wie 7th Saga oder Harvest Moon.

Schliesslich wollen wir versuchen, dem Leser was zu bieten. Dass nicht alle hohen Ansprüchen gerecht werden können, ist mir durchaus klar. Ihr dürft also ruhig sagen: "so, da ist mein Review, nehmt es wie es ist und veröffentlicht es so". Das geht allerdings nur zu Spielen, die noch nicht getestet wurden. Besonders wenn aber nach Kritik gefragt wird, bin ich gnadenlos :D

Unbedingt nochmals drüberlesen. Alleine die Einleitung verdirbt einem die Lust am Weiterlesen. Nicht böse gemeint, aber da ist kein einzig grammatikalisch korrekter Satz drin. Überleg dir auch, ob dann immer "heute" ist ;) Ansonsten sieht man tolle Fortschritte. Es gibt ja zwei Möglichkeiten, den Ansprüchen gerecht zu werden: entweder man schreibt den Spielspass in jedem Wort nieder (a la part one, also so, dass ein Fliesstext entsteht, der eigentlich keines Fazits mehr bedarf) oder man bekräftigt den Eindruck eines wirklich tollen Spiels nochmals im Fazit. Ich denke, dass dir die zweite Methode recht gut gelungen ist. Einfach grammatikalisch würde es im Lektorat noch überarbeitet. Lies aber auch du eben nochmals drüber.

Für meinen Geschmack fehlt aber irgendwie noch was. Es sollte ein wenig klarer werden, dass die Levelvielfalt grossartig ist und dies vor allem mit der grafischen Gestaltung zusammenhängt. Hallo, es gibt vorgerenderte, pseudo 3D Hintergründe! Ein wahrer Augenschmaus.



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 Betreff des Beitrags: Re: Donkey Kong Country
BeitragVerfasst: 06.04.2009 21:18 
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So und noch ein letzter Versuch.

Und wieder Feuer frei!

Donkey Kong Country

Name: Donkey Kong Country
System: Super NES
Genre: 2D Jump n Run
Release: 24.11.1994
Publisher: Nintendo
Entwickler: Rareware
Spielmodi: 1-2 Spieler
Steuerung: Gamepad

In einer Zeit, in der bei einem Konsolespiel nicht genug Sci-Fi Effekte vorhanden sein können, die 3D Welt des Spiel unabdingbar ist und die Story extrem komplex sein muss, möchte ich mich mit einem Spiel für mein heißgeliebtes SNES beschäftigen.

Hier wird einem, wenn man das Erscheinungsjahr genauer betrachtet, ein wahrhaft prachtvolles und für seine Zeit überdurchschnittliches 2D Jump n Run Spiel geliefert. Dies liegt eindeutig an der nahezu perfekten Grafik und den wunderbar auf die Leveltypen abgestimmten Soundeffekte. Auch wird das Spiel trotz des einfachen Spielprinzips niemals langweilig!!

Die Farbgebung und die Grafikelemente der Welten sind so wirklichkeitsgetreu gestaltet, dass ich oft, während des Spiels, dass Gefühl bekomme mich selber auf einem Tauchgang in der Südsee oder direkt in einem Schneesturm in den Bergen zu befinden.
Einige der Hintergrundbilder sind tatsächlich so detailgetreu dargestellt, dass der Eindruck entsteht, dass es sich hierbei um eine Fotografie handelt und nicht um einen berechnete Animation. Meiner Meinung nach stellen die Höhlenwelten dafür ein gutes Beispiel dar.
Aber entscheidet selbst, wenn ihr euch in die Abenteuer von Donkey und Diddy Kong stürzt.

Unsere Reise durch DKC startet an einem frühen Morgen im Dschungel. Donkey Kong stellt mit großem Ärger fest, dass der Bösewicht King R. Rool die gesamten Bananenvorräte der Affenbande geplündert hat.
Dies läßt sich unser kräftiger Gorilla aber nicht gefallen, deswegen macht er sich sofort auf den Weg, die verlorenen Futtervorräte zurückzuerobern. Sein wendiger Schimpansenfreund Diddy Kong begleitet ihn auf dieser Reise.
Gemeinsam machen sie sich auf den langen, beschwerlichen und mit Gefahren gepflasterten Weg, um sich auf dem Schiff von King R. Rool dem Endkampf zu stellen.

Sowohl im grünen Dschungel, hoch oben in den luftigen Baumkronen als auch in dunklen Höhlen und Fabrikhallen stellen sich unseren beiden Helden die bösen Kremlinge in den Weg. Mit schnellen Hüpfattacken und gymnastischen Übungen in Form von Purzelbäumen oder Radschlägen werden die Gegner aber fast sofort in die Flucht geschlagen.

Tapfer kämpfen sich Donkey und Diddy Kong durch die vielen liebevoll und detailgetreu erschaffenen Welten. Geniesst die Abenteuer unter Wasser, in verschneiten Berghöhen, verregneten Dschungelwelten oder auch in dunkelen Höhlen oder Fabrikhallen. Lasst euch von der wirklich atemberaubenden Schönheit dieser grafischen Animationen aber nicht vom eigentlichen ablenken. Denn unsere Affenfreunde müssen auf Ihrem Weg die ganze Aufmerksamkeit auf das Sammeln von Bonusleben konzentrieren.
Nur so werden Sie am Ende auf den Schiffsplanken gegen King R. Rool bestehen können.
Egal wie oft einem ein Kremling oder ein anderer Gegner „das Fell über die Ohren zieht“ aufgrund des schön ausgewogenen Schwierigkeitgrades kommt nie Frust auf. Eher motiviert dieser dazu immer wieder einen neuen Versuch zu starten. Schließlich will man endlich das Level abschließen und unsere knuddeligen Helden in einer neuen, noch interessanteren Welt auf die Reise schicken.

Wie auch jeder Mensch seine persönlichen Stärken und Schwächen hat, so hat in diesem Spiel jeder der beiden Affen auch seine persönlichen Vor-/ und Nachteile. Diese können je nach Situation eingesetzt werden. So kann zum Beispiel der kräftige Donkey mit seinen starken Fäusten versteckte Bananenlager, oder Geheimgänge im Boden, ans Tageslicht befördern.
Hier zeigt sich wieder deutlich wie viel Aufwand bei der Programmierung betrieben wurde, um ein ansprechendes Spiel zu kreieren. Denn nicht nur mit Geräuschen ist das Trommeln der Gorillafäuste auf dem Dschungelboden untermalt, auch erkennt man auf dem Bildschirm sehr deutlich, dass der Boden förmlich unter dem Trommeln erzittert.
Dazu reichen die Kräfte des kleinen Schimpansen nicht aus. Dafür springt er ein gutes Stück höher und weiter als sein Kumpel. Dies hilft den beiden oft über unüberwindlich erscheinende Abgründe hinweg. Auch extrem hochhängende Lianen stellen nun kein Problem mehr dar.

Schnell lernt man während des Spielverlaufes die passende Eigenschaft eines Affen auf Anhieb zu erkennen und sich diese zu Nutze zu machen. Je nach Situation wechseln sich dann die Affen per Handschlag in der Anführerrolle ab.
Hier zählt auch „Übung macht den Meister!“ damit ein Wechsel wie im Flug funktioniert! Auch dies ist in diesem wunderbar abgestimmten Spiel keine unlösbare Aufgabe. Also nur Mut und einen Bananenkorb voll Geduld!

Haben wir nun die Fertigkeiten unseren Figuren im Griff, den Rucksack voller Bonusleben, so muss man den Weg auf die Planken zum direkten Kampf mit King R. Rool nicht mehr scheuen. Aber gebt acht, nur wenn ihr den Bösewicht endgültig besiegt, erhaltet ihr Zugang zu den verschollenen Bananenvorräten und nur dann kehrt der Friede im Dschungel wieder ein.

Mein persönliches Fazit: Die einzigartige Grafik dieses Spiel lässt einen jegliches Gefühl für Zeit verlieren. Die an die jeweilige Welt angepasste Farbvielfalt und die liebevoll gestalteten Details lassen keine Langeweile aufkommen. Da kann es durchaus vorkommen, dass man stundenlang versucht, sich durch eisige, rutschige Schneewehen zu kämpfen oder auch beim 1001 Absturz bei der Lorenfahrt immer wieder in den Wagen hüpft um doch noch das Level zum Abschluss zu bringen. Oft habe ich selber in solchen Situationen auf die Uhr geschaut und überlegt, wo denn bloß die Zeit geblieben ist. Obwohl manche Level wirklich knifflig sind, kommt durch das einfache Spielprinzip und die gut bedienbare Steuerung kein Frust auf. Man ist immer wieder versucht, noch einen letzten Versuch zu starten.
Diesen Suchtfaktor habe ich nicht bei vielen Spielen gehabt, aber DKC macht wirklich abhängig.
Alles in allem ein sehr gelungenes, liebevoll gestaltetes 2D Jump n Run mit gutem Schwierigkeitsgrad. Durch ständige Speichermöglichkeiten bei der hübschen Affendame Candy durchaus bis zum Ende durch zu spielen
Die berühmten 101% jedoch stellen auch für versierte Spieler eine große Herausforderung dar!!



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 Betreff des Beitrags: Re: Donkey Kong Country
BeitragVerfasst: 07.04.2009 08:19 
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Sehr schön :) Vergleich es mal mit deiner ersten Version und du wirst zugeben müssen, dass es nun viel angenehmer und spannender zu lesen ist. Wenn ich Zeit habe, werde ich noch die kleinen Fehler ausmerzen (Zeichensetzung z.B.).



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 Betreff des Beitrags: Re: Donkey Kong Country
BeitragVerfasst: 07.04.2009 08:46 
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Jaffar Sholva hat geschrieben:
Wenn ich Zeit habe, werde ich noch die kleinen Fehler ausmerzen (Zeichensetzung z.B.).


Zeichensetzung war nie meins und wird es niemals werden. Zum Glück habe ich beruflich eine sehr liebe Kollegin, die meine Briefe dahingehend korrigiert :D

Wenn der Rest nun den Ansprüchen gerecht wird, dann bin ich froh! :king:



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 Betreff des Beitrags: Re: Donkey Kong Country
BeitragVerfasst: 07.04.2009 08:58 
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Liest sich jetzt wirklich viel flüssiger! Da bekommt man richtig Lust, das Game mal wieder zu zocken (hab die GBA-Version :D ) ..
Nur noch eine Kleinigkeit: Heißt der böse nicht K. Rool statt R. Rool? Zumindest von DK64 hab ich das so in Erinnerung^^


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 Betreff des Beitrags: Re: Donkey Kong Country
BeitragVerfasst: 07.04.2009 09:34 
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past*perfect hat geschrieben:
Liest sich jetzt wirklich viel flüssiger! Da bekommt man richtig Lust, das Game mal wieder zu zocken (hab die GBA-Version :D ) ..


Danke schön :D

past*perfect hat geschrieben:
Nur noch eine Kleinigkeit: Heißt der böse nicht K. Rool statt R. Rool? Zumindest von DK64 hab ich das so in Erinnerung^^


Die Bezeichnung für diesen Kerl ändert sich hin und wieder schon mal *G*
Ich check das heute nachmittag mal im Spieleberater und dann ersetz ich das ggf. noch.



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 Betreff des Beitrags: Re: Donkey Kong Country
BeitragVerfasst: 07.04.2009 10:09 
Das liest sich immer besser Tiger Lilly ;) mach weiter so!


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Donkey Kong Country
BeitragVerfasst: 14.06.2015 14:11 
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Ich habe gestern ein sehr ausführliches Unboxing zu dem Spiel gemacht und dachte, das kann man hier gut verwenden, um das Review zu vervollständigen! :)

Also das heißt, ich habe die komplette OVP gezeigt und die ganze Anleitung durchgelesen und gezeigt :D




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 Betreff des Beitrags: Re: Donkey Kong Country
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50 min lang vorlesen? xD Du bist echt verrückt :pieks: :goofy:

Habs noch nicht angesehen, aber bist du dir sicher das du nicht in der Zeit das Game noch mal durchgespielt hast? :ugly:



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 Betreff des Beitrags: Re: Donkey Kong Country
BeitragVerfasst: 14.06.2015 17:51 
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Haha ja ich hab mir gedacht, ich mach ein extrem ausführliches Unboxing ^^ Aber während dessen ist es echt anstrengend geworden und ich dachte mir nur "scheiße, es wird zu lang" ^^ Deshalb hab ich auch im Video drum gebeten, mir Feedback zu geben, ob ich solche ausführlichen Unboxings beibehalten soll. Das ist halt schon extrem lang... Bei den Big Box Spielen würde ich das natürlich nicht machen. Aber ich weiß nicht, was es bringt, die Anleitung so schnell durchzublättern. Davon hat der Zuschauer ja nicht viel! Deshalb wollte ich alles vorlesen ^^ Also ich hoffe, ich bekomme Feedback auf YouTube, ob's nicht doch zu viel ist :D



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