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 Betreff des Beitrags: BioMetal
BeitragVerfasst: 14.08.2012 07:59 
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Publisher: Activision (im Westen)
Release: 1993

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Biometal ist einer der schwersten Shooter auf dem Super Nintendo, ja wahrscheinlich DER Maniac Shooter der Konsole. Wegen des recht grossen Hitfields des eigenen Raumschiffes und des schnellen Gameplays kann das Spiel gerade fuer Nicht-Genreexperten sehr frustig sein. Das besondere Feature des Spiels ist ein aktivierbarer Schild, der auch als Superschuss verwendet werden kann.

SNES-Shmupper auf der Suche nach Herausforderung werden diesen irre schnellen und schussueberfluteten Shooter aber mit ziemlicher Sicherheit lieben. Es ist aber definitiv kein Spiel fuer Jedermann.

Hier findet ihr das Review von Rune.

Zu diesen Review moechte ich aber unbedingt noch etwas richtig stellen: Biometal ist kein Produkt der Dezaemon-Engine. Das SNES Dezaemon ist zum Erstellen von Vertikalshootern gemacht und nicht etwa fuer Horizontalshooter wie BioMetal einer ist. Dass Athena der Entwickler beider Titel war ist vollkommen richtig, rechtfertigt diese Behauptung aber nicht. Ich mag es nicht besonders, wenn solch gefaehrliches Halbwissen verbreitet wird.

Der Nachfolger von BioMetal war allerdings im Saturn-Kit Dezaemon 2 enthalten, dass letztlich wirklich beide Shmuparten erstellen konnte. Hier findet ihr ein Video dazu. Leider ist das Sequel nicht annaehernd so gut wie der Vorgaenger.

Ich moechte allen dazu raten, die japanische Version anstelle der westlichen zu spielen. Der Soundtrack ist einfach mal um Laengen besser und passender.

Dies ist abschliessend ein Playthrough der japanischen Version, welches tatsaechlich ohne die Benutzung des Schildes durchgefuehrt wird!


Ich kann die unpassende 2Unlimitedmucke aus unserer Version nicht ausstehen, auch wenn es natuerlich einen gewissen Trashflair hat. Habe mir die japanische Version lose besorgt und will sie seitdem nicht mehr missen.

Was sind eure Meinungen zum Spielspass und zum Soundtrack?



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 Betreff des Beitrags: Re: BioMetal
BeitragVerfasst: 31.08.2012 22:13 
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Ist ja krass. Rune hat manchmel echt Blödsinn geschrieben. ô__O' Hoffe das ist ne Ausnahme. Wir haben doch sooo viele Texte von ihm. xD


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 Betreff des Beitrags: Re: BioMetal
BeitragVerfasst: 28.02.2013 13:46 
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Ich habe mir wider besseren Wissens die US-Version zugelegt, weil die japanische Version nicht ganz einfach aufzutreiben und außerdem deutlich teurer ist. Es kann aber kein Zweifel bestehen: der Soundtrack in der Originalfassung ist um Welten besser. Während die Super Famicom-Ausgabe solenne, endzeitliche Musik anschlägt, die den melancholischen Grundton etabliert, wird es offensichtlich, an wen die westlichen Veröffentlichungen adressiert sind: an coole Jugendliche, die ihre Unterhose verkehrt herum auf dem Kopf tragen. Darum heißen die beiden Piloten auch nicht mehr Cynthia Matthews und David Onizuka, sondern Anita und - festhalten, Alter! - Kid Ray.
Aus der Vermarktungsperspektive kann ich die Veränderungen sogar nachvollziehen. Kein Mensch hätte seinerzeit den Soundtrack zu schätzen gewusst, da ist es erfolgsversprechender, sich auf der Höhe der Zeit aufzuhalten und der Zielgruppe Nahrung zu geben. Nun sind die Einlagen auch nicht entsetzlich, aber doch am untersten Ende vom Durchschnitt. Tolerabel, so gerade eben noch.

Zum eigentlichen Spiel: hier möchte ich ChronoMoogle widersprechen. Ich fand das Spiel auf den Standardeinstellungen ehrlich gesagt zu einfach. Es gibt so viele Extraleben und Pausen, um den Schild aufzuladen, dass nie ein wirkliches Gefühl von Gefahr oder Stress aufkam. Der letzte Endgegner ist ziemlich anspruchsvoll, da gibt es aber nach Beseitigen der schützenden Teile einen sicheren Punkt, worüber sich Einsteiger bestimmt freuen werden. Ich würde sogar so weit gehen, BioMetal als Shooter für Anfänger anzuraten, es ist wirklich keine allzugroße Herausforderung. Vielleicht haben mich aber Spiele wie BlaZeon, R-Type III und U.N. Squadron auch nur abgehärtet, ich weiß es nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: BioMetal
BeitragVerfasst: 28.02.2013 13:49 
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Biometal als einfach zu bezeichnen geht meiner Meinung nach echt zu weit xD
Ich glaube du bist derzeit etwas zu sehr im Shooterrush drinne und dementsprechend krass ins Genre eingespielt, dass deine Wahrnehmung von Spielschwierigkeit so langsam verzerrt wird ^_^



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 Betreff des Beitrags: Re: BioMetal
BeitragVerfasst: 26.06.2013 00:17 
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Gnah! Da spielt man sich wieder in BioMetal ein, und dieses Mal in eines, das die Schwerblütigkeit in seiner Symphonie findet, auf dass das frenetische Spielen in einen beschwingten Tanz übergeht, kommt mit einem Continue bis zum letzten Endgegner und muss die Musik jäh dort enden lassen ob des Eigenversagens - wer schon immer mal wissen wollte, wie der Punktestand direkt vor Ausschalten des letzten Endgegners aussieht (und additiv einen ansehnlichen Highscore errechnen mag; dass ich mit dem nächsten Continue den Alienoverlord aus dem Leben pulverisiert habe, dürfte wohl unter Ehrenmord verbucht werden :D ), der schweife seinen Augapfel auf das angehängte Bild.

Es ist unbeschreiblich, wie füglich der Soundtrack dem Spiel zugute kommt. Auch wenn es in meinem letzten Beitrag in seiner wortkargen Beschreibung anders wirken kann: ich halte das Spielkonzept von BioMetal für phantastisch, auch wenn ich glaube, dass der Schwierigkeitsgrad nach sehr kurzer Zeit kein gar so abschreckend hoher ist (ich musste allerdings betrübt feststellen, dass es doch keinen sicheren Punkt beim letzten Endgegner gibt, bzw. nur mit sehr viel Glück). Das Stück "Dark Clouds" gehört zusammen mit Meisterwerken wie "Uncharted Territory" aus Gradius III und "Unknown Song 2" (naja, unter der Bezeichnung findet man ihn auf Youtube) aus Macross zu dem Allerallerbesten, was aus den goldhaltigen Tiefen musikalischen Schaffens in Bezug auf SNES-Shooter geborgen werden kann. BioMetal vermittelt mit seinen Leitmotiven ein Gefühl von Dringlichkeit, wie ich es noch nie in einem Shooter erlebt habe. Die bedrohlichen Bioorganismen wirken ebenfalls wie eine ernsthafte Gefahr für das menschliche Leben - kurzum: BioMetal hat eine einmalige Atmosphäre, jedenfalls auf der Super Famicom-Version. Auf meiner geistigen Liste potentieller Rezensionen steht das Spiel zusammen mit Earth Defense Force und Chrono Trigger jedenfalls ganz oben.


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 Betreff des Beitrags: Re: BioMetal
BeitragVerfasst: 25.07.2013 00:25 
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Dieses Mal war mehr Gefühl enthalten und der 1CC drin. Eigentlich wollte ich noch ein Bild vom letzten Endgegner knipsen, der rauchte leider zu schnell ab, was ich so schnell nicht erwartete. Ich kann es nunmehr mit absoluter Gewissheit sagen: jeder kann das Spiel auf einem Credit durchspielen (auf Normal, versteht sich). Ich machte immer noch haarsträubende Fehler (an einer sehr wichtigen Stelle im fünften Level nahm ich versehentlich die falsche Waffe, ein paar überflüssige Tode waren auch enthalten) und knackte das Spiel mit sechs Leben am Ende. Der Punktestand weicht kaum vom letzten ab, 's gibt wohl kaum Extrapunkte fürs Beenden. Sei's drum, extrem spaßig war's trotzdem.

Was mich traurig macht, ist, wie wenige Shooter noch übrig sind - von den Spielen, die ich noch unbedingt continuelos überwältigen wollte, fehlt mir nurmehr Darius Force (da will ich mich allerdings auch länger mit beschäftigen und sämtliche Routen mit unterschiedlichen Schiffen angehen). Vielleicht muss ich doch noch Acrobat Mission und R-Type III in Angriff nehmen, auch wenn es mich insbesondere vor der Herausforderung letzteren Titels gruselt.


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 Betreff des Beitrags: Re: BioMetal
BeitragVerfasst: 25.07.2013 12:08 
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D.h. BioMetal setzt die Score nicht nach einem Continue zurück!? Ist ja lame. :D

Muss das Spiel noch ausgiebig spielen, fands beim anzocken aber nicht sooo leicht. Kann mir aber vorstellen, dass man das Spiel sehr gut in Griff bekommen kann, wenn man den Angriff mit dem Charge-Schild so viel es geht ausnutzt.

Zitat:
Was mich traurig macht, ist, wie wenige Shooter noch übrig sind - von den Spielen, die ich noch unbedingt continuelos überwältigen wollte, fehlt mir nurmehr Darius Force (da will ich mich allerdings auch länger mit beschäftigen und sämtliche Routen mit unterschiedlichen Schiffen angehen). Vielleicht muss ich doch noch Acrobat Mission und R-Type III in Angriff nehmen, auch wenn es mich insbesondere vor der Herausforderung letzteren Titels gruselt.


Leider ist das SNES ja eh nicht so die Shooter-Konsole, wenngleich es doch einige erstklassige Titel in Petto hat.

Darius Force ist gut machbar, finde ich. Was ich so toll an R-Type III (für mich der beste Shooter auf dem SNES) finde, ist dass es so gekonnt strikte Memory Passagen (insb. Stages 4&6) mit Passagen abwechselt, die mehr Reaktion und Finesse erfordern (Stage 4 Boss — einer der höllischsten Shmup-Bosse die mir überhaupt untergekommen sind — oder die Vorletzte Phase des Final Boss (die mit den fliegenden Armen), die tatsächlich Random ist). Diese Unterschiede fallen einem eigentlich nur auf, wenn man auf einem Credit spielt, machen das Spiel aber extrem abwechslungsreich; es ist also mitnichten ein reines mechanisches Auswendiglernen, wie der Ruf, der dem Spiel vorauseilt.


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 Betreff des Beitrags: Re: BioMetal
BeitragVerfasst: 25.07.2013 12:58 
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Zitat:
D.h. BioMetal setzt die Score nicht nach einem Continue zurück!? Ist ja lame.

Doch, schon. Aber ich war beim letzten Mal bereits beim letzten Endgegner und zerstörte die schützenden Teile, d.h. mein Punktestand war schon nahe des Maximums; mein Denkfehler war, die ganzen Punkte im letzten Level noch einmal draufzurechnen (derer gibt es massig, die ganzen Facehugger und der Boss vergeben mehrere Extraleben, so sehr lässt es sich dort absahnen). Der einzige Shooter auf der Konsole, der den Zähler nach einem Continue weiterlaufen lässt, ist meines Wissens Acrobat Mission.

Zitat:
Leider ist das SNES ja eh nicht so die Shooter-Konsole, wenngleich es doch einige erstklassige Titel in Petto hat.

Ich halte das ehrlich gesagt für bestenfalls teilweise richtig (d.h. den ersten Teil das Satzes). Klar, die reine Quantität ist auf dem Mega Drive und insonderheit der PCE erheblich stärker ausgeprägt. Auch hat das SNES extrem schlechte Vertreter (Dimension Force, Strike Gunner S.T.G., Super R-Type möchte ich besonders hervorheben). Wenn ich allerdings das Aufgebot an Titeln vergleiche, die ich für (sehr) hochwertig halte, dann schneidet das SNES eigentlich staunenswert gut ab, gerade auch in Anbetracht der wenigen Shmups insgesamt. Das fängt bei den Portierungen an (die PCE-Version von Parodius Da! hat ganze zwei Level weniger als das SNES-Gegenstück und ist graphisch wie musikalisch merklich schwächer; die lächerlich schwere Arcadeversion von Gradius III ist auf dem SNES zwar von Slowdowns geplagt, dafür aber perfekt spielbar; U.N. Squadron ist ein sehr guter Port; Earth Defense Force hat sehr weise Entscheidungen zur Abänderung getroffen) und wird gefestigt in den konsolenexklusiven Titeln (BioMetal, Cotton 100%, Darius Force, Flying Hero, Kidou Soukou Dion, Macross: Scrambled Valykrie, Pop'n TwinBee). Schwach würde ich das SNES in der Hinsicht auf keinen Fall nennen.

An R-Type III wird, fürchte ich, kein Weg vorbeiführen. Etwas bange ist mir freilich dennoch.


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 Betreff des Beitrags: Re: BioMetal
BeitragVerfasst: 25.06.2014 22:32 
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"The BM Plant was completely destroyed by Halbard."

Ich habe heute auf der leichten Schwierigkeit BioMetal (BM) abgeschlossen. Eine missglückte Waffenwahl vor dem letzten Endgegner verhinderte dabei den 1CC - aber seis drum. Den versuche ich eh lieber auf normal.

Um in die Diskussion verspätet einzusteigen: Auch ich (bekennender Neuling im Shmup-Sektor) würde das Spiel als einsteigerfreundlich beschreiben. Die Lernkurve ist überraschend steil. Nach meinen ersten Gehversuchen fragte ich mich frustriert, wie Level 2 überhaupt schadfrei schaffbar sein soll? Doch der Umgang mit der GAM-Muleta will gelernt sein und verschafft etliche Aha-Momente, die sich bis in das finale 6. Level durchziehen. Das Spiel ist also mit Geduld und Training wunderbar auch für Novizen ohne ein Diplom in Fingerakrobatik meisterbar.

Obendrein dauert ein Durchlauf bescheidene 20-30 Minuten, weshalb das Spiel für Menschen mit wenig Zeit zum Zocken ideal ist. Audiovisuell wird auch einiges feilgeboten, jedoch kommt BM nicht an Vertreter wie Macross: Scrambled Valkyrie heran. Dafür unterscheiden sich die einzelnen Stages für meinen Geschmack zu wenig in Sachen Optik. Die Musik hingegen bietet atmosphärische Unterhaltung der Extraklasse. Besonders empfehle an dieser Stelle den Soundtrack von Stage 1.

Positiv empfand ich übrigens auch die Geschwindigkeit meines Gleiters: Es scheint jedes noch so waghalsige Manöver möglich zu sein. Flink und präzise flitzt unser Raumschiff über den Bildschirm - vor allem beim finalen Boss ist diese Wendigkeit vonnöten und treibt einem die Schweißperlen auf die Stirn. Bravo!

Kritikpunkte habe ich indes auch: Wenn ich unnötige Leben verlor, dann meist, wenn ich Waffenupgrades einsammeln oder ihnen aus dem Weg gehen wollte. Das hat mich mehrmals zur Weißglut getrieben. Hinzu kamen massive Slowdowns, die mein Schild dermaßen verlangsamten, dass Geschosse ihren Weg durch selbiges fanden.

Bei einem ersten Testlauf auf der normalen Schwierigkeit bin ich direkt ohne Lebensverlust bis in Stage 3 vorgedrungen. Sonderlich signifikant sind die Unterschiede bisher also nicht. Ich freue mich bereits auf die weiteren Augenblicke mit diesem Spiel.


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 Betreff des Beitrags: Re: BioMetal
BeitragVerfasst: 29.06.2014 16:38 
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Einige Nachträge, nachdem ich BioMetal heute auf der normalen Schwierigkeit durchgespielt habe.

Im Tagebuch-Thread habe ich mich über die Unbrauchbarkeit des Lasers und der S-Missles beschwert. Tja, wie es nun kam, habe ich eben jene beide über weite Strecken des Spiels genutzt. Vor allem der letzte Kampf ist meines Erachtens ohne diese Kombination kaum schaffbar. Mit ihr allerdings ein schmerzloses Unterfangen.

Wäre das vermaledeite fünfte Level nicht, würde ich behaupten, dass der 1CC alsbald fällt. Doch die vorletzte Hürde hat es nach dem Zwischenboss wirklich in sich. Ein wenig mehr Waffen- und Positionskunde dürfte vonnöten sein, um diese Passage ohne dramatische Lebensverluste zu überwinden.

Nach Macross: Scrambled Valkrie mein zweites Shmup, das ich auf der normalen Schwierigkeit abgeschlossen habe. Ich kann mich immer weiter für dieses Genre begeistern, das für mich sämtliche Elemente des Zockens vereint und konzentriert.


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 Betreff des Beitrags: Re: BioMetal
BeitragVerfasst: 01.07.2014 23:28 
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Der 1CC-Lauf auf der normalen Schwierigkeit ist soeben gefallen! Der erste meinerseits in meinem Shmup-Leben. Und er war für mein Nervenkostüm an Dramatik schwer zu überbieten.

Nach einer dreistündigen Sitzung trat ich endlich mit ganzen 10 Leben dem vorletzten Endgegner gegenüber. Drei Versuche verlor ich aufgrund einer zu laxen Herangehensweise - angestachelt durch das genährte Lebenskonto. Auf dem anschließenden Weg zum finalen Endgegner verlor ich ebenfalls drei Leben (wobei mir dieser Abschnitt eigentlich liegt, doch die Anspannung war unbewusst wohl doch groß). Dann das Drama: Die Power-Ups waren schon freigesprengt und ich reinkanierte in einem V-Spread, ehe ich wieder auf Laser wechseln konnte. Mit dem Laser Stufe 1 und 4 Leben marschierte ich schließlich in die entscheidende Schlacht. Es war ein harter Kampf mit rasanten Manövern, es wurde ordentlich ausgeteilt und mit der letzten Kraft (und dem letzten Leben) besiegte ich den Himmelhund schließlich. Lange hätte der Kampf nicht mehr dauern dürfen, denn seine Geschosse waren schon üppig über dem Bildschirm verteilt. Schönes Gefühl. Angehängt habe ich ein Screenshot, wobei meine Punktzahl bei weitem nicht an Perikles heranreicht.

Abschließend muss ich noch anmerken, dass mir das verflixte erste Level sehr schwer fällt (im Gegensatz zu 2, 3 und 4). Unzählige Male habe ich durch einen kleinen Fehler früh ein Leben verloren, was ein Reset nach sich zog.
Ebensfall unangenehm war eine Stelle in Stage 3. Es blieb mir beim "Zwischenboss" bis zum Schluss schleierhaft, wie man diesen einigermaßen effizient ausschalten kann. Naja, sei es drum.

Meine Wertung: 9/10

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Zuletzt geändert von Radagast am 25.08.2014 10:56, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: BioMetal
BeitragVerfasst: 03.07.2014 18:15 
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Glückwunsch zum 1CC! Es war sehr spaßig, Deinen Weg zum Erfolg mitzuverfolgen, und die Ausdauer hat sich dann ja auch bezahlt gemacht. Ich spielte es vor geraumer Zeit auch noch einmal, dieses Mal konnte ich auch die Millionenmarke durchbrechen, möchte aber irgendwann auch diesen Wert verbessern.

Der Zwischenboss im dritten Level erfordert hauptsächlich rohe Gewalt: Laser, Raketen und konstante GAM-Traktierung. Da der Bursche nah am rechten Rand bleibt, lässt sich der Schild wieder und wieder werfen, wenn es zwischenzeitig zu heikel wird, kann man sich ja ein bisschen Luft verschaffen, indem man ein paar der Projektile neutralisiert. Überhaupt zahlt es sich meines Erachtens sehr aus, den GAM hauptsächlich aggressiv zu verwerten, was ich dem Spiel so hoch anrechne - weil selbst der stationäre Schild nicht rundum sicher ist, wird der Spieler motiviert, das schnittige Raumschiff an den Mann bzw. die Alienbrut zu bringen und neuralgisch die Gefahren zu entfernen.


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 Betreff des Beitrags: Re: BioMetal
BeitragVerfasst: 01.11.2014 11:41 
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Zitat:
[...] dieses Mal konnte ich auch die Millionenmarke durchbrechen, möchte aber irgendwann auch diesen Wert verbessern.

Und eine Gelegenheit dazu bot sich bei einem Scorewettbewerb an anderer Stelle. In einem insgesamt überaus zufriedenstellenden Lauf mit lediglich zwei Lebensverlusten (vermeidbare zwar, gleichwohl verkraftbare, zumal ich gerade einmal 12.000 Punkte mehr hätte, wären diese nicht erfolgt) konnte ich dieses Mal die von mir angepeilte 1,1-Millionen-Marke deutlich knacken. Das theoretische Maximum liegt irgendwo bei knapp über 1,2 Millionen, und nach oben hin ist die Optimierung überaus schwierig, weswegen ich mit dem Resultat nicht zu unglücklich sein kann.

Normalerweise versuche ich auch gar nicht, bei 16-Bit-Shootern zu viel am Score zu feilen, weil der Akt des Durchspielens i.d.R. den eigentlichen Reiz ausmacht, hier wollte ich allerdings doch einen sauberen Durchgang haben. Ich habe außerdem aus Spaß auch den hohen Schwierigkeitsgrad in Angriff genommen, die Unterschiede zum normalen sind sehr überschaubar, wenn man das Spiel gut genug kennt.

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 Betreff des Beitrags: Re: BioMetal
BeitragVerfasst: 02.12.2014 00:07 
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Ich konnte mich nun auch mal Biometal widmen; zwar ließ der 1CC etwas auf sich warten, da ich erstaunlich oft in Stage 6 auf der Strecke blieb, aber wie ich finde dafür mit einer recht ansehnlichen Score für einen ersten Durchspieler. :D

Ich bin etwas unentschlossen was meine Meinung zum Spiel betrifft und möchte es noch ein wenig auf mich wirken lassen, bevor ich mich zusammenfassend dazu äußere. Vorab sei aber schonmal angemerkt, dass es zweifelsohne ein starker Titel, aber meines Erachtens nicht ohne Fehler ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: BioMetal
BeitragVerfasst: 02.12.2014 00:43 
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Der Score ist auf jeden Fall nicht aus Pappe, zumal es zusehends schwieriger wird, die nächsten Punkte herauszukitzeln.

Wenn Du eine schärfere/negative Meinung haben solltest, brauchst Du auch keine Samthandschuhe anzulegen, der konstruktive Dissens belebt doch erst das Gespräch. Mich würde schon sehr interessieren, wo genau Du die Fehlleistungen siehst. :)


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