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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzdiskussion Roms und Flashcards
BeitragVerfasst: 17.11.2011 17:04 
SNES-Freak
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Also viel wichtiger als die Gehäuse sind doch die Platinen selbst. Es wäre ja übergeil, wenn man "leere", komplette SNES Spieleplatinen irgendwo kaufen könnte!

Fürn Gehäuse nimmt man dann einfach irgend ein billig 2 Euro Spiel und klebt nen neuen Sticker drauf.

Aber das Problem wäre ja wohl, dass man nicht unbedingt die ganzen Spezialchips, die von so eingen Spielen (Super Mario RPG) verwendet werden, ohne Weiteres nachbauen lassen kann, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzdiskussion Roms und Flashcards
BeitragVerfasst: 25.03.2013 00:36 
SNES-Programmer
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wartet mal 5 jahre dann kann man sich mit irgendwelchen wilden 3d druckern eine modulhüllen ausdrucken, und eine Kiste für die Spielesammlung gleich dazu.. und eine Megaman Figur für die Vitrine und und und :)

aber zum topic:
ich finde flash carts super. letztlich halten sie mein altes hobby am leben.
mich fasziniert es irgendwie, dass gerade in den letzten jahren so viele neue sachen für das snes gekommen sind.. das motiviert mich zb dazu mich mit assembler coden auseinanderzusetzen.
zudem macht es mir irgendwie nur dann spaß alte spiele zu kaufen, wenn ich mich zusätzlich mit aktuellen entwicklungen für das snes beschäftigen kann.
als ich mich dazu entschieden habe mir weihnachten 2012 das powerpak zu bestellen, saß ich nicht nur wie einst strahlend, mit einem neuen modul in der hand unterm weihnachtsbaum, sondern ich habe mich auch bewusst dafür entschieden, dass das snes weiterhin teil meines lebens sein soll.
und obwohl ich es ganz klar gekauft habe um raubkopierte spiele zu spielen, war plötzlich die verloren geglaubte wertschätzung für alte originalspiele wieder erwacht.
dann habe ich von roadblaster gelesen, und war total geflasht. so sehr, dass ich irgendwie wieder lust hatte mir neue spiele zu kaufen (bzw erstmal die, die mir einst abhanden gekommen sind wieder zu beschaffen)
nachdem ich mir megamanX gekauft hatte wollte ich auch x2 und x3 auf der echten konsole spielen und das hat dann dazu geführt, dass ich mir das sd2snes endlich gekauft habe, und eeeeendlich konnte ich auch roadblaster spielen :D
vor lauter freude hab ich mir dann gleich noch nigtmarebusters vorbestellt.

..ich höre hier mal auf ^^

wie gesagt.. neben allen argumenten die eh schon genannt wurden denke ich, dass es es all die neuen möglichkeiten nur anreiz sind die alten weiterhin wertzuschätzen.

ich glaube nicht einmal dass es schändlich ist spiele zu spielen die man im original nicht besitzt auch wenn ich weiss, dass ich mit solchen statementes hier vorsichtig sein sollte.
dadurch, dass man spiele einfach runterladen kann wird ein echtes modul, das man in der hand halten kann doch nur noch mehr wert.

ich bin wahrscheinlich neben den bereits genannten sammlern und gamern eine dritte kategeorie (wie so oft im leben *seufz). ich freue mich drauf meiner jetzt 3 jahre alten nichte irgendwann spiel für spiel das snes schenk zu können und ich hoffe, dass sie genauso acht auf darauf geben wird wie ich es getan habe.
und wenn sie ihr lieblingsspiel unbedingt mit einem edding anmalen muss, damit es für sie "etwas ganz besonderes" wird, dann soll sie das tun, so wie ich es damals gemacht habe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzdiskussion Roms und Flashcards
BeitragVerfasst: 25.03.2013 11:16 
SNES-Baby
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Wartet mal ab, irgendwann wird es total in sein, den Rechner mit der Glotze zu verbinden und Roms zu zocken. Dann sind die alten Spiele wieder neu, zumindest für die neueren Generationen. Mann muss das ganze letztenendes nur neu verpacken, dann wird es auch mehr beachtet.
Meiner Meinung nach könnten die Spielehersteller z.B. ihre snes-Titel 1:1 für die Wii U Portieren, auf Disc pressen lassen und für 20€ im Laden verkaufen. Die Kids von heute wüssten gar nicht das das alt ist, außer es wird ihnen gesagt, und selbst dann wäre es ihnen egal, weil es halt in einer neuen Wii U Hülle steckt.
Letztenendes ist 8/16/32-Bit keine Ära sondern ein Stil, nicht mehr und nicht weniger.
Das ganze Sammeln womit wir uns aufhalten ist den Kids doch sowas von scheissegal, die wollen zocken, und genau darum geht es. Die Hardware gibt es ganz einfach nicht mehr im Handel, also greift man zu was anderem. Der Spaß ist dabei entscheidend!

Die Idee von Nintendo alte Spiele über Virtual Console wieder neu zu verkaufen ist derart bescheuert, dass ich denen am liebsten in Gesicht dafür treten würde - da muss ich mir erst mal Wii points kaufen, den Code freirubbeln wie so ein psychisch gestörter und kann ganzen Mist dann erst mal einlösen, DANN kann ich mir den Gewünschten Titel erst holen.
Leute, ich will mir ein Spiel kaufen, von euch!!! ich gebe euch mein Geld dafür! dafür will ich keine verdammte Schnitzeljagd nach meinem gewünschten Spiel durchführen!
Aber bevor die Konkurrenz besser dasteht, denkt man sich halt irgendwas aus, was so ähnlich ist :crazy: ...

Wir führen hier dieses Gespräch meiner Meinung nach auch nur deswegen, weil wir über den Luxus der Hardware verfügen.
Ihr müsst euch schon klar darüber sein, dass es immer umständlicher wird die ganzen Sachen in Zukunft zu betreiben. Die alten Röhren werden wir irgendwann auch nicht mehr bekommen und den Snes an einer Glotze, die in 15 Jahren rauskommt betreiben zu wollen wird kompliziert. Da muss dann jede Menge Hardware her, wie z.B. Upscaler.
Immerhin heißt neue Technik gleich neue Schnittstellen, und genau da kommt die Bedeutung der Roms zur Geltung.
Schließlich hat alles mal ein Ende. Irgendwann ist man dann froh die alten Titel überhaupt zocken zu können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzdiskussion Roms und Flashcards
BeitragVerfasst: 25.03.2013 19:54 
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Albit-16 hat geschrieben:
Letztenendes ist 8/16/32-Bit keine Ära sondern ein Stil, nicht mehr und nicht weniger.


Interessante Sicht. Ich würde weiter gehen und sagen, es sit sowohl eine Ära als auch ein Stil.

Eine Ära deswegen, weil die 8-32Bit-Spiele einfach ein großer Teil der Videospielgeschichte sind. Stil deswegen, weil es mittlerweile trotz immenser technischer Möglichkeiten immer wieder Titel gibt, die sich bewusst auf die stilistischen Mittel dieser Zeit beschränken.
Da ist dann auch ein Punkt erreicht, wo man Videospiele in Richtung Kunst rücken kann: Denn mit wenigen Mitteln wird versucht, viel zu erreichen.

Und der Pixel-Look ist mit seiner abstrakten Darstellung sehr oft sehr künstlerisch. In den 90ern war es das technische Optimum, heute ist es ein Darstellungsmittel, um beim Spieler die Phantasie anzuregen.

Zitat:
Schließlich hat alles mal ein Ende. Irgendwann ist man dann froh die alten Titel überhaupt zocken zu können.


Da bin ich optimistisch. Es wird immer Mittel und Wege geben. 2002 habe ich nciht einmal im Traum daran gedacht, dass es irgendwann mal eine Flashcard wie das SD2SNES geben könnte. Genauso träume ich jetzt noch nicht mal von Upscalern in der Größe einer Zigarettenschachtel - oder in Form einer App, oder oder oder.



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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzdiskussion Roms und Flashcards
BeitragVerfasst: 25.03.2013 22:35 
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Christian hat geschrieben:
Da bin ich optimistisch. Es wird immer Mittel und Wege geben.


Das sowieso, und von einem Upscaler in der Größe einer Zigarettenschachtel kann ich bereits jetzt Träumen^^
Kann schon sein das ich da etwas pesimistisch bin :oops:, ich persönlich hoffe, dass ich noch in 30 Jahren meine Lieblingstitel zocken kann, bloß wer weiß was die Zukunft bringt, aber um noch einmal zum Thema zurückzukommen:

Die Lösung mit dem sd2snes ist meiner Meinung nach total genial. Wenn ich zu meinem Kumpel auf einen Zockerabend gehe, muss ich dann nicht mehr meine Module mit mir rumschleppen, sondern kann alles ganz bequem auf dem Flashspeicher mit mir mitnehmen, vor allem bei Spielen, die man doch lieber zu Hause lässt, ist das einfach nur TOP! :nice:


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