Was hört ihr gerade?

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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von ffmcloud » 20. Januar 2016, 18:45

Wird wieder Zeit für ein neues Tool Album


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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von Undead__Light » 20. Januar 2016, 21:00

@Undead__Light
du kannst das video in die Seite einbinden indem du auf den youtube button drückst und dann den Code vom Video zwischen den Youtube tag reinkoperst
Man bin ich Blöd, okay danke für die Info wieder was dazugelernt fürs nächste mal :D

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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von lytron » 22. Januar 2016, 10:49

ffmcloud hat geschrieben:Wird wieder Zeit für ein neues Tool Album
Bist du nach "10,000 Days" immer noch der Meinung? :/
pantalytron: ルトロンはくそのディスアセンブラだよ!
Perikles hat geschrieben:Man muss sich das mal reinziehen: die Idee ist scheiße, die theoretische Ausarbeitung ist scheiße, die praktische Umsetzung ist scheiße und der so entstehende Anspruch noch beschissener.

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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von ffmcloud » 22. Januar 2016, 22:11

lytron hat geschrieben:
ffmcloud hat geschrieben:Wird wieder Zeit für ein neues Tool Album
Bist du nach "10,000 Days" immer noch der Meinung? :/
Ja schon. Mir hat es gefallen. Wobei ich wie bei jedem Tool Album auf ein paar Tracks verzichten kann. Puscifer ist so ein Projekt von Keenan was mir nicht gefallen hat. A perfect circle hat dafür paar gute Lieder. Wird nach 10 Jahren also mal wieder Zeit für Tool. Wobei eigentlich müssen sie nur auf Tour gehen ob mit oder ohne neuem Album ist mir egal :D

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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von lytron » 22. Januar 2016, 22:34

ffmcloud hat geschrieben:Ja schon. Mir hat es gefallen. Wobei ich wie bei jedem Tool Album auf ein paar Tracks verzichten kann. Puscifer ist so ein Projekt von Keenan was mir nicht gefallen hat. A perfect circle hat dafür paar gute Lieder. Wird nach 10 Jahren also mal wieder Zeit für Tool. Wobei eigentlich müssen sie nur auf Tour gehen ob mit oder ohne neuem Album ist mir egal :D
Joa, live ist das ganz definitiv sehenswert, wahrscheinlich selbst, wenn man mit der Musik nichts anfangen kann. Wenn man ein bisschen für [moderne] Kunst interessiert ist, kann man der Projektorshow genug abgewinnen.
Das Album war... meh. Leider endet es mit Bands, die ich über Jahre als essenziell für mich betrachte, immer auf dieselbe Variante: Ich erwarte ein neues Album sehnlichst, und wenn es aufschlägt, lässt es mich zurück, ohne irgendeine Emotion ausgelöst zu haben. Was wohl das schlimmste Urteil überhaupt ist.
Ich fand auf dem "neuen" Album Jambi ganz nett, aber ansonsten... na ja, halt Tool im Djent-Stil, mindestens 5 Jahre bevor der Begriff mir überhaupt bekannt war. Gut, Lateralus war so losgelöst von *allem* das Album war nicht zu toppen. Aber da hätte ich mir wenigstens einen Schritt zur Seite gewünscht.
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Perikles hat geschrieben:Man muss sich das mal reinziehen: die Idee ist scheiße, die theoretische Ausarbeitung ist scheiße, die praktische Umsetzung ist scheiße und der so entstehende Anspruch noch beschissener.

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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von Horst_Sergio » 22. Januar 2016, 22:42

Ich hatte immer angenommen, dass von Tool noch etwas kam!? Zumindest wurde da gefühlt schon zig mal was angekündigt.

Na ja, ne Runde Döner-Metal. Stressabbau oder so. :D
Sebel hat geschrieben:Jeder Horst muss seine Pups-Sammlung präsentieren...
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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von lytron » 22. Januar 2016, 22:48

Horst_Sergio hat geschrieben:Ich hatte immer angenommen, dass von Tool noch etwas kam!? Zumindest wurde da gefühlt schon zig mal was angekündigt.
Nö. Ich habe letztes Jahr oder so das erste Mal seit 10,000 Days bei Wikipedia geguckt, und da stand nix. MJK war, soweit ich weiß, maßgeblich mit Puscifer und ansonsten mit Weinanbau beschäftigt.

Back 2 topic:

Find ich toll, das ist so ein richtiges NES-Game, das in keinerlei Hinsicht (Sound/Grafik/Gameplay/Story) in den 90ern angekommen war. Wärmste Spielempfehlung an alle. Geht sogar im großen Teil ohne GameFAQ.
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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von Sacklraissah » 23. Januar 2016, 01:21

wo wir gerade bei spielen sind.


die Atelier serie hat mich echt überrascht und gefesselt, und als ich dieses lied gehört habe war ich endgültig in den soundtrack verliebt :D

Bands haben es leider so ansich das sie schlecht werden.
hab heute das neue megadeth album angehört und es hat all meine erwartungen erfüllt, fands grauslig.

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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von lytron » 23. Januar 2016, 08:41

Sacklraissah hat geschrieben:wo wir gerade bei spielen sind.


die Atelier serie hat mich echt überrascht und gefesselt, und als ich dieses lied gehört habe war ich endgültig in den soundtrack verliebt :D
Die Atelier-Serie habe ich bisher eher umgangen, sah für mich zu sehr nach überzuckertem Japano-Gedöns aus. Da hab ich einen eher schwachen Magen für.
Das Lied selbst... schräääg! :D
Klingt wie Schandmaul. Gekreuzt mit Hiroki Kikuta zu Seiken-Densetsu-3-Zeiten. Sehr freakig, sehr ulkig. :D
Sacklraissah hat geschrieben:Bands haben es leider so ansich das sie schlecht werden.
hab heute das neue megadeth album angehört und es hat all meine erwartungen erfüllt, fands grauslig.
Ist wohl der Lauf der Dinge. Viele Bands (allerdings wohl nicht die meisten!) scheinen mir auf ihrem Debütalbum immer noch am Interessantesten, weil da der eigene Stil noch nicht so gefestigt ist und bei einzelnen Liedern dann immer noch so die Funken hört, die in andere Richtungen ausgeschlagen sind und schauen, ob sie da was in Brand setzen.
Megadeth war(en) nie so richtig meine Baustelle. Man kennt halt ein paar Klassiker, auch dank Guitar Hero, und "The System has Failed" habe ich mal eine Phase lang sehr exzessiv gehört, damit ist es dann auch Teil meines Lebenslaufs und wird gern mal aus nostalgischen Erwägungen angeschmissen. ;)
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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von Sacklraissah » 23. Januar 2016, 10:19

in der Atelier serie sind jetzt nicht solche super serious characters sondern eher, ja eher schusslige goofy characters.
was mir aber gefällt ist das im Spiel jetzt kein ernster plot ist.
ich hab keine ahnung wie oft schon gesehen das da irgendwelche überdrehten 10 jährigen die welt retten.
in den Atelier serie waren es halt, überdrehte 10 jährige die ihr geschäft am laufen halten wollen, ihre mutter finden wollen, keine lust aufs standard prinzessin sein haben und die anderen spiele werden wohl auch kaum einen ernsteren plot haben.

dennoch steckt viel liebe im detail dahinter und vor allem der zeichenstil gefällt mir, der sieht nicht so schnell runtergenudelt aus.

wenn ich mir das so überlege, waren die erst alben meistens genial von bands.
Kill em all ist ein bleibt fürmich das beste Metallica album (und das einzige das ich leiden kann :D)
ich glaub wenn man ne fanbase hat wird man auch irgendwann faul und denkt sich das die fans eh alles kaufen was ich raushaue.
aber am Anfang musst du erstmal was geiles rausbringen dammit dich die leute erst einmal finden.

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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von ffmcloud » 23. Januar 2016, 11:09

Das "Problem" sind nicht die Musiker sondern die Fans. Die Musiker beschäftigen sich die ganze Zeit mit ihrer Musik. Tag für Tag spielen sie die gleichen Lieder im gleichen Stil. Da will man irgendwann auch mal was anderes machen oder zumindest andere Sachen einfließen lassen, wenn man denn wie Tool musikalisch sehr begabt ist. Es gibt natürlich auch Bands wie AC/DC die über ihre Karriere immer das gleiche machen (zumindest für mich). Die Fans finden das super weil sie die Musik mit der Band in Verbindung bringen und sie dafür lieben. Wenn Sie was anderes hören wollen hören sie halt ne andere Band. Die Band muss aber immer das gleiche spielen. Gut das ist deren Job kann man jetzt sagen. Viele Menschen machen 40 Jahre oder mehr das gleiche bevor sie in Rente gehen und sind damit auch glücklich oder vielleicht auch nicht, aber die haben nicht die Möglichkeit wie Musiker ihren Stil zu ändern.


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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von Horst_Sergio » 23. Januar 2016, 12:24

Sacklraissah hat geschrieben:Bands haben es leider so ansich das sie schlecht werden.
hab heute das neue megadeth album angehört und es hat all meine erwartungen erfüllt, fands grauslig.
Ich hab nur zwei, drei Songs davon gehört und fands mittelmäßig. Mir fehlt der Wahnwitz im Detail, den Alben wie Rust In Peace damals inne hatten. Ich spiele selbst seit fast 20 Jahren Schlagzeug und habe auch die Drumnoten zu dem Album gelesen, aber dennoch wirft es mir immer noch Fragezeichen auf, was Nick Menza dort spielt. Hingegen hat ein Kumpel die Leistung des Lamb Of God Trommlers auf der neuen Megadeth Scheibe übern grünen Klee gelobt. Ach, ehrlich!? Sorry, aber das, was der da macht, das kann ich auch.
Sacklraissah hat geschrieben:wenn ich mir das so überlege, waren die erst alben meistens genial von bands.
Kill em all ist ein bleibt fürmich das beste Metallica album (und das einzige das ich leiden kann :D)
ich glaub wenn man ne fanbase hat wird man auch irgendwann faul und denkt sich das die fans eh alles kaufen was ich raushaue.
aber am Anfang musst du erstmal was geiles rausbringen dammit dich die leute erst einmal finden.
Na ja, Kill 'em All war wohl auch was komplett Neues, das die Leute in seiner Kompromisslosigkeit umgehauen hat. Die Intensität kann man auch heute noch raushören, das ist eine Abrissbirne im wahrsten Sinne des Wortes. Man kann regelrecht hören, wie sehr die sich beim Einspielen verausgabt haben.

Zudem muss man sich den zeitlichen Kontext geben: Venom und Motörhead galten bis zum Release von Kill 'em All als die härtesten Bands der Welt. Heute kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn man das liest. Wenn man nur beispielsweise die erste Megadeth dagegenhält ... uff. Das Teil mag an einigen Stellen visionär erscheinen. Tatsache ist aber auch, dass das Ding auf weite Strecken eher schlecht eingespielt ist, der Gesang klingt Scheiße und der Sound ist auch Mist. Da gehört schon viel Fanliebe dazu, um diese Platte zu feiern. Mir persönlich ist das Ding aber immer noch lieber als beispielsweise das unsägliche Risk.
lytron hat geschrieben:Ist wohl der Lauf der Dinge. Viele Bands (allerdings wohl nicht die meisten!) scheinen mir auf ihrem Debütalbum immer noch am Interessantesten, weil da der eigene Stil noch nicht so gefestigt ist und bei einzelnen Liedern dann immer noch so die Funken hört, die in andere Richtungen ausgeschlagen sind und schauen, ob sie da was in Brand setzen.
Findungsphase eben. Aber auch der Zeitgeist gehört einfach dazu. Für mich ist Judas Priest immer ein schönes Beispiel für eine Band gewesen, die musikalisch mit nahezu jedem Album anders klang (teils auch bedeutend anders). Böse Zungen würden behaupten: Die haben stets die Nase in den Wind gehängt und sich für den Erfolg verbogen. Von anfänglich bluesigem Rock 'n Roll, über epischen Seventies Rock, hin zu punklastigem New Wave Of British Heavy Metal, von dort zu überproduziertem Synthie Pop-Rock und Mittachtziger Euro-Metal, arteten später in brachiales Idustrialgeschepper á la Fear Factory, nur um dann reumütig zur Retro-Eighties Welle zurückgekrochen zu kommen. Trotzdem wurden die Typen in der Metalszene immer abgefeiert, weil sie "immer echt" und "immer ehrlich" waren. PFFFRRRTTT!!! :roll: :ugly:

Wenn eine Band im Metalbereich echt und ehrlich war, dann am ehesten Slayer. Die haben immer auf Trends geschissen, auch wenn ihre Alben mal für mal immer langweiliger wurden.

Edit: @topic
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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von Sacklraissah » 23. Januar 2016, 13:14

es war ja ziemlich schnell ende mit thrash metal.
Finde Slayer auch nur bis seasons in the abyss gut, alles nach 1990 war bei slayer, Megadeth und Anthrax einfach kein thrash für mich, slayer noch ein bischen aber das writing hat echt zu wünschen übrig gelassen.

Ich finde auch dieses ganze neue Equipment macht den Sound so "weich".
es sind ja leider fast alle auf moderneren Sound umgestiegen und fast alle die ich kenne spielen ihre EMG Pickups über ihre Mahagoni Äxte in ihre Axe FX und sonstigen geräte ein um irgendwelche amps zu simulieren.
ist halt leider alles zu einem Einheitsbrei verschmolzen.

Manche schaffen es halt sich zu ändern, aber ihrem Grundprinzip treu bleiben.
Z.b. Coroner hört sich mit jedem Album etwas anders an, man spürt die unterschiedlichen Einflüsse die die Band formen.
ABER man spürt in jedem Lied diesen dunklen thrashigen Kern der Coroner SCHREIT.
Ich sag ja nicht das Veränderung etwas schlimmes ist.
Nur gibt es einen unterschied in musikalischer Weiterentwicklung und 180 grad Drehung.


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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von lytron » 23. Januar 2016, 17:14

Sacklraissah hat geschrieben:in der Atelier serie sind jetzt nicht solche super serious characters sondern eher, ja eher schusslige goofy characters.
was mir aber gefällt ist das im Spiel jetzt kein ernster plot ist.
ich hab keine ahnung wie oft schon gesehen das da irgendwelche überdrehten 10 jährigen die welt retten.
in den Atelier serie waren es halt, überdrehte 10 jährige die ihr geschäft am laufen halten wollen, ihre mutter finden wollen, keine lust aufs standard prinzessin sein haben und die anderen spiele werden wohl auch kaum einen ernsteren plot haben.

dennoch steckt viel liebe im detail dahinter und vor allem der zeichenstil gefällt mir, der sieht nicht so schnell runtergenudelt aus.
Okay, ich werde da mal einen Blick drauf werfen.
Bisher merkte ich, dass ich mit eher humoristischen Spielen so meine liebe Not hatte, Humor in Games zieht bei mir interessanterweise viel zu selten. Leider. Dennoch, wenn die RPG-Klischees mal wirklich gewitzt und interessant aufgebrochen werden, kann das echt mal spannend sein. Ich guck mal, ob das was für mich ist. ;)
Sacklraissah hat geschrieben:wenn ich mir das so überlege, waren die erst alben meistens genial von bands.
Kill em all ist ein bleibt fürmich das beste Metallica album (und das einzige das ich leiden kann :D)
Kill 'em all habe ich noch nie gehört. St. Anger hatte mir Spaß gemacht, auch wenn ich das anscheinend nicht laut sagen darf, es scheint ja ein beliebter Zeitvertreib zu sein, das Album in Grund und Boden zu reden. So wie ich das mitbekommen habe. Den Einstieg habe ich mit S&M gemacht, und das ist, denke ich, gleichzeitig ein sehr gutes Best-Of. Und Michael Kamen hat da einen guten Job geleistet. Das orchestrale Battery-Intro ist unbeschreiblich.
Sacklraissah hat geschrieben:ich glaub wenn man ne fanbase hat wird man auch irgendwann faul und denkt sich das die fans eh alles kaufen was ich raushaue.
aber am Anfang musst du erstmal was geiles rausbringen dammit dich die leute erst einmal finden.
ffmcloud hat geschrieben:Das "Problem" sind nicht die Musiker sondern die Fans. Die Musiker beschäftigen sich die ganze Zeit mit ihrer Musik. Tag für Tag spielen sie die gleichen Lieder im gleichen Stil. Da will man irgendwann auch mal was anderes machen oder zumindest andere Sachen einfließen lassen, wenn man denn wie Tool musikalisch sehr begabt ist. Es gibt natürlich auch Bands wie AC/DC die über ihre Karriere immer das gleiche machen (zumindest für mich). Die Fans finden das super weil sie die Musik mit der Band in Verbindung bringen und sie dafür lieben. Wenn Sie was anderes hören wollen hören sie halt ne andere Band. Die Band muss aber immer das gleiche spielen. Gut das ist deren Job kann man jetzt sagen. Viele Menschen machen 40 Jahre oder mehr das gleiche bevor sie in Rente gehen und sind damit auch glücklich oder vielleicht auch nicht, aber die haben nicht die Möglichkeit wie Musiker ihren Stil zu ändern.
Ich sehe es da ähnlich wie ffmcloud, ich will mal nicht alle Musiker unter Generalverdacht stellen, das nur der Kohle wegen zu machen, sobald sie welche damit verdienen... ;)
Wobei du, Sacklraissah, da zumindest insofern recht hast: Man muss/sollte die Fanbase schon irgendwo einkalkulieren. Es sei denn, die Fans kalkulieren bei dir schon ein, dass du ihre stilistische Flexibilität herausforderst (wie es z. B. bei David Bowie hieß). Denn, sobald man den Schritt macht, als Populärmusiker sein Geld zu verdienen, ist man eben doch gezwungen, den Markt zu befriedigen, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Damit ist man vom rein künstlerischen Denken weg und muss auch immer eine, nun ja, marktwirtschaftliche Komponente berücksichtigen. Ich denke, Sting hatte dank Police und Solokram in den Achtzigern und Neunzigern ausgesorgt, dass er mal eben britische Renaissance-Musik auf Albenlänge auf den Markt werfen konnte, auch wenn Kritiker wie Konsumenten das Ergebnis eher durchwachsen sehen (und, ganz ehrlich, wenn man sich andere Interpretationen von Dowlands Stücken anhört, kann man auch als Nicht-Musikhistoriker zu demselben Schluss kommen).
...Und wenn hier schonmal AC/DC fallen gelassen wurden...
Ich glaube, durch den verstärkten Wettbewerb (da! Wieder BWL-Vokabular!) ist es auch für junge Interpreten schwieriger sich zu etablieren, als es damals bei AC/DC und Konsorten war. Mein Bruder spielt Gitarre, und sagte nach dem Gucken der Scorpions-Akustik-DVD, dass es heute unmöglich wäre, mit derart einfachen Kompositionen und Akkordstrukturen noch irgendwen hinter dem Ofen herzulocken. Andererseits lässt man die Altmeister seit mehreren Jahrzehnten auch mal gern Ideen-Inzest betreiben und locker-flockig weiter dieselbe Leier auf den Markt pumpen; allerdings sind die über jede Kritik erhaben. Da kommt dann sicherlich der Nostalgiefaktor dazu. Und natürlich das Modisch Sein.
Horst_Sergio hat geschrieben:Ich spiele selbst seit fast 20 Jahren Schlagzeug
Bei Interesse, von Ex-Drummer an Drummer:




Als Schwermetaller musste die Mucke nicht mögen, aber ich wollts dir wenigstens gezeigt haben, weil der Kerl mich von der technischen Seite her ziemlich fasziniert hat.
Horst_Sergio hat geschrieben:Na ja, Kill 'em All war wohl auch was komplett Neues, das die Leute in seiner Kompromisslosigkeit umgehauen hat. Die Intensität kann man auch heute noch raushören, das ist eine Abrissbirne im wahrsten Sinne des Wortes. Man kann regelrecht hören, wie sehr die sich beim Einspielen verausgabt haben.

Zudem muss man sich den zeitlichen Kontext geben: Venom und Motörhead galten bis zum Release von Kill 'em All als die härtesten Bands der Welt. Heute kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn man das liest.
Jetzt mal als Nicht-Metaller-Poser gefragt:
Zwischen dem ersten Metallica- und dem ersten Slayer-Album liegen laut Wikipedia sechs Monate. Und für mich lag da immer ein ziemlicher Unterschied zwischen beiden Bands. Gut, ich habe Kill 'em All nicht gehört. Haben Metallica da ein ähnlich unmelodisches Geschredder veranstaltet, wie Slayer es bis heute tun, und sind dann erst im Laufe der Jahre "massentauglicher" geworden, oder gab es da schon immer einen stärkeren Hang zur Melodie als bei Slayer? Meiner Meinung nach ist Slayer bei weitem heavier (weil weniger melodiös). Also müsste dieser Status als "härteste Band der Welt" nur ein halbes Jahr gehalten haben, oder? ;)
Horst_Sergio hat geschrieben:Tatsache ist aber auch, dass das Ding auf weite Strecken eher schlecht eingespielt ist, der Gesang klingt Scheiße und der Sound ist auch Mist.
Das wird jetzt auch sehr persönlich, aber ist Dave Mustaines Stimme nicht eh... sagen wir, am besten im Studio aufgehoben? Ich meine, auf den Studioaufnahmen wirkt sie sehr cool, aber alles, was ich selbst an Hi-End-Live-Videos von Megadeth gesehen habe, klingt eher verhalten ins Mikro gehustet. Da würde ich mal so weit gehen und behaupten: Der gute Mann braucht eine überproportional gute Produktion im Rücken, damit sie erträglich daherkommt.
Horst_Sergio hat geschrieben:Findungsphase eben. Aber auch der Zeitgeist gehört einfach dazu. Für mich ist Judas Priest immer ein schönes Beispiel für eine Band gewesen, die musikalisch mit nahezu jedem Album anders klang (teils auch bedeutend anders). (..) Trotzdem wurden die Typen in der Metalszene immer abgefeiert, weil sie "immer echt" und "immer ehrlich" waren. PFFFRRRTTT!!! :roll: :ugly:
Ich schätze, da Metal und Hip Hop sich ja zumindest insofern einig sind, dass "Realness" ein entscheidender Faktor ist, wird das dann wohl auch bar jeglicher faktischen Grundlage von manchen gesagt, um was nettes zu sagen...? ;)
Judas Priest (ich geb mal einfach zu jeder Metalband meinen Senf dazu) habe ich mal liederlweis' angetestet und für... meh befunden. "Painkiller" hat ein nettes Drumintro, aber was danach kam war jetzt nichts, was mein Interesse gefangen hat. Und "Painkiller" ist ja anscheinend auch deren Übersong...?
Weiß nicht. Und hat jetzt nicht unbedingt was mit Tim OWens zu tun. Normalerweise habe ich eine unbewusste Vorliebe für Bands mit superhohen Sängern, außerdem fand ich das Iced-Earth-Album, auf dem er sang, doch ganz nett. Speziell das Magnum Opus da drauf.

Meine Damen und Herren... ich präsentiere alles, was ich zu Metal weiß und wozu ich eine Meinung habe. Jetzt bin ich vollkommen leer. ;)
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Re: Was hört ihr gerade?

Beitrag von Sacklraissah » 23. Januar 2016, 18:18

da ich jetzt zu faul bin die einzelne stelle einzeln zu zitieren antworte ich einfach so :D

Man ist ja nicht heavy weil man unmelodisch spielt.
heavy ist man wenn man zu viel gefuttert hat und sich selten bewegt, sowie ich :D

Spaß bei seite, es gibt ja viele "bands" die in ihrer "musik" villeicht mal 2 power chorde abwechselnd spielen, dazu ein drummer die bassdrum vergewaltigt und der bassist eh nicht zu hören ist wo ein typ irgendwas seltsames reingrunzt was nie jemand verstehen könnte.
diese "musik" wär dann die most heavy überhaupt :D

Es stimmt das slayer nicht so melodiös ist wie Metallica, aber welten entfernt von stumpfen geknüppel auf den Instrumenten.
Es würde dennoch erklären warumm so viele "Bands" (leider) solche "Musik" spielen.

Aber über geschmack lässt sich ja streiten.
und un beim Thema zu bleiben:


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