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 Betreff des Beitrags: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 05.04.2016 19:32 
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Auf seine eigene Art zu denken ist nicht selbstsüchtig. Wer nicht auf seine eigene Art denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)

... nach meiner Reise durch die Welt der SNES-Shmups, die freilich noch nicht abgeschlossen ist, habe ich mein Cockpit jüngst mit einer PC Engine, einem japanische Sega Saturn ausgebaut. Der Umbau von SMD und Dreamcast folgen die Wochen. Anlass genug, euch in meinem eigenen kleinen Thread an meinen Reisen durch die Galaxis, beim Kampf gegen das Böse, inmitten einer phantastischen, aber auch frustrierenden Welt, teilhaben zu lassen.

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Zuletzt geändert von Radagast am 05.04.2016 22:08, insgesamt 6-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 05.04.2016 19:34 
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Dann möchte ich mal meinen ersten 1CC auf der PCE CD in diesem Rahmen verkünden: Sylphia, normal.
Im ersten Anlauf folgte der Abspann (der erste Credit fiel leider beim letzten Mid-Boss), im zweiten folgte der 1CC. So einfach wurde es mir noch nie gemacht: Man kann drei Treffer kassieren, ehe man ablebt, nach jedem Mid-Boss wartet Heilung, am Anfang jeder Stage wird man automatisch regeneriert (und erhält Gratis eine Spezial-Waffe obendrauf, besser als jeder Basar), Leben werden kanisterweise ausgeschüttet, weitere Extra-Bomben flattern nur so ins Haus. Die grüne Windwaffe fetzt alles auf dem Bildschirm weg, die blaue Aqua-Kanone ist für Endbosse nützlich, die den unteren Bildschirmrand einnehmen. Das war's. Mehr muss man über Sylphia nicht wissen, um es am ersten Abend durchzuspielen (ein Durchlauf dauert ca. 50 Minuten).
Schade, und halt typisch Compile: die Kulisse ist nämlich wunderbar anzuschauen, es gibt für jedes Level eigene Gegnertypen (im mythologischen Stil gehalten), teilweise verfügen diese sogar über anspruchsvolle Muster, tauchen dann jedoch maximal noch zweimal in der Stage auf. Tragisch für denjenigen, der über 300 Euro ausgibt, um den Titel zu spielen. Wer sammelt, kann sich indes ein teures, gleichwohl hübsches Spiel ins Regal stellen.

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Zuletzt geändert von Radagast am 05.04.2016 20:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 05.04.2016 19:35 
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Der nächste 1CC rollte: Psychic Storm (PC Enginge CD). Gefiel mir fast besser als Sylphia, war zudem eine Nuance anspruchsvoller, wenngleich nicht signifikant - der Clear wurde ebenfalls im zweiten Anlauf eingeheimst. Wie man sieht, war es am Schluss denkbar knapp, die Lebensanzeige leuchtete mit keinem Balken mehr dunkelrot, das Danger-Signal blinkte unnachgiebig. Bis dahin bin ich allerdings geradezu mühelos durch die Level geschlichen (Psychic Storm wäre nämlich ein heißer Anwärter auf "Das langsamste Raumschiff des Universums"; oder trifft das nur auf meinen Charakter zu? Habe stets mit dem Standardpiloten gespielt). Generell fragt sich, wieso man bei jeder neuen Stage erneut einen Piloten auswählen darf? Wenn ich ein Spiel durchspiele, möchte ich dies stets mit nur einem Charakter tun. Ich möchte über das gesamte Spiel eine Symbiose mit ihm eingehen, einen identitätsstiftenden Protagonisten haben, mit dem ich zusammen die Schlacht gegen den Rest der Galaxis schlage. Graphisch gefiel mir Stage 1 am besten, spielerisch der Endboss in der Steinzeit-Welt. Musikalisch kann ferner bedenkenlos der Gesamtsoundtrack im Auto aufgedreht werden.

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Zuletzt geändert von Radagast am 05.04.2016 20:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 05.04.2016 19:35 
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Das Triumvirat aus God Panic, CD Denjin - Rockabilly Paradise und Star Parodier (alle PC Engine CD) wurde mit einem 1CC versehen. Damit sind die fünf einfachsten Titel aus Perikles' statistischer Übersicht fachgerecht eingedost.

God Panic:
Lachhaft einfach und von monumentaler Hässlichkeit. Ich habe den 1CC, 2-ALL im zweiten Anlauf verbucht. Kein Widersacher versprüht Esprit, keine Idee ist originell. Wenn ein Gegner einem gefährlich wird, fliegt man einfach auf die andere Seite des Bildschirms. Ich muss zwar gestehen, eine gewissen Schönheit in der Hässlichkeit ausgemacht zu haben, der zweite Loop gefiel mir atmosphärisch gut, die Musik besser als im Hauptteil, aber das war es dann auch schon. Ein Spiel in der Aufmachung der Zweitrunde, mit mehr Anspruch und mehr Levels, hätte mich gewiss unterhalten. So ist es ein Shmup für denjenigen, der binnen 40 Minuten den ersten 2ALL seiner Karriere verzeichnen möchte.
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CD Denjin - Rockabilly Paradise:
Der erste horizontale Shooter, den ich sachgerecht auf der PCE abgeschlossen habe. Fand ich nicht schwer, hat mich aber im Gegensatz zu den anderen durchgespielten Genrekameraden sogar drei Anläufe gekostet. Aber Taktiken sind schnell zurechtgelegt, es werden eimnerweise Leben verschenkt. Musik und optische Präsentation haben mir obendrein nicht zugesagt. Ich bin weder Fan des Comicstils (was nicht heißen soll, dass ich Cut'em Ups nicht mag) noch von Rockmusik. Allerdings gab es durchaus einige nette spielerische Einfälle (wie das Kistenschieben in der finalen Stage). Naja, kein großer Wurf, aber auch kein Fehlgriff. Ich werde es in der schwierigeren Stufe definitiv noch einmal angehen. Auf Score werde ich CD Denjin indes nicht spielen, Punktemelken fühlt sich für mich nach sinnloser Zeitverschwendung an.
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Star Parodier:
Wäre mein unangefochter auf Platz eins der leichtesten Spiele aller Zeiten, wenn das letzte Level nicht wäre. Ich bin instant ohne Lebensverlust dort angekommen, mit ganzen 14 Rests im Schlepptau. Dort habe ich dann schier endlos Raumschiffe in den Orkus verwehen lassen (daher auch der nette Score :D ), ehe ich es abschloss. Allein, dass es nonstop weitere Extraleben gibt, verhindert, Star Parodier nicht im ersten Anlauf zu 1cc'en. Anekdote: Ein Foto meiner Punktzahl wäre beinahe missglückt, weil ich niemals damit gerechnet habe, vor mir den verglühenden Endbosses zu sehen. Das hätte ruhig etwas epischer gestaltet werden können. Trotzdem der beste Shooter (Skurillität, technisches Handwerk der Programmierer) auf der Konsole bisher! To be continued...
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Und nun: Meine Reihenfolge der leichtesten PCECD-Soooter (bis dato)
1. God Panic
2. Star Parodier
3. Sylphia
4. Psychic Storm
5. CD Denjin - Rockabilly Paradise


Zuletzt geändert von Radagast am 05.04.2016 20:26, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 05.04.2016 19:37 
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Tadaa, mein erster 1CC auf einer HuCard. Ohne jegliches Wissen habe ich Final Soldier am Samstag auf der Retrobörse erstanden. Heute bereits der Erfolg.

Im ersten Anlauf drang ich direkt zum finalen Boss vor, scheiterte aber aufgrund fehlender Rest-Konzentration. Siegessicher, vielleicht mit ein wenig zu viel Arroganz, brauchte ich heute schlussendlich doch noch drei Anläufe, ehe der Abspann rollte. Dieses verfluchte sechste Level wäre mir beinahe wieder - wie bei den Vorläufen - zum Verhängnis geworden. Bei meiner Jungfernfahrt durchflog ich es mühelos, heute wurde ich konsequent von der Hektik übermannt, einmal dort eine Abstufung, und man gerät in den Malmstrom der Gegnermassen. Bis dorthin ist Final Soldier dem widersprechend eines: entspannt. Gleich, ob aggressive, ob passive Herangehensweise, keine Aufgabe ist knifflig. Die beiden letzten Stages drehen dann aber die Taktzahl höher, packen einen, sind intensiv.

Deshalb und aufgrund der phantastischen Musik (!) und den nett anzuschauenden Hintergründen steht Final Soldier gut in meiner Gunst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 05.04.2016 20:11 
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Rayxanber III (PC Engine CD) - Eine Hommage:

Weite Welten, klaustrophobische Passagen. Rayxanber III kombiniert Gegensätze und reduziert ein Genre auf das Wesentliche, auf seine Stärken, auf seine Faszination. Tief in der Galaxis findet ein Kampf gegen das Böse statt, gegen Monstrositäten, gegen eine unwirkliche Übermacht. Die Bilder suggerieren ein Abgleiten in eine andere Welt, der Sessel, auf dem man sitzt, wird in das dunkle Schwarz des Alls gesogen. Mit unglaublicher Detailschärfe werden Höhlen gezeichnet, mannigfaltige Gegnertypen in die Schlacht geschickt. Die Musik begleitet das Geschehen nicht, sie treibt es voran. Rayxanber hat zudem spielerisch kein Gramm Übergewicht. Sechs Stages, 30 Minuten, Endgegner wirken zunächst widerborstig, können aber mit aggressivem Vorgehen binnen weniger Wimpernschläge in verglühende Supernovae verwandelt werden.

Jede Stage hat Charakter, hat ein Eigenleben. Stage 1 markiert den Startpunkt unserer Reise, dramaturgisch treffend. Einer Reise, die sinnigerweise erst beginnt, wenn man mit dem Steuerkreuz das eigene Raumschiff anstupst. Gemeinsam mit seinen Verbündeten wacht unser Gleiter über die Basis, ehe er zum Gegenschlag ausholt. Stage 2 findet unter Wasser statt, ich wage die steile These, dass das Ein- und Austauchen aus dem kühlen Nass nie eleganter in 16Bit gestaltet wurde. Stage 3 ist gekennzeichnet vom dauerhaften Druck eines unbezwingbaren Widersachers, der Geduld sowie nötige Ruhe abverlangt. Stage 4 führt durch ein beengtes Höhlenlabyrinth (kein höhlenartiges! Ein Unwort sondergleichen), Stage 5 dreht den gewohnten Dienstweg um. Und Stage 6, die ebenfalls erst beginnt, sobald man nach vorn drückt, womit die Klammer zu Stage 1 geschlossen wird, stellt die Musik in den Vordergrund, was die Dramatik um den finalen Kampf nur verschärft.

Wichtig ist das Verständnis der Sekundärwaffen. In die Richtung, in die der Urhzeiger beim Aufsammeln zeigt, feuert unser Extra. Als besonders stark empfand ich die grüne Waffe, aber auch rot und gelb sind an mancher Stelle von großem Nutzen. Störend waren indes die Soundgeräusche der Zusatzschüsse. Beim gelben Item fühlt man sich in die Zeit der sowjetischen Marinefunker zurückversetzt, so schrill schallt es aus den Boxen des Röhrenfernsehers.

Ebenfalls Abstriche gibt es beim Schwierigkeitsgrad. Unendlich Continues vereinfachen das Üben, unzählige Extraleben ermöglichen alsbald den 1CC. Ansonsten macht Rayxanber III alles richtig. Rayxanber III ist einer der Gründe, weshalb ich Videospiele spiele. Und weshalb ich gerne über sie schreibe.

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Zuletzt geändert von Radagast am 05.04.2016 20:30, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 05.04.2016 20:23 
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Vorzüglich! Wohlan, wir wollen sogleich etwas Absinth in den Dom Pérignon kippen und folgende Bestände bekritteln:

- Es fehlt ein Genitiv-s im Titel!

- Es muss selbstredend "Triumvirat" heißen, vom römischen "vir", d.i. "Mann".

- "An Bord" (Startbeitrag), bitteschön, ist ja furchtbar mit all den Anglizismen!

- Es soll wiederum angeführt werden: dafür, dass Du nicht melken wolltest, ist Dein Star-Parodier-Score beträchtlich inflationiert. Tztztz. :P


Bzgl. Sylphia: es gibt gigantische Boni für übriggebliebene Leben und Bomben am Ende des Spiels, wie die Rechnung genau aufgeht, kann ich Dir allerdings nicht sagen.

Bzgl. Rayxanber III: das hat ein paar interessante Widerhaken im "Maniac"-Schwierigkeitsgrad, im vierten Level muss man eine mild iremeske Erinnerungsarbeit leisten, um durch die enge Passage hindurchzukommen, da sowohl von vorne als auch von hinten Gegner hineinströmen. Auch ist die allgemeine Gegneraggressivität deutlich erhöht. Mein einziger Beschwerdepunkt wäre, dass der letzte Endgegner partout nicht abkratzen will, das zieht sich bis in alle Ewigkeiten. Wäre aber einen Versuch wert, meine ich!


Spannend finde ich, dass Du persönlich Star Parodier ggü. Sylphia vorzuziehen scheinst, das kann man ganz gewiss vertreten, aus stilistischen Gründen kommt mir das aber nicht in die Tüte. :D Und noch viel gespannter warte ich auf den Tag, da ein Legion, Aero Blaster und Rayxanber II ihre Fangarme ausstrecken. Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 05.04.2016 21:37 
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Sämtliche Fehler wurden korrigiert, außer der Name des Themas, der durchaus bewusst gewählt war! :D

Perikles hat geschrieben:
Bzgl. Rayxanber III: das hat ein paar interessante Widerhaken im "Maniac"-Schwierigkeitsgrad, im vierten Level muss man eine mild iremeske Erinnerungsarbeit leisten, um durch die enge Passage hindurchzukommen, da sowohl von vorne als auch von hinten Gegner hineinströmen. Auch ist die allgemeine Gegneraggressivität deutlich erhöht. Mein einziger Beschwerdepunkt wäre, dass der letzte Endgegner partout nicht abkratzen will, das zieht sich bis in alle Ewigkeiten. Wäre aber einen Versuch wert, meine ich!


Ja, Maniac steht auf meiner Liste. Derzeit fühle ich mich aber noch wie ein Achtjähriger im Süßigkeiten-Paradies, der erst einmal alle Leckereien probieren möchte, bevor er sich intensiver seinen favorisierten Genüssen zuwendet. Ich möchte demnächst auch versuchen, einige SNES-Shooter auf der nächsthöheren Schwierigkeit anzugehen.

Perikles hat geschrieben:
Spannend finde ich, dass Du persönlich Star Parodier ggü. Sylphia vorzuziehen scheinst, das kann man ganz gewiss vertreten, aus stilistischen Gründen kommt mir das aber nicht in die Tüte. :D Und noch viel gespannter warte ich auf den Tag, da ein Legion, Aero Blaster und Rayxanber II ihre Fangarme ausstrecken. Bild

Perikles hat geschrieben:
Es soll wiederum angeführt werden: dafür, dass Du nicht melken wolltest, ist Dein Star-Parodier-Score beträchtlich inflationiert. Tztztz. :P

Dieser Score kam mehr aus Unfähigkeit, denn gezieltem Melken zustande. Ich bin unzählige Male in der finalen Stage gestorben, meist selten dämlich, was aber nie laufgefährdent war, weil ich für ein verlorenes Leben stets eins bis zwei neue erhielt :D Sylphia fand ich demgegenüber irgendwie schleppend. Nette Optik, aber ohne richtigen Esprit. Bei Star Parodier siegt indes der Spielspaß, in dem man sich brachial durch Gegnermassen wälzt.

Perikles hat geschrieben:
Und noch viel gespannter warte ich auf den Tag, da ein Legion, Aero Blaster und Rayxanber II ihre Fangarme ausstrecken. Bild


Jajaja :D Bisher habe ich mich nur ins knietiefe Wasser vorgewagt. In Ufernähe gibt es ja zig Spiele auf der PC Engine, und auch die wollen fachgerecht abgeschlossen werden. Aber keine Sorge: Irgendwann tauche ich schon noch kopfüber in die Kaventsmänner ein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 22.05.2016 17:01 
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System: PC Engine CD
Jahr: 1991
Entwickler: Toaplan
Herausgeber: NEC Avenue
Stages: 6

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Schwerfällig zirkulieren die Tanks mit kryogenem Treibstoff um das Raumschiff, der CNCSU1. Unterwegs im Orbit, ausgesetzt von einem smaragdgrünen Frachter, mediative Klänge im Cockpitfunk. Servile Sonden, doppelseitige Geschützttürme, verstaubte Mechanoide schleichen sich mit der Panzerbüchse klackernd an. Die CNCSU1 feuert zurück, Explosionen durchwehen die Galaxis. Hellfire S – The other Story ist zum einen eine Arcade-Portierung, zum anderen einer von zwei horizontalen Toaplan-Shootern (mit Zero Wing). Neben der PCE CD-Version nahm auch eine MD-Portierung die Kinderzimmer der Neunziger mit auf einen Trip zum Kristallhimmel – wohl mit signifikanten Unterschieden!

Karou heißt die wackere Weltraumpilotin, die den Kampf gegen die Falotten des Alls aufnimmt, Typ: gelangweilte Sunset-Boulevard-Göre. Langes blondes Haar, türkise Augen, rosa Raumanzug. Sie durchfliegt eine Höhle, purpurne Decke, giftgrüne Stalaktiten, umschlungen von organischem Morast, toxische Eibefrüchte daran. Aus vier Richtungen strömem Gegner auf sie ein, vier per Knopfdruck verstellbare Angriffsmodi stehen zur Verteidigung zur Verfügung: Schuss nach vorn (rosa), Schuss nach hinten (gelb), Doppelschuss nach oben und unten (grün) sowie ein Schuss in vier diagonale Richtungen (blau). Öde PowerUps (P) gleiten still, beinahe melodisch, durch die Sternenstraße, optimieren die Wucht und den Korridor des Schusses, verlangsamen jedoch seine Karenz, dreieckige G-Wappen generieren indes ein Schild, das zwei Treffern standhält, ein rotes Superman-S sublimiert die schwerfällige Geschwindigkeit der CNCSU1, Bonus-Items fungieren als Dr. Bowman’s Weltallzweckwachs für den Score. Werden option-spendende Widersacher mit dem Rückwärtsschuss erledigt, hinterlassen sie drei statt lediglich einem Item.

Aktinisch schimmern die Bäume im Düsterwald, Löcher in den Stämmen weisen auf Brutzplätze sibyllinischer Organismen hin, venenös schlängelt sich das Unkraut am Grund, ein Baldachin aus orangem Blattwerk hält das Licht entfernter Planeten fern. Doch aufeinmal endet der Forst im Kahlschlag, Sterne erhellen den Himmel, wo vorher das Unkraut vegetierte, ruht nun bedrohlich ein See. Grimmige Fische greifen in erratischen Flugbahnen an, ein Muster ist nicht erkennbar, jede Runde eine andere Formation. Neben den klassischen Weltraum-Level warten auch irdische Schauplätze (Pyramiden-Passage in Stage 2) auf die Heldin. Hier hätte eine konsistentere Abfolge, ein dramaturgischer Aufbau bzw. zusammenhängende Schauplätze, dem Spiel gutgetan. Allerdings: Jede Stage versteckt ein Extraleben in sich, was die Arbeit erheblich vereinfacht.

Richtig schwer ist nämlich kein Level, bis auf das finale. Ein Raumschifffriedhof in einer kantigen Höhle, multibewaffnete Flotten kreuzen den Weg, verlangen eine wohlkalkulierte Positionierung und Waffenwahl, um lebend an ihnen vorbeizukommen. Endgegner verrauchen, bevor sie angefangen haben, rebellischen Widerstand zu leisten. Hellfire S ist ein taktischer Shooter mit moderate Geschwindigkeit des eigenen Schiffs, der Widersacher sowie derer Projektile. Die Gegnerformationen sind über weite Strecken leutselig, doch fordert der letzte Akt einiges an Geduld ein mitsamt einem finalen Kampf, ein robotesker Rittersmann mit Schuld auf seinem fliegenden Pferdetorso, der unterschiedliche Vorgehensweisen ermöglicht. Ich habe ihn stets mit dem blauen Diagonalschuss malträtiert.

Wertung: 7/10

Hier meine beiden 1CC-Bilder. Easy ist die voreingestellte Schwierigkeit, und dürfte für kaum jemanden eine große Hürde darstellen. Darunter mein erfolgreicher Abschluss auf normal.

Easy Mode #default (679.200)

Bild

Normale Mode (614.100)

Bild


Zuletzt geändert von Radagast am 15.01.2017 22:57, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 23.05.2016 17:38 
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Jetzt gehen wir aber unter die Kriegsreporter, Eugen Binder von Krieglstein berichtet von Hellfire! Ich bezweifle übrigens (wagen wir uns mal in hochspekulative Gefilde), dass für einen personalisierten Jäger wie im vorliegenden Fall kryogener Treibstoff benutzt würde, da erstens der Verbrauch (und damit auch die Kosten) deutlich zu hoch, zweitens das Risiko nicht verhältnismäßig und drittens die Unfallgefahr buchstäblich astronomisch wäre - es würde allerdings erklären, warum ein einziger Treffer ausreicht, um ein Leben zu verlieren, außerdem hat das natürlich einen erhabenen Klang für sich, der z.B. bei Feldemissionstriebwerken ins Technische abgleitet. Explosionen hingegen werden mangels Trägermedium schwerlich die Galaxis umwehen, so poetisch es auch klingen mag. Sit tibi terra levis! :D

Schöner Bericht jedenfalls, ich für meinen Teil würde mich nie an eine so aktivisch handelnde Prosa wagen, darum ist es umso spannender, derlei artistische Volten zu sehen. Wirst Du Dich nach wie vor von den einfachen zu den anspruchsvollen PCE-Shootern durchwerkeln, oder wirst Du fortfahren je nachdem, wie Dich Deine Launen tragen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 23.05.2016 20:19 
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Perikles hat geschrieben:
Jetzt gehen wir aber unter die Kriegsreporter, Eugen Binder von Krieglstein berichtet von Hellfire! Ich bezweifle übrigens (wagen wir uns mal in hochspekulative Gefilde), dass für einen personalisierten Jäger wie im vorliegenden Fall kryogener Treibstoff benutzt würde, da erstens der Verbrauch (und damit auch die Kosten) deutlich zu hoch, zweitens das Risiko nicht verhältnismäßig und drittens die Unfallgefahr buchstäblich astronomisch wäre - es würde allerdings erklären, warum ein einziger Treffer ausreicht, um ein Leben zu verlieren, außerdem hat das natürlich einen erhabenen Klang für sich, der z.B. bei Feldemissionstriebwerken ins Technische abgleitet. Explosionen hingegen werden mangels Trägermedium schwerlich die Galaxis umwehen, so poetisch es auch klingen mag. Sit tibi terra levis! :D


Ich wusste, dass ich mich im Fach der Raketenkunde bei Rückfragen in Erklärungsnot begebe. Dass ich aber derart auffliege, war mir nicht klar :D Aber im Sinne von Krieglstein kann manch Kuriosität ruhig mit einer Portion Larmoyanz gewürzt werden, um den Leser mehr in die Geschichte zu ziehen.

Perikles hat geschrieben:
Schöner Bericht jedenfalls, ich für meinen Teil würde mich nie an eine so aktivisch handelnde Prosa wagen, darum ist es umso spannender, derlei artistische Volten zu sehen. Wirst Du Dich nach wie vor von den einfachen zu den anspruchsvollen PCE-Shootern durchwerkeln, oder wirst Du fortfahren je nachdem, wie Dich Deine Launen tragen?


Momentan versuche ich mich an Akumajou Dracula X: Chi no Rondo, der 1CC mit Richter würde mir dabei erst einmal reichen zur eigenen Genugtuung. Ob ich jeden Extraausgang mit beiden Charakteren aufstöbern möchte, lasse ich erst einmal offen. Wie hast du es denn bei dem Titel gehandhabt? Danach wird übrigens Gradius II oder Gate of Thunder folgen. Zweiteres fand ich beim ersten Probelauf in seiner pludrigen Art richtig beeindruckend, selten habe ich so etwas temporeiches, atemberaubendes angespielt (wobei ich auf Anhieb in die vierte Stage kam, schwer scheint es leider auch nicht zu sein)


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 Betreff des Beitrags: Re: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 23.05.2016 20:40 
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Radagast hat geschrieben:
Dass ich aber derart auffliege, war mir nicht klar :D

Bah, mit Terry Pratchett und Dr. Erika Fuchs muss man feststellen, dass das Sprach-, Wortspiel sich bisweilen seine eigene, supersedierte Realität schreibt. Es kann auch nicht genug pelagiale Cephalopoden geben, wenn es um die Beschreibung von Meeresbewohnern geht, auch wenn es streng taxonomisch besehen weniger malerisch zugehen mag.

Radagast hat geschrieben:
Momentan versuche ich mich an Akumajou Dracula X: Chi no Rondo, der 1CC mit Richter würde mir dabei erst einmal reichen zur eigenen Genugtuung. Ob ich jeden Extraausgang mit beiden Charakteren aufstöbern möchte, lasse ich erst einmal offen. Wie hast du es denn bei dem Titel gehandhabt?

Ich hab's der Vollständigkeit halber auf 100% gespielt (das lässt sich ohne Maria ohnehin nicht bewerkstelligen und auch nicht in einem durchgehenden Lauf, daher kann man da genausogut via Levelauswahl die eigene Zwangsstörung effektiv befriedigen), wichtig war mir persönlich hier, es mit beiden ohne Lebensverlust anzugehen, wie bei allen meinen allerliebsten Action-Plattformern (und Dracula X ist auf einem hartumstrittenen dritten Platz unter den Castlevanias, das soll was heißen!). Ist mit Maria erschreckend einfach (allerdings unbeschreiblich zufriedenstellend, was sehr für die Konzeption spricht), mit Richter mittelschwer. Der Anfang des letzten Levels bedarf einer spezifischen Herangehensweise, der Rest geht nach meinem Empfinden eigentlich locker von der Hand, sobald man sich etwas vertraut macht mit den Levelkonstruktionen/Gegnerplatzierungen/Bossmustern.

Radagast hat geschrieben:
Danach wird übrigens Gradius II oder Gate of Thunder folgen. Zweiteres fand ich beim ersten Probelauf in seiner pludrigen Art richtig beeindruckend, selten habe ich so etwas temporeiches, atemberaubendes angespielt (wobei ich auf Anhieb in die vierte Stage kam, schwer scheint es leider auch nicht zu sein)

Man darf gespannt bleiben! 2 Loops von Gradius II wären übrigens eine reife Leistung, das könnte sogar minimal schwerer sein als ein 2-ALL der Arcadeversion, weil der letzte Level im zweiten Loop so schwer ist (obwohl der Anspruch zu weiten Teilen etwas bis signifikant gemildert wurde). Wär' das nicht ein würdiges Projekt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 15.01.2017 22:47 
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Lang war es still um mich, tatenlos war ich derweil nicht. Nur die Lust auf antwortloses Schreiben war dahin. Doch, ohja, ein Spiel, so grausam und schauderhaft, trieb mich zurück an die Tastaur.

Splatterhouse, 1990, Namco

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Es gewittert, es blitzt. Studioso Rick Taylor und seine durchnässte Flamme Jennifer Willis versuchen, dem geforkten Niederschlag zu entkommen. Zuflucht scheint allein das allseits gefürchtete und verwunschene Splatterhouse zu bieten. Und wie in jedem mediokren Horrorfilm tun die Protagonisten sämtliche Warnungen ansässiger Lokalexperten als Hinterwäldlergarn ab und suchen in dem gespenstischen Herrenhaus Obdach. Kaum drin: Jennifer schreit, Rick fällt in Ohnmacht. Als er wieder zu sich kommt, ist seine Geliebte verschwunden. Dafür hat es sich eine Jason-Voorhees-Eishockeymaske auf seiner Studentenvisage bequem gemacht. Die ist nicht nur optisch schnittig, sondern verleiht ihm zudem herakleische Kräfte. Mit dem neugewonnenen Saft im Bizeps begibt sich Rick sogleich auf die Suche nach Jennifer. Das Grauen beginnt.

Klingt wie ein Horror-B-Film-Drehbuch mit Stempel verfasst? Ist es auch. Das ist Absicht. Und genau deshalb ist es auch so gut! Splatterhouse ist eine sieben Level starke Hommage ans Horrorfilmgenre. Verstörende Musik, wie aus Carpenters Keyboard eingespielt, untermalt die Prügelsafari unseres muskelbergigen Antiheldens. Zombies, kriechende Köpfe, sabbernde Bestien werden mit Zaunlatten an die Wand geklatscht, zerplatzen saftig. Ein Poltergeist lässt Möbel tanzen, Höllenhunde fressen die Leichenteile zerhobelter Mitstreiter. Anspielung jagt Anspielung, Ekelerregendes wohin man schaut. Einfach wunderbar!

Immer wieder sah ich "Best Of...PC Engine"-Videos zu Splatterhouse und fragte mich, was soll an einem langsamen Klops, der nur springen, schlagen und treten kann, unterhaltsam sein? Oh, du irreleitende Youtube-Nutzung, wie kannst du einen täuschen. Jede der kurzen sieben Stages hat einen eigenständigen Kern, nichts (bzw. kaum etwas) wiederholt sich, verschiedene Pfade führen zum Glück. Und, o, welch ungeahnte Vielfalt: Es gibt obendrein noch eine Slide-Attacke, die mir zweimal zufällig gelang, aber im hitzigen Gefechten nie zustande kommt. Naja.

Splatterhouse ist eine Liebeserklärung an Horrorfilme. Es ist ein bewusster Gegenentwurf zur romantisierenden Welt von Super Mario (Jenny verwandelt sich in Stage V in ein blutrünstiges Ungeheuer, greift uns an. Allein ihre Exekution nach drei Runden In-Fight lässt uns entkommen). Graphisch wird das Grauen perfekt in Szene gesetzt, kleine Spielereien lassen das nostalgielechzende Herz erquicken (springt Rick aus dem Wasser und landet wieder in demselben, gibt es eine spritzige Fontäne wie nach einer Arschbombe eines halbstarken Viertklässlers im Freibad. Schöner Effekt).

Mängel? Naja, schnell ist der 1CC eingetütet, die Endgegner sind nach dem zweiten Versuch allesamt nicht mehr als Horrorclowns (Ausnahme: der Sägenbastard aus Stage 3) und der finale Kampf hätte durchaus etwas mehr Epik vertragen. Aber das soll den Spaß bis dorthin nicht im geringsten mindern.

Ich bin baff ob der vielen genialen Einfälle, glücklich über einen weiteren 1CC und dankbar, diesem Titel eine Chance gegeben zu haben. Trotz seiner castlevaniaesken Langsamkeit, bei gleichzeitig fehlender taktischen Tiefe, ist es ein durch und durch gelungener Action-Platformer. Die parentale Platine ist mir zwar leider zu teuer, doch die beiden Nachfolger auf dem Sega Mega Drive möchte ich alsbald einmal angehen.

Dateianhang:
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 Betreff des Beitrags: Re: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 20.01.2017 00:06 
Mr SNES
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Radagast hat geschrieben:
Nur die Lust auf antwortloses Schreiben war dahin.


Ja, das kennt man irgendwie. Auch wenn man erstlinig für sich selbst schreibt (das sollte man ja zumindest, wenns ums eigene Hobby geht), lässt die Motivation irgendwann mal nach, wenn das gewisse Feedback ausbleibt. In Blogs kann der Leser den Artikel ja immerhin noch mit nem "Daumen hoch" oder einem "gefällt mir" bewerten (unabhängig davon, dass mit solchen Bewertungen auch oft Schindluder getrieben wird) und so dem Autor etwas Feedback geben, wenn er schon nicht kommentieren will. Aber in einem Forum ist das Ganze echt schwierig. Da gewinnt man schnell den Eindruck, dass die Beiträge gar nicht erst gelesen werden.

Wie auch immer! Ein herrlicher Beitrag zu einem absolut grenzdebilen Spiel. Ich habe das Game zwar nicht gespielt, mir aber zuvor schon einige Walkthroughs und Gameplay-Videos (u.a. James & Mike Mondays) angeschaut und weiß tatsächlich nicht so recht, wie ich das einordnen soll. Ich sag mal so, Splatterhouse sieht selbst im Video nicht so toll aus (auch die Arcade-Version nicht, die etwas detaillierter gezeichnet und noch weitaus blut-, eiter- und gedärmtriefender ist) und scheint spielerisch auch nicht gerade flott vonstatten zu gehen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das völlig zur Nebensache verkommt, wenn man es selbst spielt. Die Aufmachung ist nicht mehr so ganz mein Fall. Vor einigen Jahren, als ich mir noch gerne mal billige Horrortrashfilme reingepfiffen habe, hätte ich das sicherlich total abgefeiert.



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Sebel hat geschrieben:
Jeder Horst muss seine Pups-Sammlung präsentieren...

WE WANT A SHRUBBERY!!!
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 Betreff des Beitrags: Re: Radagast Reisen - Journey to Bacterion
BeitragVerfasst: 20.01.2017 12:40 
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Also ich denke, dass die Einträge durchaus relativ häufig gelesen werden. Ich jedenfalls lese mit großem Genuss diesen Thread sowie u. a. auch Horsts USA-Thread, möchte diese aber nicht ständig mit einem "Toller Beitrag!" oder ähnlichen zumüllen., wenn ich sonst nichts geistreiches beizutragen habe.
Ich unterstelle einfach mal, dass es vielen anderen ähnlich geht. :D

Also bitte nicht aufhören solch lesenswerte Beiträge zu verfassen! :pieks:


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