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 Betreff des Beitrags: Re: Tiny Toon Adventures: Buster Busts Loose
BeitragVerfasst: 19.11.2013 02:44 
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Ich wuenschte Moi waere noch auf seinen Posten :[ Der haette darauf sofort eine Antwort gewusst.

Aber nun, gerade geschaut... Die snes9x Bilder sind PNG. Das ist JPG... Die Daten somit nicht wirklich vergleichbar.
Vermutlich wird es nicht gehen, aber Ich muss es ausprobieren. Gib mir ein bisschen Zeit bis morgend Abend, es ist jetzt schon zu spaet, ich bin schon halb im Bett xD



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 Betreff des Beitrags: Re: Tiny Toon Adventures: Buster Busts Loose
BeitragVerfasst: 19.11.2013 10:54 
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Wie gesagt, ne PNG oder TIF oder was auch immer zu kriegen, ist dank Umkonvertierung via ACDSee ja kein Problem und mit den winzigen Bildchen auch alles andere als ein Zeitaufwand. ;)



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Sebel hat geschrieben:
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 Betreff des Beitrags: Re: Tiny Toon Adventures: Buster Busts Loose
BeitragVerfasst: 25.11.2013 18:04 
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Etwas spät, doch unverdrossen (Graf Isolan entbietet seinen Gruß) hänge ich die von kleinen Fehlern bereinigte Version im Spoiler an. Der einzige durchgehende Makel ist die Tendenz zur fehlerhaften Auseinanderschreibung bei Komposita ("Cartoon Serie", "Konami Stil", "Western Stage" usw.), die zwar in der englischen, nicht aber in der deutschen Sprache zulässig ist. Entweder muss das ganz zusammengeschrieben werden oder mit Bindestrich verknüpft, da musst Du mal Deine Präferenz mitteilen. Ansonsten vereinzelte Anmerkungen:
Zitat:
Lizenzversoftungen

Was darf ich mir unter einer "Versoftung" vorstellen? Ich nehme schwer an, dass Du den Vorgang des Ummünzens filmischer in videospielgeartete Medien in Form der Software meinst, mir wäre allerdings nicht geläufig, dass diese Begrifflichkeit irgendwo Einzug gehalten hätte, oder bin ich zu weit weg vom Puls der Zeit?
Zitat:
[...] malerisch, detaillierte [...]

Das geht so nicht. Entweder "malerische, detaillierte" oder "malerisch-detaillierte", je nach Gusto.
Zitat:
Der erste Level ist zwar eher noch ein typischer 08/15-Jump 'n Run-Level mit zwar interessantem, jedoch wenig forderndem Bosskampf und dient bestenfalls als Grundlage zum Erlernen der Spielprinzipien. Spätestens in der Western-Stage geht der Abwechslungsreichtum richtig los.

Hier fehlt es irgendwo an einer syntaktischen Auflösung für das erste "zwar" im Satz. Am einfachsten wäre es, das "zwar eher (noch)" ganz zu streichen, dann wiederholte sich das "zwar" auch nicht, ansonsten müssten entweder der Satzbau umgestellt oder zusätzliche Worte eingebaut werden.
Zitat:
Durch eine Westernstadt hindurch, über Pferderücken hinweg, kurzzeitig auch mal eine Runde Seilspringen, durch den Saloon und dann auf 'nen fahrenden Zug aufspringen.

Mit zwei zugedrückten Augen könnte man das als umgangssprachlich durchgehen lassen, ich persönlich vermisse ein paar Verben.


Und eine inhaltliche Note noch:
Zitat:
Jedoch - wie so typisch für Konami - fällt die Palette der Soundeffekte ein wenig spartanisch aus.

Findest Du wirklich, dass Konami im Vergleich mit anderen Entwicklern/Vertreibern eine spartanische Palette bzgl. der Soundeffekte vorzuweisen hat? Sunset Riders z.B. (besonders die Arcadeversion, indes auch die SNES-, im geringeren Ausmaß die Megadrive-Portierung) enthält ein üppiges Konzert an bereichernden Soundeffekten.

versteckter Inhalt:
Tiny Toons - das war diese von Steven Spielberg produzierte Cartoon-Serie, die sich Anfang der Neunziger größter Beliebtheit bei den Kids und Jugendlichen erfreute. Die flippige Veräppelung Bugs Bunnys und Co. fand so viel Anklang, dass verschiedene Umsetzungen für die damals gängigen Systeme nicht ausbleiben durften. So suchten die Lizenzversoftungen der depperten Toonparade also auch die Nintendo- und Sega-Jünger heim. Auf dem SNES gelang Konami eine absolut filmreife Präsentation des Cartoonvorbilds. Der typische Konami-Stil macht sich auch bei den Tiny Toons deutlich bemerkbar. Allein der Umstand, dass das Gameplay recht actionlastig und enorm abwechslungsreich ausfällt, hinterlässt den ein oder anderen Gruß anderer Titel des Entwicklers, ebenso auch der malerisch-detaillierte Grafikstil.

In der Haut von Buster Bunny hastet der Spieler nun durch sechs zwar kurze, aber vor lauter abwechslungsreichen Ideen geradezu überlaufenden Level. Man merkt dem Game stets an, dass es eher für die jüngere Spielerfraktion designt wurde. Manche Stelle erfordert zwar ein wenig Glück und auch gute Reflexe, mit unüberwindbaren Hürden wird der Spieler allerdings nie konfrontiert. Auch die Steuerung verlässt sich auf wenige Kommandos und ist sofort verinnerlicht.

Schade ist lediglich, dass die Hülle und Fülle brillanter Ideen nicht konsequenter ausgebaut wurde - so rauschen viele der abwechslungsreichen Passagen geradewegs an einem vorbei und stellen kaum Hürden dar. Der erste Level ist ein typischer 08/15-Jump 'n Run-Level mit zwar interessantem, jedoch wenig forderndem Bosskampf und dient bestenfalls als Grundlage zum Erlernen der Spielprinzipien. Spätestens in der Western-Stage geht der Abwechslungsreichtum richtig los. Buster durchquert zunächst eine Westernstadt, hüpft über Pferderücken hinweg, muss kurzzeitig eine Runde Seil springen, durch den Saloon flitzen und dann auf 'nen fahrenden Zug aufspringen. Die gebotene Abwechslung ist toll und die Ideen sind teilweise echt irre, schade ist aber, dass in viel zu kurzen Abschnitten zu viel passiert. Von der tatsächlichen Klasse des Spiels insgesamt bekommt der Spieler so kaum etwas mit. Zudem gibt's keine zusammenhängende Story. Die Level sind für sich abgeschlossene Kapitelchen ohne nennenswerten Bezug zueinander. Jede Stage erzählt eine eigene kleine Geschichte und obendrauf gibt's verschiedene Bonusrunden. Kein großes Ganzes, was allerdings nicht so schlimm ist, denn die Serie bestand ja auch nur aus kleinen Episoden, die wahllos aneinandergereiht wurden.

Dennoch wirkt Tiny Toon Adventures wie aus einem Guss, was erstlinig an der extrem gelungenen Spielbarkeit liegt. Qualitativ ist das Game aus dem gleichen fundamentalen Holz geschnitzt wie ein Actionklassiker der Marke Super Probotector, natürlich aber spielerisch ein ganz anderes Kaliber. Denn während der ebenso sagenhafte Detailreichtum der Ballerorgie mit den Blechkameraden in stetig neue Herausforderungen gipfelt, so bleiben die stets frischen Zutaten des Leveldesigns in Tiny Toon Adventures zumeist optische Schmankerl. Level 4 fällt beispielsweise gänzlich aus dem bewährten Jump 'n Run-Raster heraus. Man steigt mitten in einem Football-Match ein, bei dem Buster - der Star-Quarterback - einen Touchdown zum Gewinn erzielen muss. Schön und gut. Eine geniale Idee und darüber hinaus super spielbar (und zudem ein paar Jahre später von Infogrames für Asterix & Obelix geklaut). Jedoch ist diese Stage innerhalb von zwei, drei Minuten ohne Probleme abgehakt. Auch die erwähnte Western-Stage hat tolle Momente, ebenso wie das Spukschloss oder auch die abschließende Star Wars-Hommage, in der Plucky Duck als fiese Darth Vader-Kopie auftrumpfen darf. Das Manko ist und bleibt jedoch die Tatsache, dass die sechs Stages einen recht mageren Umfang darstellen. Bei aller Liebe zum Detail wäre durchaus mehr drin gewesen. Auch in den höheren Schwierigkeitsgraden ergibt sich lediglich eine Spielzeit von etwa 40 Minuten, um das Game zu knacken. Wenn man mit den Laufwegen einigermaßen vertraut ist, dann stellen einem die Tiny Toons keinerlei Stolperfallen in den Weg.

Und dennoch kann man nicht über das Game meckern, denn obwohl es so knapp im Umfang ist und wenig Geduld und Können erfordert, ist das Gebotene absolut gelungen. Die vielen, teils wirklich skurrilen Ideen, die witzigen Animationen zwischen den Levels, die Minispielchen als Bonuslevel, die bis hierhin unkonventionellen Levelbauten - alles in allem einfach toll! Die Entwickler halten sich strikt an das Cartoon-Vorbild. Die super animierten Charaktere wirken stets vertraut und bewegen sich stimmig. Einige der Hintergründe sind - typisch für Konami - wunderschön gezeichnet und in satten Pastelltönen koloriert. Die Präsentation der kauzigen Figuren und das gesamte Gamedesign wirkt jederzeit kindgerecht - vom sarkatischen Unterton der Fernsehserie konnte man dies ja nicht immer behaupten. Auch die Titelmusik und diverse Backgroundthemes wurden aus der Serie übernommen und anständig für den SNES-Soundchip arrangiert. Jedoch - wie so typisch für Konami - fällt die Palette der Soundeffekte ein wenig spartanisch aus. Unsere Toon-Kollegen behalten von ihrem vorlauten Charme der Serie nichts über, sondern grinsen lediglich stumm vor sich hin.

Unterm Strich bleibt Tiny Toon Adventures kurz und bündig. Ein nettes Jump 'n Run, das absolut empfehlbar ist, jedoch nicht abendfüllend daherkommt. Man merkt deutlich, dass die Entwickler viel Spaß am Design des Spiels hatten - haufenweise putzige Ideen werden aufgefahren und technisch einwandfrei vorgetragen. Nach dem Genuss des Spiels wirkt das alles aber dennoch ein wenig fad, da diese Ideen in spielerischer Hinsicht nur angerissen, aber nicht gänzlich ausgeschöpft werden. Zudem hätten eins, zwei zusätzliche Level dieser Klasse nicht geschadet. Vielleicht wäre Tiny Toon Adventures dann einer der absolut unumstößlichen Top Ten-Klassiker fürs SNES geworden. So schrammt die Wertung allerdings knapp an acht von zehn Zählern vorbei. Ein technisch vollwertiges Konami-Produkt mit exzellentem Design, aber keinerlei spielerische Herausforderung für echte Profis.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiny Toon Adventures: Buster Busts Loose
BeitragVerfasst: 25.11.2013 19:21 
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Danke für die Korrektur!

Perikles hat geschrieben:
Der einzige durchgehende Makel ist die Tendenz zur fehlerhaften Auseinanderschreibung bei Komposita ("Cartoon Serie", "Konami Stil", "Western Stage" usw.), die zwar in der englischen, nicht aber in der deutschen Sprache zulässig ist. Entweder muss das ganz zusammengeschrieben werden oder mit Bindestrich verknüpft, da musst Du mal Deine Präferenz mitteilen.


Bindestriche machen da wohl Sinn.

Perikles hat geschrieben:
Ansonsten vereinzelte Anmerkungen:
Zitat:
Lizenzversoftungen

Was darf ich mir unter einer "Versoftung" vorstellen?


Ein Spiel, das auf der Grundlage eines Films oder einer Serie beruht. Egal, ob es eine inhaltliche 1:1 Umsetzung oder Pre- bzw. Sequel ist, oder ob es alternative Storyelemente einführt -> Jurassic Park, die ganzen Disney Umsetzungen, True Lies, Terminator, Last Action Hero, usw. Das Wort Versoftung mag mehr oder weniger ein Insider sein, zumindest auf diversen Computerspiele-Webseiten hab ich das immer wieder gelesen. Auch in offiziellen Spieletests.

"malerisch-detaillierte" - damit muss ich wohl leben. Ist ein Fehler, den ich immer wieder zu gern mache. Allerdings infolge der Rechtschreibreform Ende der Neunziger. Einem Schüler der neunten/zehnten Klasse teils gravierende Änderungen beibiegen zu wollen, führt einfach zu nichts. Es hängt mir bis heute nach... Nein, ich werde tatsächlich langsam alt und stelle fest, immer öfter nachschlagen zu müssen, wie ich gewisse Wörter überhaupt schreibe. :cry:

Der erste Level ist ein typischer 08/15-Jump 'n Run-Level mit zwar interessantem, jedoch wenig forderndem Bosskampf und dient bestenfalls als Grundlage zum Erlernen der Spielprinzipien.

Jo, klingt gut.

Buster durchquert zunächst eine Westernstadt, hüpft über Pferderücken hinweg, muss kurzzeitig eine Runde Seilspringen, durch den Saloon flitzen und dann auf 'nen fahrenden Zug aufspringen.

..maybe? :)

Perikles hat geschrieben:
Und eine inhaltliche Note noch:
Zitat:
Jedoch - wie so typisch für Konami - fällt die Palette der Soundeffekte ein wenig spartanisch aus.

Findest Du wirklich, dass Konami im Vergleich mit anderen Entwicklern/Vertreibern eine spartanische Palette bzgl. der Soundeffekte vorzuweisen hat? Sunset Riders z.B. (besonders die Arcadeversion, indes auch die SNES-, im geringeren Ausmaß die Megadrive-Portierung) enthält ein üppiges Konzert an bereichernden Soundeffekten.


Ich finde es halt ziemlich schade, dass die drolligen Figuren - also sowohl die Hauptprotagonisten, wie auch die Gegner - keinen Mucks von sich geben. Da geht schon einiges an möglicher Atmosphäre flöten. Ich mein, die musikalischen Originalkompositionen haben es ja auch ins Spiel geschafft, dann hätte man auch ruhig ein paar FX samplen können.

Bis auf International Superstar Soccer Deluxe - das ja anhand der Sprachsamples eine irre Bandbreite an Soundeffekten auffährt - und Rainbow Bell Adventures finde ich tatsächlich, dass Konami überwiegend eher Standard ablieferte. Soundeffekte in Form von Piep- und Zischlauten ja, aber viel mehr war es oft nicht. Siehe auch Castlevania oder Probotector. Wie soll man sich vor Sprites gruseln, die gerissen ins Bild springen und blutgierig aussehen, trotz weit aufgerissenen Mäulern aber nichts zu brüllen haben..? Nicht mal TMNT: Turtles In Time kann mich wirklich begeistern oder Batman Returns.

Beispiele, wie man es besser machen kann -> Plok, Bubsy, Earthworm Jim, Cool Spot, selbst das spielerisch vergeigte Mickey Mania...

Bei Capcom empfinde ich es allerdings ähnlich, zumindest was J&Rs angeht. Street Fighter ist logischerweise ein anderes Kaliber. :)



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 Betreff des Beitrags: Re: Tiny Toon Adventures: Buster Busts Loose
BeitragVerfasst: 25.11.2013 19:48 
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Die letzten Änderungen sind im gespoilerten Text vorgenommen, ich habe für eine weitere meinungsstarke Erörterung mit Sinn für das Wesentliche zu danken. :)

Bzgl. der Soundeffekte schneidest Du ein hochinteressantes Thema an: es ist nach meinem Geschmack vom Spiel abhängig, ob ein ökonomischer oder extensiver Gebrauch angemessen ist oder nicht. Ich stimme Dir sehr wohl zu, dass eine quirlige Welt wie die der Tiny Toons auch mal über die Stränge schlagen darf, ja vielleicht sogar soll. Bei Castlevanias ist mir allerdings der namenlose Horror lieber: die Vorstellung, dass Skelette nachgerade mechanisch auf mich zuwalzen, wie die seelenlosen Automaten, die sie sind, finde ich angemessener als das schon zum Kitsch verkommene Stöhnen aus den nicht vorhandenen Stimmbändern. Gerade Spiele mit ernsthafterem Auftritt können sich sehr schnell abnutzen, wenn es fortwährend quietscht, grunzt und brüllt. Dementsprechend sagt mir der Minimalismus in Super Probotector durchaus zu, das Orchester viszeraler Grauen aus Contra 4 erwarte ich bei den technischen Begebenheiten gar nicht erst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiny Toon Adventures: Buster Busts Loose
BeitragVerfasst: 25.11.2013 20:50 
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Nun ja, die Skelette bräuchten sich ja gar nicht mal stimmlich bemerkbar machen. Ich erinnere an Pitfall, wo einfach nur ein Knochenklappern vernehmbar war, wenn se besiegt wurden. Das wirkt dann schon etwas stimmiger als ein Explosionsgeräusch. Beim Hüpfen könnten die Gegner in Tiny Toons dann auch ein paar Geräusche von sich geben. Und wenn es nur ein *Boing* ist.

Und ich gebe dir vollkommen recht. Die Wichtigkeit der Effekte ist von den Genres abhängig. Sinnvolles Beispiel eben: ISSD - Sportspiele- oder Fußballfan hin oder her. Jeder weiß, dass die Kulisse deutlich an Atmosphäre verliert, würde es keine jubelnden Fangesänge im Stadion geben. Da zeigte Konami tatsächlich Größe. Ein noch schöneres Beispiel, das ich immer wieder gerne heranziehe, auch wenn es deutlich moderner ist: Dead Space. Ein gleichermaßen brachiales und markerschütterndes Erlebnis, das einem gleichzeitig das Blut gefrieren und das Herz rasen lässt, wenn man den Ton voll aufreißt. Stellt man ihn ab, ist es ein bemühter Funshooter.



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 Betreff des Beitrags: Re: Tiny Toon Adventures: Buster Busts Loose
BeitragVerfasst: 25.11.2013 21:05 
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Btw: Mir ist gerade eben noch folgender Satz ins Auge gesprungen.

Jede Stage erzählt eine eigene kleine Geschichte und zwischendurch gibt's obendrauf verschiedene Bonusrunden.

Das zwischendurch und obendrauf so kurz hintereinander klingt ja irgendwie völlig daneben. Besser wäre wohl: Jede Stage erzählt eine eigene kleine Geschichte und obendrauf gibt's verschiedene Bonusrunden.



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 Betreff des Beitrags: Re: Tiny Toon Adventures: Buster Busts Loose
BeitragVerfasst: 25.11.2013 21:51 
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Die kleine Änderung habe ich nachvollzogen.

Zitat:
Nun ja, die Skelette bräuchten sich ja gar nicht mal stimmlich bemerkbar machen. Ich erinnere an Pitfall, wo einfach nur ein Knochenklappern vernehmbar war, wenn se besiegt wurden. Das wirkt dann schon etwas stimmiger als ein Explosionsgeräusch. Beim Hüpfen könnten die Gegner in Tiny Toons dann auch ein paar Geräusche von sich geben. Und wenn es nur ein *Boing* ist.

Die Skelette in Super Castlevania IV geben ein etwas knarziges Geräusch von sich, das sich auch als Zerspringen der Knochen deuten ließe. Die Knochentürme klingen so, als ob die spröde Struktur unter dem Aufschlag endgültig nachgibt. Obwohl ich so manches an dem Spiel zu kritisieren habe: die auditorische Seite wäre wohl die letzte, die ich unter Beschuss nähme.

Die vorangestellte Frage sollte sicherlich lauten, welche Art von Motivation dem Spieler gegeben werden soll. Besonders wichtig finde ich das bei Brawlern aller Art: ich kann irgendwann keinen Spaß mehr aus dem Zusammenschlagen der dritten Farbvariante vom Standardprügler ziehen, wenn mir keine kleine Handreichung zupaß wird. Ninja Warriors ist diesbezüglich mein Klassenprimus: nicht nur sehen die abschließenden Angriffe durch die kaum wahrnehmbare Verzögerung schmerzlich aus (gerade mit Ninja ist es eine wahre Freude, die gedungenen Killer mühelos in die Hand zu nehmen und das Rückgrat am Knie zu zerschmettern), die Gegner klingen auch so, als ob sie unter enormer Agonie litten (mal ganz zu schweigen von dem künstlerischen Slowdown, der begleitet wird von der "Robotersicht", wenn ein Bossgegner gefällt wird - was für ein Feuerwerk subtiler Bühnenkunst!). Ein anderes Spiel, das ich zurzeit spiele, ist diesbezüglich auch unschlagbar: in Final Fantasy Tactics schreien die dahingerafften Kämpfer so schrill auf, dass der ureigene Sadismus nach mehr Opfern giert, was dem Schwung bei teils langen Gefechten unheimlich auf die Sprünge hilft.

Dementsprechend setze ich meine persönliche Rangfolge so: Motivational genialisch eingebrachte Soundeffekte > Durchschnittseffekte > ambitioniert gedachte, allerdings handwerklich unzureichend umgesetzte Soundeffekte. Ein zu offensichtliches Klappern in einem Castlevaniaspiel, das ja ohnehin schon den Spagat aufbringt, all diese tradierten Horrorfiguren unterzubringen, ohne dabei albern zu wirken, kann diese Illusion schnell ins Wanken bringen und unfreiwillig komisch wirken (was im Fall von Pitfall ja gewollt ist und deswegen auch passt). Bei den Tiny Toons ist's freilich eine andere Frage, da ist mehr wohl tatsächlich mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiny Toon Adventures: Buster Busts Loose
BeitragVerfasst: 25.11.2013 23:20 
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Dann habe ich womöglich bei Castlevania zu sehr an die NES Teile gedacht. Hm. Hm... Ich bleibe aber bei meiner Meinung: Auch bei anderen Konami Titeln wäre durchaus mehr drin gewesen - will aber gerne berücksichtigen, dass zumindest die später veröffentlichten Titel auch mehr lieferten. Wiederum versuche ich aber auch einen gewissen zeitlichen Rahmen einzuhalten. Mit anderen Worten: Wenn ich ein Spiel von '92 oder '93 bespreche, kann ich auch nur Vergleiche zu Spielen ziehen, die in ähnlichem Zeitraum rausgekommen sind. Da fallen mir bei den frühen Konami Titeln fürs SNES eben so manche Gemeinsamkeiten auf. Sechs Level, meist kurz und knackig, ein recht eigenständiger, dennoch wiedererkennbarer Grafikstil, etc. :)



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