Terranigma

Das SNES als klassische Rollenspiel-Konsole soll hier geehrt werden. Action-Adventures wie Zelda finden ebenfalls hier ihren Platz.
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ChronoMoogle
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Re: Terranigma

Beitrag von ChronoMoogle » 5. August 2011, 15:05

Oh man, das habe ich miteinander vertauscht. Wird ergänzt, danke.
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Cold_Gold
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Re: Terranigma

Beitrag von Cold_Gold » 8. August 2011, 00:01

Heute wieder angefangen zu spielen... War ne Ewigkeit her, da spielte ich das Spiel kurz an und kam irgendwann nicht weiter und liess es liegen. Dann heute hab ichs so liegen sehen, dachte mir nur wiedermal ein Spiel das ich noch nich fertig hab. Also rein in die Konsole, und GO. Zuerst fiel mir diese brillante Grafik auf, doch mir war irgendwie klar, das man beim letzten richtig gehypten Spiel doch auch viel Power reinstecken musste :wink: Also angefangen, Steuerung ist die einfachste die ich kenne, einfach ruckzuck und man hat's drauf :D Die ganze Story fesselte mich auch, sie ist recht kompliziert, und eben die Gewissheit, das es nicht sofort fertig sein wird nach der Kontinentenquest ist recht befriedigend :!: Nun bin ich weiter mit dem Spiel beschäftigt, eine Wertung sollte folgen, doch es ist klar dass diese SEHR hoch wird ausfallen 8)
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Re: Terranigma

Beitrag von Christian » 1. Januar 2012, 17:38

Nach fast fünf Stunden Spielzeit mal ne kurze Frage: Braucht man überhaupt diese komischen Zauber? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Dinger effektiver sein sollen als die gegenwärtige Waffe...
Überhaupt find ich das gesamte Magie"system" mit dieser seltsamen Zaubertruhe ziemlich überflüssig.
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Re: Terranigma

Beitrag von wilo » 1. Januar 2012, 17:42

Christian hat geschrieben:Nach fast fünf Stunden Spielzeit mal ne kurze Frage: Braucht man überhaupt diese komischen Zauber? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Dinger effektiver sein sollen als die gegenwärtige Waffe...
Überhaupt find ich das gesamte Magie"system" mit dieser seltsamen Zaubertruhe ziemlich überflüssig.


Also ich brauchte Sie das ganze Spiel über nicht. Das ist leider ein Kritikpunkt an Terranigma. Sie hätten einfach Monster in die Welt setzen sollen wo man nur mit Magie weiter kommt.

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Re: Terranigma

Beitrag von Shadow-Man » 2. Januar 2012, 12:19

Es kommt ganz darauf an wie du spielst. Als Kind war ich echt froh bei der Hexe (wir alle hassen sie) noch ein paar Zauber zu haben. Über die Jahre habe ich allerdings gelernt Videospiele "effektiver" zu spielen. Soll heissen, nicht an den Gegnern vorbei zu laufen sondern sie platt zu machen... Wenn du also Level und Ausrüstung immer auf dem passenden Niveau hältst, wirst du die Zauber nie brauchen. ;)

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Re: Terranigma

Beitrag von Perikles » 19. Januar 2012, 00:35

Ich habe soeben wieder Terranigma durchgespielt und wollte einmal mit aller gebotenen Ehrlichkeit nachfragen, ob ich alleine mit der Ansicht dastehe, dass die Geschichte gegen Ende hin stark ausfranst (weiterer Inhalt im Spoiler, es wird ein wesentlicher Teil der Erzählung aufgegriffen)?

versteckter Inhalt:
Zunächst ist das Spiel überaus geradlinig und in sich schlüßig: Kontinente, Flora, Fauna (die Trennung von Vögeln und Landtieren finde ich als Rückgriff auf die altgriechische Vorstellung überaus gelungen), Elemente (besser gesagt der Wind) sowie das Menschengeschlecht werden wiedererweckt. Ferner soll der Fortschritt der Zivilisation gewährleistet werden. Bis hierhin (und grob umschlossen die ersten drei Kapitel umfassend) gibt es meines Erachtens an dem Spiel nichts auszusetzen. Auch die Reminiszenz Storkolms zu Krysta hinterlässt einen überaus spannenden Eindruck und erweckt erste Ahnungen des Spielers.

Danach überschlagen sich allerdings die Ereignisse drastisch (und lassen eine straffe Erzählstruktur schmerzlich vermissen):

- Beruga als vermeintlicher Götze, der freilich Dark Gaia zur Verfügung steht (warum ich hier den englischen Namen verwende, wird etwas weiter unten enthüllt), dessen Motive aber nicht wirklich klar werden. Gewiss, er will eine "schöne neue Welt" (Huxley lässt grüßen) mit einer Art von Übermenschen gründen, die Unsterblichkeit erlangen und einem eugenischen Standard Genüge leisten. Nur welchem? Und warum liegt das im Sinne Dark Gaias? "Finsternis" resp. "Dunkelheit" im Sinne der dämonischen Besessenheit, die das Leben auf der Erde unmöglich gemacht hat, ist das gewiss nicht, ein simpel dahergestricktes Motiv der Art "böse um der Bosheit willen" reicht nicht hinlänglich aus (und ob ein so aufwändiges Projekt allein zur Weltunterjochung nötig wäre, steht sehr in Frage). Man könnte das höchstens im Sinne einer reellen Balance verstehen, die aber ausdrücklich abgestritten wird (s.u.).

- Ein Oberwelt-Ark, der von rechts wegen tot sein müsste (wird nur als Silhouette dargestellt, ferner heißt es, dass Melina die einzige Überlebende Storkolms sei, was folglich der Spiegelbildlichkeit Krystas zu Storkolm wegen bedeutet, dass Oberwelt-Ark als Bewohner Storkolms von der Auslöschung des Dorfes nicht verschont wurde), wohl aber die Kraft besitzt, den Unterwelt-Ark ohne große Mühe zu vernichten. Und es stellt sich doch sehr die Frage, wie "gut" diese Tat gewesen ist, immerhin bemühen sich Kumari, Liam (apropos Liam: wie ist der eigentlich in die Kanäle Neotokios gekommen?) und Dumbar später, Ark vor dem (auf einmal endgültigen?) Ende zu bewahren und transformieren das Baby in den Jugendlichen. Da der Oberwelt-Ark mutmaßlich nicht unter der Kontrolle Dark Gaias steht, aber irgendwer Beruga stoppen muss - was die Legende scheinbar ohnehin beabsichtigte -, fehlt mir hier jegliches Motiv.

- Zu besagter Transformation auch noch ein paar Worte: das war für mich leider ein Tiefpunkt im Spiel. Auch wenn ich einen anderen Eindruck erwecken mag, bin ich eigentlich sehr tolerant, was "plötzliche" bzw. "magische" Erläuterungen in gleichartigen Spielen angeht, aber der Seelenbeistand zur Errettung Arks bricht komplett mit dem sonst so konsequent durchgehaltenen buddhistischen Hintergrund.

- Ein offensichtlicher Lapsus offenbart sich ganz zum Schluss: Ark spricht von Yomi (auch hier der englische resp. japanische Name) als seinem treuen Gefährten, der vom Anfang bis hin zum letzten Kampf dabeigewesen sei. Das kann offensichtlich nicht stimmen, denn der Unterwelt-Yomi, der Ark anfangs begleitete, ist nach der Episode in Storkolm nicht mehr in Arks Begleitung gewesen. Könnte man für einen einmaligen Verwechsler halten, Ark sagt allerdings noch, dass Yomi nach allem doch noch ein gutes Herz bewiesen habe - was klar auf den Mordversuch referiert, den Unterwelt-Yomi beging.
Warum die Wende eingefügt worden ist, dass alles Leben einst mit dem Aussehen Yomis daherkam, erschließt sich mir überhaupt nicht, es fügt der Erzählung nichts hinzu und mutet ziemlich lächerlich an. Man hätte es einfach beim Dämon belassen sollen, eben im altgriechischen Sinne des daímōn, der auch als guter Herdgeist oder Verkörperung einer Besinnung im sokratischen Ideal daherkommt (ohne das so im Spiel auszuführen, versteht sich).

- Zur Balance der Mächte: das ist eine allgemeine Kritik nicht nur an Terranigma, sondern alle ähnlich gestalteten Filme/Spiele/Bücher ähnlicher Machart. Ich verstehe bis heute nicht, warum Gut und Böse immer dann im Gleichgewicht sind, wenn das Böse komplett ausradiert worden ist. Mit dem Vorhandensein Gaias und dem apparenten Nichtvorhandensein Dark Gaias gegen Ende des Spiels hin kann doch von einem Gleichgewicht nicht mehr die Rede sein. Dark Gaia führte nicht umsonst vor dem Kampf an, dass Licht nicht ohne Schatten und vice versa denkbar sei - wohl aber die Existenz der einen Schöpfergottheit ohne die andere im Sinne des Ausgleichs?

- Zu guter Letzt noch die Übersetzung, und hier eines vorweg: ich mag die Moyse-Übersetzungen eigentlich. Da die meisten Figuren ehrlicherweise nicht wirklich wichtige Dinge zu sagen haben, spielt der Inhalt auch keine allzugroße Rolle. Aber bei den Eigennamen hat man sich dieses Mal deutlich verhoben (zur Referenz die englische Übersetzung; wenn diese wiederum stark vom japanischen Original abweicht, bin ich dankbar für Korrekturen): es hat schon einen guten Grund, warum "die Truhe" eigentlich nach der Büchse der Pandora benannt wurde, die Erfinder "Sam" und "John" Bell und Eddy heißen, Yomi im Englischen nicht übersetzt wird und vor allen Dingen Dark Gaia ebendiese Bezeichnung trägt. Mir ist die deutsche Anspielung auf den altnordischen Weltenschwund durchaus bewusst, für sich genommen bin ich sogar recht angetan von der Idee, aber es passt so rein gar nicht in diesem Kontext. Ganz zu schweigen davon, dass man meinen könnte, Agarack und Ragnara wären zwei verschiedene Entitäten, was sie natürlich nicht sind.


Mir liegt nichts an übertriebener Beckmesserei in der Sache, auch wenn es der Form nach gewiss danach aussieht. Aber ein Gesamtwerk mit einem anspruchsvolleren Ansatz muss sich vor der Fallhöhe in Acht nehmen. Secret of Mana beispielsweise feilt erst gar nicht an einer richtigen Geschichte, sondern belässt es bei dem simplen Motto des tapferen Helden, der die Welt rettet. Terranigma versucht sich an mehreren Baustellen und baut kontinuierlich darauf auf, lässt meines Erachtens aber stark nach. Trotzdem ist und bleibt es ein tolles Spiel mit einer großartigen Stimmung.

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Re: Terranigma

Beitrag von ChronoMoogle » 31. Januar 2012, 15:01

Die Story hat natuerlich ein paar Ecken und Kanten, die teilweise durch die eher mittelmaessige Uebersetzung aber auch vom Originalscript stammen. Trotzdem kenne ich wenig Videospiele, die einen durch die Story emotional so mitreissen koennen. Nur wenige Titel haben eine solch glaubwuerdige, athmosphaerische Spielwelt und tiefe Charaktere zu bieten, ohne das Gameplay dabei mit unnoetigen Laengen aufzuhalten.

Heute habe ich Terranigma mit nett designten Preisschild bei Super Potato gesehen. Uebler Preis, vor allem fuer ein loses Spiel. Ist bei diesem Laden aber nicht anders zu erwarten ;)
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Re: Terranigma

Beitrag von umimatsu » 1. Februar 2012, 03:05

Ach, 19 Euro gehen doch noch für japanische Verhältnisse. Ich habe für die japanische Version von Chrono Trigger knapp 25 Euro bezahlt und das, als der Umrechnungskurs noch bei 1 € : 160 Yen lag. Natürlich ohne Anleitung und Verpackung. Mit selbigen war das Spiel ungleich teurer.

@ Terranigma

Ich komme mit dem Kampfsystem nicht klar. Bei einigen Moves bricht man sich ja die Hände. Hab`s deswegen erstmal wieder auf Eis gelegt, Secret of Mana 2 spricht mich momentan sowieso mehr an.
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Re: Terranigma

Beitrag von Perikles » 1. Februar 2012, 13:11

Ich komme mit dem Kampfsystem nicht klar. Bei einigen Moves bricht man sich ja die Hände. Hab`s deswegen erstmal wieder auf Eis gelegt, Secret of Mana 2 spricht mich momentan sowieso mehr an.

Das lässt sich mit der Tastenbelegung umgehen. Ich lege die Schlag-/Aktionstaste immer auf R (vorgegeben ist A), dann fällt es sehr viel leichter, mit dem Daumen der rechten Hand Y zum Rennen festzuhalten und mit dem Zeigefinger bequem auf der Schultertaste zu ruhen, anstatt umständlich auf A zu drücken.

Noch eine Randnotiz: findet eigentlich noch jemand, dass die Hadeshexe nicht einmal annähernd so schwer ist, wie immer behauptet wird? Ganz gleich, auf welchem Level man ist, wenn man nur im Kreis läuft und einigermaßen genau den Blitzstich auszuführen in der Lage ist, wird man nicht einmal getroffen. Das kann auf einem niedrigen Level etwas länger dauern, aber von einem schwierigen Kampf kann hier nicht die Rede sein.

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Re: Terranigma

Beitrag von Moi-Même » 1. Februar 2012, 13:22

"ganz gleich auf welchem Level man ist" würde ich nicht unterschreiben, aber ganz allgemein wirken sich bei Terranigma ein oder zwei Level-Ups bereits viel zu stark auf den Schwierigkeitsgrad aus - was, neben dem Magiesystem, auch mein einziger Kritikpunkt an diesem ansonsten nahezu perfekten Spiel ist.

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Re: Terranigma

Beitrag von Perikles » 1. Februar 2012, 13:30

"ganz gleich auf welchem Level man ist" würde ich nicht unterschreiben, aber ganz allgemein wirken sich bei Terranigma ein oder zwei Level-Ups bereits viel zu stark auf den Schwierigkeitsgrad aus - was, neben dem Magiesystem, auch mein einziger Kritikpunkt an diesem ansonsten nahezu perfekten Spiel ist.

Grundsätzlich ist Deine Aussage natürlich goldrichtig. Aber in Bezug darauf, dass man von der Hadeshexe nie getroffen wird, wenn man nur immer wieder denselben Bewegungsablauf durchzieht, ändert sich durch den Level, auf dem man sich befindet, ja nichts. Es dauert eben länger, wenn der eigene Level niedrig ist, aber das Schema bei dem Kampf bleibt identisch.

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Re: Terranigma

Beitrag von umimatsu » 1. Februar 2012, 15:09

@ Perikles

Danke für den Tip, ich werde es bei Gelegenheit einmal ausprobieren.
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Re: Terranigma

Beitrag von Moi-Même » 1. Februar 2012, 15:28

@ Umimatsu: Ich bin ein wenig irritiert, dass dir das Spiel "die Hände bricht". Dann müsste dich Street Fighter ja auf Lebzeit zum Invaliden machen. ^^ Ich frage mich, ob nicht vielleicht einfach dein Controller verdreckt - und in Folge dessen der Wiederstand deiner Knöpfe zu groß ist.

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Re: Terranigma

Beitrag von Seemann » 1. Februar 2012, 22:46

umimatsu: Oder einfach rennen indem man 2mal Steuerkreuz drückt. Macht es wesentlich einfacher. Wobei ich es auch so nicht sonderlich kompliziert finde.

perikles: Bei der Hadeshexe können auch einige Zauber echt nützlich sein! So habe ich sie beim ersten mal damals auch besiegt. Und ich war sehr schlecht aufgelevelt! Es gibt einen Ring mit dem man so einen großen glühenden Ball verschießt. Der Name ist mir entfallen (Atomring?). Der nimmt so zwischen 100-200 ab. Man muss halt im richtigen Moment treffen... Dann schafft mans auch auf niedrigem Level. Die von dir angesprochene Methode hab ich noch nicht probiert. Kann deshalb auch nichts dazu sagen.
...so denk ich deiner und die Nacht
weicht einem warmen hellen Schein...

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Re: Terranigma

Beitrag von Perikles » 1. Februar 2012, 23:17

Das Tolle an Terranigma ist ja, dass einige Beat-'em-up-ähnliche Elemente eingebaut wurden. Genauer gesagt eine Art von Buffer (das ist das Vorbereiten einer Attacke während des Ausführens einer anderen) und, von größter Bedeutung, die Unverwundbarkeitsframes. Wie den meisten aufgefallen sein wird, gewährt der Blitzstich vom dritten oder vierten (jedenfalls sieht es in etwa so aus) bis zum allerletzten aktiven Frame komplette Unverwundbarkeit (abgesehen nur von Ragnaras Energiestrahl). Wenn man nun ziemlich genau vor den um die Hadeshexe kreisenden Kugeln den Blitzstich ansetzt, landet man auf der anderen Seite, wenn es enger wird (was aber eigentlich nicht geschehen sollte), kann man schon während des ersten Blitzstichs eine Eingabe für den nächsten setzen, mit etwas Glück wird man nicht in den paar Sekundenbruchteilen vor Ausführung des zweiten erwischt.
Das Ausnutzen dieses Zustandes geht auch mit dem Funkenpflug, aber da setzt die Unverwundbarkeit wesentlich später ein, deswegen ist das auch nicht sonderlich ratsam.

Die Magie habe ich eigentlich nie benutzt, früher habe ich ganz gerne den Feuerring gegen den Dämonenskorpion benützt (was übrigens hervorragend funktioniert), ist aber doch ziemlich langweilig.

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