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 Betreff des Beitrags: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 19.07.2011 16:13 
Räuberwesen
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Sunset Riders ist ein Side Scrolling Run and Gun im Westernstyle.
Es erschien 1993 powered by Konami:

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Am Anfang des Spiels entscheidet man sich zwischen den vier Kopfgeldjägern Steve, Billy, Bob oder Cormano. Alle vier Protagonisten sind entweder mit Revolvern oder mit Schrotflinten bewaffnet. Außerdem haben sie verschiedenfarbige Anzüge und Hüte.
Die Levels sind allesamt im Westernlook gestaltet. Eins davon findet auf einem Canyon statt, in einem anderen reitet man wiederrum auf einem Pferd.
Am Ende jedes Levels erwartet den Protagonisten ein verbrecherischer Endgegner, der vor dem Beginn eines Levels einen Steckbrief hinterlässt. Er verlangt dem Spieler einiges ab, da er im Vergleich zu den normalen Gegnern seine Attacken variieren lässt.
Nachdem der Endgegner besiegt wurde, erhält man das sogennante Kopfgeld als Belohnung.
Das Spiel ist ziemlich hart, wie man es im Shoot em up bzw. Run and Gun Genre gewohnt ist, jedoch gibt es auch weitaus schwierigere Games.
Es ist ein gutes, überdurchschnittliches Game, welches man zumindest mal angezockt haben sollte.

Diskussionen und Posts von eurer Seite aus sind mir jederzeit herzlich willkommen :wink:.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 22.07.2011 03:39 
SNES-Programmer
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eines meiner absoluten lieblings games...
sehr abwechslungsreiches shoot em up
sehr empfehlenswert für alle die es noch nicht kennen...
für mich ein klares must have
finde den mexikaner am besten :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 22.07.2011 16:26 
Räuberwesen
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Zitat:
finde den mexikaner am besten :D


Das Level mit dem Mexikaner El Greco und Sir Richard Rose ist auch mein Lieblingslevel :wink:.



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 Betreff des Beitrags: Re: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 24.10.2011 21:08 
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Das Thema sollte man vielleicht mal ins Action-Subforum verschieben.

Habe Sunset Riders Anfang Oktober bei treasurecollector zocken können und war positiv überrascht. Habe natürlich ein gutes Spiel erwartet, aber nicht unbedingt so gut. Vor allem dieser unbeschreibliche einzigartige 90er-Konami-Charme, dem ich hoffnungslos erlegen bin... hachja. Muss auf jeden Fall noch in meine Sammlung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 24.10.2011 21:12 
Räuberwesen
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Zitat:
Das Thema sollte man vielleicht mal ins Action-Subforum verschieben.


Ja da hast du recht :wink:. Damals hatte ich es für einen Shooter gehalten, aber jetzt bin ich zum Glück um einiges schlauer :-P.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 24.10.2011 23:22 
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Der Soundtrack ist.... brillant.



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 Betreff des Beitrags: Re: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 25.10.2011 00:19 
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Sountechnisch spielt Sunsetriders definitiv in der Oberliga des SNES und auch das Gameplay braucht sich nicht vor Contra zu verstecken. Der Schwierigkeitsgrad ist aber echt happig. Ich bin trotz intentensiver Ausernandersetzung nie weiter als bis zum messerwerfenden Indianerboss gekommen... Hat es jemand weiter geschafft?



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 Betreff des Beitrags: Re: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 25.10.2011 04:35 
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Ich hatte ein paar Credits gespielt und bin jedes Mal (spätestens) an der ersten Attacke vom dritten Boss verreckt. War immer schon auf meinem letzten Leben und hatte nicht genug Zeit, um die Attacke zu kapieren.

Und ja der Soundtrack ist auch gewohnt gut. :sabber:


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 Betreff des Beitrags: Re: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 10.06.2012 23:25 
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Zitat:
Der Schwierigkeitsgrad ist aber echt happig. Ich bin trotz intentensiver Ausernandersetzung nie weiter als bis zum messerwerfenden Indianerboss gekommen... Hat es jemand weiter geschafft?

Ich habe es heute bis zur allerletzten Phase mit Sir Richard Rose geschafft und war dionysischen Klagegesängen nahe, als mich eine schnelle Kugel meines letzten Lebens beraubte. Zudem spielte ich auf der einfachsten Schwierigkeitsstufe mit der maximalen Anzahl an Leben und Continues; nicht, dass hier der Eindruck entsteht, ich wäre mit eigenen Fähigkeiten durchgekommen, die fehlen mir offenbar in dem Spiel gänzlich.

Ich weiß auch nicht recht, woran das im Einzelnen liegt, die eigentlichen Level sind lächerlich einfach (außer die Einlagen mit dem Pferd, aber dazu komme ich noch), aber manche Bossgegner verschlingen schneller ein ganzes Continue als ein schwarzes Loch vereinzelte Neutrinos. Für Chief Wigwam (der Name ist übrigens zensiert, sowohl in der Arcadeversion als auch im Megadriveport [auf den ich ebenfalls noch rekurrieren werde, ab jetzt mit dem Kürzel "MD"] heißt der "Chief Scalpen", in der SNES-Version sind auch die Indianer durch gewöhnliche Banditen ersetzt worden, vermutlich, um einer [nicht nur juristisch verstandenen] (An-)Klage gemäß "Violence against minorities" vorzubeugen, was sich ziemlich lächerlich gibt, immerhin ist auch das in den anderen Versionen anders gehandhabt worden, ohne dass es zu Komplikationen gekommen wäre) gibt es glücklicherweise einen relativ simplen Trick: da der Kontakt mit Gegnern nicht zum Lebensverlust führt und Wigwam seine Messer auf dem Boden recht langsam schwingt, ist es möglich, "in" ihm zu stehen, nach oben zu springen und runterzuschießen. Im Idealfall bleibt er dabei stehen und schlägt wieder zu, nachdem man wieder auf den Füßen steht, was es ermöglicht, die Chose so lange zu wiederholen, bis der Kampf vorbei ist.

Meine Schwierigkeiten mit dem Spiel lassen sich nur schwer festsetzen. Die Unverwundbarkeitsframes beim Wechseln von Etagen und beim Rutschen sind eigentlich ziemlich großzügig, genauso wie die Hitbox im Allgemeinen und beim Reiten im Besonderen. Ich habe allerdings oft das Gefühl, zum schlechtesten Zeitpunkt auszuweichen, ohne recht zu wissen, wie ich es hätte handhaben können. Darum fallen meine Kritikpunkte auch relativ kurz aus:

- Die beiden Level auf dem Pferd sind schlichtweg brechreizerregend. So wenig Platz zum Manövrieren, die Gegner können von oben oder unten, hinten oder vorne kommen und schießen meistens gleich drauf los, ich kann jedenfalls nicht ganz nachvollziehen, wie man da ohne Lebensverluste durchkommen soll. Ich vermute, dass hier der Versuch seitens Konami vorliegt, das Spiel ein wenig aufzulockern, immerhin fehlen einige der Abwechslungen aus der Arcadevorlage, so z.B. der Lift im Indianer- oder die Gatlinggun im letzten Level. Meines Erachtens ein völliger Fehlgriff, da wären längere und auf fairere Weise schwierigere Level besser gewesen.

- Was ich allerdings noch mehr vermisst habe, ist die Option, auch bei einem Continue einfach an der Stelle weiterzumachen, an der man zuletzt verstorben ist, anstatt den ganzen Level von vorne anzufangen. Es ist furchtbar frustrierend, wenn zwei, drei Salven vonnöten gewesen wären, um den Boss auszuschalten, und ein Fehler dazu führt, dass man nicht nur sich wieder durchkämpfen muss, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit noch mehr Leben verliert. Es ist ja nichts Ungewöhnliches in Videospielen, dass Continues so funktionieren, aber bei einem so schweren Arcadeport wäre es ein Zeichen von Gnade gewesen: Gnade, die im MD-Gegenpart gewährt wurde.

Und damit wären wir auch beim Vergleich: auf dem MD ist das Spiel um Welten leichter. Nicht nur ist es möglich, zu jedem Zeitpunkt Continues in Anspruch zu nehmen, die Pferdepassagen mit den Gegnern sind komplett gestrichen, es gibt weniger Bossgegner und in den Bonusleveln (in denen man tatsächlich reitet) werden wortwörtlich Extraleben nach dem Spieler geworfen. Damit kein falscher Eindruck entsteht: das Spiel ist nach wie vor ziemlich schwer, die (noch vorhandenen) Bosskämpfe verhalten sich fast identisch zur SNES-Version und die eigentlichen Level sind sogar etwas schwerer (und in sich minimal abwechslungsreicher). Außerdem ist es objektiv ein Rückfall, dass auf dem MD sowohl Level als auch die leitenden Schergen Richard Rose' fehlen, aber ich hatte beim Spielen deutlich mehr Spaß. Mal abgesehen von der heruntergedimmten (und nach meiner Meinung auch faireren) Schwierigkeit finde die Graphik leicht besser - technisch ist ganz klar das Gegenteil der Fall, aber beim SNES sehen insbesondere die Gesichtskonturen der Charaktere merkwürdig verschwommen aus, außerdem gefällt mir die dunklere Koloratur beim MD besser, obwohl der eher comicartige Stil den Wesenszug wohl besser trifft. Bei der Musik tut sich erstaunlicherweise auch nicht viel, allerdings finde ich einige Tracks, die auf der MD-Konversion enthalten sind, aufgrund der etwas anderen Akzentsetzung besser - das ist aber wie so oft Geschmackssache.

Um es allerdings noch einmal zusammenfassend darzulegen: ich habe ganze zwei Kritikpunkte gegen die SNES-Version, wovon der eine (Handhabung der Continues) nicht einmal wirklich valide ist. Ich muss klipp und klar eingestehen, dass ich zu schlecht für die knallharte Herausforderung auf dem SNES gewappnet bin und deswegen die MD-Version klar vorziehe, obwohl es für gewöhnlich genau andersherum verläuft (mal entschieden von "Earthworm Jim" abgesehen, aber darauf komme ich dann an anderer Stelle noch zu sprechen).


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 Betreff des Beitrags: Re: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 11.06.2012 13:53 
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Ich weiß, doppelte Beiträge geziemen sich nicht wirklich, aber ich befürchte, dass u.U. eine kleine Ewigkeit bis zum nächsten anderen Beitrag vergehen könnte, außerdem ist der letzte schon lang genug, wie ich finde, darum editiere ich ausnahmsweise mal nicht.

Ferner gebe ich Gelegenheit zur Häme: direkt nach dem Schreiben des Erfahrungsberichtes gestern (technisch gesehen wohl heute) habe ich mich noch einmal an dem Spiel versucht (ich gebe zu: wieder mit den einfachsten Parametern) und hatte einen erstaunlich guten Lauf. Ich verlor ein Continue und alle Leben bis auf zwei beim nächsten, konnte dafür aber durchspielen. Es war auch eine wohldosierte Prise Glück dabei, ich konnte beispielsweise die Smith Bros., bei denen ich für gewöhnlich gleich mehrere Leben lasse, beim ersten Anlauf eliminieren, auch bin ich bei den so bitterlich angeklagten Reitpassagen ein wenig besser geworden.

Aufgefallen ist mir, dass die beiden schwersten Bosskämpfe im Spiel (diejenigen gegen Chief Wigwam und Sir Richard Rose) mit etwas Strategie jedenfalls einigermaßen in den Griff zu kriegen sind, es erfordert allerdings Timing und ein Gespür dafür, genau die richtige Position einzunehmen. Die Hitbox bei den Cowboys ist in der Kopfgegend sehr generös, die oberen Partien bis hin zur Stirn scheinen unverwundbar zu bleiben, ebenso sind die breitkrempigen Hüte reine Dekoration (keine Selbstverständlichkeit). Gleichsam möchte ich noch einmal betonen, dass man jederzeit in Gegner hineinlaufen, -springen und -rutschen kann, solange nicht die Kugeln mit dem Körper kollidieren, geht das völlig in Ordnung - das zu exploitieren scheint mir essentiell beim Kampf gegen Richard Rose zu sein.

Beizeiten werde ich mich dann daran versuchen, auf der normalen Schwierigkeitsstufe mit weniger Leben durchzukommen. Da werde ich wohl die ersten paar Level in- und auswendig lernen müssen, um ein Polster an Extraleben aufzubauen, die es mir ermöglichen, durch die hakeligeren Stellen im Spiel zu kommen. Jedoch wende ich mich wohl zunächst anderen Spielen zu.

Ach so, was mich noch interessierte: spielt ihr eher mit den Pistoleros oder mit den Flintenträgern? Ich komme mit letzteren besser klar, die Streuung der Salven macht es mir einfacher, auch entlegeneres Fußvolk auszuräuchern und nicht übermäßig exakt zielen zu müssen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 11.06.2012 14:03 
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Das ist typisch schweres Konamigame... Man flucht und findet es unfair, aber ganz unbewusst wird man mit jedem Anlauf besser. Manchmal unerklaerlicherweise. Ich habe durch deinen tollen Spielbericht auf jedenfall richtig Lust bekommen, einen erneuten Versuchslauf zum Durchspielen anzugehen.

Persoenlich bevorzuge ich auch die Flintentraeger, dadurch hat man als Joypadakrobat zumindest eine Sache weniger, auf die man achten muss (Zielgenauigkeit).



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 Betreff des Beitrags: Re: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 11.06.2012 17:29 
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Ist trotz des Schwierigkeitsgrades ein sehr geiles Spiel auf dem SNES, welches natürlich schon durch das Layout besticht. Vielleicht nicht unbedingt die grellen Farben der Akteure, aber wo gibts Wild West groß auf dem SNES?

Auf jeden Fall macht es ne Menge Spaß und ich weiß nach dem 2-Player Coop mit Battletoad, daß ich noch sehr üben muß...



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...(gaigig ist nicht da also schnell zuschlagen :starwars: :ugly: :pfeif: )

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 Betreff des Beitrags: Re: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 23.06.2012 22:30 
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Seit meinem letzten Beitrag in diesem Thema (auch schon wieder fast zwei Wochen her - wie doch die Zeit vergeht) war ich entgegen der reservierten Aussage in Bezug auf weiteres Herumprobieren doch wieder fleißig und beginne, erkleckliche Fortschritte zu machen.

Ich habe jetzt auf "Normal" durchspielen können, wiewohl mit der maximalen Anzahl an Leben und Continues. Die Letztgenannten sind eigentlich nicht so wichtig, die beiden zusätzlichen Leben erweisen sich allerdings als (noch) unbedingt nötig. Die ersten drei Level ohne Lebensverlust abzuschließen stellt ein realistisches Unternehmen dar, die Smith Bros. bereiten mir trotz deutlich verbesserter Strategie aber noch gehörigen Widerstand. Das gilt auch für die letzten beiden Bosskämpfe im Spiel, diese mit nur drei Leben in Angriff zu nehmen erfordert noch Übung.

Was sich mehr denn je auf "Normal" herauskristallisiert hat (eine der größeren, wenngleich unscheinbareren Herausforderungen im Vergleich zu "Easy" ist hier, dass es deutlich mehr Punkte bedarf, um Extraleben zu erhalten): es gibt kein Ehrgefühl in "Sunset Riders", nur der unbedingte Wille zum Sieg - oder die Niederlage. Es fällt mir schwer, sich vorzustellen, Chief Wigwam und Sir Richard Rose "ehrlich" mit der spärlichen Anzahl an Leben zu bezwingen, es verlangte deutlich bessere Fähigkeiten (nicht etwa nur Erinnerungsvermögen, sondern umsichtiges Planen und herausragende Reflexe), als ich sie aufbringen kann, insofern erweist sich das alte Döblin-Wort von dem nicht gegebenen Pardon als goldrichtig.

Langsam, aber sicher gewinnt "Sunset Riders" auch einen wohligen Platz in meinem Herzen - es erinnert mich an die Mühsalen, die ich an Spielen wie "Earthworm Jim" (auf "Difficult"), "Super Turrican 2" und "Gradius III" aufbringen musste - der Weg war zwar lang, indes ergiebig. Wer weiß, vielleicht kann ich eines fernen Tages auch "Hard" angehen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 26.06.2012 23:58 
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Obgleich vor Tollkühnheit ob des zweiten Doppelbeitrags zitternd, möchte ich diesen Frevel dennoch in Angriff nehmen (bei den vielen Einzeilern im Forum ist das wohl tragbar :wink:).

Nach einer Handvoll weiterer Versuche ist das Vorhaben, "Sunset Riders" auf dem SNES in der Standardeinstellung durchzuspielen, endgültig geglückt. Ich war so nervös wie lange in einem Videospiel nicht mehr, als ich die letzten beiden Level bis vor dem Endkampf ohne Lebensverlust bewältigte, und da ich die erste, sehr kritische Phase bei diesem fast fehlerfrei bestand, konnte ich in dem Zweikampf auch einige Leben verlieren und trotzdem als Sieger hervorgehen.

Mit dem heutigen Kenntnisstand und der Erfahrung scheint mir mein erster Beitrag in diesem Thema zwar nicht ungerechtfertigt, wohl aber teilweise im Ton vergriffen bzw. etwas mit der heißen Nadel gestrickt. Die Pferdepassagen geben extrem wenig Resilienz frei, sind aber mit einwandfreier Vorgehensweise längst nicht unfair. Das Arcadesystem bei den Continues hätte das Spiel in der Tat wesentlich leichter gestaltet, hätte allerdings den Charme genommen, sich hineinzufuchsen.

Ich kann nun mit Sicherheit sagen, dass ich diese Version entgegen früherer Behauptungen der Mega-Drive-Version vorziehe; ich finde nach wie vor, dass letztere ein paar Vorzüge aufzuweisen hat (die Kolorierung finde ich ansprechender, ein bisschen mehr Abwechslung steckt drin, der Schwierigkeitsgrad ist gleichmäßiger auf die normalen Gegner und Bosse verteilt, mit Tendenz zu den Gegnern hin), das Gesamtkonzept beim SNES (erheblich bessere Steuerung mit dem Rutschen [geradezu essentiell!], längeres Spiel mit mehr Bossgegnern, darum auch alles in allem arcadegetreuer, nicht zu vergessen die käsig-großartigen Stimmen) überzeugt gleichwohl mehr. Die Auseinandersetzung mit Hawkeye Hank Hatfield gehört zu den stimmungsvollsten Szenen in einem jeden Videospiel, das joviale "We're gonna blow you away!" der Smith Bros. konnte von der blutigen Nase, die ich mir dort in schöner Regelmäßigkeit holte, ebenfalls ablenken. Ich bin sehr froh, dass ich dieses phantastische Spiel wenn auch spät, so doch intensiv genießen konnte - jetzt fehlt ja nur noch der Durchgang auf "Hard", um das eigentliche Ende zu sehen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Sunset Riders
BeitragVerfasst: 18.07.2012 13:16 
Räuberwesen
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Was den Schwierigkeitsgrad bei Konami Games anbelangt, muss ich sagen, dass ich vorallem die beiden Run and Guns Sunset Riders als auch Contra III - The Alien Wars erheblich schwer finde schon auf dem Easy Schwierigkeitsgrad :wink:. Außerdem bevorzuge ich bei Fussballspielen immer noch Super Soccer oder Super Formation Soccer II, da ich bei International Superstar Soccer Deluxe in -zig Spielen ein einziges lächerliches Tor erzielt habe bei bestimmt 40 oder 50 Gegentoren, spricht halt eben für die gnadenlose Schwierigkeit dieses Games :roll:. Die beiden Konami Games, die mich bis jetzt am meisten überzeugt haben sind Super Castlevania IV und Biker Mice from Mars, da sie meiner Meinung nach einen optimalen Grad der Schwere haben und man auch in naher Zukunft eine ernsthafte Chance auf ein Durchspielen hat 8).
Was Sunset Riders anbelangt: Ich bin gerade mal auf Easy bis zur fünften Stage gekommen mit dem Mexikaner El Greco, dem ersten Untertanen des Sir Richard Rose, danach war Sense :x. Hauptsächlich spiele ich mit Billy und Cormano, mit den beiden komme ich jedenfalls am besten zurecht :pfeif:.


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